Wie mache ich das: Lieferschein - retoure- Rechnung für Rest

trend4you

Aktives Mitglied
8. Oktober 2019
55
4
Graz
Hallo

Bitte um Hilfe:
Ich liefere einem Kunden quasi auf Kommission einen bestimmten Warenbestand, schreibe einen Lieferschein.
Ein Teil der Ware wird verkauft, der andere kommt zurück.
Also schreibe ich einen Retorschein und für die verkaufte Ware eine Rechnung, durch den Retourschein stimmt dann mein Lager wieder, oder?
Mit dem Lieferschein wird das Lager ja reduziert, mit der Rechnung dann nochmals, oder denke ich da falsch.

Vielen Dank für Eure Hilfe

Gruß

Michael
 

trend4you

Aktives Mitglied
8. Oktober 2019
55
4
Graz
Hallo Michael,

eine Rechnung hat keine Auswirkung auf den Lagerbestand.

VG,
Frank
Hallo
Danke für die Antwort, wie wäre dann die Vorgangsweise: Auftrag schreiben (Ware im Lager reserviert) --> Lieferschein --> Retoure anlegen (mit den Artikeln die zurückkommen) und jetzt die Frage wo ich den Knoten im Hirn habe,
was wandle ich dann in eine Rechnung damit der Lagerstand stimmt und der Kunde nur das bezahlt was er auch wirklich verkauft hat?

Vielen Dank
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
2.667
834
Flensburg
Hallo Michael,

Ich bemühe mich mal zu entknoten, ohne mich dabei selbst zu verknoten.

Die Retoure ändert nichts am Auftrag und damit auch nichts an der Rechnung, die Du zu diesem Auftrag erstellst. Wenn dann auch noch beim Versand automatisch eine Pickliste erstellt wurde, kannst Du im Auftrag nicht einmal mehr die Mengen ändern.

Deswegen wäre es etwas besser, nicht eine Retoure zu nehmen, sondern den Lieferschein zu löschen, daraufhin die Auftragsmengen entsprechend anzupassen, dann einen neuen Lieferschein zu erzeugen (ohne Versanddatenexport) und dann auch die Rechnung.

Aber:
Der in meinen Augen beste Weg wäre (andere Vorschläge sind willkommen!), wenn Du nach oder beim Versand zunächst über die gesamte Menge eine Rechnung stellst. Je nach Dauer der Kommission kannst Du ja den Fälligkeitszeitpunkt anpassen. Damit ist der Auftrag erst mal sauber abgearbeitet und auch vollkommen korrekt, wenn nichts zurückkommt. Wenn jedoch etwas zurückkommt, erstellst Du eine Retoure und eine Rechnungskorrektur. Den Betrag der Rechnungskorrektur kannst Du bei der ursprünglichen Rechnung als Zahlung verwenden, so dass nur noch der um den Rechnungskorrekturbetrag reduzierte Rechnungsbetrag offen ist. Dadurch, dass Rechnung und Rechnungskorrektur quasi eine Einheit bilden, hast Du alles korrekt abgebildet, buchhalterisch und logistisch.

VG,
Frank
 

trend4you

Aktives Mitglied
8. Oktober 2019
55
4
Graz
Hallo Michael,

Ich bemühe mich mal zu entknoten, ohne mich dabei selbst zu verknoten.

Die Retoure ändert nichts am Auftrag und damit auch nichts an der Rechnung, die Du zu diesem Auftrag erstellst. Wenn dann auch noch beim Versand automatisch eine Pickliste erstellt wurde, kannst Du im Auftrag nicht einmal mehr die Mengen ändern.

Deswegen wäre es etwas besser, nicht eine Retoure zu nehmen, sondern den Lieferschein zu löschen, daraufhin die Auftragsmengen entsprechend anzupassen, dann einen neuen Lieferschein zu erzeugen (ohne Versanddatenexport) und dann auch die Rechnung.

Aber:
Der in meinen Augen beste Weg wäre (andere Vorschläge sind willkommen!), wenn Du nach oder beim Versand zunächst über die gesamte Menge eine Rechnung stellst. Je nach Dauer der Kommission kannst Du ja den Fälligkeitszeitpunkt anpassen. Damit ist der Auftrag erst mal sauber abgearbeitet und auch vollkommen korrekt, wenn nichts zurückkommt. Wenn jedoch etwas zurückkommt, erstellst Du eine Retoure und eine Rechnungskorrektur. Den Betrag der Rechnungskorrektur kannst Du bei der ursprünglichen Rechnung als Zahlung verwenden, so dass nur noch der um den Rechnungskorrekturbetrag reduzierte Rechnungsbetrag offen ist. Dadurch, dass Rechnung und Rechnungskorrektur quasi eine Einheit bilden, hast Du alles korrekt abgebildet, buchhalterisch und logistisch.

VG,
Frank
Hallo Frank,

vielen Dank für die Antwort.
Meine Frau hat es mir jetzt nochmal erklärt.

Wir liefert der Fa. x (Hausnummer) 100 Artikel, davon kommen 20 Artikel zurück da zb. Ostern vorbei ist. 25 Artikel sind verkauft und der Rest bleibt bei der Fa. x im Geschäft.
Es wird 1x im Monat abgerechnet.
Also ich muss die 20 Artikel zurückschreiben und für 25 Artikel die Rechnung schreiben, die restlichen 55 Artikel bleiben ausgeliefert (im Lieferschein).

danke für die Mühe

LG Mchael
 

frankell

Sehr aktives Mitglied
9. September 2019
2.667
834
Flensburg
Wir liefert der Fa. x (Hausnummer) 100 Artikel, davon kommen 20 Artikel zurück da zb. Ostern vorbei ist. 25 Artikel sind verkauft und der Rest bleibt bei der Fa. x im Geschäft.
Es wird 1x im Monat abgerechnet.
Also ich muss die 20 Artikel zurückschreiben und für 25 Artikel die Rechnung schreiben, die restlichen 55 Artikel bleiben ausgeliefert (im Lieferschein).

Danke für die Erläuterung. Steckt da weiterhin die Frage drin, wie das umzusetzen ist? Bin mir grad nicht ganz sicher, ob die Erklärung Deiner Frau auch alle Fragen gelöst hat. :)
 

FOC Solutions

Offizieller Servicepartner
SPBanner
5. Juli 2024
351
208
1. Lege den Kunden als eigenes Lager an
2. Mache ein Umlagerung der Ware (Lieferschein zum Kunden wird erstellt)
3. Der Kunde meldet Dir die Abverkäufe, die lieferst aus seinem Lager aus und stellst die Rechnung über diese Ware
4. Retouren sind dann letztendlich wieder nur Umlagerungen vom Kundenlager in Dein Hauptlager zurück
 
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