Offen Post.at EasyPAK wird durch Post-Labelcenter (PLC) ersetz! Wawi 1.0 Keine Info

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11. Juni 2008
146
5
Wien
#21
Anscheinend wurde bis jetzt nichts entwickelt um den PostLabelCenter in JTL-Shipping anzusprechen.

Leider traute sich bis jetzt auch niemand 'seine' Einstellungen für den 'normalen' JTL-Versanddatenexport allgemein zugänglich zu machen, weil es angeblich so 'einfach' ist eine gute und funktionelle Exportvorlage zu erstellen ...

Nun, hier ist die Erst-Version der von mir angelegten Exportvorlage! – Einfach runterladen, umbenennen (ohne '.txt') und als Versanddatenexportvorlage in JTL- Wawi importieren, dann den entsprechenden Versandarten zuweisen ...

Damit wird/werden beim Versanddatenexport die Exportdatei(en), die automatisch mittels OndotPrinting an das PostStandardPort des PostLabelCenter gesendet wird, erstellt. – Bei Standard-Einstellung im OndotPrinting dauert es dann nur bis zu (etwas über) einer Minute bis das/die Paketetikett(en) aus dem Drucker kommen.

Anmerkungen zu OndotPrinting-Service:
Bei gemeinsamer Nutzung des (Etiketten-)Druckers läuft vernünftigerweise nur ein OndotPrinting-Service am Server der auch die JTL-Wawi-Datenbank verwaltet. Das Export-Verzeichnis ist entsprechend anzupassen um es von allen Arbeitsstationen erreichbar zu machen.
Bei lokalem OndotPrinting-Service kann nur dann der an der Arbeitstation lokal (USB, par, ser, ...) angeschlossene Drucker gleichen Typs und Namens genutzt werden wenn der Verbindungstyp im PLC als 'OS' definiert ist. Alternativ müssen im PLC für jeden unterschiedlichen Druckertyp und/oder jede Arbeitstation separate Drucker angelegt werden.

Anmerkungen zur Exportvorlage:
Besser wäre es, auf die automatische Ermittlung (deshalb 'auto' im Dateinamen) des Post-Produktes und die damit zusammenhängenden Zusatzleistungen zu verzichten. Ich kenne nämlich keine Möglichkeit in JTL-Wawi eine Versandart als 'Express' zu definieren.
Stattdessen separate Exportvorlagen für die Versandarten Post-Paket (10 Paket Österreich / 70 Paket Plus Int. Outbound), Paket-Premium (31 Paket Premium Österreich B2B / 45 Paket Premium International), EMS (01 EMS Österreich / 46 EMS International) anlegen. In Klammer jeweils die nationale und internationale Produkt-ID mit Produkt-Bezeichnung.
Allerdings ist es mit dieser Vorlage (noch) nicht möglich eine Artikelliste oder (Zoll-)Dokumente anzulegen. Somit ist es nur möglich Sendungen (10 / 70 / 31 / 45 / 01) innerhalb von AT beziehungsweise der EU abzuwickeln. Auch EMS International (46) innerhalb der EU ist nicht möglich, da auch hier eine Artikelliste nötig ist.
Die Zusatzleistung 'Zerbrechlich' ist national und international implementiert und wird mittels Auftragsattribut 'zerbrechlich' mit Wert 'ja', 'Ja' oder 'JA' angesprochen. (Vielleicht hat da jemand eine Idee wie die Abfrage oder der Wert gegenüber Tippfehlern robuster gemacht werden kann?)
Die Zusatzleistung 'Nachnahme' ist national und international implementiert und wird entsprechend der Einstellung bei der Versandart bei einem Packstück (erstes) zugeordnet.
Die (kostenfreie) Zusatzleistung 'Absenderinfo' kann bei EMS genutzt werden, erfordert aber die Hinterlegung von Kontaktdaten im PLC oder deren Übergabe.


Somit gibt es bei mir drei Exportvorlagen für die übergeordneten Versandarten (Post-Paket, Paket-Premium, EMS) entsprechend den Post-Produkten – mit passender Zuordnung der im JTL- Shop genutzten Versandarten – die produktiv genutzt werden.

Nachsatz: Auch mit der Datenübergabe an das PostDefaultPort habe ich experimentiert und eine grundsätzlich funktionierende Exportvorlage erstellt. Es müssen jedoch noch einige Fragen mit dem PLC-Support abgeklärt werden bevor an einen Einsatz (und die Weitergabe) gedacht werden kann.
 

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Zuletzt bearbeitet:
11. Juni 2008
146
5
Wien
#22
Hier ist jetzt die Versanddaten-Exportvorlage für den PostDefaultPort.
Runterladen, umbenennen (ohne '.txt') und als Versanddatenexportvorlage in JTL- Wawi importieren, dann den entsprechenden Versandarten zuweisen ...

Der Vorteil dieses 'Port' ist, dass eine Sendung aus mehreren Packstücken bestehen kann. Dies fördert die Übersicht im PLC bei vielfach vorkommenden Lieferungen/Sendungen, die aus mehreren Paketen/Packstücken bestehen, doch deutlich!
Allerdings kommt es bei den Zusatzleistungen zu einem Nachteil, da Zusatzleistungen nur je Sendung definiert werden können und somit für alle Packstücke darin gelten. Insbesondere betrifft dies Nachnahme. Es fällt somit Nachnahmegebühr für jedes Packstück an, und der gesamte Betrag muss zwischen den Packstücken aufgeteilt werden.

Natürlich wäre es auch möglich für das PostDefaultPort jedes Packstück als eigene Sendung zu exportieren. Dann gäbe es jedoch keinen Funktionsunterschied zur Exportvorlage für das PostStandardPort aus meinem vorherigen Beitrag.

Die in meinem vorherigen Betrag gemachten Anmerkungen gelten auch hier.
 

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