Neu Shipping 2.0 ist ein Grund für kleine Shops JTL zu verlassen bzw. gar nicht erst mit JTL anzufangen

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas John
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

arminma

Sehr aktives Mitglied
2. Januar 2017
230
113

Genau aus so einer Situation heraus habe ich mir eine eigene DHL-Lösung gebaut.

Ich wollte damals nicht noch länger auf die entsprechende JTL-Lösung warten. Mittlerweile gibt es zwar die 2.1.2, bei mir war die Wawi-API in der 2.1.1 aufgrund eines Bugs allerdings ebenfalls nicht nutzbar.

Deshalb läuft meine Lösung bewusst unabhängig davon:

JTL erzeugt die Versanddaten als CSV, der Worker erstellt das Label direkt über die DHL Paket API mit dem eigenen DHL-Vertrag und übernimmt anschließend Trackingnummer und Versanddatum wieder in JTL. Optional läuft auch der Labeldruck automatisch.

Damit habe ich zumindest für DHL eine Alternative, falls Shipping 2.0 bzw. die JTL-API einmal nicht verfügbar ist oder man seinen eigenen DHL-Vertrag direkt weiterverwenden möchte.

Ich habe das Ganze hier inkl. Anleitung veröffentlicht:

https://forum.jtl-software.de/threa...tl-otto-retoure-auto-druck-all-in-one.249862/
hervorragende Arbeit....
 

TheEnd

Aktives Mitglied
4. Juni 2019
21
1
Mal ne blöde Frage an die Servicepartner:

warum setzt sich nicht einer hin und nutzt die KI für ein kleines Programm, welches die Lieferscheine nutzt um das an die DHL API mitzuteilen, laut claude ist das möglich und die trockenläufe im Urlaub haben funktioniert. ? Datenbanklesezugriff und Packtisch ist alles was laut Claude dazu notwendig ist...Bei DHL halt nen Developeraccount. In zeiten der KI geht soviel: Etsy buchhaltung und kommunikation, Steuerberater vorbereitung versuche ich gerade, laut claude kein Problem, wäre dann ein Ersatz für dekodi.....es sind schlechte Zeiten für die Software und berater Branche.....bisher waren meine gestellten Fragen noch zu klein...ich frage mal ob claude mir einen Ersatz für den JTL Shop und WAWI programmieren kann....
bei uns macht der Preis knapp 35 cent pro label aus, dafür sparen wir aber die monatliche Grundgebühr, also alles über 30 paket ist dann minus, Vorteil ist aber die Einbundung von andereren Versendern ohne Fixkosten...muss halt noch geprüft werden, da sowas ja immer in die Ferienzeit gelegt wird, das empfinde ich eigentlich als mies..

könne sie doch, eigenen Vertrag, zack....kostet 79 Euro....wenn das zuviel ist, liegt JTL an diesem Kunden nichts....es ist doch klar, dass ne Heuschrecke jedes Jahr mit neuen Modellen kommt, die mehr Ertrag bringen...das ist seit dem Verkauf doch keine Überraschung. Ich kenne einige die auf ERP NExt umgestiegen sind.....als WAWI
Natürlich kannst du dir einen Ersatz für JTL programmieren lassen.
Du kannst alles programmieren lassen, was du dir vorstellst.

Viele der bisherigen Antworten sind überdramatisiert. Wenn du dich bereits mit Claude auseinander gesetzt hast, wirst du wissen, wie einfach es für eine KI ist, sich in klare Strukturen einzulesen und bei gut dokumentierten Anleitungen/Guides eine Programmierung umzusetzen. Wie puzzeln mit Anleitung. Weshalb ich eine eigene und kostenlose Shipping-Umsetzung als "Klacks" beschreiben würde und ebenfalls wie du, diese Shipping 2.0-Funktion als klares Downgrade bezeichne.

Jetzt das große ABER!
Du nutzt das Claude Pro Modell, ein kommerzielles Modul, welches die Daten in die USA versendet. Sensible Daten dürfen da niemals wegen DSGVO landen.
Benutzt man KI lokal auf einem Rechner und für alle Dinge, ohne richtige Architektur für Sicherheit und Zugriffsrechte, spielt man quasi mit dem Feuer. Selbst das einfachste Programm könnte kompromittiert werden und mit freien Zugriffsrechten zu deinem finanziellen Ruin führen. Das Lesen von PDF's, das Einlesen von Bildern, HTML-Codes..., jede Datei kann versteckte Prompts beinhalten, die deine KI gegen dich verwenden lässt.

Wenn du so ein großes Projekt wie eine Warenwirtschaft angehst, musst du sehr viel Zeit in die Planung stecken und solltest dich in der Materie gut auskennen.
Die Vor- und Nachteile jeder in Frage kommenden Programmiersprache kennen, Programmiererfahrung haben und dich auch in Sachen Sicherheit ausgiebig einlesen.

Mit genug Ehrgeiz und auch ohne Programmierkenntnisse, kannst du das sicher mit einer KI schaffen, da man damit auch sehr gut lernen kann.
Ob sich der Zeitaufwand für dich dann rechnet, musst du selbst für dich entscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: donc

arminma

Sehr aktives Mitglied
2. Januar 2017
230
113
Natürlich kannst du dir einen Ersatz für JTL programmieren lassen.
Du kannst alles programmieren lassen, was du dir vorstellst.

Viele der bisherigen Antworten sind überdramatisiert. Wenn du dich bereits mit Claude auseinander gesetzt hast, wirst du wissen, wie einfach es für eine KI ist, sich in klare Strukturen einzulesen und bei gut dokumentierten Anleitungen/Guides eine Programmierung umzusetzen. Wie puzzeln mit Anleitung. Weshalb ich eine eigene und kostenlose Shipping-Umsetzung als "Klacks" beschreiben würde und ebenfalls wie du, diese Shipping 2.0-Funktion als klares Downgrade bezeichne.

Jetzt das große ABER!
Du nutzt das Claude Pro Modell, ein kommerzielles Modul, welches die Daten in die USA versendet. Sensible Daten dürfen da niemals wegen DSGVO landen.
Benutzt man KI lokal auf einem Rechner und für alle Dinge, ohne richtige Architektur für Sicherheit und Zugriffsrechte, spielt man quasi mit dem Feuer. Selbst das einfachste Programm könnte kompromittiert werden und mit freien Zugriffsrechten zu deinem finanziellen Ruin führen. Das Lesen von PDF's, das Einlesen von Bildern, HTML-Codes..., jede Datei kann versteckte Prompts beinhalten, die deine KI gegen dich verwenden lässt.

Wenn du so ein großes Projekt wie eine Warenwirtschaft angehst, musst du sehr viel Zeit in die Planung stecken und solltest dich in der Materie gut auskennen.
Die Vor- und Nachteile jeder in Frage kommenden Programmiersprache kennen, Programmiererfahrung haben und dich auch in Sachen Sicherheit ausgiebig einlesen.

Mit genug Ehrgeiz und auch ohne Programmierkenntnisse, kannst du das sicher mit einer KI schaffen, da man damit auch sehr gut lernen kann.
Ob sich der Zeitaufwand für dich dann rechnet, musst du selbst für dich entscheiden.
Alles gut...es gibt ja mittlerweile Lösungen siehe oben....ich habe ERP next ins Auge gefasst...da.gibt es schon weit fortgeschrittenene Projekte zum einfachen Wechsel ..von jtl nach ERP next und Shopware...
 

unblack

Sehr aktives Mitglied
23. November 2007
534
84
...wobei man auch - gegen entsprechenden Aufpreis - Claude DSGVO-konform betreiben kann. Aber ich verstehe aber auch nicht, warum sich alle immer nur auf Claude und ChatGPT stürzen, während es mittlerweile eine recht gute Alternative aus der EU gibt - nämlich Mistral und seine Ableger.

Von ERPnext habe ich im Übrigen die Finger gelassen, da hat mich vor allem die Buchhaltung so gar nicht überzeugt. Ist aber auch schon wieder zwei Jahre her, seit wir auf Odoo geswechselt sind. Btw, auch Odoo hat gerade die Preise angezogen - aber auf einem ganz anderen Level als JTL...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TheEnd

ple

Sehr aktives Mitglied
20. August 2019
906
189
...wobei man auch - gegen entsprechenden Aufpreis - Claude DSGVO-konform betreiben kann. Aber ich verstehe aber auch nicht, warum sich alle immer nur auf Claude und ChatGPT stürzen, während es mittlerweile eine recht gute Alternative aus der EU gibt - nämlich Mistral und seine Ableger.

Von ERPnext habe ich im Übrigen die Finger gelassen, da hat mich vor allem die Buchhaltung so gar nicht überzeugt. Ist aber auch schon wieder zwei Jahre her, seit wir auf Odoo geswechselt sind. Btw, auch Odoo hat gerade die Preise angezogen - aber auf einem ganz anderen Level als JTL...
Um wieviel haben die erhöht? Wegen odoo.sh?
Ich überlege noch die Community Edition zu testen und selber zu hosten. Wollte mal wieder da reinschnuppern.
 

unblack

Sehr aktives Mitglied
23. November 2007
534
84
Um wieviel haben die erhöht? Wegen odoo.sh?
Ich überlege noch die Community Edition zu testen und selber zu hosten. Wollte mal wieder da reinschnuppern.

Odoo Online bleibt gleich, Odoo.sh / on premise geht von 29,90 auf 35,90 EUR pro Nutzer im Monat rauf.
Der Knackpunkt sind jetzt eher die neuen "light user", die nicht vollen Zugriff auf alles haben. Wir haben zB die Zeiterfassung unserer ganzen Aushilfen/Minijobber mit Odoo19 gemacht - da werden jetzt pro Mitarbeiter nochmal 7,90 im Monat fällig, wenn wir auf Odoo20 gehen.
 

arminma

Sehr aktives Mitglied
2. Januar 2017
230
113
Odoo Online bleibt gleich, Odoo.sh / on premise geht von 29,90 auf 35,90 EUR pro Nutzer im Monat rauf.
Der Knackpunkt sind jetzt eher die neuen "light user", die nicht vollen Zugriff auf alles haben. Wir haben zB die Zeiterfassung unserer ganzen Aushilfen/Minijobber mit Odoo19 gemacht - da werden jetzt pro Mitarbeiter nochmal 7,90 im Monat fällig, wenn wir auf Odoo20 gehen.
odoo ist wegen dem Locked-In Snydrom kein Thema..... 🙂 bzgl. der KI kann man natürlich auch Verträge machen, die DSVGO sind....
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.116
1.630
Wer ernsthaft glaubt, dass die eigenen Daten bei einem Systemanbieter, dessen kompletter Business Plan auf dem milliardenfachen Diebstahl von Daten beruht, sicher ist, weil man mit selbigem einen Datenverarbeitungsvertrag abgeschlossen hat - dem ist nicht zu helfen. Sorry.

Für alles, das mit kritischen Daten arbeiten muss, baut man sich im Zweifel ein lokales System auf Basis von einem der zahlreichen Open Weight Modelle. Schützt einen längerfristig auch vor den erwartbaren massiven Preissteigerungen.
 

arminma

Sehr aktives Mitglied
2. Januar 2017
230
113
Wer ernsthaft glaubt, dass die eigenen Daten bei einem Systemanbieter, dessen kompletter Business Plan auf dem milliardenfachen Diebstahl von Daten beruht, sicher ist, weil man mit selbigem einen Datenverarbeitungsvertrag abgeschlossen hat - dem ist nicht zu helfen. Sorry.

Für alles, das mit kritischen Daten arbeiten muss, baut man sich im Zweifel ein lokales System auf Basis von einem der zahlreichen Open Weight Modelle. Schützt einen längerfristig auch vor den erwartbaren massiven Preissteigerungen.
Wir sind hier in der Kirche? Glauben tue ich gar nichts...wer sagt, das die Leute nicht genau das.machen?
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.116
1.630
Dann bist Du auch nicht angesprochen. Aber ehrlich, die meisten werden schon aus Kostengründen keine lokalen Open Weight Modelle einsetzen. Hardware ist so absurd teuer geworden, dass bei den aktuellen Plänen der großen LLMs der Einsatz einer performanten lokalen Lösung für die meisten schlicht auf den ersten Blick nicht wirtschaftlich aussieht. Vom zusätzliche Aufwand für Wartung und der entsprechend nötigen Kompetenz ganz zu schweigen. Wenn ich sehe was man an Tokens für ein 200 Euro/Monat Abo bekommt und was man an Hardware braucht um lokal in auch nur annähernd ähnliche Leistungsgefilde vorzustoßen...

Das Ergebnis kennt jeder von uns. Schön Gemini die Gmail Mails schreiben lassen auf Konten über die im Zweifel auch persönliche Daten von Kunden fließen, schnell mal Claude an die DB anbinden um ne Auswertung zu bekommen ohne sich Gedanken über die entsprechenden Zugriffsrechte zu machen, dazu Zugriff auf den kompletten Passwort Stack weil auch hier Rechteverwaltung ja ein Fremdwort ist. Jeden Tag kommen dutzende entsprechende Security Newsletter rein. Das läuft bei den großen wie bei den kleinen so. Bis es knallt.
 

donc

Aktives Mitglied
13. November 2011
81
11
Ich werde mich Shipping 2.0 nicht unterordnen koste es was es wolle und eine eigene Lösung bauen. Egal was JTL noch abschalten wird, ich hole mir die Daten schon irgendwie!!!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: John

Ähnliche Themen