In Bearbeitung Verpackungsmaterial, Kartonverwaltung und Lagerbestand

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holzpuppe

Sehr aktives Mitglied
14. Oktober 2011
1.141
91
Leipzig
#41
Und nochmal, eine Volumenberechnung ist quatsch, das funktioniert allein bei unseren Artikel leider nicht.
Für dich mag es Quatsch sein, für andere die Einzige oder eine Möglichkeit sein effektiv den richtigen Karton auszuwählen.
Man muss sich doch nicht auf eine einzige "Größe" einigen. JTL könnte das doch mit freien Variablen machen.
An sich haben wir doch schon Grundgrößen zu jedem Artikel (Liter, Stück, qm, Meter, etc.)
1. Man müsste jedem Artikel sagen ob es eine Verpackung oder ein Produkt ist.
2. Man braucht eine Größe, wie sie heißt ist im Endeffekt egal, qm, m³, Liter, Kugelschreiber, Parsec, was auch immer. Diese Größe hat eine Zahl.
Als Beispiel: Ein Karton hat die Größe 1, ein anderer Karton Größe 2,5, Ein Produkt hat die Größe 0,2, das nächste hat 1,3 und so weiter.
Damit könnte das System recht einfach festlegen wie oft ein Produkt in eine Verpackung passt.
Dazu bräuchte es in den Artikeln einen weiteren Reiter wo man das definieren müsste.

Ich denke auf den Rest kommt man selbst.
 

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.262
78
#42
Es wäre schön, wenn es eine Lösung geben würde, ich kann es aber nochmals betonen, eine Berechnung bleibt nahezu unmöglich und quatsch.
Wenn ich lese "eine Möglichkeit sein effektiv den richtigen Karton auszuwählen" sagt mir das, dass du dich damit noch nicht tiefer befasst hast?

Beantworte doch bitte mal einfache Fragen, wie du den passenden Karton ermitteln willst?

Beispiel:
1.) Ich bestelle 100 Toblerone, eine Toblerone braucht einen Karton X quaderförmig, tja 100 kann ich aber ineinander legen, brauche also nur 50% Platz!
2.) Ich bestelle 50 verschiedene Artikel, man weis aber nicht wie der Packer diese im Paket einlegt und welches Füllmaterial er verwendet.
3.) Ich bestelle 50 große Ringe und 10 Rollen, auch die Rollen kann ich in die Ringe stellen, brauche nur 50% Platz.
Die Beispiele sind unendlich, sobald man mehrere Artikel hat, ist das nicht oder nur noch kaum möglich.

Noch komplexer wird es, wenn man Paletten berechnen will, in Kombination Volumen und Gewicht, da scheitert dann jegliche Verschachtelungsberechnung!


Amazon macht ähnliches mit den Pantry Boxen, aber auch hier kommen diese meisten nur gut befüllt an, weil es sich einfach nicht optimal berechnen lässt.
Man kann also lediglich eine "Empfehlung" ausgeben, diese passt aber dann sicher auch meistens nicht.

Zudem muss man bedenken, dass 10L Volumen nicht 10L an Volumen verbrauchen müssen, ich weise gerne auf Schulzeiten hin mit Thema "Extremwertaufgaben" ;)
 

holzpuppe

Sehr aktives Mitglied
14. Oktober 2011
1.141
91
Leipzig
#43
Wie geschrieben, für einige, nicht für alle.
Toblerone ist eine interessante Methode herrauszufinden wie viel wirklich in einen Karton passt. Aber bei korrekter Volumenberechnung der Toblerone und des Kartons bräuchte man, ich hab es nicht erwähnt um JTL nicht völlig zu überfordern ;), mindestens eine weitere Größe. In diesem Fall -n. Da pro Tobleronelage links und rechts je eine halbe Toblerone rein passen würde. diese müsste pro Lage von der maximalen Volumengröße abgezogen werden.

Für die Rollen müsste man dann schon das Leervolumen in der Mitte vom Gesamtvolumen abziehen. (Für diesen Fall. In anderen Fällen könnte es nicht klappen.)

Um das Polstermaterial zuberücksichtigen muss man schon auf die Erfahrungswerte der eigenen Firma zurückgreifen und diese vom Kartonvolumen abziehen. Der Mitarbeiter sollte dahingehend auch geschult sein, dass er nicht Zuviel und auch nicht zu wenig rein packt. Oder man fragt seine Mitarbeiter, die haben manchmal auch gute Ideen. ;P

Ausreißer wird es immer geben, das kann kein Programm nicht mal eine KI perfekt berücksichtigen. Wobei ich mir mit der KI nicht sicher bin. Das wäre übrigens das NONPLUSULTRA. Eine KI die pro Mandant selbst lernt, wann wie was wo in welchen Karton passt. Aber das wird bei JTL wohl nie nicht passieren. :p

Ich für mein Unternehmen, brauche Volumen eher nicht. Für mich wären einfache Mengen perfekt. 18, 15, 12, 9, 6, 4, 3, 2, 1. Sonderformate sind dann kleine Stücke die dann doppelt in einen Karton passen oder ein vielfaches. Daher auch mein Vorschlag, dass der Kunde also wir entscheiden welche Größe man für die Kartonagenberechnung braucht.

Und vergiss nicht, das wäre erstmal eine Lösung, derzeit haben gar nichts.

Das was JTL plant mit der Kartonauswahl im Versandprozeß….naja...ich fürchte, dass der Packer mit einem Fenster von x-mal Kartons überflutet wird.
 

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.262
78
#44
Die Diskussion führt zu nichts, eine Berechnung ist nicht machbar.
Wir benötigen lediglich beim Packen einen Scan, welchen Karton der Packer verwendet hat, dann ist das Thema hier ohnehin sinnfrei.
 

holzpuppe

Sehr aktives Mitglied
14. Oktober 2011
1.141
91
Leipzig
#46
Ich denke da anders. Die Diskussion, wie man die Kartonage für nahezu alle Nutzer effektiv in den Versandprozeß einbindet, ist nicht sinnlos.
Der eine braucht es so, der nächste eben anders. Theoretisch könnte alles eingebunden werden und je nach Einstellung wird das eine oder andere verwendet. Das wird aber nicht passieren.
Einscannen ist eine Idee, aber zBs. haben unsere Kartons keinen EAN-Code.
Was mich aber an dem Thema per se stört: Es geht nur um WMS und Packtisch. Nichts mit WAWI an sich. Das ist schade.
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.208
180
Hürth
#47
Letztes wird so kommen. Beim Verpacken wählt ihr den verwendeten Karton pro Packstück (also je Sendungsnummer lässt sich ein Karton erfassen).

In erster Instanz für JTL- WMS und JTL- Packtisch+, JTL- Wawi wird das Feature ggf. zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls erhalten.

Selbstverständlichen haben wawi-dl und auch holzpuppe Recht mit ihren Aussagen.

Quatsch ist das nicht, möglich ist es auch. Die komplexen Einzelfällen machen das aber zu einem großen - riesigen Projekt.

Wir kennen schon die Retouren .. extreme Flexibilität - extrem viel Konfiguration - extrem viel Aufwand zur Ersteinrichtung.

Wir stehen aber mit interessanten Anbietern in Kontakt, die solche Dinge eben berechnen können.

Dort sitzen soviele Entwickler nur an diesem einzelnen Problem, die bei uns die gesamte Warenwirtschaft und JTL-WMS entwickeln.

JTL-Connect 30-08-2019 solltet ihr euch vormerken, da wird es sicher erste Einblicke geben! ;)


Unsere Kartonverwaltung wird in der ersten Version erst einmal simpel, einfach, schnell verstanden und zackig einsatzbereit für alle Kunden mit JTL-WMS oder JTL-Packtisch+.

Berechnungvorschläge werden sich in weiteren Ausbaustufen ggf. kundenindividuell über JTL-Workflows realisieren lassen, so habt ihr dann die Möglichkeiten eure Anforderungen "und die simplen Berechnungen" in Eigenregie durchzuführen.
 
Zustimmungen: holzpuppe

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.262
78
#48
Danke Stephan, wie du schon richtig sagst, wird eine solche Berechnung extrem komplex.
Wie gesagt, eine sture Berechnung ist NICHT möglich, weil man nie weiß wie verpackt wird!
Allein das Thema Toblerone oder Artikel die man ineinander stapeln kann, machen eine Berechnung zu nichte.

Wie dem auch sei, in Sachen VerpackGesetz und Abschreibung, wäre eine Kartonbuchung mit Versand ausreichend.
Wir haben aktuell unsere Lösung in unserer eigenen PackSoftware implementiert und tut seine Dienste seit paar Jahren.
 

Stephan Handke

Moderator
Mitarbeiter
2. Juli 2009
3.208
180
Hürth
#49
Wie dem auch sei, in Sachen VerpackGesetz und Abschreibung, wäre eine Kartonbuchung mit Versand ausreichend.
Korrekt. "Unsere Kartons" werden auf Wawi-Artikeln aufsetzen. Entsprechend können diese normal ausgebucht, nachbestellt, über Bestellvorschläge berechnet und über Statistiken ausgewertet werden.

Parallel kann man die eigenen Kartons aber auch mit Marge auf Plattformen für den Verkauf anbieten. Es gibt ja doch einige Kunden/Händler, die nicht nur Kartons verwenden, sondern diese auch Verkaufen.

Die Partner mit denen wir ggf. gemeinsame Sache machen werden, können sowohl Problem 1 lösen (man weiß nicht, wie die Artikel in den Karton gelegt werden), als auch mit Problem 2 umgehen (Ware hat ein freies Volumen, in dem andere Artikel verstaut werden können).

* So wird auf einem Display angezeigt, wie und in welcher Reihenfolge die Artikel in den Karton gefüllt werden müssen.
* als auch, ob bspw. die Kuscheldecke in die Plastikschale gestopft werden kann, weil so ein deutlich kleinerer Karton nötig ist.

Anbieter gibt es dafür mehrere, mit einem stehen wir engerem Kontakt. Er wird als Aussteller bei der JTL-Connect dabei sein. Man kann zumindest sagen, dass die viele Jahre nur an dieser hochintelligenten Lösung gearbeitet haben und es gibt schon sehr große Unternehmen, die den Spaß finanziert haben. :)
 

wawi-dl

Sehr aktives Mitglied
29. April 2008
4.262
78
#50
Danke Stephan.

OK verstehe, dann sprechen wir hier aber über ein richtiges Nesting / Schachtelungsverfahren, das kennen wir aus der Fertigung und ist hochkomplex, das kann kaum einer Nachstellen und benötigt extrem viel KnowHow.
Die Firma würde mich sehr interessieren, die sich hierauf spezialisiert hat :) da wir einen solchen Kontakt bereits früher mal gesucht hatten, aber in Bezug auf 2D Nesting.

Aber das beantwortet auch meine Frage, denn ohne "Packanleitung" wäre jede Berechnung "Quatsch", so wie ich es eingangs auch immer betont habe :D