Neu (Teil)-Rechnung nach Verkauf beim Einzelhändler / Rechnung inkl. Retouren

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas klaks
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

klaks

Mitglied
11. September 2020
23
5
Ich suche für folgende Procedere die richtige Umsetzung in JTL. Ich muss vorausschicken, dass ich nun wirklich nicht der Buchhaltungsprofi bin.

Es geht um von uns hergestellte kleinpreisige Artikel.

Fall A
1) Wir liefern an einen Einzelhändler zum Beispiel 200 Artikel. Vereinbarung ist, dass der Einzelhändler nur für verkaufte Artikel bezahlt.
Wir legen also einen Auftrag an und einen Lieferschein, aber noch keine Rechnung.

2) Z.B. vier Wochen später Bestandsaufnahme: 100 Artikel sind verkauft. Für diese verkauften Artikel soll nun ein Rechnung erstellt werden, die restlichen Artikel bleiben beim Einzelhändler zum weiteren Verkauf.
Wie muss ich vorgehen, um diese Teilrechnung zu erstellen?


Fall B
1) Wir liefern an einen Einzelhändler zum Beispiel 100 eventbezogene Artikel (z.B. für das Ostergeschäft). Auch hier ist Vereinbarung, dass der Einzelhändler nur für verkaufte Artikel bezahlt.
Wir legen einen Auftrag an und einen Lieferschein, aber noch keine Rechnung.

2) Nach dem Event: 80 Artikel sind verkauft, alle 20 nicht verkauften Artikel gehen retour,
Wir legen eine Retoure an und buchen die Artikel wieder ins Lager.

Am liebsten wäre mir an dieser Stelle, wenn wir hier eine Rechnung erstellen könnten, in der die Retoure berücksichtigt ist, die Stückzahlen der Ausgangsauftrages also entsprechend gemindert wären. Gefunden habe ich aber bislang nur die Möglichkeit, aus dem Ausgangsauftrag eine Komplett-Rechnung zu erstellen und aus der Retoure eine Rechnungskorrektur.


Fall C
Wie Fall A, aber unter 2) gibt es auch Teilretouren.

Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr mich auf die richtige Spur bringen könntet. Gefunden habe ich hier im Forum bislang nur Threads, wo es um Teillieferungen geht und eine entsprechende Auftragsplittung. Das passt bei uns aber nicht.
 

klaks

Mitglied
11. September 2020
23
5
Für Fall A habe ich zumindest eine Teillösung: im Auftrag die Häkchen vor den Positionen wegnehmen, die nicht verkauft sind, die dann erstellte Rechnung ist ein Teilrechnung. Bleibt hier nur noch die Frage, ob es irgendwie möglich ist einzelne Auftragspositionen zu splitten (in eine verkaufte Menge und eine nicht verkaufte), so dass hier dann individuell das Häkchen zu setzen wäre.
 

Dalibor Josic

Sehr aktives Mitglied
22. Dezember 2014
1.188
144
Gaildorf
Wäre ein weiteres Lager nicht sinnvoll ? Dieses für den verfügbaren Bestand sperren und dort dann alle Artikel aufführen die bei deinen Kunden sind. Entsprechend Rechnungen schreiben und aus diesem Lager "ausliefern".
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: klaks

klaks

Mitglied
11. September 2020
23
5
Wäre ein weiteres Lager nicht sinnvoll ? Dieses für den verfügbaren Bestand sperren und dort dann alle Artikel aufführen die bei deinen Kunden sind. Entsprechend Rechnungen schreiben und aus diesem Lager "ausliefern".
Wirklich interessante Idee. Nur dann kann ich ja zu Beginn der Transaktion (Step 1) keinen Lieferschein für den Kunden schreiben. Oder habe ich da jetzt etwas falsch verstanden?
 

klaks

Mitglied
11. September 2020
23
5
Es wäre indirekt ein Lieferschein. Eher ein Umlagerungsschein.

Umlagerung von einem ins andere Lager.
Großartig. Funktioniert genauso, wie ich mir das vorgestellt habe. Alle Fälle A-C sind damit erledigt. Vielen vielen Dank!!! Da wäre ich selbst nie drauf gekommen.

Für die, die es interessiert:
1) Eine Umlagerung muss immer über das Streckenlager (mit Auslieferung im Ausgangslager und Wareneingang im Ziellager) erfolgen, sonst läßt sich kein Lieferschein ausdrucken. Lieferscheine via Umlagerung haben einen eigenen Nummerkreis, sind aber ansonsten ganz normale Lieferscheine. Die Adresse des Kunden kann beim Einrichten des Lagers eingegeben werden. Einziges Manko: Man kann keine Kundennummer definieren für den Lieferschein. Ich hab zumindest nichts gefunden.
2) Fall B/2: Die Retouren werden einfach wieder ins Standardlager umgelagert.

Der große Vorteil dieser Lösung: Die Aufträge werden immer erst angelegt, wenn eine Rechnung/Zahlung fällig ist. Beim "Ausliefern" muss man natürlich darauf achtgeben, dass aus dem richtigen Lager entnommen wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dalibor Josic

Ähnliche Themen