Neu Shipping 2.0 ist da: kurzer Überblick + Einladung zum Webinar

Christopher.S

Moderator
Mitarbeiter
1. August 2019
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254
Hallo zusammen,

vielleicht hast du es schon mitbekommen: In den letzten Monaten haben wir unsere neue smarte Multi-Carrier-Versandplattform - JTL Shipping 2.0 - in der Open Beta gelaunched. In den ersten Wochen haben bereits mehrere hundert JTL-Händler und Fulfiller tausende Pakete in über 35 Länder verschickt. Aus dem Feedback haben wir viel gelernt und öffnen die Plattform jetzt breiter. Und wir wir würden uns darüber freuen, wenn du bald auch dabei bist!

Was dich in Shipping 2.0 erwartet:

  • 🚚 35+ Carrier, die du schon nutzt, an einem Ort: DHL, DPD, GLS, UPS und Spring sind jetzt live; Hermes, Österreichische Post, FedEx, ParcelOne, Chronopost, bpost, BRT, Landmark, Asendia und weitere kommen in Kürze dazu.
  • 📦 Mehr als Etiketten: regelbasiertes Routing, Tracking, Retouren, Analytics und eine gebrandete Tracking-Seite
  • 🔀 Zwei Wege zu starten: eigene Carrier-Verträge einbinden oder direkt mit zentral verhandelten Tarifen versenden (ohne eigenen Vertrag, ohne Mindestmengen), aus 9 Versandländern in 200+ Zielländer.
  • 🔄 Immer aktuell: Die Carrier-APIs ändern sich schnell (die DHL-Umstellung ist gerade abgeschlossen, GLS, DPD und weitere folgen). Mit Shipping 2.0 bleibst du automatisch angebunden, um die Carrier-seitigen Änderungen kümmern wir uns.
  • 🆓 Kostenfrei starten: keine Plattformgebühr und keine Pro-Label-Gebühren für JTL-Kunden.
Interesse an einer Live-Tour? Denise und ich zeigen dir Shipping 2.0 in einem kostenlosen Webinar und beantworten deine Fragen:
👉 Webinar-Anmeldung: https://register.gotowebinar.com/register/5250310315898414944

Du willst direkt loslegen? Hier findest du Schritt für Schritt, was du für den Umstieg brauchst:
👉 Onboarding- Guide: JTL Shipping 2.0 einrichten – Kurzanleitung

Hast du eine technische Frage oder etwas zum Onboarding? Antworte am besten direkt hier unter dem Beitrag, dann melde ich mich schnell bei dir.

Du willst lieber in Ruhe verstehen, welche Vorteile dir Shipping 2.0 bringt und wie das Ganze vertraglich aussieht? Dann buch dir einen unverbindlichen Intro-Call mit Denise (Sr. Commercial Manager Shipping 2.0): Sie zeigt dir die Benefits für dein Business, was das kostet und wie ein Wechsel für dich aussieht:
👉 Termin mit Denise: Bookings

Wir freuen uns schon sehr auf dein Feedback. Probier Shipping 2.0 aus und sag uns hier in den Kommentaren, was du brauchst, damit wir die Plattform gemeinsam mit dir noch besser machen.

Viele Grüße,
Christopher (Product Manager, JTL Shipping)
 

Nico.W

Gut bekanntes Mitglied
21. Juli 2020
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Hallo zusammen,

Das Ganze klingt nach viel Fortschritt, aber ich muss ehrlich sagen: Ich habe da ein massives Fragezeichen im Kopf.

Bleibt das „alte“ JTL Shipping eigentlich erhalten?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum der Trend aktuell fast ausschließlich in Richtung Cloud-Auslagerung geht. In der heutigen Zeit ist Unabhängigkeit ein echter Segen. Ich schätze es sehr, wenn ich die Kontrolle über meine Infrastruktur habe und nicht zwingend darauf angewiesen bin, dass externe Dienste oder Cloud-Strukturen genau so funktionieren, wie ich es gerade brauche. Ich bin ungern von Dritt-Infrastrukturen abhängig – das bedeutet für mich auch ein Risiko (Latenz, Ausfälle, Abhängigkeit von der Preispolitik des Anbieters etc.).

Meine Frage an die Experten oder die JTL-Vertretung hier im Forum:
Wird die lokale, unabhängige Lösung (das „klassische“ Shipping) als Fallback oder dauerhafte Alternative bestehen bleiben? Oder ist der Weg zur vollständigen Cloud-Abhängigkeit nun alternativlos?

Ich sage das ganz offen: Sollte die lokale Unabhängigkeit in der zukünftigen Strategie keine Rolle mehr spielen und alles zwingend in die Cloud wandern, müssten wir uns als Anwender ernsthaft Gedanken über die Zukunft machen. Wenn das alte Modell stirbt, müssen wir uns wohl oder übel langsam auf die Suche nach einem anderen ERP begeben, das unsere Anforderungen an lokale Autonomie besser widerspiegelt.

Wie seht ihr das? Ist die Cloud-Pflicht ein notwendiger Schritt für die Skalierbarkeit oder verlieren wir damit einen wichtigen Teil unserer Unabhängigkeit?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und hoffe auf eine ehrliche Antwort zum Thema „Lokale vs. Cloud-basierte Lösungen“.

Beste Grüße,

Nico Warnick
 
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Reaktionen: corny56

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
526
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Moin Nico,

also ganz ohne „Cloud“ bzw. externe Dienste geht es beim Versand aber heute schon nicht mehr.
Wenn ich ein Label bei UPS, DHL, GLS usw. erzeugen möchte, brauche ich ohnehin eine Internetverbindung und bin auf die jeweilige Schnittstelle des Versanddienstleisters angewiesen.
Das nennen wir nur nicht Cloud-Zwang, obwohl faktisch schon heute eine externe Abhängigkeit besteht.

Auf der anderen Seite sehe ich aber auch die Vorteile.
Wir testen Shipping 2.0 produktiv und ich muss sagen, dass einige Dinge dadurch deutlich einfacher geworden sind.

Ein Beispiel sind die Versandarten.
Früher hatten wir für UPS je nach Zielgebiet und Anwendungsfall eine ganze Reihe unterschiedlicher Versandarten.
Mit Shipping 2.0 konnten wir das auf zwei reduzieren.
Die eigentliche Logik übernimmt dabei Shipping 2.0.
Ich kann dieselbe UPS Express Saver Versandart sowohl für einen Versand innerhalb Deutschlands als auch für eine Express-Sendung in die USA verwenden.

Auch bei der API der Versanddienstleister sehe ich einen Vorteil. Wenn Anpassungen zentral erfolgen können, muss nicht erst auf das nächste WaWi-Release gewartet werden.

Was die langfristige Strategie von JTL angeht, glaube ich ehrlich gesagt, dass man sie bereits ganz gut erkennen kann.
Ich habe in den letzten Wochen über zehn Tickets zu Shipping 2.0 erstellt. Die meisten wurden innerhalb von 48 Stunden umgesetzt.

Ob das klassische JTL Shipping irgendwann vollständig abgelöst wird, kann heute vermutlich niemand mit Sicherheit sagen.
Nach den bisherigen Aussagen von JTL ist der Umstieg aktuell freiwillig.
Gleichzeitig würde es mich aber auch nicht überraschen, wenn der Schwerpunkt der Weiterentwicklung künftig klar auf Shipping 2.0 liegt.
Aus technischer Sicht würde das für mich jedenfalls Sinn ergeben.
 

Nico.W

Gut bekanntes Mitglied
21. Juli 2020
78
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Hallo Morimus,


danke für deine Einschätzung. Ich verstehe deinen Punkt und du hast an sich schon teilweise recht: Dass wir für das Label-Erzeugen eine Internetverbindung und die Schnittstellen der Versanddienstleister brauchen, ist heute Standard.


Aber wenn man es genau nimmt: Eine Kette aus zwei Gliedern ist immer noch besser als eine Kette mit einem zusätzlichen Glied, von dem man abhängig ist.


Das Problem ist: Wir wandern immer weiter in die Abhängigkeit hinein. Die WAWI ist als ERP ohnehin schon eine Cloud-basierte Lösung. Man kann die JTL-Datenbank mittlerweile sogar auf externe Hoster auslagern. Damit baut man sich eine Architektur, die aus immer mehr Bausteinen besteht, die man nicht mehr selbst kontrolliert.


Ich sage ganz klar: Abhängigkeit ist kein Segen, sondern ein Fluch.


Wenn ich die Logik, die Konfiguration und die Steuerung in eine JTL-Cloud auslagere, hänge ich am Tropf der JTL-Infrastruktur. Was passiert, wenn die Cloud von JTL mal so richtig „abraucht“? Ob es nun ein massiver Server-Ausfall, ein Bot-Angriff oder ein Fehler bei einem externen Hoster ist – wenn die Cloud steht, steht mein gesamtes Geschäft still.


In diesem Moment bin ich absolut machtlos. Ich kann nichts selbst fixen, ich kann nichts lokal abfangen und ich muss buchstäblich nur warten, bis der Gegenüber das Problem gelöst hat. In so einem Moment ist der Tag nicht nur unproduktiv, sondern teuer. Und die entscheidende Frage ist: Wer übernimmt die Haftung für diesen Ausfall? Wer bezahlt mir den Stillstand, wenn ich wegen einer Abhängigkeit, die ich nicht kontrollieren kann, nicht arbeiten darf?


Wenn der Gegenüber Fehler macht oder dessen Infrastruktur versagt, dann musst du die Konsequenzen tragen – ob du willst oder nicht. Für mich ist die „Vereinfachung“ durch Shipping 2.0 am Ende ein Tauschgeschäft: Man gewinnt ein bisschen Effizienz, verliert aber massiv an Resilienz und Autonomie.
 

unblack

Sehr aktives Mitglied
23. November 2007
485
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Ich bin großer Verfechter von reinen on-premise Lösungen, eben der Autarkie wegen. Was JTL versucht, ist so ein Mischmasch aus On Premise und Cloud, Datenhoheit weiter lokal, alles andere (wie Shipping, FFN, Returnless, bla) in die Cloud.

Meine Kontra-Punkte dabei:

a) es ist Stückwerk. JTL-Shipping 2.0, Returnless, Greyhound sind keine Eigenentwicklungen von JTL, sondern Zukäufe, die an die monolithische Wawi drangeschraubt werden. Das mag zwar pragmatische Gründe haben, macht aber die Administration wahnsinnig kontraintuitiv, mal administriert man was in der Wawi, mal in der Cloud. Für jemanden wie mich, der mit der Wawi aufgewachsen ist, geht das - aber wenn ich einen neuen Mitarbeiter anlerne, bekomme ich sehr oft glasige Blicke.

b) ist der Punkt, den Nico anspricht: man ist abhängig von externer Infrastruktur. Versteht mich nicht falsch, für viele ist das durchaus sinnvoll, denn nicht jeder hat die (finanziellen) Ressourcen eine eigene Infrastruktur zu betreiben. Aber in der Vergangenheit gab es eben auch immer wieder Ausfälle in der Infrastruktur von JTL. Letztes Jahr gings, aber 2023/24 stand hier mehrfach alles für ein paar Stunden still. Manchmal nicht in der Macht von JTL (Azure Ausfall), aber manchmal eben schon. Das kann natürlich auch mit eigener Infrastruktur passieren, aber da kann ich wenigstens mein eigenes Team dran setzen, weiß wie lange es dauern kann und kann mich ggf. über mich selbst ärgern und nicht über andere.

Was die Zukunft vom alten JTL-Shipping betrifft: das bleibt erstmal, aber ich gebe Dir Brief und Siegel, dass es irgendwann wegfallen wird bzw nicht mehr gepflegt wird. Man kauft nicht eine komplette Firma für das Shipping-Thema zu, um dann parallel eine alte Lösung kostenlos weiter zu betreiben.

Ich für meinen Teil bin Anfang zu dem Schluss gekommen, dass sich JTL und mein Geschäftsmodell nach 20 Jahren auseinandergelebt haben und wechseln langsam aber sicher auf eine Eigenentwicklung. Die letzte Preiserhöhung und die - sorry to say - gerne auftretende Ignoranz des Teams hinter JTL-Shipping hat dann ihr Übriges dazu getan.

JTL Shipping 2.0 habe ich daher jetzt auch nicht mehr anfangen zu testen, wobei mich schon mal interessieren würde, ob jetzt endlich mal Multi-Colli-Sendungen möglich sind und die Maße aus der Kartonverwaltung übergeben werden.
 

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
526
114
Abhängigkeit ist kein Segen, sondern ein Fluch.
Natürlich ist jedes zusätzliche System auch ein zusätzlicher potenzieller Ausfallpunkt.
Da hast du völlig recht.
Wenn UPS, DHL und Co. funktionieren, aber die JTL-Cloud nicht erreichbar ist, hilft mir das in dem Moment natürlich auch nicht weiter.

Was passiert, wenn die Cloud von JTL mal so richtig „abraucht“?
Vollständige Kontrolle habe ich heute auch nicht.
Wenn UPS, DHL oder GLS ihre API ändern oder deren Systeme nicht erreichbar sind, kann ich ebenfalls keine Labels erzeugen.
Diese Abhängigkeit besteht also ohnehin schon.

Shipping 2.0 verschiebt einen Teil dieser Abhängigkeit von den einzelnen Kunden zu JTL.
Dafür kommt zwar ein weiteres Glied in die Kette hinzu, gleichzeitig übernimmt JTL aber auch einen größeren Teil der Verantwortung für die Integration.

Und bitte versteht mich nicht falsch. Es ist gut, wenn JTL die Flexibilität bietet, wirklich jedes Versandszenario abzubilden.
Aber wenn ich mehr Versandarten angelegt habe, als täglich Pakete das Lager verlassen, läuft meiner Meinung nach irgendetwas schief.

Wer übernimmt die Haftung für diesen Ausfall?
Aber diese Frage kannst du dir im Grunde bei jeder SaaS-Lösung stellen.
Die Antwort darauf wirst du vermutlich auch jetzt schon in den JTL-Verträgen bzw. den Nutzungsbedingungen finden.
Ich persönlich handhabe es da eher pragmatisch.
Ganz nach unten scrollen, Checkbox setzen und auf „Weiter“ klicken.

Für mich ist die „Vereinfachung“ durch Shipping 2.0 am Ende ein Tauschgeschäft
Für mich ist es eine Risiko-Nutzen-Abwägung. Und gerade beim Thema JTL Shipping 2.0 überwiegen für uns aktuell klar die Vorteile.

aber ich gebe Dir Brief und Siegel, dass es irgendwann wegfallen wird bzw nicht mehr gepflegt wird.
Das ist jetzt im Grunde schon so.
Die UPS-Anbindung hat erst mit Shipping 2.0 ein wirklich größeres Update erhalten.
Shipping 2.0 ist eben deutlich mehr als nur ein Ersatz für das bisherige JTL Shipping.

Es ist eher eine Multi-Carrier-Plattform mit Routing, Tracking, Retouren usw. und das weitgehend losgelöst von der jeweiligen WaWi-Version.

JTL und mein Geschäftsmodell nach 20 Jahren auseinandergelebt haben
Bei mir ist es eher andersherum.
Ich finde, JTL macht mit den Zukäufen und der schrittweisen Implementierung des dadurch gewonnenen Know-hows vieles richtig.

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass sich langsam abzeichnet, wohin die Reise im gesamten JTL-Ökosystem geht.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Wir verwenden immer noch polling für Post, DPD, DHL und ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann wir das letzte Mal überhaupt etwas ändern mussten.

Ein Beispiel sind die Versandarten.
Früher hatten wir für UPS je nach Zielgebiet und Anwendungsfall eine ganze Reihe unterschiedlicher Versandarten.
Mit Shipping 2.0 konnten wir das auf zwei reduzieren.
Die eigentliche Logik übernimmt dabei Shipping 2.0.
Ich kann dieselbe UPS Express Saver Versandart sowohl für einen Versand innerhalb Deutschlands als auch für eine Express-Sendung in die USA verwenden.


Mir erklärt sich nicht wie ich von Versandarten im Shop wie hier beschrieben (je nach Land, mit Gewichtsstaffel) mit unterschiedlichen Kosten sinnvoll und einfach auf nur 2 Versandarten kommen sollte ohne ein noch größeres Chaos anlegen zu müssen das sich keiner mehr traut anzugreifen.

Und SAAS dient nur eine Gewinnmaximierung, aber nicht für uns als Kunden. Es gibt ausreichend Beispiele dafür wie das läuft ...

Gute Software ist eine Software die läuft und an der man nicht laufend herumschrauben muss nur um das zu tun was man schon seit 20 Jahren tut.
Es ist mir ein Rätsel wer sich wirklich für die aktuelle(n) Entwicklung(en) begeistern kann ?
Ich sehe nur Zwänge.
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
Ich sehe hier Probleme bei den Tarifen.
Da man im Basitarif kein direkter Kunde mehr bei DHL ist, wird es mit der Abholung sicher teurer.
Andrerseits lohnt sich ein kostenpflichtiger Tarif sicher nur dann, wenn sehr viele Pakete verschickt werden.
Letztendlich zahlen wir wieder mehr Geld für etwas, was bisher nicht berechnet wurde.
Ich glaube nicht, dass der Endkunde jeden Monat neue Preiserhöhungen sehen will.
Man muss hier ein mal alle Preiserhöhungen zusammenrechnen und sehen, was in den letzten Monaten alles an Preisanpassungen hinzugekommen ist.
Irgendwann zählt der Service nicht mehr, denn wir sehen hier keinen Vorteil bei einer Coudlösung.
Bisher hat alles hervorragend mit der direkten Schnittstelle zu DHL funktioniert.
 

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
526
114
Mir erklärt sich nicht wie ich von Versandarten im Shop wie hier beschrieben (je nach Land, mit Gewichtsstaffel) mit unterschiedlichen Kosten sinnvoll und einfach auf nur 2 Versandarten kommen sollte ohne ein noch größeres Chaos anlegen zu müssen das sich keiner mehr traut anzugreifen.
Ich glaube, hier reden wir über zwei unterschiedliche Dinge.
Ich meine nicht, dass im Shop nur noch zwei Versandarten angeboten werden.

Mir geht es um die technische Versandart bzw. Labelkonfiguration in der WaWi/ Shipping 2.0.
Dort mussten wir früher für UPS je nach Zielgebiet und Szenario mehrere Versandarten pflegen.
Mit Shipping 2.0 konnten wir das intern deutlich reduzieren, weil die Logik für Inland, EU, Drittland, Zollangaben und Paperless Invoice stärker vom System übernommen wird.

Dass ein seit Jahren laufendes System nicht ohne Not geändert werden muss, sehe ich genauso.
Bei uns war die UPS-Anbindung aber eben genau so ein Bereich, bei dem Shipping 2.0 den Alltag spürbar vereinfacht hat.

Und SAAS dient nur eine Gewinnmaximierung, aber nicht für uns als Kunden.
Ich bin heute Morgen auch nicht ins Büro gefahren, weil das mein Hobby wäre. 😊

Gute Software ist eine Software die läuft und an der man nicht laufend herumschrauben muss nur um das zu tun was man schon seit 20 Jahren tut.
Die einzige Software, die ich kenne, die genau das macht, ist WinRAR.
Und das seit über 30 Jahren.

Spaß beiseite.
Ich will die neuesten Funktionen nutzen. Ich will Paperless Invoice verwenden, ich will nicht unnötig draufzahlen und ich will keine 25 Versandarten in der WaWi pflegen.
Die Anforderungen daran kommen am Ende ja von den Versanddienstleistern.

Ja, darüber, wie JTL das konkret umsetzt, kann man definitiv diskutieren.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
"Bei uns war die UPS-Anbindung aber eben genau so ein Bereich, bei dem Shipping 2.0 den Alltag spürbar vereinfacht hat."
Also ihr habt tagtäglich die UPS Konfiguration im Shop und WAWI geändert, weil dies nicht anders machbar war um Pakete zu versenden ?
Und zudem ändert sich fast täglich die Abholung eurer Pakete, weil ihr nur Verträge habt die eine Woche lang laufen ?


"Spaß beiseite.Ich will die neuesten Funktionen nutzen. Ich will Paperless Invoice verwenden, ich will nicht unnötig draufzahlen und ich will keine 25 Versandarten in der WaWi pflegen."
Was sollen neueste Funktionen sein ? Erklär mal was wirklich neu ist !
Paperless haben wir schon immer oder wer von euch versendet noch Rechnungen an eure Kunden mit Brief ?
Draufzahlen - bislang zahle nur ich drauf, ich zahle nun für etwas das ich schon immer so mache.
Wenn du 25 Versandarten in der WAWI hattest, wie viele hast oder hattest du denn im JTL-Shop - da kannst du mir mal einen Kopf drum machen, denn JTL tut es nicht, bis heute nicht.

Tja.
Du verwendest sicherlich schon Windows 12, weil es so toll ist. ;)
 

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
526
114
Irgendwie reden wir aneinander vorbei. :D

Also ihr habt tagtäglich die UPS Konfiguration im Shop und WAWI geändert, weil dies nicht anders machbar war um Pakete zu versenden ?
Und zudem ändert sich fast täglich die Abholung eurer Pakete, weil ihr nur Verträge habt die eine Woche lang laufen ?
Nein, wieso auch?
Was haben die Versandarten in meinem Shop mit den Versandarten in der WaWi zu tun?

Ich spreche von der technischen Umsetzung der Versandarten bzw. der Labelerstellung, nicht von den Versandoptionen, die der Kunde im Shop auswählen kann.

Was sollen neueste Funktionen sein ? Erklär mal was wirklich neu ist !
Paperless Invoice bedeutet nicht, dass deine Kunden keine Rechnungen mehr per Post erhalten.

Die Versanddienstleister verlangen bei internationalem Versand teilweise einen Aufschlag, wenn die Unterlagen in physischer Form beigelegt werden.
Bei UPS sind das pauschal 15 Euro pro Paket. Mit Paperless Invoice übermittelst du alle notwendigen Daten papierlos an UPS.

Wir können jetzt außerdem das tatsächlich gewogene Gewicht an UPS übermitteln und nicht mehr nur ein pauschales Gewicht, das in der Versandart hinterlegt wurde.
Das hat den Vorteil, dass Nachberechnungen entfallen. Das sind zwar oft nur Centbeträge, aber aufs Jahr gesehen kommt da trotzdem etwas zusammen.

Dazu kommen die neuen Anforderungen, die Versanddienstleister an API-Nutzer stellen.
Mit Shipping 2.0 ist JTL diesen Anforderungen ein Stück weit nachgekommen.

Also Michael, nur weil du diese Funktionen nicht brauchst, heißt das ja nicht, dass andere sie nicht benötigen.

Wenn du 25 Versandarten in der WAWI hattest, wie viele hast oder hattest du denn im JTL-Shop
Für UPS habe ich im Shop zwei Versandarten: Standard und Express.
Und in der WaWi inzwischen ebenfalls nur noch zwei: Standard und Express.

Völlig egal, wohin der Kunde das Paket schicken möchte. Völlig egal, ob Deutschland, EU, USA, Indien oder Mexiko.

Die eigentliche Logik übernimmt inzwischen Shipping 2.0. Geht die Sendung in die USA, wird automatisch Paperless Invoice genutzt.
Muss für ein bestimmtes Zielland, beispielsweise Indien oder Mexiko, eine Steuer oder Importnummer angegeben werden, berücksichtigt Shipping 2.0 dies.

Genau das ist für mich der entscheidende Unterschied.
Ich muss nicht mehr versuchen, jedes einzelne Versandszenario über eigene technische Versandarten oder Sonderkonfigurationen abzubilden.

Du verwendest sicherlich schon Windows 12, weil es so toll ist. ;)
Ich nutze einen Mac.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Irgendwie reden wir aneinander vorbei. :D
Nein, wieso auch?
Was haben die Versandarten in meinem Shop mit den Versandarten in der WaWi zu tun?

Verwendest du überhaupt einen JTL- Shop ? Klingt nicht danach ...


Ich spreche von der technischen Umsetzung der Versandarten bzw. der Labelerstellung, nicht von den Versandoptionen, die der Kunde im Shop auswählen kann.

Toll, wenn du das mit nur 2 Versandarten im Shop abbilden kannst. Für alle Länder und alle Gewichte, das finde ich super.


Paperless Invoice bedeutet nicht, dass deine Kunden keine Rechnungen mehr per Post erhalten.
Die Versanddienstleister verlangen bei internationalem Versand teilweise einen Aufschlag, wenn die Unterlagen in physischer Form beigelegt werden.
Bei UPS sind das pauschal 15 Euro pro Paket. Mit Paperless Invoice übermittelst du alle notwendigen Daten papierlos an UPS.

OK, das Problem haben wir nicht, wir machen das schon immer paperless oder zumindest schon eeewig, aber nicht mit UPS.



Wir können jetzt außerdem das tatsächlich gewogene Gewicht an UPS übermitteln und nicht mehr nur ein pauschales Gewicht, das in der Versandart hinterlegt wurde.
Das hat den Vorteil, dass Nachberechnungen entfallen. Das sind zwar oft nur Centbeträge, aber aufs Jahr gesehen kommt da trotzdem etwas zusammen.

Ok, verstehe, wenn man natürlich im Jahr 2026 noch ein pauschales Versandgewicht aus der Versandart verwendete, dann ist das ein extremer Fortschritt. Ich würde sagen 99% der JTL-User verwenden dafür das Versandgewicht beim Artikel.


Dazu kommen die neuen Anforderungen, die Versanddienstleister an API-Nutzer stellen.
Mit Shipping 2.0 ist JTL diesen Anforderungen ein Stück weit nachgekommen.

Toll, immerhin ein Stück weit, das ist schon viel. Darf ich fragen wie lange dein Stück ist ?


Also Michael, nur weil du diese Funktionen nicht brauchst, heißt das ja nicht, dass andere sie nicht benötigen.

Absolut, nur dass wir alle mitzahlen für das was offensichtlich nur wenige benötigen ...


Für UPS habe ich im Shop zwei Versandarten: Standard und Express.
Und in der WaWi inzwischen ebenfalls nur noch zwei: Standard und Express.
Völlig egal, wohin der Kunde das Paket schicken möchte. Völlig egal, ob Deutschland, EU, USA, Indien oder Mexiko.

Das ist aber toll, wenn du das im Shop so trennen kannst mit 2 Versandarten und die Versandkosten schon sofort richtig ausgewiesen werden direkt im Shop.
Oder versendest du frei Haus ?


Die eigentliche Logik übernimmt inzwischen Shipping 2.0. Geht die Sendung in die USA, wird automatisch Paperless Invoice genutzt.

Ach das ist aber toll.
Seltsam dass wir das auch so machen mit der WAWI 1.5.
Vollautomatisch.
Hm.
Echt erstaunlich.


Muss für ein bestimmtes Zielland, beispielsweise Indien oder Mexiko, eine Steuer oder Importnummer angegeben werden, berücksichtigt Shipping 2.0 dies.
Genau das ist für mich der entscheidende Unterschied.
Ich muss nicht mehr versuchen, jedes einzelne Versandszenario über eigene technische Versandarten oder Sonderkonfigurationen abzubilden.

Ja, das ist toll, wir haben auch viele Kunden in Indien und Mexiko und ohne dass man dafür ein eigenes Szenario oder Zusatzdaten anlegen muss, das geht nun alles automatisch, einfach installieren, einfach so !!! Toll, echt super.



Da hätte ich drauf wetten können.
 
Zuletzt bearbeitet:

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966

Klar, darf ich. Fragen darf man Alles.


Die meisten dinge die du schreibst sind schlicht falsch.

Aha. Na sowas ? Ich dachte dasselbe von deinem Geschreibsel.


Inhaltlich habe ich meinen Punkt erklärt.
Bei uns hat Shipping 2.0 die UPS-Konfiguration deutlich vereinfacht.

Tja, nur fehlt die Erläuterung wie du das gemacht hast, ich konnte nur Phrasen lesen welche nach meiner Auffassung so nicht stimmen können.
Du kannst dich ja gerne auf UPS reduzieren und es erläutern.

Shop, WAWI, nur 2 Versandarten, weltweiter Versand mit korrekten Versandkosten schon im Shop, alles "automatisch", und was du dafür alles nicht mehr machen musst wegen Shipping 2.0 und wie einfach es ist es in Shipping 2.0 anzulegen.

Kann nicht schwer sein, denn du sagst ja, dass es einfach ist und viel Zeit spart im Alltag.
Klingt nach 2 oder 3 Klicks und fertig.
 

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
526
114
Das macht dich nicht zwingend sympathischer.

Tja, nur fehlt die Erläuterung wie du das gemacht hast, ich konnte nur Phrasen lesen welche nach meiner Auffassung so nicht stimmen können.
Mit Shipping 2.0.
Wie gesagt, die Logik dahinter übernimmt das Tool.
Schaue es dir doch mal an.

Shop, WAWI, nur 2 Versandarten, weltweiter Versand mit korrekten Versandkosten schon im Shop, alles "automatisch"
Wie kommst du denn darauf?
Du interpretierst aus meinen Beiträgen Dinge, die ich so nie geschrieben habe.
Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass sich die Versandkosten im Shop anhand meiner Versandarten automatisch anpassen.

Wir arbeiten mit pauschalen Versandkosten pro Zielland.

Mein Punkt bezieht sich auf die technische Labelerstellung.
Mit der WaWi 2.0.5 kann man aus der WaWi heraus Paperless Invoice in Verbindung mit UPS nicht nutzen, weil JTL diese Option dort schlicht nicht anbietet.

Auch eine Sendung nach Mexiko erzeugt aus der WaWi heraus einen Fehler wie „Invalid merchandise description of package“, weil die dafür notwendige Information nicht an UPS übermittelt wird.
Genau diese Punkte funktionieren mit Shipping 2.0 nun.

Nochmal. Die meisten Dinge, die du behauptest, sind schlicht falsch.
Paperless Invoice hat mit UPS über die WaWi bisher nicht funktioniert und ist erst jetzt mit Shipping 2.0 möglich.
https://issues.jtl-software.de/issues/WAWI-55995

Warum reagierst du eigentlich so gereizt?
Ich habe lediglich meine Erfahrungen mit Shipping 2.0 geschildert.
Was genau stört dich daran so sehr, dass du direkt auf diese Ebene wechselst?
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Das macht dich nicht zwingend sympathischer.

Das bin ich aber, ein echter Sympathieträger.


OK, das hatte ich tatsächlich falsch verstanden, nun ist es klar: Mit Shipping 2.0 wurde ein Bug aus dem Jahr 2021 behoben.
Das ist toll ! :love:
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.649
1.966
Ich bin aber weiterhin gerne bereit, sachlich über Shipping 2.0 zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.

Klar, ein Paperless-Versand nach Indien und Mexiko mit pauschalen Versandkosten (inkl. manueller Erfassung des tatsächlichen Gewichts), egal ob 1 KG oder 30 KG, sind ein häufiger Anwendungsfall in der JTL- Shop-Welt, das wird eine eifrige Diskussion werden.
Ich bin schon dabei. :love:
 
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