In Diskussion Workflow Lagerbestand "in Aufträgen" steigt auf mehr als "auf Lager" = Auslösung

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
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101
Berlin
Hallo

wir benötigen dringend einen Workflow, der ausgelöst wird (z.b. per Emailbenachrichtigung), wenn bei irgendeinem Artikel unseres gesamten Bestands, der Lagerbestand "in Aufträgen" plötzlich mehr wird, als "auf Lager" vorhanden ist.


Hintergrund: Wir haben einen Geschäftskundenshop, hier sind Überverkäufe möglich. Die Artikel sind per Stückliste mit den bestandsführenden Artikeln aus dem Privatkundenbereich verknüpft. Ab und zu bestellen Businesskunden viel mehr, als auf Lager ist. Hier tritt dann eine Überreservierung ein. Dies führt dann zu Teillieferungen im Privatkundenbereich da der Bestand unterbucht ist. Das müssen wir unbedingt vermeiden.

Gibt es da eine Möglichkeit?
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
2.676
840
Flensburg
Hallo @Neodym,

Du kannst im Bereich Aufträge unter Auftrag - Erstellt einen Workflow anlegen, dort in der Bedingung über eine Erweiterte Eigenschaft eine Schleife über alle Positionen laufen lassen mit der Abfrage, ob da ein Artikel dabei ist, auf den das zutrifft. Wenn ja, dann Mail mit entsprechendem Inhalt als Workflow-Aktion.

Alternativ kannst Du einen weiteren manuellen Workflow im Bereich Artikel anlegen, in dem Du die Bedingung prüfst (ist einfacher, weil keine Schleife notwendig ist) und die Mail definierst. Der Workflow im Bereich Aufträge hätte dann keine Bedingung und die Workflow-Aktion "Workflow-Ereignis auslösen", wo Du dann den manuellen Artikel-Workflow auswählst.

Beachte aber, dass sich an Aufträgen auch nach dem Erstellen Änderungen ergeben können, bspw. wenn man die Anzahl manuell erhöht. Für diesen Fall müsste man einen weiteren Workflow unter Auftrag - Geändert anlegen, der dann wieder nur den Artikel-Workflow aufruft.

Die erste Variante mit der Schleife ist aber die effizientere.
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
1.234
101
Berlin
Vielen Dank für die ausführliche Info.

Der Workflow müsste automatisch jederzeit laufen und nicht manuell ausgelöst werden. Also ist die Schleife wohl die einzig richtige Option.

Ich verstehe es aber so, dass man bei Erweiterten Eigenschaften eine Abfrage also einen Code programmieren müsste.
Gibt es für diesen Code bereits eine Vorlage oder kann diesen jemand gegen Zahlung erstellen?
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
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840
Flensburg
Der Workflow müsste automatisch jederzeit laufen und nicht manuell ausgelöst werden. Also ist die Schleife wohl die einzig richtige Option.

Das wäre auch in der zweiten Variante so. Denn die automatischen Workflows sollen ja gerade das manuelle Artikel-Workfloweriegnis auslösen. Kurz gesagt: Automatische Workflows können manuelle auslösen.
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
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Flensburg
Grundsätzlich dürfte es ausreichen, nicht die Anzahl in Aufträgen und die des Lagerbestands zu vergleichen, sondern einfach auf "Verfügbar" zu achten, also wenn das kleiner gleich 0 wird.

Und die Variable Verfügbar ist einfach unter den Standard-Bedingungen zu finden, bspw. Artikel - Bestandsübersicht - Verfügbar.
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
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Flensburg
Was ich mich aber frage, ist: Warum lasst Ihr bei den B2Bs überhaupt Überverkäufe zu, wenn die potentielle Folge bei den B2Cs unbedingt zu vermeiden ist?
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
1.234
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Berlin
Also. Der Workflow funktioniert sehr gut! Vielen Dank dafür.

Allerdings gibt es "Geister"- Auslösungen.

Wir haben natürlich heute im Tagesbetrieb viele Buchungen und Bewegung im Lager. Es gab Auslösungen die wirklich korrekt waren.

Es gab aber auch zwei Auslösungen die einfach nicht stimmten. Hier wurde der Bestand - wie man in der Bestandshistorie sehen kann, nicht verändert.
Es kann also sein, dass das System kurzfristig mal was im Hintergrund reserviert - unsichbar - und wenige Sekunden später freigibt. Das könnte aber vermutlich höchstens JTL sagen!?

Kann man den Workflow so einstellen, dass er erst nach einem z.b. 10-Sekündigen zutreffen des Workflows auslöst? Vielleicht würde das helfen? Die Frage ist nur ob er NICHT auslöst, wenn das Problem nach 8 Sekunden wieder behoben ist...
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
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Flensburg
Hier wurde der Bestand - wie man in der Bestandshistorie sehen kann, nicht verändert.

Das allein sagt nichts aus, denn die gesamte Konstruktion ist nicht darauf ausgelegt, per se auf Bestandsänderungen zu reagieren. Es wird nur reagiert auf Ereignisse bei Aufträgen, die potentiell Auswirkungen auf den Bestand haben können. Wenn die Verfügbarkeit also bereits bei 0 oder darunter war, wird die Mail trotzdem noch mal verschickt. Denn nirgendwo wird ein Vorher-Nachher-Vergleich angestellt.

Es kann also sein, dass das System kurzfristig mal was im Hintergrund reserviert - unsichbar - und wenige Sekunden später freigibt. Das könnte aber vermutlich höchstens JTL sagen!?

Kann man nur substantiiert was zu sagen, wenn man in die DB schaut. Aber auch da gilt, dass man nur dann was dazu sagen kann, wenn die Änderungen, die ursächlich für den Vorgang waren, auch vollständig mitgeloggt wurden. Das ist nicht immer der Fall.

Kann man den Workflow so einstellen, dass er erst nach einem z.b. 10-Sekündigen zutreffen des Workflows auslöst? Vielleicht würde das helfen? Die Frage ist nur ob er NICHT auslöst, wenn das Problem nach 8 Sekunden wieder behoben ist...

Du kannst eine Zeitverzögerung einstellen. Diese betrifft nicht nur die Workflow-Aktion, sondern auch die Prüfung der eingestellten Bedingungen.

Will man doppelte Mails vermeiden, könnte man bspw. mit einem Eigenen Feld beim Artikel arbeiten. Aber: Dann muss das auch rückwärts funktionieren. Es müsste also mindestens einen zweiten Workflow geben.
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
1.234
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Berlin
Das allein sagt nichts aus, denn die gesamte Konstruktion ist nicht darauf ausgelegt, per se auf Bestandsänderungen zu reagieren. Es wird nur reagiert auf Ereignisse bei Aufträgen, die potentiell Auswirkungen auf den Bestand haben können. Wenn die Verfügbarkeit also bereits bei 0 oder darunter war, wird die Mail trotzdem noch mal verschickt. Denn nirgendwo wird ein Vorher-Nachher-Vergleich angestellt.

Also wir haben nach wie vor viele "Geistermeldungen".
Es betrifft auch Artikel wo die Verfügbarkeit 1. nicht bei null oder darunter war und 2. sich diese garantiert auch nicht kurzfristig geändert hatte
Woran liegt es dass der Workflow zwar im Ernstfall korrekt auslöst, aber so viele falsch-positive Meldungen ausgibt?

Will man doppelte Mails vermeiden, könnte man bspw. mit einem Eigenen Feld beim Artikel arbeiten. Aber: Dann muss das auch rückwärts funktionieren. Es müsste also mindestens einen zweiten Workflow geben.

Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Was ist damit gemeint?
 
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