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Neu DSGVO und z. B. DPD Predict

Dieses Thema im Forum "JTL-Shipping Verbesserungsvorschläge, Lob und Kritik" wurde erstellt von Xantiva, 10. Mai 2018.

Schlagworte:
  1. Xantiva

    Xantiva Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen,

    was macht Ihr ab dem 25. Mai mit DPD Predict? Da wir aktuell keine Möglichkeit sehen, die Erlaubnis von den Kunden für die Weitergabe ihrer Mailadresse an DPD einzuholen, müssen wir Predict einstellen und können nur noch ohne Mailadresse die Versanddaten an DPD übermitteln.

    Die einzige Möglichkeit aus meiner Sicht wäre, die Mails von DPD selber zu empfangen und dann an die Kunden weiter zu leiten. Das geht mit der aktuellen Wawi aber nicht mehr, denn wenn ich Predict auswähle, kann ich nicht mehr die Weitergabe der Kundendaten unterdrücken. In der Kombination wurde immer unsere Mailadresse an DPD weitergegeben.

    Stellt Ihr alle Predict ein, oder habt Ihr eine andere Lösung entwickelt?

    Ich habe auch ein Ticket bei JTL dazu aufgemacht.

    Ciao,
    Mike
     
  2. MichaelH

    MichaelH Gut bekanntes Mitglied

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    Geburtsdatum, Telefonnummer - OK.
    Aber Mailadresse ist ein Teil der Daten der zur Abwicklung notwendig ist.
    Wäre mir neu dass die Weitergabe nicht erlaubt sein sollte.

    Die Bestellung erfolgte On-Line mit Name, Adresse und Mail als minimal erforderliche Daten, diese gibst du weiter und nicht mehr, und dem Versand mit DPD hat der Kunde durch Auswahl der Versandart zugestimmt.

    Ich halte es nicht für erforderlich, aber wenn du meinst, dann kannst du bei der Auswahl der Versandart ja den Text anzeigen:
    Wenn sie die Versandart auswählen, stimmen sie zu, dass wir Name, Adresse und Mail zur Zustellung an DPD weitergeben.
     
  3. Xantiva

    Xantiva Aktives Mitglied

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    Die Mailadresse ist für den Versand nicht erforderlich.

    https://www.it-recht-kanzlei.de/weitergabe-e-mailadressen-paketankuendigung.html
    Das hat bislang kaum jemanden interessiert, aber mit der DSGVO dürfte sich das ändern ...
     
  4. MichaelH

    MichaelH Gut bekanntes Mitglied

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    Na, dann passt mein Lösungsvorschlag ja bestens ... :) ... die Auswahl ist eine Checkbox, sinngemäß.
     
  5. Xantiva

    Xantiva Aktives Mitglied

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    Damit machst Du das zu einer Pflicht und verstößt gegen den Grundsatz der Datensparsamkeit. Oder hast Du etwa alle Versandarten doppelt drin, mal mit, mal ohne Übermittlung der Mailadresse?
     
  6. MichaelH

    MichaelH Gut bekanntes Mitglied

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    Nein, aber der Kunde kann Abholung wählen. :)
    Und somit einen Paketdienst auf eigene Rechnung beauftragen sein Paket abzuholen.

    Ist also vergleichbar mit der Pflicht in alle Länder zu versenden zum gleichen (Artikel-)Preis der im Inland geboten wird.

    Ich vermute also für derart unsinnige Pflichten wird es über kurz oder lang immer eine schlaue Lösung geben, diese oder eine andere legale.
     
  7. Xantiva

    Xantiva Aktives Mitglied

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    https://www.bfdi.bund.de/SharedDocs..._UebermittlungMailAdressenOnlinehaendler.html
     
  8. MichaelH

    MichaelH Gut bekanntes Mitglied

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    Du bist ein Problemritter und kein Lösungsritter - der Kunde hat die Wahl, also ist das Problem gelöst. Und aus. :)
     
  9. Xantiva

    Xantiva Aktives Mitglied

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  10. MichaelH

    MichaelH Gut bekanntes Mitglied

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    Weil die nicht gleichwertig sind ?
    Dann machste eben 2 Versandarten, 1 mit Predict und 1 ohne und da du 2 Exportformate hast kannst du mit oder ohne Mail exportieren.

    Welche gleichwertige Optionen hast du denn auf FB, Twitter, WhatsApp, Google & co ?
    -> Da kannst du nur zustimmen oder es eben bleiben lassen !

    Auf alle Fälle, wenn du Predict abschaltest werden sich viele Kunden beschweren, dass sie keine Zustellinfo mehr erhalten ... außer deinem Sendungsmail mit Link am Versandtag.

    -> Statt Alternativen zu zeigen streust du nur .... immer das Gleiche.
     
  11. albi123

    albi123 Mitglied

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    Ich bin auch der Meinung, dass eine Checkbox im Checkout:
    "ich möchte durch den Versanddienstleister über den Versandstatus informiert werden"
    das Problem löst weil der Kunde damit ja eine klare Weisung bzw. Willenserklärung gibt.

    Für die ganz Hellen kann man ja dazu schreiben, dass dazu die Email an dern Versanddienstleister weitergegben werden muss.
     
  12. SebiW

    SebiW Aktives Mitglied

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    Genau das ist auch meiner Meinung nach die einzig legale Lösung um das in Zukunft noch sauber zu machen @albi123 . Leider ist unser Shopsystem nicht auf diese Variante vorbereitet und ich habe Predict und Konsorten jetzt erstmal deaktiviert.

    Ich gehe davon aus, dass in den ersten Woche nach dem 25.05. ein Abmahnfegefeuer über DE hinwegzieht. Sobald sich das gelegt hat schaut man mal was nun richterlich als angemessen entschieden wurde.
    Bis dahin riskiere ich nichts und sorge dafür, dass wir für Abmahner keine offenen Flanken bieten.
    Und das bedeutet ganz banal erstmal: Aktuelle Datenschutzerklärung, SSL auf allen Ebenen etc.
     
  13. HMS_IT

    HMS_IT Aktives Mitglied

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    Aus meiner Sicht wird am 25.05. gar nix passieren, denn
    a) Datenschutz war auch vor der Novelle bereits ein Thema und auch die Weitergabe von Daten an Kreditinstitute sowie Paketdienstleister ist nichts neues und
    b) haben die Damen und Herren Anwälte gar nicht so viel Kapazität, um alle Onlinehändler zu prüfen.

    Die Anwälte müssten bei Dir erstmal ermitteln, ob Du vielleicht nicht eine ADV mit DPD etc. geschlossen hast und das ist denen i.d.R. zu viel Arbeit...
     

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