ich möchte einmal unsere Erfahrungen nach dem Umstieg von JTL-Wawi 1.9 auf 1.11 schildern.
Der Umstieg erfolgte bei uns nicht freiwillig, sondern weil wir aufgrund der Abschaltung der alten DHL-Schnittstelle praktisch zum Update gezwungen waren.
Wir sind grundsätzlich offen für Veränderungen und neue Funktionen. Was uns allerdings überrascht hat, ist die Anzahl der Arbeitsabläufe, die sich nach dem Update verschlechtert haben oder deutlich mehr Aufwand verursachen.
Mittlerweile haben wir bereits mehrere Supporttickets eröffnet und leider häufig Antworten erhalten, die für uns keine wirkliche Lösung darstellen, sondern eher Workarounds (z. B. eigene SQL-Exporte).
Hier einmal die Punkte, die uns bisher aufgefallen sind:
Heute fehlen die Amazon-VCS-Rechnungen komplett.
Die Aussage des Supports lautet sinngemäß:
Für einen Standardprozess wie die Übergabe der IGL-/ZM-Daten an den Steuerberater halte ich das ehrlich gesagt nicht für eine angemessene Lösung.
Früher konnte man beim Kunden sämtliche Rechnungen nachvollziehen.
Heute fehlen dort die Amazon-VCS-Rechnungen vollständig und liegen nur noch unter "Externe Belege".
Gerade bei Rückfragen von Kunden ist das ein unnötiger Mehraufwand.
Dies Problem war in der Wawi 1.9 nicht vorhanden.
Auch hierfür mussten wir erst den Support bemühen. Eine zufriedenstellende und praxisnahe Lösung gab es leider nicht.
Auch das war vorher kein Thema.
Hier musste wir bei allen Kindartikel die Taric-Nummer einpflegen. Das Problem mit Freipositionen ist auch gerade wieder ein Thema
Diese funktionieren nach dem Update nicht mehr bzw. mussten komplett neu umgesetzt werden.
Auch hier bedeutete das zusätzlichen Zeitaufwand.
Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, kostet im täglichen Arbeiten aber ständig Zeit.
Auch das war zusätzlicher Aufwand, der ausschließlich durch das Update entstanden ist.
Früher lief vieles im Hintergrund der Wawi.
Heute müssen teilweise mehrere separate Worker-Fenster gestartet und dauerhaft geöffnet bleiben, um verschiedene Aufgaben auszuführen oder zu überwachen.
Gerade für kleinere Unternehmen wirkt das unnötig kompliziert und erhöht den Verwaltungsaufwand zusätzlich.
Mein Eindruck nach mehreren Monaten mit der Wawi 1.11 ist leider folgender:
Wir wurden aufgrund der DHL-Umstellung praktisch zum Update gezwungen.
Seitdem haben wir in unserem Unternehmen bereits zahlreiche Stunden investiert, um bestehende Arbeitsabläufe wiederherzustellen oder neue Workarounds zu entwickeln.
Dabei geht es nicht um neue Funktionen oder Sonderwünsche, sondern um Prozesse, die unter der Wawi 1.9 für uns problemlos funktioniert haben.
Besonders enttäuschend finde ich, dass die vorgeschlagenen Lösungen häufig in Richtung eigener SQL-Abfragen, individueller Exporte oder manueller Zusatzarbeiten gehen.
Für eine professionelle Warenwirtschaft sollte das aus meiner Sicht nicht der Anspruch sein.
Die Antworten des Supports waren zwar freundlich, die vorgeschlagenen Lösungen bestanden jedoch häufig aus Workarounds statt aus einer echten Lösung des Problems. Das Verweisen auf offene Feature-Tickets oder das "Weitergeben" an die Entwicklungsabteilung ist nicht hilfreich.
Ich wünsche mir, dass bei zukünftigen Versionen nicht nur neue Funktionen entwickelt werden, sondern dass auch bestehende, im Alltag bewährte Arbeitsabläufe erhalten bleiben oder zumindest gleichwertig ersetzt werden.
Der Umstieg erfolgte bei uns nicht freiwillig, sondern weil wir aufgrund der Abschaltung der alten DHL-Schnittstelle praktisch zum Update gezwungen waren.
Wir sind grundsätzlich offen für Veränderungen und neue Funktionen. Was uns allerdings überrascht hat, ist die Anzahl der Arbeitsabläufe, die sich nach dem Update verschlechtert haben oder deutlich mehr Aufwand verursachen.
Mittlerweile haben wir bereits mehrere Supporttickets eröffnet und leider häufig Antworten erhalten, die für uns keine wirkliche Lösung darstellen, sondern eher Workarounds (z. B. eigene SQL-Exporte).
Hier einmal die Punkte, die uns bisher aufgefallen sind:
1. IGL-/ZM-Auswertung mit Amazon VCS Lite
Früher konnten wir unter Verkauf → Rechnungen einfach den IGL-Filter setzen und hatten sofort alle Netto-Rechnungen aus Shop, Amazon, eBay und manuellen Aufträgen in einer gemeinsamen Liste.Heute fehlen die Amazon-VCS-Rechnungen komplett.
Die Aussage des Supports lautet sinngemäß:
Dafür erstellen Sie bitte einen eigenen SQL-Export über die Ameise.
Für einen Standardprozess wie die Übergabe der IGL-/ZM-Daten an den Steuerberater halte ich das ehrlich gesagt nicht für eine angemessene Lösung.
2. Amazon-Rechnungen fehlen in der Kundenhistorie
Früher konnte man beim Kunden sämtliche Rechnungen nachvollziehen.
Heute fehlen dort die Amazon-VCS-Rechnungen vollständig und liegen nur noch unter "Externe Belege".
Gerade bei Rückfragen von Kunden ist das ein unnötiger Mehraufwand.
3. Bankverbindungen bei duplizierten Aufträgen
Nach unserer Bankumstellung haben wir festgestellt, dass duplizierte Altaufträge weiterhin alte Bankverbindungen übernehmen.Dies Problem war in der Wawi 1.9 nicht vorhanden.
Auch hierfür mussten wir erst den Support bemühen. Eine zufriedenstellende und praxisnahe Lösung gab es leider nicht.
4. TARIC-Nummern bei Stücklisten
Nach dem Update funktionierten unsere Zollsendungen plötzlich nicht mehr, weil nun nicht mehr die TARIC-Nummer des Hauptartikels, sondern die der Kindartikel erwartet wurde.Auch das war vorher kein Thema.
Hier musste wir bei allen Kindartikel die Taric-Nummer einpflegen. Das Problem mit Freipositionen ist auch gerade wieder ein Thema
5. Wegfall der Custom-Workflows
Wir hatten eigene Custom-Workflows im Einsatz, die für unseren Betrieb wichtig waren.Diese funktionieren nach dem Update nicht mehr bzw. mussten komplett neu umgesetzt werden.
Auch hier bedeutete das zusätzlichen Zeitaufwand.
6. Fenstergrößen und Layouts
An verschiedenen Stellen lassen sich Fenstergrößen und Ansichten nicht mehr so speichern bzw. wiederherstellen wie früher.Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, kostet im täglichen Arbeiten aber ständig Zeit.
7. Amazon-Belege komplett neu gestalten
Durch Änderungen bei den Amazon-Belegen mussten wir unsere Rechnungsvorlagen vollständig neu gestalten.Auch das war zusätzlicher Aufwand, der ausschließlich durch das Update entstanden ist.
8. Neuer Worker – mehr Komplexität statt weniger
Auch die Umstellung auf den neuen Worker empfinde ich im täglichen Betrieb eher als Rückschritt.Früher lief vieles im Hintergrund der Wawi.
Heute müssen teilweise mehrere separate Worker-Fenster gestartet und dauerhaft geöffnet bleiben, um verschiedene Aufgaben auszuführen oder zu überwachen.
Gerade für kleinere Unternehmen wirkt das unnötig kompliziert und erhöht den Verwaltungsaufwand zusätzlich.
Mein Eindruck nach mehreren Monaten mit der Wawi 1.11 ist leider folgender:
Wir wurden aufgrund der DHL-Umstellung praktisch zum Update gezwungen.
Seitdem haben wir in unserem Unternehmen bereits zahlreiche Stunden investiert, um bestehende Arbeitsabläufe wiederherzustellen oder neue Workarounds zu entwickeln.
Dabei geht es nicht um neue Funktionen oder Sonderwünsche, sondern um Prozesse, die unter der Wawi 1.9 für uns problemlos funktioniert haben.
Besonders enttäuschend finde ich, dass die vorgeschlagenen Lösungen häufig in Richtung eigener SQL-Abfragen, individueller Exporte oder manueller Zusatzarbeiten gehen.
Für eine professionelle Warenwirtschaft sollte das aus meiner Sicht nicht der Anspruch sein.
Die Antworten des Supports waren zwar freundlich, die vorgeschlagenen Lösungen bestanden jedoch häufig aus Workarounds statt aus einer echten Lösung des Problems. Das Verweisen auf offene Feature-Tickets oder das "Weitergeben" an die Entwicklungsabteilung ist nicht hilfreich.
Ich wünsche mir, dass bei zukünftigen Versionen nicht nur neue Funktionen entwickelt werden, sondern dass auch bestehende, im Alltag bewährte Arbeitsabläufe erhalten bleiben oder zumindest gleichwertig ersetzt werden.