Neu Thema Leitcodierung und falsche Adressen

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gnarx

Gut bekanntes Mitglied
18. Januar 2018
1.292
68
#1
Wenn man ca. 300 Pakete am Tag hat kann man schlecht selber die Adressen noch kontrollieren. Wenn ich das richtig sehe und ich leitcodierung angehackt habe und die Adresse falsch ist kostet das 0,30 Euro, rchtig?

Meine Idee dazu ist alles zu DHL zu schicken (s.w. muss den der Hacken raus bei Leitcodierung) und dann bei DHL schauen in die Unvollständigen und die dort berichtigen. Ist das so möglich? Oder wie macht man es am sinnvollsten?
 

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6. Juli 2011
3.047
366
Berlin
#2
Die meisten nutzen die Leitcodierung da es extrem nervig sein kann wenn die Adresse nicht angenommen wird.

Allerdings höre ich auch immer öfter, dass DHL zu Faul ist, selbst einfache Fehler zu berichtigen.
Aber das ist eben nur Hörensagen.
 

guidob

Gut bekanntes Mitglied
8. März 2014
174
2
#3
Wir haben ein ähnlich hohes Volumen am Tag und lassen die Prüfung drin. Uns geht es allerdings weniger um die Kosten der Korrektur sondern um die längere Laufzeit und Rückläufer, wenn die Adresse total falsch ist. Dann sind 4,- € fällig und wir haben auch noch den Aufwand mit den Retouren. Da korrigieren wir lieber die Adressen. Google und die Postleitzahl-Suche der Deutschen Post auf den 2. Bildschirm und dann geht das eigentlich ziemlich schnell.
 

gnarx

Gut bekanntes Mitglied
18. Januar 2018
1.292
68
#4
Danke schon mal. Aber ist es nicht so das wenn die Leitcodierung ausgeschaltet ist alle Versandanforderungen zu DHL gehen und ich bis 18:00 Uhr im Kundenportal die unrichtigen bearbeiten kann?
Denke so 300 Pakete davon falsch 30, Wenn die 30 bei DHL in Unvollständig stehen kann ich das doch da bearbeiten ohne 300 zu überprüfen.
 

guidob

Gut bekanntes Mitglied
8. März 2014
174
2
#5
Da muss ich passen. Ob man ein gedrucktes Etikett nacharbeiten kann, ist mir nicht bekannt. Wir wickeln es nur über die WAWI ab.

Wir überfliegen vor dem Ausdruck die Adressen und korrigieren schon mal die offensichtlichen Fehler und bearbeiten die paar, die dann nicht passen (Ich würde schätzen, es bleiben dann noch so 10 über), direkt unter offenen Lieferscheine nach.
 

NewBuy

Sehr aktives Mitglied
29. August 2016
862
55
#6
Wir haben uns eine eigne externe Adressprüfung programmiert, dadurch haben wir nur sehr wenige Rückläufer
 

NewBuy

Sehr aktives Mitglied
29. August 2016
862
55
#9
Ist nicht ganz so einfach, da für die Adressdaten noch eine Lizenz gekauft werden muss, aber vom Prinzip her Ja
 

dm689

Aktives Mitglied
15. Juli 2015
67
0
#11
Hallo Jan,


gibt es hier bereits etwas neues? Die Umstellung auf JTL Shipping mit DHL ist grauenvoll. Eigentlich müssten wir die Adresse direkt im WMS Popup korrigeren oder diese müssten vorab schon in der WaWi mit einem Fehler markiert werden und vor Versand die Adresse korrigiert werden.


DHL meint nur können Sie in Ihre WaWi nicht die Leitcodierdaten von Easylog hinterlegen?
Aktuell wieder zurück auf Easylog, jedoch kann dies jeden Tag abgeschaltet werden.
Selbst eine Adressprüfung im Online- Shop (Bei uns Shopware) mit Google Maps ist keine Lösung, weil viele Kunden Ihre falschen Daten von PayPal, amazoon pay übertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:

die-andis

Gut bekanntes Mitglied
26. März 2010
503
2
#12
Dieses Thema treibt uns auch um! Grauenhaft im Vergleich zu Easylog!

Wir fänden neben einer automatischen Adressprüfung im WAWI vor dem "Versenden", auch ein PopUp in WMS gut.
 

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
2.237
114
Emsland
#13
Das Problem liegt IMHO irgendwie im Kommunikationsstau woraus sich folgende Fragen ergeben:
DHL hat eine DB, aber stellt keine funktionierende API zur Verfügung? Warum nicht?
JTL kann kann eine von DHL zur Verfügung gestellte API nicht anbinden? Warum nicht?
Irgendwie albern, wenn alle Infos da sind, aber keiner in der Lage ist die zu nutzen. Wir haben 2018...da sollte sowas doch möglich sein.
 
Zustimmungen: hula1499

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.193
65
#14
Doch doch das geht, aber die Anbindung kostet extrem viel Geld, bzw. die Datenbank von DHL nutzen zu dürfen.
DP bietet Datafactory zumindest an:
https://www.deutschepost.de/de/d/deutsche-post-direkt/datafactory.html

Es gibt paar Anbieter, die solche Datenbanken anbieten, die aber oft auch nichts anderes machen, als wohl Google Maps auszusaugen.
Für die Datenbank zahlt man dann paar 100 EUR, ist aber lange nicht so vollständig (und evtl. korrekt) wie die von DHL selbst.

Zuletzt kommt ja auch wieder das Thema Datenschutz mit rein, wer weis was man nutzen darf und was nicht, welche Daten gehen von A nach B und umgekehrt?
Da darf dann wohl jeder erst mal einen Vertrag unterschreiben o_O
 

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
2.237
114
Emsland
#15
Dann ist ja ganz klar, daß DHL kein Interesse an richtig codierten Adressen hat, sondern durch die nicht-leitcodierbaren Sendungen doppelt abzocken will. Einerseits am Codierentgelt, andererseits an den Rücksendungen. Das ist schon moralisch ziemlich verwerflich. :confused:
...und die easylog-Leitdaten lassen sich nicht aufdröseln?
 

McAvity

Gut bekanntes Mitglied
7. September 2016
100
12
#16
@_simone_

Doch, aufdröseln kann man die, da ist sogar eine Anleitung (naja, mehr oder weniger) dabei. Du darfst die Daten nur nicht weitergeben, anderen zugänglich machen bzw. streng genommen noch nicht einmal außerhalb von EasyLog nutzen.
Witzigerweise heißt die Datei mit den Leitcodierungsdaten auch DataCargo, genauso wie das oben verlinkte "Angebot" der Deutschen Post.

MfG

McAvity
 
Zustimmungen: _simone_

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.193
65
#18
Nein die Daten sind nicht verschlüsselt, sind aber in einzelne Dateien gestrippt und werden mit IDs kombiniert.
Wir werden die Daten nicht nutzen, das Angebot von der DP ist die zentrale Datenbank aller bekannten Adressen.
Ein Adressabgleich kostet meines Wissen 0,0055 EUR, man kann sich also ausrechnen was dies kostet je Abfrage.

Könnte mir also nur vorstellen, dass JTL sich dazwischen klemmt und eben die Gebühr verrechnet / weitergibt (sofern das erlaubt ist).

Ansonsten Tom, natürlich will DHL Geld verdienen, will doch jeder ... gerade bei Retouren etc machen die Geld.
Wir haben daher auch GoGreen abgemeldet, die 2 Cent nehmen wir lieber in die Kasse.
 

Jan Weber

Moderator
Mitarbeiter
1. Juli 2015
2.116
101
Hürth
#20
Moin zusammen,

nochmal ganz kurz zusammengefasst ...

... gibt es hier bereits etwas neues? .... JTL kann kann eine von DHL zur Verfügung gestellte API nicht anbinden? Warum nicht?
1. Bis zur Umsetzung wird noch etwas Zeit vergehen, wir fangen gerade damit an. Bedenkt bitte, dass es nicht nur DHL Nutzer gibt, somit ist der Vorschlag allein deren Adressdatenbank zu nutzen hinfällig!

Eigentlich müssten wir die Adresse direkt im WMS Popup korrigeren oder diese müssten vorab schon in der WaWi mit einem Fehler markiert werden und vor Versand die Adresse korrigiert werden.
2. Ein WMS Popup wird vollkommen überflüssig sein, da die Prüfung schon viel früher erfolgt. Dennoch spreche ich mich auch für eine verbesserte Usability an der Stelle aus.

Die Umstellung auf JTL Shipping mit DHL ist grauenvoll.
3. Ich glaube, dass eure Konfiguration das Problem ist. Ich kenne Händler die täglich problemlos > 2000 Pakete mit der DHL Versenden API raushauen.
 

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