Hallo Leute,
ich habe wieder mal einen Tag mit einer Software verbracht und mich wieder nicht für sie entschieden.
An der Installation ist nichts zu beanstanden, am Datenabgleich (mit XTCommerce) auch nicht. Einige aufgetretene Bugs könnte man schnell beseitigen, aber es gibt auch grundlegende Schwächen.
Solche Software muss dazu dienen, die Arbeit zu beschleunigen und die Fehlerquote zu reduzieren. Alles Redundante eliminieren, möglichst viel Transparenz, möglichst wenige Klicks, ausreichende Anpassungsfähigkeit.
Das Aufträge-Fenster müsste so aussehen:
Links die Liste von Aufträgen. Rechts sind die Schaltflächen. Als Erstes die Schaltfläche "Details" (heißt jetzt Einsehen). Am besten betätigt man diese Schaltfläche gar nicht, denn alles ist auch ohne sie machbar. Sie ist nur für schwierige Fälle oder Unklarheiten da. Dann die Schaltfläche "Rechnung" (drucken). Dann die Schaltfläche "Paketschein" (bedrucken). Das war es.
1. Details
2. Rechnung
3. Paketschein
Was interessiert mich die Adresse des Kunden, seine E-Mail-Adresse, sein Name? Lerne ich für "Wetten dass?" die deutsche Bevölkerung auswendig oder was? Interessiert mich, ob der Kunde Mann oder Frau ist, ob er mich mit einer Fax-Nummer beglückt hat? Verkaufe oder versende ich Kunden? Der Name ist für den Zahlungsabgleich interessant, hinter dem Namen hätten der/die Artikel und gewählte Versandart Platz, wenn man den Platz sinnvoller aufteilen würde. Die Entwickler sollten sich in einen packenden Händler hineinversetzen. Ich brauche nur Artikel in der Hand und den dazugehörigen Wisch wie Rechnung und Paketschein. Wie komme ich zum Artikel? Da soll doch unten in demselben Fenster ein Bild davon sein, sonst verschenkt man die Möglichkeiten dieser Software. Fülle ich den Lieferschein per Hand aus? Im Jahre 2006? Ich bin doch nicht blöd! Wozu brauche ich dann eine Software? Ich bedrucke Hermes Paketscheine seit einer Ewigkeit, man spart Zeit, verschreibt sich selber nicht, der Paketdienst erkennt die Adresse genau, und der Kunde ist beeindruckt.
Die gesonderte Auftragsbestätigung habe ich aus meiner Abwicklung eliminiert. Es ist nur dann nachteilig, wenn man aus Versehen einen ausverkauften Artikel verkauft (weil man mit der Auftragsbestätigung den Vertrag annimmt). Bei eBay bestätigt man sowieso nichts extra, sondern geht gleich mit dem Kauf einen Vertrag ein. Und wenn man alles erst bestätigen müsste, dürfte ja keiner sofort mit Paypal zahlen, sondern müsste erst auf eine Auftragsbestätigung warten, womit man unwesentlich schneller ist als mit Überweisung. Der Kunde will kaufen und gleich Geld schicken/überweisen und macht uns damit Effektivität vor.
Meinetwegen kann da auch eine Schaltfläche „Auftragsbestätigung“, „E-Mail an Kunden“ und „Lieferschein bedrucken“ rein. Auch „Neuer Auftrag“ wäre hier besser aufgehoben.
Und so geht es im Paradies: Paypal meldet einen Zahlungseingang und man startet das Programm. Das Programm holt sich selber die Aufträge und wechselt zum Aufträge-Fenster. Das war Mausklick Nummer eins. In der Spalte „Kunde“ wird zuerst der Nachname angezeigt und dann der Vorname, und alle Spalten können als Sortierschlüssel dienen. Mit dem zweiten Mausklick druckt man die Rechnung aus. Alle Daten holt sich die Software aus der Datenbank. Und mit dem dritten Klick bedruckt man den Lieferschein. Fertig mit drei Mausklicks! Das Programm versendet mit dem Ausdrucken des Lieferscheins eine Versandbestätigung (mit Rechnung als PDF-Datei, falls jemand das mag), speichert falls eingestellt die Rechnung im PDF-Format im Rechnungsordner, markiert den Artikel als versandt und verschiebt ihn runter zu den anderen erledigten Artikeln. Es versteht sich doch von selbst, dass eine Rechnung erstellt wurde, wenn ein Artikel schon versandt ist.
Meinetwegen kann man eine Vorschau für Rechnung oder E-Mail einbauen oder eine Möglichkeit, die E-Mail nachzubearbeiten, abzubrechen oder verzögert starten zu lassen. Eine Möglichkeit, widerrufene oder zurückgegebene Artikel farblich hervorzuheben. Wenn man versandte Artikel per Farbe kennzeichnet, dann braucht man doch die Spalte nicht! Weg damit … Zur Sichtkontrolle hätten unter den Schaltflächen noch die Adresse, das Bild, der Kommentar (des Kunden bei der Bestellung) und eventuell eigene Anmerkungen Platz.
Glaubt mir, der eine Mausklick, den man noch eliminieren kann, bringt’s. Wenn man in kürzerer Zeit dasselbe Arbeitspensum erledigen kann, kann man es sich leisten, auch niederpreisige Ware oder Ware mit geringerer Gewinnspanne anzubieten, was sich im Konkurrenzkampf entscheidend auswirken kann.
So wie es jetzt ist, weiß man nicht, in welchen Auftrag man gerade eingesehen hat, wenn man zurück in das Aufträge-Fenster wechselt. Viele eBay-Abwicklungsprogramme für 25 oder 50 Euro sind da schon viel weiter. Man kann mit Platzhaltern und HTML-Vorlagen beliebige Paketscheine bedrucken und Rechnungsdesigns verwirklichen, fast schon Romane mit Kundendaten schreiben. Hier ist die Vorabrechnung mit der Nachherrechnung unglücklich verschmolzen. Und wenn man wie ich in der Uhren-und-Schmuck-Branche ist und viel Arbeit in die Fotos und Designs investiert, will man doch die Rechnung selber bis ins kleinste Detail gestalten! Und hier wird der Kunde auf der Rechnung mit „Herrn soundso“ ausgedruckt und auf dem Lieferschein ohne „Herrn“! Und in der Fußzeile fehlt bei der Bankverbindung der Kontoinhaber, und die Steuernummer scheint ein Teil der Bankverbindung zu sein …
Mal sehen, wie schnell die Entwickler diese Software vorantreiben.
ich habe wieder mal einen Tag mit einer Software verbracht und mich wieder nicht für sie entschieden.
An der Installation ist nichts zu beanstanden, am Datenabgleich (mit XTCommerce) auch nicht. Einige aufgetretene Bugs könnte man schnell beseitigen, aber es gibt auch grundlegende Schwächen.
Solche Software muss dazu dienen, die Arbeit zu beschleunigen und die Fehlerquote zu reduzieren. Alles Redundante eliminieren, möglichst viel Transparenz, möglichst wenige Klicks, ausreichende Anpassungsfähigkeit.
Das Aufträge-Fenster müsste so aussehen:
Links die Liste von Aufträgen. Rechts sind die Schaltflächen. Als Erstes die Schaltfläche "Details" (heißt jetzt Einsehen). Am besten betätigt man diese Schaltfläche gar nicht, denn alles ist auch ohne sie machbar. Sie ist nur für schwierige Fälle oder Unklarheiten da. Dann die Schaltfläche "Rechnung" (drucken). Dann die Schaltfläche "Paketschein" (bedrucken). Das war es.
1. Details
2. Rechnung
3. Paketschein
Was interessiert mich die Adresse des Kunden, seine E-Mail-Adresse, sein Name? Lerne ich für "Wetten dass?" die deutsche Bevölkerung auswendig oder was? Interessiert mich, ob der Kunde Mann oder Frau ist, ob er mich mit einer Fax-Nummer beglückt hat? Verkaufe oder versende ich Kunden? Der Name ist für den Zahlungsabgleich interessant, hinter dem Namen hätten der/die Artikel und gewählte Versandart Platz, wenn man den Platz sinnvoller aufteilen würde. Die Entwickler sollten sich in einen packenden Händler hineinversetzen. Ich brauche nur Artikel in der Hand und den dazugehörigen Wisch wie Rechnung und Paketschein. Wie komme ich zum Artikel? Da soll doch unten in demselben Fenster ein Bild davon sein, sonst verschenkt man die Möglichkeiten dieser Software. Fülle ich den Lieferschein per Hand aus? Im Jahre 2006? Ich bin doch nicht blöd! Wozu brauche ich dann eine Software? Ich bedrucke Hermes Paketscheine seit einer Ewigkeit, man spart Zeit, verschreibt sich selber nicht, der Paketdienst erkennt die Adresse genau, und der Kunde ist beeindruckt.
Die gesonderte Auftragsbestätigung habe ich aus meiner Abwicklung eliminiert. Es ist nur dann nachteilig, wenn man aus Versehen einen ausverkauften Artikel verkauft (weil man mit der Auftragsbestätigung den Vertrag annimmt). Bei eBay bestätigt man sowieso nichts extra, sondern geht gleich mit dem Kauf einen Vertrag ein. Und wenn man alles erst bestätigen müsste, dürfte ja keiner sofort mit Paypal zahlen, sondern müsste erst auf eine Auftragsbestätigung warten, womit man unwesentlich schneller ist als mit Überweisung. Der Kunde will kaufen und gleich Geld schicken/überweisen und macht uns damit Effektivität vor.
Meinetwegen kann da auch eine Schaltfläche „Auftragsbestätigung“, „E-Mail an Kunden“ und „Lieferschein bedrucken“ rein. Auch „Neuer Auftrag“ wäre hier besser aufgehoben.
Und so geht es im Paradies: Paypal meldet einen Zahlungseingang und man startet das Programm. Das Programm holt sich selber die Aufträge und wechselt zum Aufträge-Fenster. Das war Mausklick Nummer eins. In der Spalte „Kunde“ wird zuerst der Nachname angezeigt und dann der Vorname, und alle Spalten können als Sortierschlüssel dienen. Mit dem zweiten Mausklick druckt man die Rechnung aus. Alle Daten holt sich die Software aus der Datenbank. Und mit dem dritten Klick bedruckt man den Lieferschein. Fertig mit drei Mausklicks! Das Programm versendet mit dem Ausdrucken des Lieferscheins eine Versandbestätigung (mit Rechnung als PDF-Datei, falls jemand das mag), speichert falls eingestellt die Rechnung im PDF-Format im Rechnungsordner, markiert den Artikel als versandt und verschiebt ihn runter zu den anderen erledigten Artikeln. Es versteht sich doch von selbst, dass eine Rechnung erstellt wurde, wenn ein Artikel schon versandt ist.
Meinetwegen kann man eine Vorschau für Rechnung oder E-Mail einbauen oder eine Möglichkeit, die E-Mail nachzubearbeiten, abzubrechen oder verzögert starten zu lassen. Eine Möglichkeit, widerrufene oder zurückgegebene Artikel farblich hervorzuheben. Wenn man versandte Artikel per Farbe kennzeichnet, dann braucht man doch die Spalte nicht! Weg damit … Zur Sichtkontrolle hätten unter den Schaltflächen noch die Adresse, das Bild, der Kommentar (des Kunden bei der Bestellung) und eventuell eigene Anmerkungen Platz.
Glaubt mir, der eine Mausklick, den man noch eliminieren kann, bringt’s. Wenn man in kürzerer Zeit dasselbe Arbeitspensum erledigen kann, kann man es sich leisten, auch niederpreisige Ware oder Ware mit geringerer Gewinnspanne anzubieten, was sich im Konkurrenzkampf entscheidend auswirken kann.
So wie es jetzt ist, weiß man nicht, in welchen Auftrag man gerade eingesehen hat, wenn man zurück in das Aufträge-Fenster wechselt. Viele eBay-Abwicklungsprogramme für 25 oder 50 Euro sind da schon viel weiter. Man kann mit Platzhaltern und HTML-Vorlagen beliebige Paketscheine bedrucken und Rechnungsdesigns verwirklichen, fast schon Romane mit Kundendaten schreiben. Hier ist die Vorabrechnung mit der Nachherrechnung unglücklich verschmolzen. Und wenn man wie ich in der Uhren-und-Schmuck-Branche ist und viel Arbeit in die Fotos und Designs investiert, will man doch die Rechnung selber bis ins kleinste Detail gestalten! Und hier wird der Kunde auf der Rechnung mit „Herrn soundso“ ausgedruckt und auf dem Lieferschein ohne „Herrn“! Und in der Fußzeile fehlt bei der Bankverbindung der Kontoinhaber, und die Steuernummer scheint ein Teil der Bankverbindung zu sein …
Mal sehen, wie schnell die Entwickler diese Software vorantreiben.