Hallo
@Nico.W ,
danke für die offene Frage, der Punkt ist absolut berechtigt.
Kurz vorweg: Am klassischen JTL-
Shipping (ShippingLabels) ändert sich für dich gerade nichts. Es bleibt verfügbar und funktioniert wie heute. Einen Zwang, auf Shipping 2.0 zu wechseln, gibt es nicht. Wenn du willst, kannst du Shipping 2.0 parallel für einzelne neue Funktionen, Services oder Carrier-Anbindungen nutzen.
Zum Kern deiner Frage, weil hier oft zwei Dinge vermischt werden:
JTL-ShippingLabels war nie eine rein lokale Lösung. Ein Label konntest du auch dort nur mit Internetverbindung erzeugen, weil die Label-Erstellung immer über unsere Cloud lief. Dieser Cloud-Anteil ist seit dem ersten Tag von ShippingLabels da und bleibt bei Shipping 2.0 gleich. An der Geschwindigkeit im Alltag ändert sich dadurch nichts, und die Plattform wird aktiv überwacht.
Neu bei Shipping 2.0 ist, dass auch die Konfiguration (Versanddienstleister, Einstellungen) in der Cloud liegt statt lokal in der
Wawi. Das klingt nach mehr Abhängigkeit, ist in der Praxis aber eher eine Absicherung. Die Carrier ändern ihre APIs laufend und schalten alte Versionen ab, DHL im Frühjahr, GLS und DPD folgen. Liegt die Konfiguration zentral, fangen wir diese Änderungen für dich ab. Du musst nicht bei jeder Umstellung lokal nachbauen oder auf ein Wawi-Release warten.
Die tiefe Integration in die Wawi bleibt dabei erhalten, genau wie beim alten ShippingLabels. Deine On-Prem-Wawi nutzt Shipping 2.0 auf dieselbe Art, wie sie heute ShippingLabels nutzt.
Zum Thema Preise, das hier auch aufkam: In Shipping 2.0 kannst du deine eigenen Carrier-Verträge einbinden. Du bleibst dann direkter Vertragskunde bei DHL und Co. mit deinen eigenen Konditionen. Die zentral verhandelten Tarife sind ein zusätzliches Angebot, kein Muss.
Viele Grüße
Christopher