Hallo in die Runde,
ich kann die Meinung von tjf nachvollziehen. Es geht auch gar nicht darum Manuels oder Dein Bemühen, lieber Michael, nicht anzuerkennen. Ich habe mittlerweile die Datei zur Generierung einer CSV eingebunden und ja es funktioniert, aber es ist höchst umständlich und für uns nicht gut geeignet. Wir haben bisher täglich 1-2 mal mit der Lagerpackliste gearbeitet. Spät Abends um die Artikel die wir aus der Produktion oder dem Ladengeschäft brauchen zu bestellen. Dann Tagsüber um Produktionsaufträge zu geben. Ich bin absoluter Freund davon Prozesse zu überprüfen und auch in Frage zu stellen, aber so wie wir aufgestellt sind (Fleischerei und Wurstproduktion), benötigen wir den regelmäßigen und kurzfristigen Blick auf das was an bestellten Artikeln in der Pipeline ist. Dazu kommt, dass manche Kollegen nur über Microsoft Remote Desktop auf die Wawi zugreifen und keinen Zugang zur Serverumgebung haben und damit keinen Zugriff auf die CSV Datei und auch kein Excel haben und brauchen.
Ich hoffe nicht, dass das Thema für JTL erledigt ist. Ich glaube eher das ein guter Anteil der User die in Zukunft auf 1.6 upgraden, dann erst merken, dass ihnen die Liste fehlt und sich zu Worte melden. Wir wünschen uns dringend eine Listen- und Druckausgabe direkt aus der Wawi. Bitte!
Gruß
Holger
Ich hoffe mein Kommentar hat nicht undankbar geklungen. Natürlich ist es klasse, wenn jemand alternative Lösungswege erarbeitet. Bei dem Ansatz bin ich aber vermutlich tatsächlich schneller, wenn ich mir per Hand rausschreibe, was "in der Pipeline" ist. Beides stellt (für mich) aber keine ordentliche Lösung dar. Ich denke, dass es auch ausschließlich die produzierenden Betriebe unter uns betrifft. Denn dem reinen Händler ist es eher egal, ob er am nächsten Tag in Regal A oder B greift. Händlern mit Produktion hingegen - und vor allem bei denen, die erst NACH der Bestellung produzieren (z.B. bei Frischware, kostbaren Rohstoffen oder personalisierten Artikeln etc.) muss mit etwas Vorlauf an den Versandprozess gegangen werden - da zum Zeitpunkt der Bestellung nur die Rohstoffe/Einzelteile im Regal liegen. Für all diese Betriebe war die direkte Ausgabe einer "Bestellpositions-Übersicht" (oder wie für reine Händler benannt "Lagerpackliste"), bestellter Artikel absolut wichtig und maßgebend für das Produktions-Team.
Da es ab 1.6. nun den Punkt "
Produktion" gibt, vermute ich, dass wir Hersteller dort unseren Produktionsprozess bald abarbeiten können.
Das hilft sicher besonders denjenigen, die sehr aufwändige Produktionsschritte durchlaufen und koordinieren müssen.
Den aller meisten ist vermutlich bereits mit einer simplen Übersicht der bestellten Waren geholfen.
So weiß z.B. der Schlachter, dass er für morgen seinen Speck hauptsächlich in Wurst A verarbeiten sollte, wenn von Wurst B kaum Bestellungen vorliegen.
Wenn dort aber 76 Bestellungen vorliegen, und darin 16 verschieden Wurstsorten zu finden sein könnten - so bleibt ihm aktuell nur eine händische Strichliste, um zu ermitteln, wie er vorproduzieren sollte, sofern kein technisch versierter Schlachter mit vollen Zugriff auf alle Daten + Excel im Haus ist.