Artikel mit sehr vielen Varianten

DeCavo

Mitglied
10. Februar 2025
40
1
Hagen
Firma
Märkische Spezialitätenbrennerei KG
Hallo zusammen,

ich habe da ein Problem, bei dem ich einmal Euren Rat benötige.

Wir sind eine Brennerei und haben Produkte in sehr vielen verschiedenen Varianten.

Wenn wir den Whisky brennen, bekommen wir am Ende den Whiskyfeinbrand heraus und der hat die Artikelnummer 4711.

So weit so gut.

Den Feinbrand brennen jetzt an 10 Tagen, an Tag

1 mit 87,5 % VOl.
2 mit 86,3 % Vol.
3 mit 89,2 % Vol.
4 mit 79,4 % Vol.
usw.

Das bedeutet, das ich eine extreme Vielzahl verschiedener Artikel haben werde.
Die verschiedenen Variationen kann ich ja nicht alle auf Art. 4711 buchen.

Wir haben das mit Vater- / Kinderartikel angedacht.

Das Problem, soweit ich es verstanden habe ist aber, wenn ich später ein neues Kind mit Bestand anlegen
will scheint es Probleme zu geben, das Kind mit seinem Bestand sauber reinzubekommen.

Ich kann aber bei der Vielzahl der Vaterartikel nicht in 0,01-Schritten Kinderartikel auf "Halde" anlegen.
Wir haben das einmal exemplarisch für einen Artikel gemacht. Von 0,01 bis 96,00 %, das sind 10.000 Artikel.
Dauert 1 Std. um sie mit der Ameise zu exportieren. Wir haben aber reichlich Artikel, auf die das zutrifft.
Selbst wenn ich nur für einen realistischen Bereich Kinder anlege wird das eine riesige Menge.

Meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit Kinderartikel bedarfsgerecht mit Bestand nachträglich, jederzeit neu anzulegen?
Oder gibt es eine andere Möglichkeit.

Herzlichen Dank schon einmal für Eure Unterstützung

DeCavo
 

John

Sehr aktives Mitglied
3. März 2012
4.215
1.088
Berlin
Nö, da gibt es kein Problem, ein Kind später rein zu bekommen.

1. Neuen Variationswert anlegen (z.b 55%) anlegen
2. Unter Varkombis das nicht vorhanden Kind erzeugen lassen

Probier es einfach mal aus.
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
2.685
840
Flensburg
Nachträglich Variationswerte hinzuzufügen ist gar kein Problem. Nur neue Variationen sind ein Problem.

Mit der Ameise kannst Du auch recht bequem einem bestehenden Kindartikel dessen Variationskombination ändern. Aber das gilt dann natürlich für den gesamten Bestand dieses Kindartikels.

Mir scheint hier aber eher das Problem in den ständigen Übergängen bis zum Endprodukt zu liegen. Ich bin kein Experte von JTL-Plan&Produce, aber es erscheint mir ein Anwendungsfall zu sein, für den P&P besser geeignet ist als die Verwendung von Varkombis. Aber das hängt auch stark davon ab, wie viele unterschiedliche Whiskeys parallel verarbeitet werden.
 

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