Amazon zieht Preisparität nun scheinbar durch

seven39

Gut bekanntes Mitglied
17. Oktober 2009
690
12
AW: Amazon zieht Preisparität nun scheinbar durch

mal sehen was draus wird. Bei uns ist die Schiene "Preise hoch" aufgrund der bekloppten Konkurrenz teilweise garnicht machbar.

Stimmt das es manchmal "fast" nicht machbar ist.

oder:

suche dir Artikel wo du den Preiskampf nicht brauchst

oder mache es wie ich:


Ich verkaufe grundsätzlich nicht (mehr) bei Amazon.

Ergebnis:

Umsatz ist weniger , aber Gewinn gleich! Finde den Fehler!

= Fehler = Amazon


"Umsatz ist nicht alles"
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.719
1.988
AW: Amazon zieht Preisparität nun scheinbar durch

Bei mir macht Amazon mit > 100 Bestellungen im Monat 3-5 % vom Umsatz aus, es ist kein Geschäft hin wie her, aber es wechseln dann Kunden in den Shop die dort ordentlich bestellen. Amazon ist für mich eine günstige Möglichkeit Kunden zu erreichen bzw. zu gewinnen, nicht mehr und nicht weniger.
Ich habe sogar schon gute Verkäufer gefunden (mit vielen Bewertungen monatlich) die als Verkäufer-Namen "mein-shop-xy.de", also ihre Shop-URL, verwenden ... daher bezweifle ich, dass wirklich flächendeckend kontrolliert wird. Wie die eine Preisparität prüfen wollen ist mir schleierhaft - außer manuell.

Ich bleibe dabei, bis es völlig uninteressant wird.
 

JayJayS

Gut bekanntes Mitglied
11. Juli 2012
671
1
AW: Amazon zieht Preisparität nun scheinbar durch

Die Preisparität von Amazon verstößt ganz klar gegen §1 GWB !
Ich persönlich verkaufe bei Amazon nur Artikel aus eigener Produktion bzw. die nur für uns hergestellt werden.
Die Verkaufspreise gestalte ich selbst und passe sie Angebot und Nachfrage gelegentlich an.
Bei Amazon biete ich die Artikel 20-50% teurer als im Shop an.
Wenn mir Amazon den Preis aufdiktieren will, müssen sie mir kündigen !
Dann gibt es die zum Teil sehr gefragten Artikel aber nicht mehr bei Amazon, da diese exklusiv von mir vertrieben und/oder geschmacksmustergeschützt sind.
Ich brauche Amazon nicht ! Der Umsatz wird dann im Shop gemacht, weil der Kunde über die Suchmaschinen den Artikel dort findet...

Jeder der sich von Shoppingplattformen wie amazon, ebay & Co. abhängig macht, wird mittelfristig Probleme bekommen. Die wichtigste Säule des Onlinehandels sollte der eigene Shop sein. Der Rest ist ein Zubrot und sollte mitgenommen werden aber sich nicht davon abhängig machen lassen...
 

nmueller

Sehr aktives Mitglied
5. April 2011
1.309
100
Saarland
AW: Amazon zieht Preisparität nun scheinbar durch

Es gibt Sparten die unter solch Riesen wie Amazon mehr leiden, und sicher welche bei denen es weniger ins Gewicht fällt und in denen man sich besser behaupten kann.
Amazon hat den Markt und das Verhalten der Internetkunden verändert und es ist in manchen Artikelbereichen durchaus schwierig, sich hier mit geschmacksmustergeschützten oder eigenproduzierter Ware umsatzstark abzusetzen. Nicht umsonst ist die Spielzeugbranche (auch die Ladenlokale) seit Jahren am kränkeln. Bekannte Lizenzen sind in fester Hand und für den "kleinen" Spielzeugladen nicht erschwinglich/rentabel und "no name" Erfindungen (im Sinne von Neu und kennt keiner weils nicht bei RTL2 rauf und runter gelutscht wird) sind meist speziell und greifen allgemeine Trends auf (Stichwort Bio-Spielzeug).

Amazon ist bei uns ein nettes Zubrot das wir durchaus begrüßen, so dreht sich die Ware insgesamt schneller, wenn auch zu einem verminderten Gewinn. Das wiederum erlaubt höhere Einkaufsmengen und bessere Preise. Wenn sich bei Amazon also auch die eigene Preispolitik wieder verwirklichen lässt gibt's da nicht mehr viel dran mäkeln. Unrentable Sparten bieten wir dort eh nicht an, man muss einfach nicht alles verkaufen und schon garnicht auf Big A.
 

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