Gelöst [SHOP-1861] Bug Stücklistenartikel in Shop 4

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
3.245
463
Emsland
Firma
Notun Delend
Wie in Shop 3 kann auch Shop 4.06 noch immer nicht Stücklistenartikel anhand der Komponentenmenge berechnen.
Dies führt leider seit Jahren bei uns immer wieder zu Überverkäufen mit den bekannten unangenehmen Folgen.

Beispiel:
Komponente hat Lagerbestand 2 Stück
Stücklistenartikel "1 Stück" besteht aus 1x Komponente
Stücklistenartikel "2 Stück" besteht aus 2x Komponente

Kaufen kann ich im Shop 2x "1 Stück" und 1x "2 Stück" = 4x Komponente = 2x Überverkauf. 😕

Selbst wenn ich die überverkauften Artikel schon im Warenkorb habe, wird trotzdem der Artikel noch als "verfügbar" angezeigt, was natürlich für die Kunden sehr verwirrend ist. (in den WK schmeißen ist aber nicht mehr)

Irgendeine Idee, wie man diesen Bug beheben kann?
Kann man nicht die Anzahl der Komponenten berechnen und die Verfügbarkeit der Stücklistenartikel demensprechend anpassen?
Traut sich das evt. ein SP zu?

Wir werden in Kürze auf Shop 4 upgraden und würden gerne dieses Problem in den Griff bekommen, da 95% unserer Artikel einkomponentige Stücklistenartikel sind. 😀
 

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
3.245
463
Emsland
Firma
Notun Delend
Das Ticket kannte ich noch nicht. Gleich mal geliked und kommentiert. 🙂

Ich habe aber wenig Hoffnung, da wir das Thema schon vor Jahren angesprochen haben und in der Richtung ist bisher nichts passiert. Ist wohl echt nicht so einfach... 🙁
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.748
2.003
Ihr habt doch den Worker laufen, dann müsste dieses Problem doch nur kurzzeitig existieren je nach Intervall des Workers ? Oder beziehst du das auf den Fall wenn 1 Kunde diese beiden Artikel kauft, diese also bei 1 Kunden gemeinsam im Warenkorb liegen ?

"Es müsste halt eine aufwendige Bestandsprüfung beim in den Warenkorb legen gemacht werden."
-> Reservierung durch Warenkorb gefällt mir aber nicht, denn ein Warenkorb kann gespeichert werden im Kundenkonto und ggf. nie abgeschlossen, d.h. die korrekte Bestandsprüfung müsste im Auftragsabschluss passieren, Kunde müsste zurück in den Warenkorb geleitet werden mit Fehler-/Hinweis-Nachricht.
 

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
3.245
463
Emsland
Firma
Notun Delend
Genau @MichaelH , wir haben immer wieder einzelne Kunden, die uns "leerkaufen": Erst die eine Größe, dann die nächste Größe...solange bis nichts mehr da ist, respektive mehr als da ist.
Im gespeicherten WK sollte das natürlich nicht reserviert werden und es sollte auch temporär für die Session des Benutzers beschränkt werden.

Die Idee mit der Bestandsprüfung beim Abschluß ist natürlich auch überlegenswert.
 

Mirko.Schmidt User deaktiviert

Guest
Normal sollte eine Bestandsprüfung wie bei den anderen Artikeln stattfinden, sobald diese in den Warenkorb gelegt werden. Hier wird nur auf den aktuellen bestand mit dem eigenem Warenkorb geprüft und dem tatsächlichen Lagerbestand. Wenn der neu hinzugefügte Lagerbestand nicht mit dem Bestand im Warenkorb den tatsächlichen unterschreitet wäre alles in Ordnung. Dies müsste auf solche Stücklisten Artikel noch erweitert werden, aber hier ist das nun mal nicht ganz so einfach, dass ganze zu überprüfen.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.748
2.003
Hi Mirko !

Das mit Stücklisten und "nicht so einfach" kennen wir schon seit Jahren, es ist eigener Artikeltyp der von der WAWI unterstützt wird und muss eben überall korrekt berücksichtigt werden, auch wenn es naturgemäß eben eine Mehrarbeit und Aufwand ist. So ist das nun mal ... Stücklisten-Artikel und deren besondere Anforderungen werden eben gerne mal "vergessen" beim zu Ende denken.

SG, Michael
 

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
3.245
463
Emsland
Firma
Notun Delend
Es müsste halt die Komponente in einer Shoptabelle vorgehalten werden und mit den Stücklistenartikeln im WK abgeglichen werden. Dieser "Pseudobestand" wird dann vor Bestellabschluß geprüft und ggf. dem Kunden eine Meldung ausgegeben, bevor "zahlungspflichtig bestellen" geklickt wird. Oder unmittelbar danach?
Soweit ich verstanden habe, ist das die Lösung von Michael. Könnte ich mit leben.^^

Schöner wäre natürlich der Abgleich beim Füllen des WK, damit andere Kunden zur gleichen Zeit diesen Artikel nicht in den WK legen können.
Nach Ablauf der Session und Nichtkauf des WK wird der Komponentenbestand wieder frei gegeben, ungeachtet dessen der WK vom Kunden gespeichert wird. Also ein "Blockieren" bei gespeicherten WK sollte natürliich nicht möglich sein.
 

FPrüfer

Moderator
Mitarbeiter
19. Februar 2016
1.881
529
Halle
Es müsste halt die Komponente in einer Shoptabelle vorgehalten werden und mit den Stücklistenartikeln im WK abgeglichen werden. Dieser "Pseudobestand" wird dann vor Bestellabschluß geprüft und ggf. dem Kunden eine Meldung ausgegeben, bevor "zahlungspflichtig bestellen" geklickt wird.
Genau das passiert ja im Moment, nur ist dieser Pseudobestand eben nicht korrekt, wenn Komponenten in mehreren Stücklisten vorhanden sind. Die Bestandsänderung einer Stückliste hat kaskadierend die Bestandsänderung der Komponenten zur Folge. Diese Komponenten können wiederum auch in anderen Stücklisten enthalten sein, was auch deren Bestand ändert... Befinden sich jetzt zwei solcher Stücklisten gleichzeitig im Warenkorb, dann steht ja der korrekte Bestand der Zweiten erst fest, nachdem die Erste "verkauft" wurde.
Die komplette Bestandsberechnungskaskade müßte also bei der Bestandprüfung bereits als "Simulation" (also ohne echte Bestandsänderung) ablaufen. Und das ist eben nicht ganz trivial... 😉 Aber wir sind an dem Problem dran!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: _simone_

_simone_

Sehr aktives Mitglied
17. Februar 2013
3.245
463
Emsland
Firma
Notun Delend
@FPrüfer : Aber wir sind an dem Problem dran!
Super!!! *freu*
Wir legen sehr viel Wert auf einen genauen Lagerbestand (was logistisch schon nicht einfach ist) und sind auch ein wenig stolz darauf, daß es meistens sehr gut passt. Es erleichtert unsere Arbeit enorm, gerade bei Artikeln die öfters mal wegen mangelnder Verfügbarkeit oder Qualität kurzfristig aus dem Sortiment gehen. So kann der auch Restbestand bis aufs letzte Gramm verkauft werden, ohne ständig "Zwischeninventur" zu machen.
Es ist schon ein gutes Gefühl, mit wenigen Klicks im Büro dank Wawi und WMS die Übersicht zu haben.

Wir wissen, daß die Umsetzung nicht einfach sein wird; umsomehr freuen wir uns auf das Ergebnis. 🙂
Sollten wir dabei helfen können, als "Testdummys" oder ähnlich....machen wir gerne.^^
 

Ähnliche Themen