Ich habe das vor ein paar Wochen für uns genauso umgesetzt, wie es sich oben als optimal herauskristallisiert hat und es funktioniert wirklich 1a.
- Alle Kartonagen als individuelle Artikel angelegt, mit Bestand und Kosten pro Stück. VK ist immer 0,00€. Damit sind die Kartons Kosten und das ist gut für die Auswertung.
- Damit sind meine Packmaterialien normale Artikel, für die ich auch Mindestlagermengen und Bestellvorschläge erzeugen kann.
- Beschreibungszeilen wie "Karton ColomPac CP 035.04, 400 x 280 x 25-83 mm", also mit expliziter Beschreibung und Größe, auch als "Sanity Check" gedacht.
- Erstes Wort der Artikelbeschreibung ist IMMER "Karton", auch um alle Kartons superschnell aufzulisten, aber auch für die Vorlagen...
- Alle relevanten Druckvorlagen so angepasst, dass die Darstellungsbedingung um
(StrPos(Auftragspositionen.Artikelbezeichnung,"Karton")<>0) ergänzt wurde.
- Einzige Bedingung: Der oder auch die Kartons müssen immer die letzten Positionen sein, sonst reißt das Ausblenden in der Vorlage Lücken in die Positionsnummern.
Wie oben schon mehrfach gesagt wurde, ist eine automatische Kartonbestimmung total unrealistisch. Aus Maßen und Volumina Packmaße zu bestimmen und zu optimieren, ist sogar für sortenreine Artikelverpackung eher eine Kunst und Programme die auch eine sortenunreine Verpackoptimierung können kosten richtig Geld! Für unsere großen Transportboxen, die bis 4m³ haben, mache ich das aber mit gutem Erfolg mit der Fraunhofer Puzzle Demo (
http://demo.mypuzzle.de/), falls einer mal spielen will.
Für alles Andere habe ich eine Tabelle mit den bei uns üblichen Artikelkombinationen und mit passenden Kartons zusammengestellt. Die hängt auch eingeschweißt am Packplatz für den Fall dass der/die Kartons im Auftrag doch nicht passen. Wir arbeiten allerdings auch noch eher oldschool ohne Packtisch+ oder WMS. Wie flexibel man damit dann noch bei der Kartonzuordnung und einer Änderung bei Nichtpassen wäre, keine Ahnung. Ob der Prozess auch dann noch passt, wäre als nächstes zu prüfen.