Neu Kiste mit verschiedenen Waren befüllen. Diese anschließend Verkaufen. RETOUREN

uhrigstore

Neues Mitglied
12. August 2019
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Guten Tag,

folgende Ausgangsituation:

Wir sind Retourenwarenhändler. Erhalten tausende Artikel monatlich, diese werden repariert, ausgeschlachtet usw etc.
Nun staut sich natürlich nach und nach Palettenweise unsere "nicht rentable" Ware an. Diese haben wir bisher immer als defekte Ware weiter verkauft. Mittlerweile wünscht das Finanzamt einen Nachweis darüber welche Artikel in dieser Kiste sind.

Nun kommen wir zu unserem Wunsch:

Wir sitzen mit 10 Leuten in einem Raum. Es fliegen quasi im 5 Minuten takt Artikel die nicht rentabel sind in diese "nicht Rentabel Kisten". Gerne möchten wir nach dem die Kiste voll ist, das diese Kiste in JTL WAWI erstellt ist und gleichzeitig JTL WMS weiß das diese Artikel in dieser Kiste sind.

Aktuelle Lösung:

Aktuell haben wir es so gemacht das wir jeden Artikel noch einmal als DEFEKT erstellt haben, somit auch eine andere Artikelnummer. Ein kurzes Beispiel: Ein Kopfhörer "Logitech G933" mit der aktuellen Artikelnummer 418 führen wir nun zusätzlich als Artikelnummer: DEF-G933, sobald der Mitarbeit ein solches Gerät in die Kiste wirft, druckt er vorher das Etikett aus und bucht den Artikel per WMS auf einen ganz normalen "regalplatz" der immer bei jeder Kiste neu bestimmt wird. D.h. aktuell ist z.B Kiste 418 dran, d.h. alle Artikel werden auf Kiste 418 gebucht. Sobald diese voll ist, erstellen wir einen neuen Lagerplatz "Kiste 419" und die Artikel werden dann in diese Kiste bzw auf diesen Lagerplatz gebucht.

Problem:

Möchte nun ein Kunde wissen was in dieser Kiste ist, drucken wir die Lagerplatzübersicht aus. Möchte er diese Kiste nun Kaufen ist es für uns sehr umständlich das ganze nun nochmal in JTL Wawi einzupflegen. Aktuell gehen wir hin, erstellen einen neuen Artikel als Stückliste.

Beispiel: Der Kunde möchte Kiste 418 kaufen, anhand des Ausdrucks des Lagerfachs "Kiste 418" wissen wir was in der Kiste ist. Erstellen nun einen Artikel "Kiste 418" dieser wird als Stückliste geführt, nun pflegen wir in die Stückliste genau das ein, was laut WMS in diese Kiste gebucht wurde.

Nun kann ich den Kunden anlagen und im Angebot die Kiste 418 hinzufügen, auf der Rechnung sieht man ebenso dann genau welche Artikel in dieser Kiste drinnen sind.

Fazit:

Das Problem ist aktuell gelöst, da wir genau nachweisen können welche Artikel wir als "defekt" deklarieren. Ebenso können wir den Kunden eine schnelle Übersicht geben von z.b. einer gesamten Palette mit 6 Kisten drauf in dem wir einfach die 6 Lagerplatzübersichten ausdrucken. Je doch ist das ganze doch schon umständlich, wir fragen uns ob es da nicht eventuell einen besseren Weg geben würde.

Wir sind gerne auch bereit eine Gegenleistung in Form von Geld oder Dienstleistung anzubieten. Es geht leider viel Zeit drauf um die defekten Waren zu führen.
 

Just1978

Gut bekanntes Mitglied
1. November 2007
373
10
Bremen
Wäre folgendes eine Lösung:

Kunde kauft die Kiste. Der Auftrag umfasst dann die Kiste, zusätzlich bucht Ihr einen Hilfsartikel ohne Bestand. Z.B. Artikelnummer K. Freier Wareneingang des Artikels K, Kiste auf verpacken setzen aver statt dem Hulfsartikel natürlich die ganze Kiste verschicken. Danach über die Inventur die Kiste leeren und den Auftrag manuell auf Versand setzen.
Klingt umständlich, ist aber schnell gemacht wenn man es 3-4x durchgeführt hat.
 

Enrico W.

Moderator
Mitarbeiter
27. November 2014
3.624
416
Wenn der Mitarbeiter immer ein Etikett ausdruckt bevor der Artikel in der Kiste landet - warum arbeitet ihr dann noch mal mit einem extra Stücklistenartikel?
Scant doch einfach die Etiketten in der Auftragserfassung direkt ab.