Neu Shipping 2.0 ist ein Grund für kleine Shops JTL zu verlassen bzw. gar nicht erst mit JTL anzufangen

arminma

Sehr aktives Mitglied
2. Januar 2017
218
110
Nur wer wartet deine Software richtig? Wer sagt dir ob die Software im Hintergrund wirklich genau das tut was du möchtest? Wer sichert dich ab das dort keine Sicherheitslücken sind? Ein KI schön und gut nutzen wir in der Programmierung auch allerdings wird jedes Stück Code auch geprüft und geschaut ob der Code überhaupt wartbar ist. Eine KI ersetzt dir niemals einen Menschen mit richtiger Praxis Erfahrung meiner Meinung nach wenn ich mir die ganzen KI Geschichten bisher anschaue in der Programmierung.

Man sollte das ganze natürlich nicht ignorieren was man mit KI machen kann. Man sollte sich aber auch nicht 100% Blind darauf verlassen. Billig Billig ist nicht immer gut. Im Gegenteil oft ist es am Ende dann sehr viel teurer wenn man den ganzen Mist wieder aufräumen muss.
Mein Install braucht keine Wartung, die Software macht das was sie soll, wenn sie das nicht mehr tut, sehe ich das, Sicherheitslücken , das kann jetzt nicht dein Ersnt sein, ich verwende JTL...ich hab nicht das Gefühl, dass wir da gut gesichert aufgehoben sind :)meine kleine Progs werden aber, wenn se laufen, immer nochmal zusätzlich auf potenzielle Angriffe und Schwachstellen überprüft....durch KI...
Aber hey, ich möchte hier keinen Überzeugen und wollte nur einen Denkanstoß geben, falls gerade ein kleinerer Händler nach einer Lösung sucht....Mir ist klar, dass die Softwarebranche auch so sprechen muss und die Argumente sind ja aus deren Sicht ja logisch.....disruptive Tendenzen kann man aber nicht aufhalten...
 

mvh

Sehr aktives Mitglied
26. Oktober 2011
1.204
452
Moin. Ich denke, ihr spricht einander vorbei. Der einer spricht von dem ersten Entwurf und der andere von der Weiterentwicklung und ggf. Pflegbarkeit. Zwei unterschiedliche Punkte.
 

mvh

Sehr aktives Mitglied
26. Oktober 2011
1.204
452
Ich möchte aber selbst was dazu sagen. KI oder nicht, jeder kann programmieren. Und ich als Entwickler habe nichts dagegen, denn die Entwickler helfen sich gegenseitig und auch die KI ist ein Helfer. Aber keiner vertraut blind, was da im Internet steht. Keiner übernimmt den Code 1 zu 1, denn es sind Feinheiten, die jeder Entwickler kennt, eigene Stille beim Programmieren. Die KI hat von UNS gelernt, stimmt, aber auch Entwickler machen Fehler und das sehe ich in einem KI erstellen Code oft.
 

silent

Sehr aktives Mitglied
20. August 2015
317
92
Strausberg, Brandenburg
HM, mir isses Wurscht was dahinter steckt und ich für Vorteile hätte.. wenn ich sie nicht nutze und alles so bleiben soll wie es ist, ist es einfach eine Preiserhöhung.
All das, was Du ansprichst, kann die Ki lösen. Eine Datenbank, die Informationen zur Verfügung stellt, hat man, auch in der geforderten Informationstiefe....sehe da kein Problem....Ich hab zum Beispiel eine Schaltung programmieren können, die seit 3 Jahren nicht möglich war...30 minuten später war der Code generiert und ich bekomme Daten, die ich vorher nie in dieser Form mit so geringem monetären Aufwand hätte lösen können, auf meinem Bildschirm angezeigt.
Natürlich benötigt man Verständnis für den Geschäftsvorfall und die Anforderungen, aber das war ja ursprünglich die Frage, warum macht das keiner der Partner? Letztlich ist es so, wenn diese Schnittstelle mit DHL und anderen spricht, die Daten die gefordert sind passend generiert, hat man ein autarkes Programm, welches mit allen Versendern sprechen kann. Die Datenbank, die das liefert ist wurscht, und das ist der schöne Nebeneffekt, es muss nicht mehr JTL sein..., das funzt auch mit anderen Wawis....ich bin gerade für ein anderes Projekt an ERP Next, opensource und mächtig....irgendwann wird ne exitstrategie für uns weg von JTL notwendig sein, da wir es uns nicht mehr leisten wollen und können....

Paperless Invoice: ich hab ne Bankapp, die öffnet nen pdf und generiert die überweisung, ruck zuck, zweimal auth feddich....für etsy liest das Programm auch eine PDF Dok aus und interpretiert es, dass ist alles super easy :-/ , eine Anbindung an Etsy, welches Aufträge automatisiert zur Verfügung stellt ist auch gerade in arbeit, die Etsy api geht schon und aufträge werden sauber zunächst als Excel exportiert, damit kann ich dann arbeiten....wie gesagt, hätte ich es nicht gewagt wäre ich weiterhin von Etsy fern geblieben, da der Aufwand manuell zu gross ist und die Buchhaltung auch motzt....mit KI alles auf erträglich zu automatisieren..alles ohne Fachmann...
eigentlich erschreckend...
Ich höre mittlerweile überall den Spruch, die KI nimmt Dir nicht Deinen Job, sonder der der die KI anwendet
Ich habe einen etsy Import der dann über die Ameise die Aufträge importiert, ursprünglich für mich, habe es dann aber kostenlos zugängig gemacht: https://etsy2jtl.u238.de/
Du hast Zugang zur etsy API erhalten, wie hast du das gemacht, ich wurde immer wieder abgelehnt.
 

Morimus

Sehr aktives Mitglied
16. Mai 2019
624
136
Du hast Zugang zur etsy API erhalten, wie hast du das gemacht, ich wurde immer wieder abgelehnt.
Etsy ist super nervig, was den Zugriff auf die API angeht.

Was du vermutlich willst, ist der „Commercial Access“.
Das ist bei Etsy quasi der heilige Gral.

Commercial Access bekommst du aber nur, wenn du bereits eine von Etsy freigegebene Personal App hast.
Eine Personal App kannst du direkt beantragen, die wird allerdings von Etsy deutlich genauer geprüft.

Daneben gibt es noch die Seller App.
Die ist für Leute gedacht, die ausschließlich ihren eigenen Etsy- Shop per API anbinden möchten.
Dafür brauchst du einen aktiven Etsy-Shop „in good standing“.
Mein Shop stand nicht so good. Daher kriege ich nicht mal Zugriff auf die Seller App.
 
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KristinaS

Gut bekanntes Mitglied
8. Mai 2017
118
11
Mal ne blöde Frage an die Servicepartner:

warum setzt sich nicht einer hin und nutzt die KI für ein kleines Programm, welches die Lieferscheine nutzt um das an die DHL API mitzuteilen, laut claude ist das möglich und die trockenläufe im Urlaub haben funktioniert. ? Datenbanklesezugriff und Packtisch ist alles was laut Claude dazu notwendig ist...Bei DHL halt nen Developeraccount. In zeiten der KI geht soviel: Etsy buchhaltung und kommunikation, Steuerberater vorbereitung versuche ich gerade, laut claude kein Problem, wäre dann ein Ersatz für dekodi.....es sind schlechte Zeiten für die Software und berater Branche.....bisher waren meine gestellten Fragen noch zu klein...ich frage mal ob claude mir einen Ersatz für den JTL Shop und WAWI programmieren kann....
bei uns macht der Preis knapp 35 cent pro label aus, dafür sparen wir aber die monatliche Grundgebühr, also alles über 30 paket ist dann minus, Vorteil ist aber die Einbundung von andereren Versendern ohne Fixkosten...muss halt noch geprüft werden, da sowas ja immer in die Ferienzeit gelegt wird, das empfinde ich eigentlich als mies..

könne sie doch, eigenen Vertrag, zack....kostet 79 Euro....wenn das zuviel ist, liegt JTL an diesem Kunden nichts....es ist doch klar, dass ne Heuschrecke jedes Jahr mit neuen Modellen kommt, die mehr Ertrag bringen...das ist seit dem Verkauf doch keine Überraschung. Ich kenne einige die auf ERP NExt umgestiegen sind.....als WAWI
Es ist sogar noch schlimmer für die Start Kunden ohne eine Advanced Buchung. Ich habe Shipping 2.0 inzwischen so gut es geht eingerichtet und kann eigentlich nichts damit versenden. Beim JTL Support noch einmal nachgehakt und folgende Aussagen zum Funktionsumfang von Shipping 2.0 für Start Kunden ohne Advanced Buchung bekommen:
- die Schnittstelle "Internetmarke" kann genutzt werden allerdings nur mit Eigenen Verträgen -> KEINE Integration für Start Kunden
- Hermes kann genutzt werden, aber nur mit eigenen Verträgen - > KEINE Integration für Start Kunden
- für die Nutzung der neuen DPD Meta Schnittstelle ist eine Freischaltung durch DPD selbst nötig, bevor der Versand über die neue Anbindung läuft, ich wurde nach einer dpd Cloud-User-ID meines vorigen DPD-Accounts (damit dieser auf den neuen, für die Meta-API akzeptierten Account umgeschaltet werden kann) gefragt und habe keine, da ich bisher keinen dpd Vertrag habe und die zentralen Konditionen nutzen wollte -> offenbar auch keine Integration für Startkunden ohne vorherigen eigenen dpd Vertrag
- GLS ist nur als Shop2Shop Lösung integriert -> von Start Kunden wird offenbar erwartet, dass sie die Sendungen dann zukünftig selbst einliefern (ist besonders praktisch, weil ich dafür erstmal 15 min bis zum nächsten Ort fahren müsste + Rückweg) aber welcher Kunde würde das akzeptieren? Also Amazon Kunden ganz sicher nicht...
- DHL Tarife sind so teuer, dass selbst JTL sich zu einer Stellungnahme per Video zur Preispolitik von DHL genötigt sah, fällt also auch aus.
Bleibt vielleicht noch UPS, die habe ich mir nch nicht genau angesehen, aber mir schwant schon, dass es da auch eine Hürde geben wird.
Im JTL Migrationsguide steht für die Start Kunden folgendes:
"JTL-Start: Händler mit dieser Edition können ab dem 30.09.2026 keine weiteren Labels mehr in JTL-ShippingLabels 1.0 erstellen. Ab diesem Datum ist die Labelerstellung nur in Shipping 2.0 möglich. Es wird weiterhin kein kostenpflichtiges Abo benötigt, es gibt keine festen Labelgebühren oder Mindestmengen. Händler können mit dieser Edtion über die zentral verhandelten JTL-Konditionen versenden."
Jetzt möchte ich gern wissen - welche zentral verhandelten Konditionen mit Paketabholung und Lieferung an die Adresse des Kunden werden das denn nun genau sein? Laut obiger Liste bleibt da nicht mehr viel übrig, vielleicht irgendwelche UPS Pakete und extra teure DHL Tarife. Keine Briefmarken, keine Warensendungen. Vielleicht noch DHL Kleinpakete, die aber auch deutlich teurer sind als mein jetziger Tarif. Ich mag gar nicht an Oktober denken. Sieht für mich eher nach Erpressung aus als nach verbesserter Funktion.
Wenn also jemand einen Tipp hat - her damit. So wie ich dass sehe, werde ich auch eher Claude darauf ansetzen und mir langfristig auch Alternativen ansehen. Schade. War seit 2017 treuer JTL Kunde. Und nein, ich habe nicht die ganze Zeit kein Geld gezahlt. Das Handling der Marktplatzbestellungen hat sich JTL ja schon lange bezahlen lassen.
 

silent

Sehr aktives Mitglied
20. August 2015
317
92
Strausberg, Brandenburg
Um ehrlich zu sein, ich verstehe dieses Shipping 2.0 Produkt nicht. Ich will doch nur DHL Labels und Briefmarken ausdrucken. Das funktioniert so wie es ist. Der einzig sinnvolle USP wären günstigere Versandkosten, aber daran habe ich bei JTL nie geglaubt, und es hat sich bestätigt - lächerlich. Wahrscheinlich haben sie bessere Conditionen, die geben sie nicht weiter - Vermutung!

Es wird nicht lange dauern, und wir werden dafür bezahlen, Versandlabels erstellen zu dürfen, schön über Volumenpakete.

Um dem Thema des Threads gerecht zu werden... ein Freund, größerer Shop, denkt darüber nach von Afterbuy zu wechseln, sehr guter Gedanke. Ich habe ihn von JTL erstmal abgeraten, zu unsicher wo es hingeht, preislich und strageich. HG verkauft seine Investitionen im Schnitt nach ca. 4-5 Jahren - ab 2027 oder 2028 würde ich den Exit oder Teil-Exit erwarten. Der neue Eigentümer wird seine Kosten schnell reinholen müssen und die Preise weiter erhöhen, oder JTL geht zu einem "Gigant" der nicht am Produkt interessiert ist, sondern an den Kunden. Ich hoffe ich habe Unrecht und es ist alles ganz anders.
 
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JohnFrea

Sehr aktives Mitglied
21. September 2017
973
305
Ich verstehe Shipping 2.0 auch nicht.

Für kleiene Shops, die einfach nur ein Deutschland und EU DHL Versenden wollen, ist das einerseits technisch total drüber, erfüllt andererseit aber nicht mal die Anforderungen an Basis-Trarife.
 
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BetterGarden

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24. Oktober 2023
50
6
Ich würde Shipping 2.0 auch gerne verstehen. Wir sind jetzt nicht klein, aber ich sehe da auch mit großem Volumen keinerlei Vorteile. Ich habe mir das einstündige Webinar angesehen, aber entweder habe ich den Kern noch nicht verstanden oder das Ganze ist tatsächlich so unnütz, wie viele es hier empfinden. Habe auch keine Lust, schon wieder alles neu einzurichten und umzustellen
 
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BetterGarden

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24. Oktober 2023
50
6
Es ist sogar noch schlimmer für die Start Kunden ohne eine Advanced Buchung. Ich habe Shipping 2.0 inzwischen so gut es geht eingerichtet und kann eigentlich nichts damit versenden. Beim JTL Support noch einmal nachgehakt und folgende Aussagen zum Funktionsumfang von Shipping 2.0 für Start Kunden ohne Advanced Buchung bekommen:
- die Schnittstelle "Internetmarke" kann genutzt werden allerdings nur mit Eigenen Verträgen -> KEINE Integration für Start Kunden
- Hermes kann genutzt werden, aber nur mit eigenen Verträgen - > KEINE Integration für Start Kunden
- für die Nutzung der neuen DPD Meta Schnittstelle ist eine Freischaltung durch DPD selbst nötig, bevor der Versand über die neue Anbindung läuft, ich wurde nach einer dpd Cloud-User-ID meines vorigen DPD-Accounts (damit dieser auf den neuen, für die Meta-API akzeptierten Account umgeschaltet werden kann) gefragt und habe keine, da ich bisher keinen dpd Vertrag habe und die zentralen Konditionen nutzen wollte -> offenbar auch keine Integration für Startkunden ohne vorherigen eigenen dpd Vertrag
- GLS ist nur als Shop2Shop Lösung integriert -> von Start Kunden wird offenbar erwartet, dass sie die Sendungen dann zukünftig selbst einliefern (ist besonders praktisch, weil ich dafür erstmal 15 min bis zum nächsten Ort fahren müsste + Rückweg) aber welcher Kunde würde das akzeptieren? Also Amazon Kunden ganz sicher nicht...
- DHL Tarife sind so teuer, dass selbst JTL sich zu einer Stellungnahme per Video zur Preispolitik von DHL genötigt sah, fällt also auch aus.
Bleibt vielleicht noch UPS, die habe ich mir nch nicht genau angesehen, aber mir schwant schon, dass es da auch eine Hürde geben wird.
Im JTL Migrationsguide steht für die Start Kunden folgendes:
"JTL-Start: Händler mit dieser Edition können ab dem 30.09.2026 keine weiteren Labels mehr in JTL-ShippingLabels 1.0 erstellen. Ab diesem Datum ist die Labelerstellung nur in Shipping 2.0 möglich. Es wird weiterhin kein kostenpflichtiges Abo benötigt, es gibt keine festen Labelgebühren oder Mindestmengen. Händler können mit dieser Edtion über die zentral verhandelten JTL-Konditionen versenden."
Jetzt möchte ich gern wissen - welche zentral verhandelten Konditionen mit Paketabholung und Lieferung an die Adresse des Kunden werden das denn nun genau sein? Laut obiger Liste bleibt da nicht mehr viel übrig, vielleicht irgendwelche UPS Pakete und extra teure DHL Tarife. Keine Briefmarken, keine Warensendungen. Vielleicht noch DHL Kleinpakete, die aber auch deutlich teurer sind als mein jetziger Tarif. Ich mag gar nicht an Oktober denken. Sieht für mich eher nach Erpressung aus als nach verbesserter Funktion.
Wenn also jemand einen Tipp hat - her damit. So wie ich dass sehe, werde ich auch eher Claude darauf ansetzen und mir langfristig auch Alternativen ansehen. Schade. War seit 2017 treuer JTL Kunde. Und nein, ich habe nicht die ganze Zeit kein Geld gezahlt. Das Handling der Marktplatzbestellungen hat sich JTL ja schon lange bezahlen lassen.
Ich würde mir mal UPS angucken. Ich habe in der Vergangenheit über Versandvermittler äußerst günstig mit denen verschickt, und man kann auch für wenig Geld eine Abholung buchen. Ich weiß nicht, wie der Stand heute ist und ob das mit Shipping 2.0 dann auch alles für dich umsetzbar ist.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.700
1.982
Ich lese wie üblich mit und staune.

Ich versende aus Österreich und frage mich ob das mit Post, DHL und DPD in Österreich überhaupt funktioniert ?
Und wenn man dazu lange Videos ansehen muss um überhaupt zu verstehen was oder wie das funktioniert oder was dies dann kosten soll, also je Label, aber immer noch Fragen offen bleiben, dann läuft die Kommunkation arg schief.
Wer 10.000e Pakete versendet für den ist ein Preisunterschied auch von 10 Cent oder gar 1 Euro ein wesentlicher Unterschied.

Ein Kostengrab ohne Vorteil ? Verstehe ich irgendwie nicht ...
 

silent

Sehr aktives Mitglied
20. August 2015
317
92
Strausberg, Brandenburg
Ich würde Shipping 2.0 auch gerne verstehen. Wir sind jetzt nicht klein, aber ich sehe da auch mit großem Volumen keinerlei Vorteile. Ich habe mir das einstündige Webinar angesehen, aber entweder habe ich den Kern noch nicht verstanden oder das Ganze ist tatsächlich so unnütz, wie viele es hier empfinden. Habe auch keine Lust, schon wieder alles neu einzurichten und umzustellen
ok, das beruhigt mich - ich dachte nur ich stehe auf dem Schlauch. Ich war auch im Webinar und habe nur verstanden das es ein neues Produkt gibt was für viele entweder neue Kosten sind, mind. 900€/Jahr, oder Funktionen bietet die, geschätzt, kaum einer braucht.

Ich warte auf ein innovatives Paket was lediglich den Start der WaWi und die reine Nutzung abrechnet und dazu tolle Statistiken bietet, 75€/Monat wäre es mir das Wert
 

unblack

Sehr aktives Mitglied
23. November 2007
527
81
Es ist sogar noch schlimmer für die Start Kunden ohne eine Advanced Buchung. Ich habe Shipping 2.0 inzwischen so gut es geht eingerichtet und kann eigentlich nichts damit versenden. Beim JTL Support noch einmal nachgehakt und folgende Aussagen zum Funktionsumfang von Shipping 2.0 für Start Kunden ohne Advanced Buchung bekommen:
- die Schnittstelle "Internetmarke" kann genutzt werden allerdings nur mit Eigenen Verträgen -> KEINE Integration für Start Kunden
- Hermes kann genutzt werden, aber nur mit eigenen Verträgen - > KEINE Integration für Start Kunden
- für die Nutzung der neuen DPD Meta Schnittstelle ist eine Freischaltung durch DPD selbst nötig, bevor der Versand über die neue Anbindung läuft, ich wurde nach einer dpd Cloud-User-ID meines vorigen DPD-Accounts (damit dieser auf den neuen, für die Meta-API akzeptierten Account umgeschaltet werden kann) gefragt und habe keine, da ich bisher keinen dpd Vertrag habe und die zentralen Konditionen nutzen wollte -> offenbar auch keine Integration für Startkunden ohne vorherigen eigenen dpd Vertrag
- GLS ist nur als Shop2Shop Lösung integriert -> von Start Kunden wird offenbar erwartet, dass sie die Sendungen dann zukünftig selbst einliefern (ist besonders praktisch, weil ich dafür erstmal 15 min bis zum nächsten Ort fahren müsste + Rückweg) aber welcher Kunde würde das akzeptieren? Also Amazon Kunden ganz sicher nicht...
- DHL Tarife sind so teuer, dass selbst JTL sich zu einer Stellungnahme per Video zur Preispolitik von DHL genötigt sah, fällt also auch aus.
Bleibt vielleicht noch UPS, die habe ich mir nch nicht genau angesehen, aber mir schwant schon, dass es da auch eine Hürde geben wird.
Im JTL Migrationsguide steht für die Start Kunden folgendes:
"JTL-Start: Händler mit dieser Edition können ab dem 30.09.2026 keine weiteren Labels mehr in JTL-ShippingLabels 1.0 erstellen. Ab diesem Datum ist die Labelerstellung nur in Shipping 2.0 möglich. Es wird weiterhin kein kostenpflichtiges Abo benötigt, es gibt keine festen Labelgebühren oder Mindestmengen. Händler können mit dieser Edtion über die zentral verhandelten JTL-Konditionen versenden."
Jetzt möchte ich gern wissen - welche zentral verhandelten Konditionen mit Paketabholung und Lieferung an die Adresse des Kunden werden das denn nun genau sein? Laut obiger Liste bleibt da nicht mehr viel übrig, vielleicht irgendwelche UPS Pakete und extra teure DHL Tarife. Keine Briefmarken, keine Warensendungen. Vielleicht noch DHL Kleinpakete, die aber auch deutlich teurer sind als mein jetziger Tarif. Ich mag gar nicht an Oktober denken. Sieht für mich eher nach Erpressung aus als nach verbesserter Funktion.
Wenn also jemand einen Tipp hat - her damit. So wie ich dass sehe, werde ich auch eher Claude darauf ansetzen und mir langfristig auch Alternativen ansehen. Schade. War seit 2017 treuer JTL Kunde. Und nein, ich habe nicht die ganze Zeit kein Geld gezahlt. Das Handling der Marktplatzbestellungen hat sich JTL ja schon lange bezahlen lassen.

Dazu kommt noch: selbst wenn man bei DHL Paket International die JTL-Tarife nutzen wollte, kann man das gar nicht, weil sie sich nicht korrekt konfigurieren lassen. Für etwas, das in einem Monat für einen Kundenkreis verpflichtend werden soll, könnte man ja langsam mal den Finger ziehen...
Wobei ich immer noch nicht glaube, dass die angezeigten Preise stimmen.
 

Au3

Aktives Mitglied
6. Dezember 2013
30
2
Hi, ich bin ja auch schon seit Jahren bei JTL, Basic und habe einen GLS Vertrag mit Abholung, weil es immer 10km einfach zum nächsten Shop ist. Also Shopzushop fällt total aus, meine Kunden wollen ja auch zu keinen Shop! Was tun? Ich werde garantiert nicht im Monat für JTL zahlen, das ganze Shop errichten hatte eh schon sehr viel gekostet. Muss ich mir jetzt doch was anderes suchen??? Ich bin einfach zu klein für Advance
 

KristinaS

Gut bekanntes Mitglied
8. Mai 2017
118
11
Hi, ich bin ja auch schon seit Jahren bei JTL, Basic und habe einen GLS Vertrag mit Abholung, weil es immer 10km einfach zum nächsten Shop ist. Also Shopzushop fällt total aus, meine Kunden wollen ja auch zu keinen Shop! Was tun? Ich werde garantiert nicht im Monat für JTL zahlen, das ganze Shop errichten hatte eh schon sehr viel gekostet. Muss ich mir jetzt doch was anderes suchen??? Ich bin einfach zu klein für Advance
Hi, ja, ich auch. Advance kommt für mich auch nicht in Frage, auch mein Shop ist viel zu klein für die Advanced Kosten. Ich überlege gerade, dass man die Briefmarken ja dann offenbar als Internetmarken zu Hunderten im Voraus kaufen könnte und dann beim Versand den Stamm der Markennummer (aus der fest gespeicherten Zwischenablage) + die letzten 3-4 Zeichen per Hand eingibt als Trackingnummer und dann nur ein Adressetikett zum Aufkleben erstellen lässt. Etwas umständlicher, aber sicher gangbar. Für die Pakettarife werde ich meine alten Verträge weder kündigen noch an JTL übertragen. Ich tüftle gerade an einer Bespielung des Feldes Versandpriorität, das wir gar nicht nutzen bisher, um darüber dann die verschiedenen Versandarten zu sortieren und zu filtern und gezielte csv-Exporte zu erstellen. Paketlabel dann also nur noch mittels csv-Exporten. 79 € mtl. ist mir das auch nicht wert.

Insgeheim stelle ich mich darauf ein, dass Shipping 2.0 nicht das leisten können wird, was Shipping 1.0 geleistet hat. Spätestens wenn die Kunden der teureren Abos dann auch damit arbeiten müssen, muss etwas passieren. Da ich nicht davon ausgehe, dass sich die systematischen Fehler, die Shipping 2.0 mit sich bringt bis dahin ausgeräumt sein werden, würde es ich mich nicht wundern, wenn Shipping sehr viel 1.0 länger lebt als jetzt gedacht (und vielleicht sogar Shipping 2.0 überlebt) und hoffentlich auch für Start Kunden irgendwann wieder nutzbar wird. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass JTL es schafft, die ganzen Paket- und Paketkostenreklamationen angemessen abzuarbeiten, wenn die alle dann über den JTL Support laufen sollen. Vielleicht verliert JTL ja auch aus diesem Grund noch das Interesse am so innovativen Shipping 2.0? Wir werden sehen, was die Zeit bringt.
 
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KristinaS

Gut bekanntes Mitglied
8. Mai 2017
118
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Dazu kommt noch: selbst wenn man bei DHL Paket International die JTL-Tarife nutzen wollte, kann man das gar nicht, weil sie sich nicht korrekt konfigurieren lassen. Für etwas, das in einem Monat für einen Kundenkreis verpflichtend werden soll, könnte man ja langsam mal den Finger ziehen...
Wobei ich immer noch nicht glaube, dass die angezeigten Preise stimmen.
Die Preise werden nicht stimmen. Daher steht an der Preis-Detail-Info ja auch dran: "Die angezeigten Versandkosten sind Richtwerte und werden auf Basis der gewählten Versandart und der in dieser Versandkostensuche eingegebenen Informationen berechnet.". Also sollen wir alle erstmal alle unsere Sendungen über Shipping 2.0 versenden und uns dann von der Rechnung überraschen lassen. Bestimmt kommt es gut an, wenn wir bei den Kunden dann noch Paketkosten nachberechnen, weil die viel höher ausgefallen sind, als uns angezeigt wurde. Also mal ehrlich, wenn ich etwas hundertfach im Monat ordern soll, dann muss ich vorher verbindlich den Preis wissen, um den den Kunden gegenüber auch kalkulieren zu können. Ein weiterer Grund, nicht in großem Umfang mit Shipping 2.0 zu versenden. Die Liste wird immer länger...
 
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Au3

Aktives Mitglied
6. Dezember 2013
30
2
Hi, ja, ich auch. Advance kommt für mich auch nicht in Frage, auch mein Shop ist viel zu klein für die Advanced Kosten. Ich überlege gerade, dass man die Briefmarken ja dann offenbar als Internetmarken zu Hunderten im Voraus kaufen könnte und dann beim Versand den Stamm der Markennummer (aus der fest gespeicherten Zwischenablage) + die letzten 3-4 Zeichen per Hand eingibt als Trackingnummer und dann nur ein Adressetikett zum Aufkleben erstellen lässt. Etwas umständlicher, aber sicher gangbar. Für die Pakettarife werde ich meine alten Verträge weder kündigen noch an JTL übertragen. Ich tüftle gerade an einer Bespielung des Feldes Versandpriorität, das wir gar nicht nutzen bisher, um darüber dann die verschiedenen Versandarten zu sortieren und zu filtern und gezielte csv-Exporte zu erstellen. Paketlabel dann also nur noch mittels csv-Exporten. 79 € mtl. ist mir das auch nicht wert.

Insgeheim stelle ich mich darauf ein, dass Shipping 2.0 nicht das leisten können wird, was Shipping 1.0 geleistet hat. Spätestens wenn die Kunden der teureren Abos dann auch damit arbeiten müssen, muss etwas passieren. Da ich nicht davon ausgehe, dass sich die systematischen Fehler, die Shipping 2.0 mit sich bringt bis dahin ausgeräumt sein werden, würde es ich mich nicht wundern, wenn Shipping sehr viel 1.0 länger lebt als jetzt gedacht (und vielleicht sogar Shipping 2.0 überlebt) und hoffentlich auch für Start Kunden irgendwann wieder nutzbar wird. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass JTL es schafft, die ganzen Paket- und Paketkostenreklamationen angemessen abzuarbeiten, wenn die alle dann über den JTL Support laufen sollen. Vielleicht verliert JTL ja auch aus diesem Grund noch das Interesse am so innovativen Shipping 2.0? Wir werden sehen, was die Zeit bringt.
Ich mache es wohl wieder mit dem GLS Programm, separat, umständlicher aber mehr Zahlen zu ich nicht und evtl sich mit Odoo zu befassen, die Preistreiberei von JTL gehe ich nicht mit. Dan. Gibt es auch noch andere. Warte auch erstmal ab.
 

Christopher.S

Moderator
Mitarbeiter
1. August 2019
274
272
Hallo zusammen,

ich bin Product Manager für JTL- Shipping. Ich gehe die Punkte jetzt durch, die hier im Thread aufgekommen sind und versuche alles so gut wie möglich zu beantworten.

Die 900 Euro im Jahr

Für den Versand selbst zahlt die niemand. Shipping Start kostet nichts: keine Grundgebühr und keine Label-Gebühr auf die Standard-Anbindungen. Die 75 Euro im Monat sind Shipping Advanced, und die braucht man für eine Sache, nämlich eigene Carrier-Verträge einzubinden. Wer eine JTL-Edition ab Advanced hat, bekommt drei eigene Verträge auch in der kostenlosen Shipping Start dazu. Auf zentrale Konditionen begrenzt ist nur die Kombination JTL Start plus Shipping Start.

@Au3 , das betrifft dich direkt. Wenn deine JTL-Edition Advanced oder höher ist, kannst du deinen GLS-Vertrag mit Abholung in Shipping 2.0 weiternutzen, ohne 75 Euro im Monat zu zahlen. Schau bitte im Kundencenter nach, welche Edition dort steht.

Was am 30. September passiert und was nicht

JTL-ShippingLabels 1.0 wird nicht abgeschaltet. Nur die JTL-Edition Start verliert dort zum 30.09. die Labelerstellung. Für JTL-Advanced, Pro und Enterprise ändert sich an dem Tag nichts, 1.0 läuft durch das Weihnachtsgeschäft. Was endet, ist unser technischer Support für die alten GLS- und DPD-Anbindungen in JTL-ShippingLabels 1.0. Die Abschalttermine dafür setzen die Carrier: GLS nimmt die alte WebAPI zum 31.12.2026 vom Netz, DPD wechselt Anfang 2027 auf die Meta API.

@John, DHL ins Ausland

Dein Punkt aus dem ersten Beitrag stimmte und ist inzwischen überholt. DHL Paket International und Warenpost International sind über die zentralen Konditionen buchbar, nicht nur Kleinpaket.

Dazu gehört der unangenehme Teil. @unblack hat recht, dass sich die Anbindung heute nicht sauber konfigurieren lässt. Wir haben sie Mitte August gemeinsam mit DHL durchgesehen und dieselben Punkte gefunden: englische Bezeichnungen in der Oberfläche, falsch geschriebene Produktnamen, eine irreführende Beschreibung beim Filial-Routing, ein Retouren-Dialog, der auch ohne eigenen Vertrag nach einer Abrechnungsnummer fragt, und überlappende Gewichtsgrenzen in der Tarif-Anzeige. Das sind Fehler und keine Geschäftsentscheidungen. Sie stehen bei uns zur Korrektur.

@KristinaS, der DPD-Punkt ist dir falsch beantwortet worden

Das ist mir wichtig, weil es deine Rechnung ändert. Für die zentralen DPD-Konditionen braucht man keinen eigenen DPD-Vertrag, keine DPD Cloud-User-ID und keinen früheren DPD-Account. Man braucht überhaupt keinen Kontakt zu DPD. In der App die Konditionen akzeptieren, danach ist die Anbindung freigeschaltet und nutzbar. Das gilt auch mit JTL Start und Shipping Start, also ohne monatliche Gebühr.

Ich kann mir erklären, wie die Auskunft entstanden ist. Es gibt zwei verschiedene Vorgänge, die im Support offenbar vermischt wurden. Wer einen eigenen DPD-Vertrag hat und auf die neue Meta API umzieht, braucht seine Cloud-User-ID, weil DPD den bestehenden Account umschaltet. Wer über die zentralen Konditionen versendet, hat mit alldem nichts zu tun. Dir wurde der erste Weg beschrieben, gefragt hattest du nach dem zweiten. Das war unser Fehler, und ich ziehe das auf der Support-Seite nach.

Damit beantwortet sich auch deine Frage, welche zentralen Konditionen mit Zustellung an die Kundenadresse übrig bleiben. DPD Classic national und international liefert an die Haustür und nicht in einen Shop, mit Empfängerbenachrichtigung über Predict. Das ist der Weg, den ich mir für dich und für @Au3 zuerst ansehen würde, bevor wir über Briefmarken-Workarounds oder CSV-Exporte reden.

Die angezeigten Preise

@KristinaS, dein Einwand trifft. Angezeigt wird der Gesamtpreis inklusive der vorab bekannten Zuschläge, zuzüglich Mehrwertsteuer. Nachträgliche Zuschläge gibt es trotzdem, etwa wenn ein Paket schwerer war als gemeldet oder sich der Diesel-Floater ändert. Die reichen wir 1:1 durch, so wie sie bei einem eigenen Vertrag auch anfallen würden. Was fehlt, ist die Nachvollziehbarkeit. Der Rechnungs-Screen mit Kosten je Label und je Periode ist für Q4 2026 geplant. Zudem werden wir in den Details zu einer Sendung die voraussichtlichen Kosten dieser Sendung ebenfalls anzeigen, so dass man dort auch besser nachvollziehen kann, was auf einen zukommt.

Zu den Reklamationen: bei zentralen Konditionen reichen wir sie beim Carrier ein und verrechnen anerkannte Gutschriften. Bei eigenem Vertrag bleibt das wie bisher zwischen euch und dem Carrier.

Die echten Lücken

Ich liste sie lieber selbst, als sie hier einzeln einsammeln zu lassen.

Internetmarke: nur mit eigenem Vertrag der Deutschen Post, also nicht in JTL Start plus Shipping Start. Zentrale Konditionen für die nationalen Briefprodukte bietet DHL uns bisher nicht an. Wir haben bereits hier nachgehakt, versprechen kann ich bisher jedoch nichts. Dass die Internetmarke in der Tarifübersicht trotzdem auswählbar ist, ist ein Fehler und wird entfernt.

GLS: die zentralen Konditionen umfassen BusinessParcel national und EuroBusinessParcel für 19 EU-Länder, beides auf Service-Niveau Shop2Shop. Keine Abholung, maximal 15 Pakete pro Tag, keine Retouren, kein Express, keine Samstagszustellung, Haftung 750 Euro je Paket. GLS unterstützt Abholungen derzeit nicht per API und prüft das. Einen Termin dafür habe ich nicht.

Hermes: nur mit eigenem Vertrag.

Gefahrgut sowie Speditions- und Palettenversand: Gefahrgut ist bei DPD aktuell in der Prüfung mit DPD, Speditions- und Palettenversand sind 2026 nicht dabei, ein Pilot für Spedition und B2B ist für Q4 2026 geplant.

ZPL, Retouren-Regeln und die Auswahl von Paketshops im Bestellprozess: eingeplant, aber nicht in diesem Quartal.

Österreich und Schweiz

@MichaelH, deine Kritik an der Kommunikation nehme ich an. Die zentralen Konditionen richten sich nach dem Versandursprung und nicht nach dem Firmensitz. Bei UPS sind neun Ursprungsländer freigeschaltet, darunter Österreich und die Schweiz. Für die Österreichische Post prüfen wir zentrale Konditionen, entschieden ist das nicht. Verbindlich ist immer, was in der App unter Versandarten für deinen Ursprung steht.

Zum Selberbauen

@arminma, dass sich eine Carrier-Anbindung mit KI bauen lässt, bestreite ich nicht. Ein funktionierender Label-Call ist an einem Wochenende erledigt. @Morimus, @dercoderkm und @mvh haben die Stelle schon benannt, an der es teuer wird, und @mvh hat den Unterschied am genauesten getroffen: der erste Entwurf und die Pflege sind zwei verschiedene Projekte.

Ich ergänze, was wir aus dem Betrieb kennen.

Die Daten. Ein Label braucht mehr als Name und Adresse. Länderkennungen als ISO-Code, Feldlängen je Carrier, bei Auslandssendungen Zolltarifnummer, Ursprungsland und Warenwert je Position, EORI-Nummer, und die Handelsrechnung digital in genau dem Format, das der Carrier erwartet. Der Aufwand steckt im Aufräumen der Stammdaten und im Abfangen der Fälle, in denen etwas fehlt oder im falschen Format vorliegt. Fehlt ein Feld, lehnt der Carrier ab, und das merkt man am Packtisch.

Zugangsdaten und Empfängerdaten. Ein selbstgebautes Tool mit Lesezugriff auf die Wawi-Datenbank hält zwei Dinge gleichzeitig, den kompletten Adressbestand und die Carrier-Zugangsdaten. Wo diese Secrets liegen, wer sie wechselt und was bei einem kompromittierten Rechner passiert, muss man selbst beantworten. Dazu kommt der datenschutzrechtliche Teil, weil Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer an einen Dritten gehen: eigener Auftragsverarbeitungsvertrag mit jedem Carrier, dokumentierte technische und organisatorische Maßnahmen, und eine Entscheidung darüber, welche Empfängerdaten überhaupt übertragen werden. In Shipping 2.0 ist das je Versandart schaltbar, und die Verträge liegen bei uns.

Der Kalender. GLS schaltet zum 31.12.2026 die alte WebAPI ab, DPD wechselt Anfang 2027 auf die Meta API, die alte DHL-Schnittstelle ist im Mai 2026 ausgelaufen. Dazu kommen laufend neue Services und geänderte Pflichtfelder. Das ist eine laufende Verpflichtung gegen den Release-Kalender von vier Carriern, keine einmalige Bauleistung.

@sebjo82, dein Punkt sitzt, und ich verteidige unsere Fehlerquote hier nicht. Der Unterschied liegt woanders. Wenn bei uns etwas bricht, merken es andere Händler am selben Tag, und es wird einmal für alle repariert. Bei einem selbstgebauten Tool merkt es einer mitten im Weihnachtsgeschäft und repariert es selbst. Den direkten Zugriff auf den Quellcode bezahlt man mit der Alleinverantwortung für alles, was daran hängt.

Wer automatisieren will, ohne die Carrier-Seite mitzuschleppen: an einer öffentlichen API für Shipping 2.0 arbeiten wir. Dann baut ihr euren Ablauf, und wir tragen die Zertifizierungen, die Pflichtfelder und die Schnittstellenwechsel.

Was ich anbiete

@KristinaS, @Au3, @BetterGarden, @silent: schickt mir eure Kundennummer per Unterhaltung hier im Forum. Ich lasse euer konkretes Versandprofil durchrechnen, eure Tarife gegen unsere zentralen Konditionen, und sage euch auch, wenn ihr mit dem besser fahrt, was ihr habt.

@silent, dein Satz zu einem Paket, das den Wawi-Start und die reine Nutzung abrechnet, ist bei mir angekommen. Ich nehme ihn mit.

Für Tickets zu Shipping 2.0 nutzt bitte das Support-Portal in der App und nicht die allgemeine Hotline. Zielantwortzeit sind 48 Stunden, auch mit Shipping Start.

Viele Grüße

Christopher
 

Shopworker.de

Offizieller Servicepartner
SPBanner
4. Januar 2011
4.184
577
Arnsberg, Sauerland
Firma
Shopworker GmbH
Hallo,
ich lese diesen Thread schon seit einiger Zeit mit.
Betrifft zwar nicht mich selbst aber meine Kunden ( vor allem die kleineren Kunden ).
Vor einigen Wochen hatte ich noch mächtige Bauchschmerzen bzgl. der zeitnahen Umstellung auf Shipping 2.0.

Nach dem Servicepartner Webinar von letzter Woche und den Antworten, die Christopher Serf hier gibt muss ich @Christopher.S hier ausdrücklich loben;
ich glaube er und sein Team legen sich mächtig ins Zeug um den Umstieg auf Shipping 2.0 so problemlos wie möglich zu gestalten.

Dass noch einige Punkte offen sind und vermutlich auch über den 3.09. bleiben liegt aber ( wie oben beschrieben ) nicht immer an JTL.

Ich denke ich werden im September einen Großteil unserer Kunden migrieren.

Daumen hoch,
Stephan
 
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