Mehrere Probleme mit Update auf 2.0.5

TomH76

Aktives Mitglied
10. Februar 2021
96
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Hallo zusammen,

wir haben vergangenen Sonntag die Wawi von 1.11.11 auf 2.0.5. geupdated. Seitdem bestehen einige Probleme, die wir uns nur bedingt bis gar nicht erklären können.

Version 1.11.11 hatte bereits den Fehler, dass beim Zuweisen von Aufträgen auf die verschiedenen Packtische, die Wawi einfach und ohne weiteres Zutun abstürzte. Der Fehler war und ist laut JTL bekannt, eine Lösung dazu wurde aber nicht angeboten mit Verweis auf Version 2. Mit Version 2.0.5. scheint dieses Problem aber nicht behoben, noch immer stürzt die Wawi willkürlich ab, insbesondere dann, wenn Aufträge mehreren Lagern/Packtischen zugewiesen werden. Verbleibt es nur bei einem Packtisch, läuft alles einwandfrei. Gibt es denn eine adäquate Lösung, die dieses Problem wirklich behebt? Oder wird auch hier auf künftige Versionen verwiesen, die das Problem lösen könnten/sollten/müssten?

Erschwerend kommt hinzu, dass der Worker aus heiterem Himmel vermeintlich den Dienst quittiert (Fenster mit Absturzmeldung erscheint), offensichtlich aber noch weiter läuft oder direkt neu startet da die Abgleiche weiterhin funktionieren und auch das Worker Fenster weiterhin erreichbar bleibt. Woher die Fehlermeldung kommt, ist mir ein Rätsel, allerdings nervt es ein wenig. Den Worker als Dienst zu installieren, würde ich gerne machen, doch scheint man sich die bisherige Verfügbarkeit von entsprechenden Optionen bei 2.0.5 (Batch-Dateien) eingespart zu haben. Ist es richtig, dass das nur über selbst gebastelte Skripte gehen soll?

Der Versand macht ebenfalls Probleme. Eine Versandart, die zuvor zuverlässig lief und häufig genutzt wurde, gibt urplötzlich keine Label über DHL Versenden 4.0 aus. Sämtliche Einstellungen wurden geprüft, ein Fehler ist nicht zu erkennen. Sämtliche weitere Versandarten laufen weiterhin problemlos.

Die Berechnung der Steuern scheint ebenfalls verschoben zu sein. Ein Kunde bemängelt, dass er Rechnungen wegen der falsch ausgewiesenen MwSt. und somit auch dem falschen Endbetrag, nicht digital einlesen kann. Rechnungsbeispiel: € 644,40 netto ergibt laut JTL € 122,47 Euro MwSt. und somit einen Gesamtbetrag von € 766,87. Die berechnete Mehrwertsteuer sollte aber bei € 122,44 liegen, die Wawi berechnet dem Kunden demnach 3 Cent zu viel. Sind das wieder Rundungsfehler im neueren Template oder woher die Abweichung?

Hat noch jemand ähnliche Probleme und bestenfalls eine Lösung?

Danke und Grüße,
Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
657
144
Moin Thomas,
alles kann ich dir leider nicht beantworten, aber zumindest etwas zum Worker.

Wenn du den Worker als Dienst laufen lassen möchtest, musst du das über das JTL-Admin-Tool einrichten bzw. initialisieren.
Dort kannst du übrigens auch die API-Dienste starten und stoppen.

Bezüglich DHL:
Ja, auch da hat sich mit den neueren Versionen einiges getan.
Die konkreten Fehlermeldungen zu den Versandaufträgen kannst du dir in der Wawi unter Versand -> Offen anzeigen lassen.

Mittlerweile gibt es hier im Forum auch einige Beiträge zu DHL Versenden 4.0 und den damit verbundenen neuen Anforderungen.
Falls du dort nicht weiterkommst, kannst du die Fehlermeldung auch gerne hier posten. Dann lässt sich meistens recht schnell erkennen, woran es hängt.

Zu deinen anderen Punkten meine ich ebenfalls schon entsprechende Beiträge hier im Forum gelesen zu haben.
Da kann ich dir allerdings aus dem Stegreif nichts Belastbares sagen.
 

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5. Juli 2024
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Hallo zusammen,

wir haben vergangenen Sonntag die Wawi von 1.11.11 auf 2.0.5. geupdated. Seitdem bestehen einige Probleme, die wir uns nur bedingt bis gar nicht erklären können.

Die Berechnung der Steuern scheint ebenfalls verschoben zu sein. Ein Kunde bemängelt, dass er Rechnungen wegen der falsch ausgewiesenen MwSt. und somit auch dem falschen Endbetrag, nicht digital einlesen kann. Rechnungsbeispiel: € 644,40 netto ergibt laut JTL € 122,47 Euro MwSt. und somit einen Gesamtbetrag von € 766,87. Die berechnete Mehrwertsteuer sollte aber bei € 122,44 liegen, die Wawi berechnet dem Kunden demnach 3 Cent zu viel. Sind das wieder Rundungsfehler im neueren Template oder woher die Abweichung?

Hat noch jemand ähnliche Probleme und bestenfalls eine Lösung?

Danke und Grüße,
Thomas
Das Thema kennen wir und wir sind selbst davon betroffen. Das Problem ist, dass der betrag der MwSt. anscheinend schon auf Positionsebene gerundet wird und dann werden alle Positionen addiert. Bei Rechnungen mit 100 Positionen kann es schon mal zu 50ct Differenz kommen. Wir habe aktuell unser Druckvorlage für die Rechnung angepasst. Hier der Query der im Bereich VAT_Block eingegeben werden muss:

JTL_DirectQuery("SELECT FORMAT(fVkBruttoGesamt - fVkNettoGesamt, 'N2', 'de-DE') FROM Rechnung.tRechnungEckdaten WHERE kRechnung = "+Str$(TotalsInvoice.InvoiceInternalId,0,0)) +" €"

Das funktioniert so nur mit einem Steuersatz innerhalb einer Rechnung, Mischbesteuerung haben wir nicht.

Für die E-Rechnung löst es das nicht. Wenn der Kunde drauf besteht, dem Kunden eine Papierrechnung schicken.

Das Thema ist schon in der Entwicklung platziert und wird im nächsten Sprint mit erledigt.
 

TomH76

Aktives Mitglied
10. Februar 2021
96
10
Danke für die bisherigen Rückmeldungen. Dann verharren wir mal der Dinge
 

liquid

Sehr aktives Mitglied
3. April 2015
459
86
Bremen
Das Problem ist, dass der betrag der MwSt. anscheinend schon auf Positionsebene gerundet wird und dann werden alle Positionen addiert. Bei Rechnungen mit 100 Positionen kann es schon mal zu 50ct Differenz kommen.

Eigentlich ist genau diese Vorgehensweise auch korrekt. Es muss eine Rundung auf Positionsebene stattfinden. Der Fehler scheint zu sein, dass aber offenbar diese gerundeten Positions-Beträge (netto und brutto) nicht addiert werden, sondern intern weiterhin mit unzähligen Nachkommastellen hantiert wird. Und je mehr Positionen betroffen sind, desto stärker wirkt sich das dann aus. Auch wir haben diverse Großkunden, bei denen dann die via EDI eingelesenen Rechnungen Fehler auswerfen, was dann dazu führt, dass die Rechnungen erstmal nicht gezahlt werden.

Dieses Problem der Rundungsdifferenzen besteht schon immer bei JTL (wir kämpfen damit seit Jahren), aber in der 2.0 scheint es noch schlimmer geworden zu sein. Es ist wirklich unglaublich, dass man ein sehr ernsthaftes kaufmännisches Problem noch immer weiter verschlimmbessern kann. Wir zahlen mittlerweile jeden Monat mehr als 6TEUR Lizenzgebühren an JTL und die bekommen nicht mal die Mehrwertsteuerberechnung korrekt gebacken, unfassbar. Und dann soll man immer auf die (zweit-) aktuellste Version updaten, damit man weiterhin Support bekommt und damit die Shipping-Anbindungen weiterhin funktionieren. Wir werden GLS wohl bald erklären müssen, dass wir nicht mehr mit Ihnen zusammenarbeiten können, weil wir spätestens zum Jahresende auf die 2.0 gehen müssten, was wir bei den nicht behobenen Bugs definitiv noch nicht machen können. Leider ist ein Wechsel bei einer gewissen Unternehmensgröße mit sehr vielen individuellen Anpassungen/Zusatzprogrammierungen nicht so einfach machbar, sonst hätten wir schon längst gewechselt. Trotzdem werden wir das jetzt forcieren.
 

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