Neu Neue Preiserhöhung JTL April +~20% für Monatstarife, eingeschränkte "Funktionalitäten"

SevenDev

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2. September 2024
51
19
Ich habe den Überblick nun verloren!

Die letzte Anpassung war schon eine Katastrophe!!!

Ich habe nun erstmal das Angebot im Kundencenter abgelehnt… Aber was nun?

Aber was ist nun mit Auftragspakete, POS-Anbindungen, WMS-Lizenzen und Connector zu WooCommerce? Musst das extra gekündigt werden? Was muss ich alles kündigen um eine zusätzliche Rechnung zu verhindern?

Verstehe ich das richtig, dass die erste Kasse bereits 29€ kostet und nicht mehr inklusive ist?
 

Astwert

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21. November 2020
32
6
Als kleiner Einmannbetrieb mit 400,- gewinn in der Sparte E-Com müsste ich € 100 bezahlen, damit ich den Wooconnector weiter nutzen kann.
 
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6. Juli 2011
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Als kleiner Einmannbetrieb mit 400,- gewinn in der Sparte E-Com müsste ich € 100 bezahlen, damit ich den Wooconnector weiter nutzen kann.
Somit bin ich ja gezwungen zu odoo zu wechseln.
Schade um die viele viele Zeit, die ich in diese Verbrecher gesteckt habe.
Wenn du meinst, das du da dann günstiger bei wegkommst.

400,-€ Gewinn ist ja schon eher Hobby als ein wirtschaftliches Unternehmen, Hobbys waren schon immer teuer.
 

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6. Juli 2011
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Ja, dann muss man auch mal was investieren!

Hier jemanden als Verbrecher hinzustellen, nur weil er sich traut, für eine Software, an der mittlerweile 400 Leute sitzen Geld zu nehmen, um die Leute zu bezahlen, der soll echt einfach zu odoo gehen oder nen Markstand aufmachen aber geht ja nicht, da muss man man ja auch Standgebühren bezahlen.
 
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MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
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Ja mag sein, das Hobby soll aber mal zum Beruf werden.
Seit 2020 ? Das sind 6 Jahre.

Gibt es denn kein Shopsystem mehr in dem alles drin ist, also ohne extra WAWI ?
Ich hatte mal mit XTCommerce oder wie das Ding hieß begonnen, bevor ich auf JTL und Shop3 gewechselt bin, damals noch für ca. 300 Euro (?) Lizenzkosten im Jahr. JTL- Shop brachte dann stetiges Wachstum, hatte sich also gelohnt.
 
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6. Juli 2011
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Hier mal ein schönes Beispiel von so einem Schmarotzer, der hier gepostet hat das die Community JTL ja groß gemacht hat und sich beschwert das es nun Geld kostet:

Der Type nutzt JTL kostenlos seit 13 Jahren, in den 13 Jahren gab es nur Postings wie schlecht JTL ist und darauf bestanden das Fehler "umgehend" beseitigt werden, von wegen er und Community.

solche Postings bekomme ich dann:

Solche aggressiven Investoren haben nur eines im Sinn: die Kuh melken, solange es noch geht. Anschließend wird der Laden, wenn er heruntergewirtschaftet ist, weiterverkauft.

Wegen genau solcher Servicepartner wie dir, die den Mund nicht aufkriegen, weil sie JTL auf den Knien in den Arsch kriechen, sind wir unter anderem in dieser Misere.

Ich freue mich schon, wenn solche Honks wie du KI zum Opfer fallen.

Kotzt mich gerade echt an um das mal so zu sagen.
 

Astwert

Aktives Mitglied
21. November 2020
32
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Ja, dann muss man auch mal was investieren!

Hier jemanden als Verbrecher hinzustellen, nur weil er sich traut, für eine Software, an der mittlerweile 400 Leute sitzen Geld zu nehmen, um die Leute zu bezahlen, der soll echt einfach zu odoo gehen oder nen Markstand aufmachen aber geht ja nicht, da muss man man ja auch Standgebühren bezahlen.
Es geht nicht darum nichts bezahlen zu wollen. Es geht um die Verhältnismäßigkeit.
Wenn man innerhalb eines Monats plötzlich € 100 Mehrkosten auf der Schulter hat, dann ist das tatsächlich für manche viel Geld.
Sei froh wenn's bei Dir nicht so ist.
 
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jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
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Schade um die viele viele Zeit, die ich in diese Verbrecher gesteckt habe.
Sportsfreund, das ist richtig heftig, was Du hier abwirfst. Bei allem Pro und Contra was JTL betrifft, dass geht einfach zu weit, zumal Du Dich in DEREN Forum befindest. Ich weiß nicht, was Dich geritten hat, aber wäre das mein Forum hätte ich Dir JETZT schon die Entscheidung abgenommen zu Odoo zu wechseln, weil ich Dir den Account dicht gemacht hätte.

Dein Glück, dass der Forenbetreiber hier fast gar nicht mehr mitliest.
Ich rate Dir zum Edit Button.
 

Bootsmann

Aktives Mitglied
13. Juni 2012
42
3
Nach der Übernahme durch HG ist es aus meiner Sicht spürbar bergab gegangen. Weniger Praxisnähe, mehr Einschränkungen – und gefühlt immer stärker in Richtung „zahl mehr, sonst Pech gehabt“.

Ich schaue mich deshalb aktiv nach Alternativen um. Und ehrlich: Ich brauche nicht 100 Schnittstellen und Features, die niemand im Tagesgeschäft nutzt. Für mich reicht im Kern:
  • Amazon, eBay und Online-Shop sauber angebunden
  • eine vernünftige Packtisch-/Scan-Lösung
  • DPD-Anbindung, damit Versandlabels automatisch laufen

Wenn das jemand stabil anbietet, bin ich bei JTL weg.

Was mich allerdings wirklich ärgert: In der Start Edition die automatische Versandscheinerstellung zu streichen, ist für mich kein „Feature-Differenzieren“, sondern ein ganz bewusster Hebel, um Nutzer zum Upgrade zu drücken. Das grenzt für mich an Nötigung – weil man im Versandprozess faktisch ausgebremst wird, wenn man nicht mehr bezahlt.

Hat jemand konkrete Erfahrungen mit Odoo oder anderen Lösungen, die genau diese Basics zuverlässig können – ohne Overkill und ohne künstliche Bremsen?
Es spricht nicht gerade für die Seriosität und Zuverlässigkeit eines Unternehmens, wenn in bestehenden Verträgen Leistungen gestrichen werden. Eine Preiserhöhung ist das eine, aber den Nutzer in einen neuen Tarif, der bis zu drei Mal teurer ist zu zwingen, empfinde nicht nur ich als absolute Frechheit!

Ich empfinde diese Lösung mit den Editionen ohnehin als Humbug, da essentielle Dinge bewusst ausgeklammert werden und diese Features nicht einmal separat zubuchen kann. Die Start Edition ist alles Andere, als zum Einstieg in den Onlinehandel geeignet. Keine Shippinglabels, kein Versanddatenexport und keine mobilen Geräte im Lager... Sorry, dann eben doch out of the box

Odoo habe ich mir angesehen. Ist von der Bedienung her komplett anders strukturiert aber erlernbar. Was für mich dort nicht passt, ist, daß Multichannel nur über third party Anbindungen funktioniert, die mitunter richtig Geld kosten. Die Kaufland - Anbindung allein kostet 6k...

myfactory ist für mein Business mehrere Nummern zu umfangreich, aber das Preis - Leistung ist für Firmen, die über die Startphase hinaus sind, echt fair. Billbee nutzen einige Bekannte, nur daß es dort keinen eigenen Shop im System gibt. Man kann zwar leicht andere Shopsysteme anbinden, hat dann aber natürlich immer mehrere Baustellen.
 
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jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
1.611
270
Kiel
Ich schaue mich deshalb aktiv nach Alternativen um. Und ehrlich: Ich brauche nicht 100 Schnittstellen und Features, die niemand im Tagesgeschäft nutzt. Für mich reicht im Kern:
  • Amazon, eBay und Online-Shop sauber angebunden
  • eine vernünftige Packtisch-/Scan-Lösung
  • DPD-Anbindung, damit Versandlabels automatisch laufen

Wenn das jemand stabil anbietet, bin ich bei JTL weg.
Ich habe die von Dir genannten Kombination noch nicht gefunden.
Allem voran die Packtisch Lösung. Bei Billbee kann man sich beeship.io anbinden.
Da zahlt man für 1000 Aufträge nochmal 129,- bzw. 3000 / 249,- on Top.
Deshalb denke ich, ist man mit der JTL Advanced für 119 Euro ziemlich gut am Start.
 

SevenDev

Mitglied
2. September 2024
51
19
Eins muss ich dazu aber auch sagen…

Ein „Kleingewerbetreibender“, der 25.000 € im Jahr macht (z.B. im Nebengewerbe oder als Startup) und damit im Monat auf 2.083,33 € Umsatz kommt, ist seit Jahren nicht mehr wirklich auf dem Schirm von JTL.

Der Kleine, für den es ohnehin schon schwer ist – oder der, der einen Nischenshop betreibt – wird aktuell schlichtweg ignoriert. Gerade diese Unternehmer kämpfen mit steigenden Einkaufspreisen, höheren Versandkosten, Marketingausgaben, Energiepreisen und zusätzlicher Bürokratie. Und jetzt kommen noch deutliche Preiserhöhungen bei der Software dazu.

Man darf nicht vergessen: Viele große Händler haben einmal klein angefangen. Viele sind vielleicht auch gerade wegen JTL gewachsen – weil die Einstiegshürde früher fair, kalkulierbar und machbar war. Beide Seiten haben davon profitiert.

Doch mit den aktuellen Preisstrukturen wird es für kleine Firmen und Startups zunehmend unmöglich, wirtschaftlich mit JTL zu arbeiten. Für jemanden mit rund 2.000 € Monatsumsatz machen zusätzliche Fixkosten keinen kleinen Unterschied – sie entscheiden im Zweifel darüber, ob man weitermacht oder aufgibt.

Gerade in der Anfangsphase zählt jeder Euro. Investitionen müssen durchdacht sein. Wenn Softwarekosten jedoch in einem Verhältnis stehen, das für kleine Unternehmen kaum noch tragbar ist, schließt man faktisch genau die Zielgruppe aus, die früher das Fundament der Community gebildet hat.

Und ich muss ehrlich sagen: Auch viele Partner, Agenturen und Entwickler, deren Existenz am JTL-Ökosystem hängt, profitieren von dieser Entscheidung nicht.

Denn was passiert in der Praxis?
Partner führen Gespräche mit potenziellen Neukunden – und plötzlich liegen ganz andere Preise auf dem Tisch als noch vor einiger Zeit. Preise, die für kleine Händler schlicht nicht mehr realistisch sind. Das erschwert nicht nur den Vertrieb, sondern sorgt auch für Rechtfertigungsdruck. Am Ende stehen die Partner an vorderster Front und müssen Entscheidungen erklären, die sie selbst nicht getroffen haben.

Und jetzt stellt euch einmal folgendes Szenario vor:

JTL entscheidet sich künftig, bestimmte Versionen stärker einzuschränken. Funktionen, auf denen euer eigenes Business basiert, werden nur noch in höheren Tarifen verfügbar sein. Genau die Features, die ihr für eure Extension, eure Schnittstelle oder euren Service braucht, sind plötzlich nicht mehr Bestandteil der „kleinen“ Pakete.

Wie wollt ihr eure Extension noch vermarkten, wenn eure Zielgruppe diese Basis gar nicht mehr buchen kann? Wie wollt ihr Beratung verkaufen, wenn der Kunde bereits bei den Grundkosten aussteigt?

Das gesamte System lebt von Durchlässigkeit. Von kleinen Händlern, die starten. Von Partnern, die sie begleiten. Von Entwicklern, die Lösungen bauen. Wenn aber die Basis – die kleinen und mittleren Unternehmen – zunehmend abgeschreckt oder faktisch ausgeschlossen wird, dann trifft das langfristig alle Beteiligten.

Und was ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden darf:

Schon jetzt ist es kaum noch möglich, ohne zusätzlichen Aufwand und ohne weitere Kosten eine saubere Buchhaltung anzubinden. Wer gesetzeskonform arbeiten will, braucht funktionierende, stabile und bezahlbare Schnittstellen – doch in der Praxis sieht es anders aus.

DATEV-Anbindungen sind komplex oder kostenpflichtig, Exporte müssen angepasst werden, Automatiken laufen nicht immer sauber, Buchungskonten müssen manuell nachbearbeitet werden, Zahlungsabgleiche sind fehleranfällig und je nach Setup braucht es zusätzliche Tools oder Drittanbieter-Lösungen. Das bedeutet: weitere Abos, weitere Paketkosten, weitere technische Abhängigkeiten.

Für kleine Händler ist das kein „Komfortproblem“, sondern ein echter Mehraufwand an Zeit und Geld. Und Zeit ist in kleinen Unternehmen nun einmal eine der knappsten Ressourcen.

Hinzu kommt: Zahlreiche Bugs sind vorhanden – teilweise seit langer Zeit. Fehler werden gemeldet, aber nicht zeitnah priorisiert. Workarounds werden zur Dauerlösung. Gleichzeitig werden Features, die in meinen Augen längst zur Grundfunktionalität gehören müssten, nur noch in höheren Paketen angeboten oder kosten zusätzlich.

Und dann zahlt man nicht nur einmal – sondern im Abo. Und zusätzlich im Paket. Und zusätzlich für Erweiterungen.

Das fühlt sich nicht mehr nach einem fairen Baukastensystem an, sondern nach einer immer weiter fragmentierten Struktur, bei der essentielle Funktionen Stück für Stück ausgelagert werden.

Auch die Suche wird mittlerweile von Spam geflutet. Die Qualität leidet sichtbar. Fehler werden lange aufgeschoben. Rückmeldungen aus der Community scheinen nicht mehr die Priorität zu haben, die sie früher einmal hatten.

Dabei war genau diese Community immer eine der größten Stärken: der Austausch, das Feedback, die Nähe zum Markt, die Praxisorientierung.

Viele Händler und Partner haben zunehmend das Gefühl, dass ihre Stimmen weniger Gewicht haben als früher. Dass Entscheidungen stärker aus betriebswirtschaftlicher Perspektive getroffen werden – ohne ausreichend zu berücksichtigen, was sie operativ für kleine und mittlere Unternehmen bedeuten.

Nochmal: Es geht nicht darum, dass Software nichts kosten darf. Natürlich muss ein Unternehmen wirtschaftlich arbeiten. Und natürlich darf es Preisanpassungen geben.

Aber nachhaltiges Wachstum entsteht nicht dadurch, dass man die Einstiegshürde immer weiter erhöht, Funktionen beschneidet und zusätzliche Abhängigkeiten schafft. Es entsteht, wenn man Gründer ins System holt, ihnen eine faire Chance gibt, sie wachsen lässt – und sie dann gemeinsam mit dem System größer werden.

Wenn die Kleinen verschwinden, fehlen die Großen von morgen. Wenn Partner ihre Zielgruppe verlieren, verliert das Netzwerk an Stärke. Wenn die Community sich nicht mehr gehört fühlt, verliert das System seine Basis.

Am Ende sollte man sich ehrlich fragen:

Will man ein geschlossenes System für wenige große Player – oder ein lebendiges, wachsendes Ökosystem, das langfristig alle trägt?

Denn viele haben klein angefangen. Und ja… viele sind mit JTL groß geworden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Merlin84

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2013
38
79
Hier mal ein schönes Beispiel von so einem Schmarotzer, der hier gepostet hat das die Community JTL ja groß gemacht hat und sich beschwert das es nun Geld kostet:

Der Type nutzt JTL kostenlos seit 13 Jahren, in den 13 Jahren gab es nur Postings wie schlecht JTL ist und darauf bestanden das Fehler "umgehend" beseitigt werden, von wegen er und Community.

solche Postings bekomme ich dann:



Kotzt mich gerade echt an um das mal so zu sagen.
Wenn du hier schon solche Unwahrheiten postest, nur weil du beleidigt bist, dann nenne das Kind doch gleich beim Namen. Ich bin seit Tag 1 zahlender Kunde, und nur weil du als Servicepartner JTL in den Allerwertesten kriechst, macht das deine Aussagen nicht richtiger. Wären die Gründer noch an Bord, hätten sie eine solche Tarifstruktur niemals zugelassen. Dafür, dass angeblich 400 Mitarbeiter dort arbeiten, ist die Software nach wie vor an vielen Stellen fehlerhaft. Und wenn man sich die Stimmung anschaut, regt sich darüber auch jeder auf – nur du nicht.

Vielleicht sollte man auch klar benennen, worauf aggressive Investoren wie HG am Ende abzielen: Profite, Profite, Profite. Es geht nicht um nachhaltige Entwicklung, nicht um Kundenzufriedenheit und schon gar nicht um faire Partnerschaften, sondern in erster Linie darum, so viel Gewinn wie möglich aus dem Unternehmen herauszupressen. Wenn das Boot dabei irgendwann untergeht, ist das aus deren Sicht zweitrangig – denn durch die ständige Abzockerei wurde die Kuh bis dahin bereits ausreichend gemolken. Die Zitrone wird bis zum letzten Quäntchen ausgepresst, und anschließend wird die Bude möglichst gewinnbringend oder notfalls verramscht weiterverkauft.
 
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6. Juli 2011
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Du sagst also das dies nicht deine Originale Aussage, zu meiner mehr als freundlichen PN war, nachdem du gefragt hast was meine Meinung ist.

Und hör auf so einen Mist zuschreiben, von dem du überhaupt keine Ahnung hast.

Wenn ich immer diese Lobpreisungen höre von wegen unter den Lissons wäre das nicht passiert, Informiere dich mal etwas genauer, bevor du hier so einen scheiß schreibst.
Und wenn du nochmal schreibst, das ich JTL in den Arsch krieche oder mich als Honk bezeichnest, dann geht das andere Wege mein Freund.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Wenn du hier schon solche Unwahrheiten postest, nur weil du beleidigt bist, dann nenne das Kind doch gleich beim Namen. Ich bin seit Tag 1 zahlender Kunde, und nur weil du als Servicepartner JTL in den Allerwertesten kriechst, macht das deine Aussagen nicht richtiger. Wären die Gründer noch an Bord, hätten sie eine solche Tarifstruktur niemals zugelassen. Dafür, dass angeblich 400 Mitarbeiter dort arbeiten, ist die Software nach wie vor an vielen Stellen fehlerhaft. Und wenn man sich die Stimmung anschaut, regt sich darüber auch jeder auf – nur du nicht.

Vielleicht sollte man auch klar benennen, worauf aggressive Investoren wie HG am Ende abzielen: Profite, Profite, Profite. Es geht nicht um nachhaltige Entwicklung, nicht um Kundenzufriedenheit und schon gar nicht um faire Partnerschaften, sondern in erster Linie darum, so viel Gewinn wie möglich aus dem Unternehmen herauszupressen. Wenn das Boot dabei irgendwann untergeht, ist das aus deren Sicht zweitrangig – denn durch die ständige Abzockerei wurde die Kuh bis dahin bereits ausreichend gemolken. Die Zitrone wird bis zum letzten Quäntchen ausgepresst, und anschließend wird die Bude möglichst gewinnbringend oder notfalls verramscht weiterverkauft.

Ja, wer kennt schon die Zukunft.
Deine Ausdruckweise ist ziemlich daneben.

Nach meinem Wissen sind J + T immer noch an JTL beteiligt.
Es stehen wohl 2 Versionen der WAWI in den Start-Löchern, neue Technologien - dies vermutlich der Grund warum nun 400 Mitarbeiter beschäftigt und bezahlt werden müssen.

Kontinuität ist wichtig für alle von uns.
Wenn JTL eingestampft werden würde - was würdest du dann machen ? Viel Spaß ...

Und wenn JTL nicht mehr die Software für Neueinsteiger sein soll oder sein will, dann wird diese Position ein anderer Softwarehersteller einnehmen und nach gutem Wachstum wechseln die Erfolgreichen eben zu JTL.

Also - den Wandel der Zeit kann wohl niemand aufhalten.
 

SevenDev

Mitglied
2. September 2024
51
19
Ja, wer kennt schon die Zukunft.
Deine Ausdruckweise ist ziemlich daneben.

Nach meinem Wissen sind J + T immer noch an JTL beteiligt.
Es stehen wohl 2 Versionen der WAWI in den Start-Löchern, neue Technologien - dies vermutlich der Grund warum nun 400 Mitarbeiter beschäftigt und bezahlt werden müssen.

Kontinuität ist wichtig für alle von uns.
Wenn JTL eingestampft werden würde - was würdest du dann machen ? Viel Spaß ...

Und wenn JTL nicht mehr die Software für Neueinsteiger sein soll oder sein will, dann wird diese Position ein anderer Softwarehersteller einnehmen und nach gutem Wachstum wechseln die Erfolgreichen eben zu JTL.

Also - den Wandel der Zeit kann wohl niemand aufhalten.
Das wird keiner tun!

Jeder der mal ein Wechsel vollzogen hat weiß von was man dabei redet! Die dann erfolgreichen bleiben wo sie sind und wechseln nicht einfach!

Kontinuität ist wichtig für alle von uns.

Auch das zählt hier…
 
Zuletzt bearbeitet:

Merlin84

Gut bekanntes Mitglied
25. Oktober 2013
38
79
Du verdrehst hier bewusst die eigentliche Kritik, um persönlich gegen mich zu schießen. Es ging nie darum, dass JTL grundsätzlich Geld kosten darf. Natürlich gab es auch unter den Lissons Preisanpassungen, und die wurden von vielen Nutzern mitgetragen. Der entscheidende Unterschied ist aber: Damals wurden nicht über Jahre etablierte Kernfunktionen künstlich in höhere Tarifstufen verschoben, nur um kleinere und mittlere Händler zum Upgrade zu zwingen.

Genau das ist heute der Punkt. Wenn Funktionen, die über Jahre zum normalen Arbeitsalltag gehörten, plötzlich nur noch in teureren Tarifen verfügbar sind, dann ist das keine faire Weiterentwicklung mehr, sondern schlicht eine Friss-oder-stirb-Mentalität. Und das hat mit gesunder Preisanpassung nichts mehr zu tun, sondern mit gezieltem Druck auf Bestandskunden.

Dass du dann so tust, als sei jede Kritik daran bloß Gejammer eines „Schmarotzers“, ist ziemlich billig. Gerade langjährige Kunden dürfen wohl sehr deutlich ansprechen, wenn ein System zunehmend teurer wird, während gleichzeitig an vielen Stellen weiterhin Fehler, unfertige Prozesse und praxisferne Entscheidungen bestehen.

Und ja, genau deshalb fällt auch der Vergleich zu früher. Unter den Lissons mag auch nicht alles perfekt gewesen sein, aber diese Art, langjährig gewachsene Funktionen als Hebel für Zwangsupgrades zu missbrauchen, hätte es in dieser Form sehr wahrscheinlich nicht gegeben. Heute wirkt es dagegen so, als gehe es vor allem um eines: maximale Monetarisierung. Bestandskunden werden gemolken, bis das letzte Quäntchen herausgeholt ist. Das ist keine partnerschaftliche Entwicklung, sondern ein Geschäftsmodell auf Kosten derer, die den Laden über Jahre mitgetragen haben.

Wenn dir meine Ausdrucksweise nicht gefällt, ist das dein gutes Recht. Aber an der inhaltlichen Kritik ändert das nichts.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Eins muss ich dazu aber auch sagen…
Ein „Kleingewerbetreibender“, der 25.000 € im Jahr macht (z.B. im Nebengewerbe oder als Startup) und damit im Monat auf 2.083,33 € Umsatz kommt, ist seit Jahren nicht mehr wirklich auf dem Schirm von JTL.
Der Kleine, für den es ohnehin schon schwer ist – oder der, der einen Nischenshop betreibt – wird aktuell schlichtweg ignoriert. Gerade diese Unternehmer kämpfen mit steigenden Einkaufspreisen, höheren Versandkosten, Marketingausgaben, Energiepreisen und zusätzlicher Bürokratie. Und jetzt kommen noch deutliche Preiserhöhungen bei der Software dazu.
Man darf nicht vergessen: Viele große Händler haben einmal klein angefangen. Viele sind vielleicht auch gerade wegen JTL gewachsen – weil die Einstiegshürde früher fair, kalkulierbar und machbar war. Beide Seiten haben davon profitiert.
Alles richtig was du schreibst.

Doch - ich kenne meine Anfänge sehr gut, habe mit 0 Euro angefangen, es war eine Investition überhaupt etwas starten zu können.
Erst 2009 hatte ich 23.000 Euro Umsatz und weiß wovon du schreibst, doch es war eben kein Vollzeitjob von dem ich leben konnte oder wollte.

Erst als Jahre kamen mit 100% bis 400% Umsatzwachstum war es ein Geschäft.
Bis dahin war es eine Investition von Geld und ZEIT.
Und bis dahin hatte ich so lange wie möglich alleine und 7 Tage die Woche gearbeitet und arbeite bis heute 7 Tage die Woche.

Niemand würde behaupten dass das Online-Business ein einfaches Geschäft ist in dem man auf Rosen gebettet wird weil es gerade Trend ist und es soooo tolle Erfolgsstorys gibt.
In meiner Region starten ca. 1.000 Firmen jedes Jahr neu und ca. 1.000 Firmen schließen jedes Jahr +/- es ist nicht immer gleich.

Man sagt: 1 von 10 überlebt auf Dauer.
 

SevenDev

Mitglied
2. September 2024
51
19
Genau das ist heute der Punkt. Wenn Funktionen, die über Jahre zum normalen Arbeitsalltag gehörten, plötzlich nur noch in teureren Tarifen verfügbar sind, dann ist das keine faire Weiterentwicklung mehr, sondern schlicht eine Friss-oder-stirb-Mentalität. Und das hat mit gesunder Preisanpassung nichts mehr zu tun, sondern mit gezieltem Druck auf Bestandskunden.
Genau das ist der kritische Punkt der auch wie man aktuell überall liest für Unmut sorgt…

Ich habe 2024 begonnen und mir Gedanken gemacht und nun habe ich (ja natürlich auch Wachstum vorhanden) erhebliche Mehrkosten die definitiv schon lange nicht mehr im Verhältnis stehen!
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Genau das ist der kritische Punkt der auch wie man aktuell überall liest für Unmut sorgt…

Ich habe 2024 begonnen und mir Gedanken gemacht und nun habe ich (ja natürlich auch Wachstum vorhanden) erhebliche Mehrkosten die definitiv schon lange nicht mehr im Verhältnis stehen!
Dann solltest du abends bei McDonalds Burger braten um über die Runden zu kommen ?
Oder um was geht es hier nun ?
 
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