Neu Kleiner Server für 1-3 Leute

mitscho

Gut bekanntes Mitglied
26. Mai 2009
146
20
Hallo Leute,
ich habe zum Jahresende ein bisschen Geld übrig und überlege, ob es Sinn macht mal einen Server für die WaWi anzuschaffen.
Ich habe eigentlich keinen Plan von Servern oder deren Einrichtung.
Meine PC Bastel, Tuning und Zock-Zeiten sind auch seit 15 Jahren vorbei.

Ich habe einen kleinen Versandhandel mit Shopware 5 und ca. 800 Produkten (mit Variationen ca. 3000)
Täglich habe ich nur 5-10 Aufträge und ich sitze hier auch nur alleine rum. Also alles überschaubar.
Derzeit läuft die Wawi auf meinem Desktoprechner einem Acer XC780 I3-6100 mit 16GB Ram und einer SSD und einer HDD für das Backup.

Macht es Sinn sich so was anzuschaffen?
https://www.ebay.de/itm/36299433593...rentrq:58d0e68417d0a21bd0c1bb8bfff44577|iid:1

oder sind die Dinger zu alt, anfällig ect?
Ich will jetzt keine 3k+ ausgeben und würde gerne auch mit SQL Express weitermachen. Reicht da eine normale Win10 Pro Version oder muss es eine Win Server Version sein?
Alles soll so low cost wie möglich sein, da ich auch keine 20 Clints versorgen muss.
Für meine paar Tel, Fax und Webshop Aufträge reicht es ja jetzt auch. Evtl kommt noch mal ein Mitarbeiter hinzu.

Was muss man bei einem Server alles berücksichtigen?
Welche Hardware und Software ist noch erforderlich?
Ggf 2x ne SSD mit 256GB und nem Raid, plus ner HDD für das täglich Datenbankbackup.

Derzeit muss man beim umschalten zwischen den Fenstern (F1 F2 F3 ectl ) schon mal 1-2sec warten. Wäre das mit einem Server schneller, also quasi sofort da?

Ich habe in den letzten 2 Jahren keine Forumseinträge für so einen low cost Server gefunden.
Evtl macht es ja auch keinen Sinn bei der Auslastung.

Ach so, der Server sollte natürlich auch nicht zu viel Krach machen, der Acer XC780 ist kaum hörbar. Einen Fön brauche ich nicht.

Vielen Dank für eure Hilfe.
Micha
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.815
657
Hu Micha,

Imho: Du wirst quasi keine Unterschiede merken, das lohnt sich nicht. Der SQL Express profitiert nicht vom RAM, er nutzt eh nur 2GB, außerdem nicht mehr als 4 Kerne.
Das einzige, was bei Deinem bisherigen System also bremsen dürfte sind die nur 2 verfügbaren Kerne. Das ist tatsächlich nicht mehr zeitgemäß.
Und wir nutzen zwar viele refurbished Systeme als Arbeitsplatzrechner, beim Server wäre ich da aber doch etwas unsicher.
Ich persönlich würde schauen, dass ich einen günstigen i5 schieße der auf das Board passt und im Zweifel auf 16 GB ausbauen, falls auf dem System neben dem SQL Express sonst noch was laufen solte und es damit bewenden lassen.
 
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SebastianB

Moderator
Mitarbeiter
6. November 2012
1.893
181
Hi,

wenn der SQL Server jetzt "lokal" läuft, also direkt auf dem Rechner auf dem auch die Wawi läuft - und es sich um einen Express-Edition und eine Wawi handelt, dann wird es durch den Server vermutlich nicht schneller: Die Latenz spielt eine enorm große Rolle - und schneller als "auf dem selben Rechner" wird es nicht werden: 16GB RAM sollten für beide Prozesse reichen, es ist eine SSD vorhanden - da geht nicht mehr viel (Okay, experimentierfreudige Nutzer können mit einer RAM-Disk noch was rausholen, aber da sollte dann schon eine USV oder sowas am Start sein)

LG
 
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quickstyle2010

Gut bekanntes Mitglied
19. September 2013
123
11
Oberhausen
Hey Micha,

Du fährst so ziemlich die gleich Arbeitsumgebung wie wir.
Ich habe hier auch maximal 2-3 Leute die auf die Wawi zugreifen. Produktanzahl ist auch ähnlich.

Ich habe mich bereits vor 2 Jahren gegen eine Inhouse-Lösung entschieden. Ich wollte den Server gar nicht mehr selber hier in der Bude haben.
Ich habe für uns einen Shared-Server gemietet und lasse die DB darauf laufen. So habe ich mit der ganzen Technik nix mehr zu tun. Lokale Wawis anflanschen und fertig.
Das läuft seit 2 Jahren stabil ohne Ausfälle, wo auch immer die Kollegen gerade arbeiten.

Klar, es gibt wesentlich performantere Lösungen aber auch zu einem wesentlich performanterem Preis. :)
Für uns passt das so, und ich habe eine Sorge am Tag weniger.

LG

Jörg
 
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sebjo82

Aktives Mitglied
3. Juni 2021
280
54
Die Backups würde ich nicht nur auf dem Server speichern, sondern auf einem anderen Gerät, idealerweise an einem anderen Ort
 

sebjo82

Aktives Mitglied
3. Juni 2021
280
54
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber macht es heutzutage überhaupt noch Sinn HDDs für Server zu verwenden, angenommen diese laufen 24/7?
SSDs sollten über die übliche Lebenserwartung signifikant günstiger sein
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.815
657
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber macht es heutzutage überhaupt noch Sinn HDDs für Server zu verwenden, angenommen diese laufen 24/7?
SSDs sollten über die übliche Lebenserwartung signifikant günstiger sein
In manchen Anwendungsfällen ja. Wenns um RICHTIG große Datengräber geht liegt die HDD immer noch vorne. Auch bei Anwendungen wie dem Hosten von großen Mediendaten liegt eine HDD im P/L noch vorne. Da gibts halt nicht lauter kleine Dateizugriffe sondern die Daten können so auf der Platte abgelegt werden, dass das halt einfach sauber runterläuft.
Und natürlich sind die Dinger auch bei Backups noch im Einsatz. Wenn man nur einen dicken Blob schreibt und das ganze nicht zeitkritisch ist spricht aus finanzieller Sicht weiter alles für HDDs.
 
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Verkäuferlein

Sehr aktives Mitglied
29. April 2012
1.077
278
In manchen Anwendungsfällen ja. Wenns um RICHTIG große Datengräber geht liegt die HDD immer noch vorne. Auch bei Anwendungen wie dem Hosten von großen Mediendaten liegt eine HDD im P/L noch vorne. Da gibts halt nicht lauter kleine Dateizugriffe sondern die Daten können so auf der Platte abgelegt werden, dass das halt einfach sauber runterläuft.
Und natürlich sind die Dinger auch bei Backups noch im Einsatz. Wenn man nur einen dicken Blob schreibt und das ganze nicht zeitkritisch ist spricht aus finanzieller Sicht weiter alles für HDDs.
Der andere Punkt ist ja auch, das Schadensausmaß im Defekt-Fall bzw. die Speichererhaltung im stromlosen Zustand.

SSD kaputt / länger ohne Strom = (in der Regel) Alle Daten weg
HDD kaputt / länger ohne Strom = (in der Regel) viele bis alle Daten vorhanden / wiederherstellbar

Betriebssystem und Programme laufen bei uns auf SSD (RAID 1) und Daten überwiegend auf HDD (RAID 1) im Server, einen SSD-Ausfall in der Garantiezeit hatten wir schon, HDD bisher noch nie.

Die Arbeitsplatzrechner haben nur ne SSD.

SSDs sollten über die übliche Lebenserwartung signifikant günstiger sein

Ist das wirklich so, SSD/HDD liegt doch ungefähr bei 10/1 in den Anschaffungskosten!?
 
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sebjo82

Aktives Mitglied
3. Juni 2021
280
54
Ist das wirklich so, SSD/HDD liegt doch ungefähr bei 10/1 in den Anschaffungskosten!?
10:1 ist etwas veraltet. Eine 1TB 980 Pro bekommt man mittlerweile für 150€ (inkl. MwSt). Glaube kaum, dass man eine HDD von vergleichbarer Qualität für 15€ bekommt

Anschaffungskosten ja, aber Stromkosten liegen bei SSDs nur bei ca 1/3 von HDDs.
Wenn man diese ca 15W extra über mehrere Jahre hochrechnet, rentieren sich SSDs recht schnell
 
Zuletzt bearbeitet:

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.815
657
Jo, für echt fette Datengräber ist Platz dann aber noch ein extrem relevantes Thema. In eine 3,5 Zoll Schub kriegt man 20 TB HDD für 600$ (bzw natürlich für deutlich weniger wenn man die Mengen abnimmt, die man als fetter FETTER Datacenter Betreiber so braucht...). Natürlich gibts da auch Enterprise Level SSDs, die sind aber noch richtig teuer. 100 TB für rund 40k wie die fetten ExaDrive Dinger.
 

mitscho

Gut bekanntes Mitglied
26. Mai 2009
146
20
Hey Micha,

Du fährst so ziemlich die gleich Arbeitsumgebung wie wir.
Ich habe hier auch maximal 2-3 Leute die auf die Wawi zugreifen. Produktanzahl ist auch ähnlich.

Ich habe mich bereits vor 2 Jahren gegen eine Inhouse-Lösung entschieden. Ich wollte den Server gar nicht mehr selber hier in der Bude haben.
Ich habe für uns einen Shared-Server gemietet und lasse die DB darauf laufen. So habe ich mit der ganzen Technik nix mehr zu tun. Lokale Wawis anflanschen und fertig.
Das läuft seit 2 Jahren stabil ohne Ausfälle, wo auch immer die Kollegen gerade arbeiten.

Klar, es gibt wesentlich performantere Lösungen aber auch zu einem wesentlich performanterem Preis. :)
Für uns passt das so, und ich habe eine Sorge am Tag weniger.

LG

Jörg
Aus welchen Gründen? Wartung des Servers, SQL? So wie ich das hier lese, bin ich mit der Server und Client 2in1 ja nicht so schlecht beraten. Falls der Rechner abraucht, bin ich mit einem externen Backup ja auch wieder schnell arbeitsfähig. Die meiste Zeit wird ja beim Einrichten des Clients draufgehen.
Das SQL habe ich noch nie gewartet. Also nur mal von 12 > 14 > 17 > 19 geupdated. Das ist ja nun auch keine große Arbeit.
Der andere Punkt ist ja auch, das Schadensausmaß im Defekt-Fall bzw. die Speichererhaltung im stromlosen Zustand.

SSD kaputt / länger ohne Strom = (in der Regel) Alle Daten weg
HDD kaputt / länger ohne Strom = (in der Regel) viele bis alle Daten vorhanden / wiederherstellbar

Betriebssystem und Programme laufen bei uns auf SSD (RAID 1) und Daten überwiegend auf HDD (RAID 1) im Server, einen SSD-Ausfall in der Garantiezeit hatten wir schon, HDD bisher noch nie.

Die Arbeitsplatzrechner haben nur ne SSD.



Ist das wirklich so, SSD/HDD liegt doch ungefähr bei 10/1 in den Anschaffungskosten!?
SSD ausgebaut und 2 Jahre in den Schrank gelegt = alle Daten weg? Die alten SSD, die ich nach Jahren noch mal aus der Kiste ausgegraben habe, liefen aber alle. ??
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber macht es heutzutage überhaupt noch Sinn HDDs für Server zu verwenden, angenommen diese laufen 24/7?
SSDs sollten über die übliche Lebenserwartung signifikant günstiger sein
Mein Datenbank ist derzeit 500MB groß. Da kann natürlich auch ne SSD her.
So tun wir das....3 mal am Tag kopiere ich die automatisiert runter und speichere an verschiedenen Orten ;)
Ich speichere automatisch täglich mit SQLBackup and FTP
FTP (Cloud oder so was) habe ich noch nicht eingerichtet, wäre natürlich schlauer. TODO Liste :D
Hi,

wenn der SQL Server jetzt "lokal" läuft, also direkt auf dem Rechner auf dem auch die Wawi läuft - und es sich um einen Express-Edition und eine Wawi handelt, dann wird es durch den Server vermutlich nicht schneller: Die Latenz spielt eine enorm große Rolle - und schneller als "auf dem selben Rechner" wird es nicht werden: 16GB RAM sollten für beide Prozesse reichen, es ist eine SSD vorhanden - da geht nicht mehr viel (Okay, experimentierfreudige Nutzer können mit einer RAM-Disk noch was rausholen, aber da sollte dann schon eine USV oder sowas am Start sein)

LG
Also lieber in einen neuen schnelleren "Client" investieren (4Kerne, 16GB+ Ram SSD RAID1) und evlt ne USV.
Ich habe das Preismodell von MS SQL nicht verstanden. Wenn ich mehr als Express haben möchte, was kostet es dann? 900USD für die STD Version plus 200USD pro Client? Was bedeutet dieses SDT pro Kern 3600USD?
Wie viel schneller ist denn so eine QSL STD Lösung in meinem Fall? Also für 50% schneller gebe ich jetzt keine 2-3k€ aus. Ob ich jetzt mal 2 oder 1,5sec zwischen den Fenstern warte, ist auch nicht so schlimm.

Vielen Dank für eure ganzen Antworten.
Grüße
Micha
 

deliman

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2016
811
71
Ich stehe gerade vor dem gleichen Problem. Unser alter Server ist nun 11 Jahre alt, läuft zwar noch aber einige Programme (ja, wir nutzen den nicht nur für die Wawi) lassen sich unter Windows Server 2012 nicht mehr updaten also muss endlich mal neuere/schnellere Hardware her und dann Windows Server 2019 Std neu und sauber installiert. 3-5 Clients sollen Zugriff via RDT haben. Die Client-PCs sind nur kleine Mini-PCs ohne viel Leistung, dafür leise.

Da noch min. eine Virtualisierung laufen soll (für alte Shop- und Wawi-DB´s und Programme falls man aus steuerlichen oder sonstigen Gründen noch an alte Aufträge/Bestellungen ran muss), soll der neue Server auch nicht so "schwach" sein. Mein IT-Mann meint, min. Intel Xeon mit 6 Kernen, gern auch 8, 64 GB Ram und min. 4 HDDs mit Raid sollten es schon sein.

In den alten Server haben wir vor 3 Jahren 2x Samsung 860 Evo Basic 500GB SSD´s als Systemplatten (Raid 1) eingebaut und keinerlei Probleme. Ich habe gerade wieder gehört, das die "Consumer SSD´s" nicht so gut für die kleine Serverumgebung sein sollen und die Server SSD´s z.B. von Intel (zum doppelten Preis) besser verbaut werden sollten, da länger haltbar. Wenn ich mir die technischen Daten ansehe, ist der Unterschied in der "Lebenszeit" aber auch nicht (doppelt) so groß... und für die Wawi DB soll man wegen der Geschwindigkeit ja eh auf SSD´s setzen. Normale HDD WD Red Serie nutzen wir im NAS. Da sind die völlig ausreichend und verrichten ihre Arbiet seit Jahren absolut "unauffällig".

Im Moment schaue ich mir gerade solchen Miniserver an: https://www.ico.de/ico-t55a-mini-server--ybto94
Bei Terra gibt es ähnliches. Ob ein gebrauchtes System wie z.B. folgendes auch taugt, bin ich mir noch nicht sicher... https://www.servershop24.de/hpe-ml110-gen9-v3-tower-server/a-124130/

@mitscho
Bei 2-3 Clients lohnt sich der SQL Standard wohl eher noch nicht. Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Für deutlich weniger Geld reicht da wohl eher, etwas an der Hardware zu feilen. Hatte ich mir auch überlegt aber bei den Preisen... Es gibt JTL Wawi Nutzer, die mit 6-7 Clients und SQL Express arbeiten und (noch) wenig Geschwindigkeitsprobleme haben. Liegt natürlich auch am Umfang der Wawi-Daten und Bildermengen.
 
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Verkäuferlein

Sehr aktives Mitglied
29. April 2012
1.077
278
SSD ausgebaut und 2 Jahre in den Schrank gelegt = alle Daten weg? Die alten SSD, die ich nach Jahren noch mal aus der Kiste ausgegraben habe, liefen aber alle. ??
Das ist im Endeffekt auch mehr eine theoretische Sache, kann aber so durchaus passieren und wenn weg, dann weg. Mir wäre nicht bekannt, dass es da dann Wiederherstellungsmöglichkeiten gibt.

Siehe z.B. auch:
https://www.pcwelt.de/tipps/So-lange-halten-Daten-auf-SSDs-ohne-Stromversorgung-10593597.html
https://www.computerbase.de/forum/threads/haltbarkeit-von-ssds-ohne-strom.1746190/
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.815
657
Ich stehe gerade vor dem gleichen Problem. Unser alter Server ist nun 11 Jahre alt, läuft zwar noch aber einige Programme (ja, wir nutzen den nicht nur für die Wawi) lassen sich unter Windows Server 2012 nicht mehr updaten also muss endlich mal neuere/schnellere Hardware her und dann Windows Server 2019 Std neu und sauber installiert. 3-5 Clients sollen Zugriff via RDT haben. Die Client-PCs sind nur kleine Mini-PCs ohne viel Leistung, dafür leise.

Da noch min. eine Virtualisierung laufen soll (für alte Shop- und Wawi-DB´s und Programme falls man aus steuerlichen oder sonstigen Gründen noch an alte Aufträge/Bestellungen ran muss), soll der neue Server auch nicht so "schwach" sein. Mein IT-Mann meint, min. Intel Xeon mit 6 Kernen, gern auch 8, 64 GB Ram und min. 4 HDDs mit Raid sollten es schon sein.

In den alten Server haben wir vor 3 Jahren 2x Samsung 860 Evo Basic 500GB SSD´s als Systemplatten (Raid 1) eingebaut und keinerlei Probleme. Ich habe gerade wieder gehört, das die "Consumer SSD´s" nicht so gut für die kleine Serverumgebung sein sollen und die Server SSD´s z.B. von Intel (zum doppelten Preis) besser verbaut werden sollten, da länger haltbar. Wenn ich mir die technischen Daten ansehe, ist der Unterschied in der "Lebenszeit" aber auch nicht (doppelt) so groß... und für die Wawi DB soll man wegen der Geschwindigkeit ja eh auf SSD´s setzen. Normale HDD WD Red Serie nutzen wir im NAS. Da sind die völlig ausreichend und verrichten ihre Arbiet seit Jahren absolut "unauffällig".

Im Moment schaue ich mir gerade solchen Miniserver an: https://www.ico.de/ico-t55a-mini-server--ybto94
Bei Terra gibt es ähnliches. Ob ein gebrauchtes System wie z.B. folgendes auch taugt, bin ich mir noch nicht sicher... https://www.servershop24.de/hpe-ml110-gen9-v3-tower-server/a-124130/

@mitscho
Bei 2-3 Clients lohnt sich der SQL Standard wohl eher noch nicht. Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen. Für deutlich weniger Geld reicht da wohl eher, etwas an der Hardware zu feilen. Hatte ich mir auch überlegt aber bei den Preisen... Es gibt JTL Wawi Nutzer, die mit 6-7 Clients und SQL Express arbeiten und (noch) wenig Geschwindigkeitsprobleme haben. Liegt natürlich auch am Umfang der Wawi-Daten und Bildermengen.
Kommt auf Dein Budget an. Ich habe unsere aktuellen Server für knapp 2k Netto gebaut.
Epyc 7302 P, 16 Kerne (Mehr erlaubt die SQL Standard + CAL eh nicht)
64 Gig RAM
SQL läuft auf ner NVME (leider ohne RAID 1, da gibt es noch keine saubere Lösung für) Samsung PM983
LOG, TEMP, MDF jeweils auf ner eigenen RAID 1 Samsung SM883
Bei den SSDs also die jeweils günstigste Variante der Samsung Server SSDs.
Das Ding ist schnell, jetzt aber auch nicht um Welten schneller als der davor laufende Xeon mit 4 Kernen, 32 Gig und SSDs (der jetzt als Notfallbackup weiter seine Existenz fristen darf).
War ~ 5-6 Jahre alt und da kommt man ja doch an den Punkt an dem das zentrale Herz der Firma mal erneuert werden darf :)
 

deliman

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2016
811
71
Gibt es denn jetzt keine Probleme mit Wawi und AMD-Pozessoren mehr? In der Vergangenheit soll das doch mal ein kritischer Punkt gewesen sein.
 
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