Neu Probleme mit PP Checkout PlugIn

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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Hallo zusammen,

der PP Express Checkout macht uns massive Probleme im Shop. Die Verkaufszahlen sind stark rückläufig, seit wir auf das PP Checkout PlugIn (1.0.4) umgestellt haben. Davor hatten wir das alte PP PlugIn genutzt und mehr als 50 % PP Express Zahler.

Nach dem Klicken auf den PP Express Button und anschließender Bestätung der Zahlung wird man auf Seite 1 des Zahlungsprozesses zurückgeschleudert (siehe Screenshot).

Das verunsichert anscheinend die Kunden und führt in vielen Fällen zum Kaufabbruch.

Ist das ein bekannter Fehler? Kann dieser eventuell mit dem vor wenigen Tagen erschienenen JTL Shop Update behoben werden?

Ich bin jetzt in einer Nacht- und Nebel-Aktion wieder auf das alte PlugIn zurückgewechselt. Ich kann nicht auf die Umsätze des Wochenendes verzichten...

Viele Grüße
Markus
 

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css-umsetzung

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css-umsetzung
Ja das ist leider der Ist Zustand und unverständlich warum da unbedingt gezeigt werden muss das es Fehler gibt.
Warum diese Maske kommen muss wurde von JTL ungefähr so kommentiert:

Ich gebe das nur in etwa wieder, so wie ich es in Erinnerung habe:
PayPal gibt beim Express Kauf nicht alle relevanten Daten zurück (keine Rechnungsdaten) daher wird dann oben die zurück gegebene Lieferadresse angezeigt die der Kunde natürlich bestätigen muss.

Das was du da siehst ist meiner Meinung nach eine echt bescheidene Umsetzung der Gegebenheiten und hätte meiner Meinung nach so nie veröffentlicht werden dürfen.
Hinzu kommt eben das Problem der Preisänderung durch den Versand die in vielen Fällen dazu führt das die Zahlung erneut bestätigt werden muss.

Ganz wichtig nach einem Update ist, dass die von JTL vorgenommene Einstellung: 1128 auf Abschlussseite umgestellt wird, denn wenn du Adwords verwendest und Google keine Daten mehr über erfolgreiche Verkaufsabschlüsse bekommt, dann holst du dir richtige Probleme ins Boot weil Google denkt bei dir wird nichts mehr verkauft und deine Anzeigen zurückfährt.

Derzeit ist es leider so das du ohne PayPal Express besser fährst, ich habe es in Absprache mit vielen Shop Besitzern deaktiviert und die Einstellung 1128 berichtigt, danach haben sich die Umsätze wieder erholt.

CSS-RECHNER-info-2022-07-09-002[1].jpg
 

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
83
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Hallo css-umsetzung,

vielen Dank für deine Unterstützung.

Uns trifft das als junger Shop wirklich hart. Wir sind erst seit wenigen Monaten profitabel. PayPal Express ist für uns wirklich essenziell, da wir ca. 80 % mobile Käufer haben. Als wir vor ein paar Monaten PayPal Express Zahlung erstmals über das alte PayPal PlugIn angeboten haben (weil Mollie leider bisher kein PP Express unterstützt), sind die Umsätze um 30 % gestiegen. Viele Kunden bestellen schlicht und ergreifend woanders, wenn sie erst mit dem Smartphone ihre Daten im Bestellprozess eingeben müssen.

Mich als Kunde schreckt so eine User Experience, wie sie im PayPal Checkout bei PP Express Stand heute vorhanden sind, brutal ab. Insbesondere, wenn ich irgendwo bisher noch nie bestellt habe und kein Vertrauen zum Anbieter aufgebaut ist. Weil es Stand jetzt nicht professionell wirkt, sondern wie ein Fehler bzw. wie ein technischer Unfall aussieht.

Umso schlimmer ist, dass man eigentlich bis zum 20.07. auf den Checkout umgestiegen sein muss, um für die nächsten 12 Monate die günstigen Konditionen zu behalten.

Die Argumentation mit den Daten kann ich nicht nachvollziehen. Das alte PP Plugin hat beim Expresskauf auch alle Daten, die benötigt werden.

Anhand der Lücken im Nummernkreis bei nicht abgeschlossenen Bezahlungen, sehe ich, dass uns die letzten Tage durch den PayPal Checkout mehrere Bestellungen entgangen sind. Sehr frustrierend, wenn ich die Werbeausgaben je Conversion betrachte.

Meiner Meinung nach muss JTL hier dringend (ggf. zusammen mit PayPal) Abhilfe schaffen.
 

css-umsetzung

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6. Juli 2011
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Anhand der Lücken im Nummernkreis bei nicht abgeschlossenen Bezahlungen, sehe ich, dass uns die letzten Tage durch den PayPal Checkout mehrere Bestellungen entgangen sind. Sehr frustrierend, wenn ich die Werbeausgaben je Conversion betrachte.
Das darfst du jetzt nicht vermischen.
Die Nummernkreise haben nur bedingt etwas damit zu tun.
wenn du noch den 5.1.2er Shop hast dann hast du je Bestellung zwei Lücken.

Ab dem 5.1.3er hast du nur noch eine Lücke soweit ich weiß.
Ich würde also nicht unbedingt nach den Lücken gehen, weil die auch entstehen wenn man sich umentscheidet.

Bei einem meiner Kunden bei dem auch sehr oft PP Express genutzt wurde fällt es am Ende nicht so ins Gewicht, die User nutzen dann eben einfach eine andere Zahlungsart, meist steht ja auch Amazon Pay zur Verfügung.
 

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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Alles klar, dann nehme ich das gerne zurück und behaupte das Gegenteil.

Unserer Erfahrung nach hat der Express-Kauf wirklich einiges gebracht. Amazon Pay bieten wir momentan (noch) nicht an. Das wäre vielleicht in Zukunft eine Option. Jeder zusätzliche Bezahlungsanbieter bringt natürlich auch wieder initiale Einrichtungsaufwände bei der Buchhaltung mit sich (erledigen wir mit Lexoffice).

Was mich gerade etwas frustriert ist, dass immer wenn mal ein insgesamt funktionierender Zustand erreicht ist, gleich in Form irgendeines Updates das nächste Thema querschlägt. Zahlung, Tracking, Shopvote, Wawi, usw.

Trotzdem muss man natürlich auch anerkennen, dass man bei JTL im Gesamten schon ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Insbesondere wenn man viel selbst erledigen kann.
 

FPrüfer

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19. Februar 2016
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Die Argumentation mit den Daten kann ich nicht nachvollziehen. Das alte PP Plugin hat beim Expresskauf auch alle Daten, die benötigt werden.
Hallo, mit dem Plugin für PayPal-Checkout hat sich ja nicht nur optisch etwas geändert. Die gesamte Schnittstelle zu PayPal ist eine andere geworden. Mit der Umstellung auf V2 der PayPal-API hat PayPal die Übermittlung der Rechnungsadresse aus "Datenschutzgründen" entfernt. Ohne Rechnungsadresse kann jedoch kein Kunde in den Checkout gehen. Wir können die Daten auch nicht irgendwo herzaubern. Einfach stillschweigend die Lieferadresse als Rechnungsadresse setzen hat ggfs. wieder andere Nachteile. Mit der Version 1.0.5 wird es dafür eine Einstellung geben. Der Händler kann dann entscheiden, ob er lieber die Liefer-Adresse verwenden und ggfs. mit Rechnungskorrekturen leben möchte oder die aktuelle Variante beibehält. Es ist eine Gratwanderung, aber wir können - wie gesagt - die Daten nicht herbeizaubern. PayPal ist in der Hinsicht stur und schaltet diese nur in Ausnahmefällen auf "begründeten Antrag" des Händlers frei.
Mittels dieses "Datenschutz"-Features und PSD2-Overcharge wird der Express-Kauf gerade systematisch kaputtgemacht. Aber das liegt beides schlicht und ergreifend nicht in unserer Verantwortung!
 

css-umsetzung

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6. Juli 2011
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css-umsetzung
@FPrüfer Es würde schon viel bringen, wenn der Kunde nicht direkt angezeigt bekommt das alle seine Daten falsch sind, das verunsichert den Kunden nur und ist gar nicht nötig.

Ich würde es so machen das ich die Daten die ich bekomme (sind ja die Lieferdaten) als Rechnungsdaten anzeige und die Lieferdaten selbst dann leer lasse sowie dem Kunden zeige "Rechnungsdaten = Lieferdaten" (In der normalen Registrierung der Ist Zustand), Zusätzlich bekommt der Kunde einen Hinweis über ein ,modales Fenster (welches er nur über den close Button schließen kann) das er bitte seine Daten überprüfen soll, das ist legitim und bereitet den Kunden darauf vor die Felder einmal anzuschauen.

Diese Vorgehensweise wäre meiner Meinung nach ohne Probleme möglich und würde eine Menge Irritationen auf Kundenseite verhindern.
Der Kunde wird durch die Menge der Felder einfach nur erschlagen und verliert dann logischerweise die Lust den Kauf fortzusetzen.
 

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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Hallo, mit dem Plugin für PayPal-Checkout hat sich ja nicht nur optisch etwas geändert. Die gesamte Schnittstelle zu PayPal ist eine andere geworden. Mit der Umstellung auf V2 der PayPal-API hat PayPal die Übermittlung der Rechnungsadresse aus "Datenschutzgründen" entfernt. Ohne Rechnungsadresse kann jedoch kein Kunde in den Checkout gehen. Wir können die Daten auch nicht irgendwo herzaubern. Einfach stillschweigend die Lieferadresse als Rechnungsadresse setzen hat ggfs. wieder andere Nachteile. Mit der Version 1.0.5 wird es dafür eine Einstellung geben. Der Händler kann dann entscheiden, ob er lieber die Liefer-Adresse verwenden und ggfs. mit Rechnungskorrekturen leben möchte oder die aktuelle Variante beibehält. Es ist eine Gratwanderung, aber wir können - wie gesagt - die Daten nicht herbeizaubern. PayPal ist in der Hinsicht stur und schaltet diese nur in Ausnahmefällen auf "begründeten Antrag" des Händlers frei.
Mittels dieses "Datenschutz"-Features und PSD2-Overcharge wird der Express-Kauf gerade systematisch kaputtgemacht. Aber das liegt beides schlicht und ergreifend nicht in unserer Verantwortung!
Hallo FPrüfer,

vielen Dank für die Antwort und die damit verbundene Transparenz.

Diese Vorgehensweise von PayPal ist natürlich krass und fragwürdig. Wir haben in der Tat viele PayPal-Kunden mit abweichender Rechnungs- und Lieferanschrift, z. B. wenn Sohn/Tocher etwas für die Eltern bestellt, weil diese keinen PayPal-Account haben.

Ich glaube aber trotzdem, dass ihr das Prüfen der Daten für den Kunden mit überschaubarem Aufwand besser gestalten könntet.

Zum Beispiel, indem ihr mit eindeutigen Texten für Transparenz sorgt, wie z. B.

"PayPal Express-Kauf: Bitte prüfen und bestätigen Sie die von PayPal an uns übertragenen Daten."

Zusätzlich sollte in dem Fall bei den Eingabefeldern nicht "Bitte ausfüllen!" stehen sondern "Bitte prüfen!".

Auch verwirrend ist, dass der Block "Ich bin bereits Kunde" angezeigt wird, der selbst nochmal einen PayPal-Express-Button mitbringt, obwohl der Kunde diesen gerade angeklickt hat.

Es wäre super, wenn ihr hier nochmal nacharbeiten würdet.

Was mir wichtig ist zu erwähnen: Ich bin selbst Softwareentwickler, weiß eure Arbeit sehr zu schätzen und respektiere sie auch. Meine Kritik ist rein konstruktiv gedacht, auch wenn die ein oder andere Formulierung etwas sarkastisch war. Bitte entschuldigt mir es, wenn die ein oder andere Formulierung etwas zu krass rübergekommen sein sollte. Das war nicht so gemeint.
 
Zuletzt bearbeitet:

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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Noch eine Ergänzung:

Dass nicht standardmäßig eine gleiche Rechnungs- und Lieferanschrift vorausgewählt ist, macht nach hinten raus beim Versand Probleme.

Nämlich genau dann, wenn der Kunde seine Zustimmung der Datenübermittlung an den Versanddienstleister gegeben hat. Wir geben dann per JTL Shipping die Mailadresse an DHL weiter. Bei abweichender Lieferadresse wird jedoch die Mailadresse der Lieferadresse verwendet, die aber leer ist, weil sie im Formular nicht abgefragt wird.

Die Kunden würden so also keine Lieferankündigungen von DHL mehr bekommen, wenn wir nicht manuell oder per WAWI Workflow eingreifen.
 

Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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@FPrüfer

Habe heute die neue PlugIn Version 1.0.5 des Paypal Checkouts installiert und möchte euch hiermit ein Lob aussprechen. Mit den neuen Einstellungen habt ihr das sehr gut gelöst.

Eine Anregung habe ich trotzdem noch bezüglich der Versandkosten beim PayPal Express Kauf:

Bisher werden ja die Versandkosten nicht übermittelt, was dann bei kleinen Warenkörben zu einer Überschreitung des autorisierten Betrags führt, sobald die Versandkosten kalkuliert wurden.

Wäre es nicht möglich, für die Expresskäufe eine Standard-Versandart einstellbar zu machen, die dann für den ersten Paypal Aufruf zur Versandkostenkalkulation angewendet wird? Für den Großteil unserer Bestellungen gilt die gleiche Versandkostenfreigrenze und der gleiche Versandkosten-Betrag. Ich nehme an, dass das bei den meisten anderen Shops auch der Fall ist.

Wenn dann doch mal ein Auslands- oder Expressversand dabei ist, wird halt trotzdem der autorisierte Betrag überschritten, aber das wäre ja nur ein kleiner Teil.
 
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Erstmal Danke für das Lob! :) (Das brauch man auch ab und zu mal...)
Das andere Thema gibt es auch schon sehr lange... Aber wir haben es für die nächste Major-Version des PayPal-Checkout-Plugins eingeplant. https://issues.jtl-software.de/issues/SHOP-2819
Ich weiß hier jedoch nicht inwieweit sich das direkt im Plugin umsetzen lässt oder wir das doch in den Shop-Core verschieben müssten.
 
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Schnuffelwuffel

Gut bekanntes Mitglied
13. November 2020
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Hallo @FPrüfer

jetzt nachdem die ersten Bestellungen mit Bezahlung durch den PayPal Checkout eingetrudelt sind, kann ich erfreulicherweise mitteilen, dass alles nahezu reibungslos funktioniert.

Zwei Kleinigkeiten sind mir allerdings aufgefallen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Punkt 1:

Wir nutzen bei den PayPal-Express-Einstellungen die Option "Fehlende Adressdaten vervollständigen: Aus Lieferadresse ergänzen und fortfahren". Trotzdem wird im Auftrag das Attribut für die "Abweichende Lieferadresse" gesetzt. Bei der Auslieferung bekommen wir deshalb Probleme, weil in der WAWI für die Lieferadresse die Mailadresse des Kunden nicht gefüllt ist. In 90% der Fälle haben wir die Zustimmung des Kunden, die Mailadresse an den Versanddienstleister weiterzugeben (wegen der Lieferoptionen). Das funktioniert dann ohne die Mailadresse leider nicht.

Punkt 2:

Die Artikel der Bestellung werden nicht als Liste mit Artikelname, Stückzahl und Einzelpreis an PayPal weitergegeben. Stattdessen werden die Artikelnamen durch Komma getrennt aneinandergereiht, die Stückzahl ist generell 1, der Preis ist der Gesamtpreis der Bestellung. Konkret hatten wir einen Kunden, der 2 gleiche Hundebetten bestellt hat. In dem Fall wurde der Artikelname zusammengefasst, so dass es in der PayPal-Bestätigung so ausgesehen hat, als hätte der Kunde ein Hundebett zum doppelten Preis bestellt. Ist das ein Fehler oder habt ihr geplant, in einer der Folgeversionen tatsächlich eine vollständige Artikel-Auflistung an PayPal zu übergeben?

Danke und viele Grüße
Markus von schnuffelwuffel.de
 

FPrüfer

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19. Februar 2016
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Punkt 1:

Wir nutzen bei den PayPal-Express-Einstellungen die Option "Fehlende Adressdaten vervollständigen: Aus Lieferadresse ergänzen und fortfahren". Trotzdem wird im Auftrag das Attribut für die "Abweichende Lieferadresse" gesetzt. Bei der Auslieferung bekommen wir deshalb Probleme, weil in der WAWI für die Lieferadresse die Mailadresse des Kunden nicht gefüllt ist. In 90% der Fälle haben wir die Zustimmung des Kunden, die Mailadresse an den Versanddienstleister weiterzugeben (wegen der Lieferoptionen). Das funktioniert dann ohne die Mailadresse leider nicht.
Wir bekommen halt von PayPal eine "Lieferadresse" und diese wird dann auch als solche gesetzt. Lediglich in den beiden Optionen mit Ergänzung durch den Kunden wird die Lieferadresse erstmal deaktiviert, um das Formular nicht so "aufgebläht" zu haben. Der Kunde muss dann seine Adressdaten explizit bestätigen. Bei der Option der "stillen" Ergänzung würde ich die Trennung zwischen Rechnungs- und Lieferadresse jedoch so beibehalten wollen. Hier könnte man aber über eine zusätzliche Option "Rechnungsadresse durch Lieferadresse ERSETZEN" nachdenken.

Punkt 2:

Die Artikel der Bestellung werden nicht als Liste mit Artikelname, Stückzahl und Einzelpreis an PayPal weitergegeben. Stattdessen werden die Artikelnamen durch Komma getrennt aneinandergereiht, die Stückzahl ist generell 1, der Preis ist der Gesamtpreis der Bestellung. Konkret hatten wir einen Kunden, der 2 gleiche Hundebetten bestellt hat. In dem Fall wurde der Artikelname zusammengefasst, so dass es in der PayPal-Bestätigung so ausgesehen hat, als hätte der Kunde ein Hundebett zum doppelten Preis bestellt. Ist das ein Fehler oder habt ihr geplant, in einer der Folgeversionen tatsächlich eine vollständige Artikel-Auflistung an PayPal zu übergeben?
Das ist explizit so gewollt und das werden wir auch in zukünftigen Versionen nicht ändern. Dafür gibt es mehrere Gründe:
- PayPal erlaubt nur ganzzahlige Anzahlen. Sowas wie 1,5m Seil sind dann nicht möglich.
- PayPal erlaubt nur 2 Nachkommastellen für Preise und rechnet die Gesamtsummen penibel nach. Das funktioniert mit Massenware die mehr als 2 Nachkommastellen hat nicht. (z.B. kostet eine Schraube 0,855 und es werden 100 Stück gekauft. Das ergibt 85,50 in Summe. An PayPal müsste aber als Einzelpreis 0,85 oder 0,86 übergeben werden, was dann in Summe eine Differenz von 0,5 ergibt und PayPal dadurch die Order ablehnt.
Deshalb haben wir uns entschieden nur eine Position mit dem Gesamtpreis an PayPal zu übergeben. Für den Überblick was der Kunde gekauft hat, bekommt er ja eine Auftragsbestätigung und ggfs. auch eine Rechnung. Für den Namen der Position bei PP werden die Namen der Artikel (bis zu einer maximalen Länge) verkettet, um die Bestellung besser zuordnen zu können. Hier wäre es möglich einfach sowas wie "Bestellung bei xxx vom dd.mm.yyyy" zu übergeben. Da weiß ich jetzt nicht, was ich als Kunde da bei PayPal lieber hätte.

Da Letzteres auch in einem anderen Zshg. einen "neutralen" Positionstext sinnvoll erscheinen lässt, habe ich dazu mal ein Ticket aufgemacht: https://issues.jtl-software.de/issues/SHOP-6669
 
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