Neu Sorry JTL, aber...

r33p

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4. Oktober 2015
694
103
...mit der konsequent durchgezogenen Preispolitik trotz dem massiven Widerstand seit Umstellung in Kombination mit den zunehmenden Schwächen in der Qualitätssicherung und im Release-Prozess fahrt ihr euch gerade selbst vor die Wand - mit Tempo 200.

Die monatlichen Kosten allein für die API oder 2 Monate Advanced reichen schon aus, um das Token-Budget für die Entwicklung eines eigenen Basis-ERP zu decken. Spezielle eigene Anforderungen inklusive. Gerade wenn man Open-Source-ERPs wie Odoo Community, ERPNext oder Tryton als Vorlage nimmt und darauf aufbaut, ist das heute mit KI-Unterstützung realistisch und deutlich günstiger als eure laufenden Gebühren. Das ist keine Vermutung, sondern Fakt.

Letzte Warnung: Überdenkt die Preispolitik und die Release-Qualität dringend und kehrt zur zugänglicheren Linie zurück. Sonst verliert ihr genau die Kunden, die euch groß gemacht haben - und zwar schneller, als eure nächste „stable“-Version stabil wird.

Und an alle Zweifler: Geht mit der Zeit oder geht mit der Zeit.
 

NoOne

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16. März 2024
679
233
Träum weiter. Die monatlichen Kosten sind woanders nur günstiger, wenn du überhaupt nichts anpassen musst, nur einen einzigen Shop/Marktplatz hast und sowas wie WMS nicht brauchst. Ansonsten zahlst du unterm Strich genauso viel oder mehr.
 

r33p

Sehr aktives Mitglied
4. Oktober 2015
694
103
Träum weiter. Die monatlichen Kosten sind woanders nur günstiger, wenn du überhaupt nichts anpassen musst, nur einen einzigen Shop/Marktplatz hast und sowas wie WMS nicht brauchst. Ansonsten zahlst du unterm Strich genauso viel oder mehr.
Ich entwickle ein wesentlich komplexeres und größeres System als JTL+WMS... Ist ziemlich speziell / branchenspezifisch. Und auch nur für mich.

Aber: Für umgerechnet weniger als 2 Monate Advanced-Tarif bekam ich 43.000 Zeilen C#-Code (879 Dateien), 38.000 Zeilen Testcode (1.176 Tests) sowie 120.000 Wörter Dokumentation (77 Dateien, 33 ADRs) aus 354 Commits und 62 Pull Requests. Inhaltlich sind damit ein komplettes Plattform-Fundament (u. a. Mandantentrennung, Rollen/Rechte, Audit-Log, EZB-Währungsimport, Steuern, Artikel-Kern) und ein GoBD-konformer Buchhaltungskern (SKR03/04, Sach-/Personenkonten, SHA-256-Festschreibung, SuSa-Listen) fertig implementiert worden.

Damit kann man schon gut abschätzen wie viel das Gesamtpaket kosten wird - und laufende Kosten für Anpassungen und Sicherheitsupdates / Penetration Tests (definitiv 2stellig pro Monat wenn man es nicht übertreibt).

Ob die knapp 1200 Tests die kritischen Pfade abdecken und das System unter Last standhält ist noch offen, aber dennoch sind das schon keine unbedeutenden Zahlen. Steuerung, Architektur, Domänenlogik und Qualitätskontrolle habe ich aber gefühlt jetzt schon besser im Griff als JTL nachdem ich mal eine der 2.2 Versionen probiert habe. Die Zeit mit Systemtests bis zum Status abgewiesen und Backup wiedereinspielen hätte ich besser für das Coding und Agenten-Delegation nutzen sollen. Den Fehler mache ich nicht nochmal.
 

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