Eigentlich ist das Vorhaben doch schon von Anfang an zum scheitern verurteilt...
Ein NAS-System ist ausschließlich zum speichern von Daten gedacht und die Software auch nur diesbezüglich programmiert. Da auf keinem mir bekannten NAS-System die Software MSSQL von Windows bekannt ist, zumindest nicht reibungslos integriert ist, ist das Vorhaben sicherlich der falsche Weg um einen sicheren, fehlerfreien Ablauf zu gewährleisten.
Schließlich gibt es genug Systeme, welche dem Vorhaben gerecht werden. Ein NAS-System für Consumer ist ausserdem entsprechend der Hardware NICHT unbedingt dafür geeignet....
Naja, da kann ich Dir auch nicht vollumfänglich zustimmen. Grundsätzlich ist ein NAS erstmal ein Rechner. Wie man einen Rechner einsetzt unterliegt den eigenen Bedürfnissen.
Synology bietet dazu beispielsweise den VMM, mit dem man relativ problemlos VMs auf den Dingern laufen lassen kann. Natürlich auch Windows, und natürlich läuft in so einer VM auch der SQL Manager.
Im Gegenzug ist NAS erstmal eine Aufgabenbeschreibung. Unser NAS läuft zb auf einem relativ dicke Epyc (der natürlich auch noch anderes Zeugs wie VMs etc macht).
Womit Du aber natürlich Recht hast ist: Die Hardware muss zur Aufgabe passen. Ein auf Effizienz gestrickter ARM Zweikerner macht bei MSSQL nicht viel Freude.
Die DS1618+ des OT unterstützt VMM. Da steckt ein Intel Atom drin, es sollte also problemlos möglich sein ein Win10 zu installieren, entsprechende Lizenz vorausgesetzt.
Ob das dann aber mit den 4GB RAM auch nur annähernd Spaß macht sei dahingestellt.
Kurz: Gehen tut viel, Sinn machen tut deutlich weniger...