Neu Verkauf von Waren auf Kommissionsbasis

Manuel.Atha

Aktives Mitglied
16. August 2018
33
4
Hallo Zusammen!

Wir (Hersteller von Oberbekleidung), möchten unseren B2B Kunden Ware auf Kommissionsbasis verkaufen. Leider haben wir noch keinen Ordentlichen, Sauberen Weg gefunden dies abzubilden.

Hat jemand damit schon Erfahrung und kann uns da behilflich sein? Die Suche habe ich schon bemüht der dortige Vorschlag mit Lieferscheinen zusammenfassen und Duplizieren etc. ist uns zu Kompliziert und sehr Fehleranfällig.

Da wir die Ware auch mit WMS Picken und Versenden möchten ist es (meiner Meinung nach) nicht möglich mit einem Extra Lager zu Arbeiten.

Mit freundlichen Grüßen,

Manuel Athanassoglou
 

Rico Giesler

Offizieller Service Partner
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10. Mai 2017
13.247
1.526
Wäre Verkauf auf Rechnung (mit langem Zahlungsziel) eventuell eine Option?
Weiß ja nicht wie das bei euch sonst läuft.
Also Ware wird an Händler geschickt und sobald verkauft auch bezahlt oder schickt er nicht verkaufte Ware zurück!?
Bei zweiterem könntet ihr dann einfach mit einer Rechnungskorrektur arbeiten und nur das bezahlen lassen was er eben nicht zurückgesendet hat.
 

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
6.774
830
Mir würden auch paar Randinfos fehlen.
Gibt es feste Zeiten für Kommission, sprich nach 30 Tagen Frist um und Rechnung wird fällig?

Wie Rico angeschnitten hatte, Versand mit Warenausgang anstoßen, Rechnung mit Zahlungsziel X-Tage.
Sofern Ware zurückkommt, einmalig eine Rechnungskorrektur dagegenbuchen.
Dem Kunden wird dann die restliche offene Rechnung gemailt, Druckvorlage muss ggfls. dahingehend angepasst werden.
 

Manuel.Atha

Aktives Mitglied
16. August 2018
33
4
Hallo Zusammen,

erstmal Danke für die Antworten und Hilfreichen Tipps.

Wir haben es nun so gelöst:

In JTL-Wawi haben wir für jeden Kunden der Ware auf Komm. Basis bekommt ein eigenes Standard-Lager angelegt.
Der Kunde bestellt die Ware telefonisch oder per e-Mail, wir legen eine Entsprechende Umlagerung an und versenden diese mit unseren Standard Versandprozessen aus unserm WMS Lager mit JTL WMS.
Somit haben wir immer im Blick welche Waren beim Kunden sind/sein müssten.
Unser Kunde meldet uns Täglich welche Artikel verkauft wurden, dazu legen wir Aufträge an und halten diese zurück ( bei uns heißt dieser Rückhaltegrund Kom. Auftrag [KUNDEN NAME])
Am Tag der Rechnungsstellung fassen wir alle zurückgehaltenen Aufträge zusammen und liefern diese über JTL Wawi virtuell aus dem Kundenspezifischen Lager aus. (Achtung: funktioniert meiner Meinung nach nicht bei Chargen basierter Ware!)

@Rico Giesler Hier würde uns im Fenster "Lager" helfen wenn es einen Ordner Rechts wie den Punkt "Ware im Streckenlager" für Jedes Angelegte Lager eine Gesamtübersicht gibt. Das würde uns die Kontrolle der Bestände deutlich erleichtern.
Ist so etwas für die Zukunft in Planung?
 

Rico Giesler

Offizieller Service Partner
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10. Mai 2017
13.247
1.526
Aktuell wüsste ich nicht dass sowas in Planung ist, denn die Bestände (pro Lager) werden ja beim Artikel schon hinterlegt.
 

Manuel.Atha

Aktives Mitglied
16. August 2018
33
4
Guten Morgen,

das ist korrekt, leider hilft das nur weiter wenn ich weiß welche Artikel in dem Lager sind. Wenn wir jetzt bei einem Kunden über 100 verschiedene Produkte mit je sechs VarKombis sprechen gehen einzelne Artikel unter. Aktuell lösen wir das in dem wir eine Inventur in der Wawi durchführen, das ist aber leider äußerst Gefährlich sollte man sich mal verklicken und diese dann buchen...

Auch in JTL WMS wäre es gut eine Lagerbestandsliste ausgeben zu können...
 

Rico Giesler

Offizieller Service Partner
SPBanner
10. Mai 2017
13.247
1.526
Das würde eventuell bei euch gehen.
Hast du aber Händler die 500.000+ Artikel plus Varkombis haben und diese auf X Lager aufteilen dann bekommst du eine Liste mit tausenden von Seiten was eventuell dann auch nicht mehr übersichtlich ist.
Was man versuchen könnte: einen manuellen Workflow anlegen und mit Hilfe einer Datenbankabfrage eine Datei schreiben lassen.
Somit könntet ihr alle Artikel markieren, den Workflow auslesen und wüsstet welcher Artikel sich in welchem Lager (bei welchem Kunden) befindet.
Ob ihr da reservierte Bestände etc raus rechnet müsstet ihr dann mit einem Servicepartner klären der euch so eine Abfrage mit Sicherheit erstellen kann.
 

nordtrade.bielefeld

Aktives Mitglied
21. Februar 2018
6
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Hallo zusammen,

wir haben ebenfalls eine kleine Lagerherausforderung zu lösen.
Kunden, die nicht genügend eigenen Lagerplatz haben, bekommen einen Palettenplatz in unserem Lager. Dazu legen wir ein Wawi-Standardlager für den Kunden an und buchen die gekaufte Ware dort ein. Im Nachgang wird die Ware auf Anforderung des Kunden in Teillieferungen versendet. Soweit so gut.

Problem: Sobald ein anderer Kunde den gleichen Artikel bestellt, wird auf diese Kunden-Läger zugegriffen, wenn unser eigener Bestand gerade nicht ausreichend ist. Leider passiert unseren Mitarbeitern dieser (Flüchtigkeits-)Fehler viel zu oft, was zu Chaos in den Lagerbeständen führt. Eine Sperrung für den verfügbaren Bestand wäre möglich, ist aber wenig praktikabel. Optimal wäre, wenn ein (gesperrtes) Lager nur für einen oder mehrere bestimmte Kunden-Nummern freizugeben wäre.

Gibt es eine Idee, wie das gelöst werden könnte?
 
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wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
6.774
830
Das ist ja Amazon-Like 🙄😛 nur dass der Verkäufer bei Amazon auf Fehlbestand sitzen bleibt ... sorry für den OffTopic.

Ich denke dass es immer mehr solche Kunden in Zukunft geben wird, dass man Ware für sich reserviert/kauft beim Lieferanten und nur abruft (Lagerkosten werden immer teurer).
Aber sorry, wenn ein Kunde gekauft hat sollte auch niemand auf seine Ware / seinen Bestand zugreifen, ein absolutes NOGO, egal ob euer Lagerbestand reicht oder nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Beschilderung? Nur bestimmte Mitarbeiter Zugriff gewähren der eingewiesen ist?
Workflow einrichten der Emails und bestimmte Aufgaben verteilt?
 

nordtrade.bielefeld

Aktives Mitglied
21. Februar 2018
6
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Danke für den Beitrag. Wir suchen eine Lösung für das Problem, da auch erfahrenen und eingewiesenen Mitarbeitern dieser Fehler (leider immer wieder) passiert. Zum Verständnis: Die tatsächlich eingelagerte Ware des Kunden wird nicht berührt, es verschieben sich durch die Eingabefehler nur die Bestände zwischen den Wawi-Lägern, was später aufwendig wieder korrigiert werden muss. Unsere Kunden sind bei uns noch König und die Ein-/Zwischenlagerung ist eine reine Serviceleistung für unsere Kunden - niemand wird je bei uns auf irgendetwas sitzen bleiben, mit Amazon hat das absolut nichts zu tun.
 
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