Neu Probleme mit der Internetmarke

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,

das Problem ist leider das gleiche wie es alle paar Monate bei der Deutschen Post auftritt. Auch wenn es hier teilweise unter die Gürtellinie geht, möchte ich einmal den technischen Hintergrund des Problems erläutern und darstellen, warum wir von JTL hier nichts machen können. Das Thema wurde in den letzten Jahren immer wieder wenn es diese Probleme gab thematisiert und wir haben dazu jedes Mal Stellung genommen.

Technischer Hintergrund:
- Wenn der Versanddatenexport erfolgt und eine Fehlermeldung vom Server des Versanddienstleisters zurück kommt, haben wir keine Information, ob dennoch im Hintergrund ein Versandetikett erzeugt wird. Im Falle einer Fehlermeldung seitens der API der deutschen Post dürfte kein Versandetikett erzeugt werden. Da wir keine Tracking-ID zurück erhalten (da es eine Fehlermeldung war) haben wir auch keine Chance die Tracking-ID zu stornieren. Wenn wir die ID hätten, würden wir versuchen einen Stornierungsversuch zu unternehmen. Aber uns sind hier die Hände gebunden und wir haben technische keinerlei Möglichkeit dies zu erkennen bzw. zu stornieren.
Hallo,

hier müsste JTL aber wie folgt vorgehen:
Keine Rückmeldung, Lieferschein ausdrucken aber Marke nicht erneut bei der Portokasse anfordern.
Der JTL User wartet die bestätigungmails von der Portokasse ab und druckt dann die Marke manuell nach und trägt die Markennummer manuell beim versenden ein.
Natürlich muss das Feld "Versanddaten exportieren" dann abgewählt werden, da sonst eine neue Marke gekauft wird.

Alles andere führt nur zu mehfach gekauften Marken.

Also, wenn keine bestätiguzng kommt, muss der Kauf nicht erneut von JTL bei der Portokasse angestoßen werden.
Oder will man das Theater in Zukunft immer wieder haben?

Dass die Deutsche Port hier etwas verbessern muss ist ja klar.
Andrerseits sagt diese aber, man muss die API ja nicht nutzen.

Gruß

NICO
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
962
46
Berlin
Hallo zusammen,

das Problem ist leider das gleiche wie es alle paar Monate bei der Deutschen Post auftritt. Auch wenn es hier teilweise unter die Gürtellinie geht, möchte ich einmal den technischen Hintergrund des Problems erläutern und darstellen, warum wir von JTL hier nichts machen können. Das Thema wurde in den letzten Jahren immer wieder wenn es diese Probleme gab thematisiert und wir haben dazu jedes Mal Stellung genommen.

Technischer Hintergrund:
- Wenn der Versanddatenexport erfolgt und eine Fehlermeldung vom Server des Versanddienstleisters zurück kommt, haben wir keine Information, ob dennoch im Hintergrund ein Versandetikett erzeugt wird. Im Falle einer Fehlermeldung seitens der API der deutschen Post dürfte kein Versandetikett erzeugt werden. Da wir keine Tracking-ID zurück erhalten (da es eine Fehlermeldung war) haben wir auch keine Chance die Tracking-ID zu stornieren. Wenn wir die ID hätten, würden wir versuchen einen Stornierungsversuch zu unternehmen. Aber uns sind hier die Hände gebunden und wir haben technische keinerlei Möglichkeit dies zu erkennen bzw. zu stornieren.

Hallo Herr Schwefer,
es ist zu begrüßen dass sich jemand von JTL hier zumindest einmal meldet.
Vielen Dank für die Erklärung des technischen Hintergrunds.

Ihre Rückmeldung "warum wir von JTL hier nichts machen können" ist leider unbefriedigend.
Es ist eine grundsätzliche Schwäche im Design dieser Versandschnittstelle, dass bei technischen Fehlern der Datenübertragung Portowerte gekauft werden, deren Marken nicht gedruckt werden können und die im Nachhinein nicht als Doppeldruck erkannt werden können. Das haben hier diverse Nutzer bereits detailliert erläutert, dass die Schnittstelle so nicht zu gebrauchen ist. Den meisten Nutzern war es allerdings nicht bewusst da das Problem von JTL leider nicht kommuniziert worden ist, obwohl es JTL offensichtlich klar ist. Das ist sehr bedauerlich.
Sie bekommen über die Schnittstelle ja zumindest einen Handle-Request zurück, der mit einer Fehlermeldung verbunden ist. In diesem Fall müsste die Schnittstelle Alarm schlagen! Wer sollte es sonst tun?
Zumindest eine Möglichkeit des bequemen Tagesabschlusses mit Vergleichswerten aus der Portokasse sollte die Schnittstelle bieten können. Weil wie hier zahlreich beschrieben wurde, das derzeitige Verfahren finanzielle Einbußen für den Kunden bedeutet, die kaum kontrollierbar sind.
Selbstverständlich kann JTL da irgendetwas machen, da sonst ja hier auch kreative Softwareprodukte entwickelt werden, die funktionieren. Bei JTL Shipping hat man sich ja auch Gedanken gemacht.
 
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trummerjo

Aktives Mitglied
30. März 2016
18
4
hä was ist bei Euch denn los ... o_O

Die API gibt es nicht her. Wenn die API sagt: Junge Fehler - dann ist da ein Fehler. Wenn auf Seiten der Post dennoch ein Label erstellt wird dann ist das eindeutig ein Fehler der Post - aus fertig.
Wenn da jetzt irgendwas drum rum gehackt wird (mal davon abgesehen, dass auch das die API gar nicht hergibt) führt das doch zu noch mehr Fehlern.
 
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azparts

Aktives Mitglied
20. Juni 2015
18
0
Auch wenn es die Schuld von der Post ist, müsst ihr ein Schutzmechanismus einbauen, dass die API deaktiviert, wenn vermehrt diese Fehlermeldungen zurück gegeben werden...
Daran seid ihr gescheitert, wer jetzt der Schuldige ist oder nicht ist dahingestellt.
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
962
46
Berlin
Wir fangen gerade an die Sendungen von gestern weiter zu versenden.
Erste Sendung: fehler, wie gestern
Super, das Detektivspiel geht weiter!
 

sergiostiletto

Gut bekanntes Mitglied
11. Juni 2012
127
5
Es ist leider immer wieder zu beobachten, dass im Falle von Problemen immer nur die zuerst verfügbaren Personen ( Servicepartner) oder Unternehmen (JTL) teils auch massiv angegangen werden, um seinem Ärger Luft zu machen.
Vollkommen klar ist, das DHL ein Saftladen ist, so wie auch die Telekom.
Aber dort gibt es niemanden, der von außen her erreichbar ist und sich verantwortlich zeigt - egal bei welchem Problem! Bei JTL ist das anders, es läuft nicht immer und zu jeder Sekunde alles komplett rund und 100% fehlerfrei, (in einem sich weiter entwickelndem Prozess auch nie möglich) aber hier wird sich tatsächlich gekümmert!
Warum also lässt man dann seinen Frust ausgerechnet dort ab und nicht beim Verursacher? Ich selber habe auch oft genug ähnlich reagiert, aber musste einsehen, dass das einfach nicht richtig ist. Servicepartner sind auf unserer Seite und müssen ein dickes Fell haben, JTL bietet uns eine sehr gute Plattform und das für quasi kein Geld.
Bessere Alternativen für weniger Budget sind quasi nicht existent. DHL stellt leider unter den "Versanddienstleistern" lediglich das geringste Übel dar. Und deren Preispolitik, gepaart mit der Leistung, ist eine Frechheit.
Hat bei DHL schonmal jemand eine Servicenummer im Geschäftskundenportal gefunden? Nein? Es gibt auch keine!
 

Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
962
46
Berlin
Also mir geht es nicht darum JTL für technische Fehler der Post verantwortlich zu machen. Es wäre kein Problem wenn es einfach eine Fehlermeldung gibt, nicht erreichbar etc. und man bekommt seine Marke nicht.
Das ist doch verständlich das JTL nichts dafür kann!
Es geht nur darum, dass trotzdem eine Marke kreiiert wird! Und das auch über die Nachdruck-Funktion. Und man als Nutzer nichts davon mitbekommt und es nicht nachvollziehen kann. Und das auch erst durch die Nutzer hier bekannt wird. Warum ist das jetzt unmögliches Verhalten der Nutzer? Verstehe ich nicht. Es ist eine konstruktionsbedingte Schwäche mit der man unbemerkt Geld verbrät. Und ich bin mir sicher dass die sich lösen lässt. Nur dafür muss man sich halt bewegen.
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
968
199
Der Punkt an der Geschichte ist schlicht: JTL betreibt die Schnittstelle zur API von DHL. Auch wenn der aktuelle Fehler von DHL verursacht wird ist es dennoch Aufgabe von JTL diesen Fehler wenn möglich abzufangen oder zumindest vor durch den Fehler entstehende mögliche Schäden zu warnen.
Und nein, ein Post im Forum, welches nur von einem Bruchteil der User frequentiert wird genügt da schlicht nicht. Als klar wurde welche Folgen der Fehler hat hätte JTL einfach nur zwei Dinge tun müssen:
1. die Fehlermeldung der Schnittstelle um Zusatzinformationen erweitern
2. die Kunden über das Problem und die möglichen finanziellen Folgen informieren, am einfachsten via Mail.
Als klar wurde wie langfristig das Problem ist wäre der logische nächste Schritt das Abschalten der Schnittstelle gewesen.

Im Übrigen @sergiostiletto widersprichst Du Dir selbst:
Warum also lässt man dann seinen Frust ausgerechnet dort ab und nicht beim Verursacher?
Aber dort gibt es niemanden, der von außen her erreichbar ist und sich verantwortlich zeigt - egal bei welchem Problem!
Wie soll man seinen Frust beim Verursacher ablassen wenn man dort niemanden erreichen kann?

JTL übernimmt an dieser Stelle die Funktion des Sprachrohres für seine Nutzer. Das bedeutet, dass sie sicher einen deutlich direkteren Kontakt zu DHL haben als jeder einzelne von uns und dass sie zweitens mit einem relevanten Umsatzvolumen Druck auf DHL ausüben können. Unsere Kommunikation kann also nur über JTL laufen.
 
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Janine

Sehr aktives Mitglied
9. November 2015
140
26
Das Problem existiert schon so lange.
Wenn ich JTL wäre, würde ich nach den ersten erfolglosen Versuchen dort (DP) etwas zu erreichen eine Deadline aussprechen.
1 Jahr hat die Post Zeit die Schnittstelle anzupassen oder man kann den Service/Schnittstelle nicht mehr anbieten.
Zeitgleich würde ich das hier und in der Presse, in einschlägigen Foren etc. Offensive Kommunizieren.
"Das man es sehr schade findet diesen Schritt gehen zu müssen, da es aber aktuell immer wieder zu Verlusten bei den Händlern kommt und man Angesichts des Erfolglosen Verhandelns leider keine andere Alternative sieht, um die Händler vor dem unzureichenden Service der Post zu schützen "
 
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Neodym

Sehr aktives Mitglied
13. Februar 2012
962
46
Berlin
Folgerichtige Konsequenz da sich DHL und JTL nur marginal äußern:

-Vertrag mit anderem Logistiker zusätzlich eingehen
-Schnittstellenanbindung für Warenpost international über einen anderen Anbieter zusätzlich als Absicherung
 

lotex24.systems

Sehr aktives Mitglied
3. Februar 2016
105
29
Wrocław
Wir haben uns schnell eine Schnittstelle und Anbindung zu einem Taubenzüchterverein gebastelt. Wenn das alles nicht so traurig wäre ... Unsere Mädels haben Verbot mit Internetmarke zu verpacken. Wir kaufen jetzt Briefmarken, da hab ich was in der Hand fürs Geld und verbrenne es nicht ... :mad::mad::mad:
 

Trends of Trade

Mitglied
25. April 2018
16
3
Hallo zusammen,

das Problem ist leider das gleiche wie es alle paar Monate bei der Deutschen Post auftritt. Auch wenn es hier teilweise unter die Gürtellinie geht, möchte ich einmal den technischen Hintergrund des Problems erläutern und darstellen, warum wir von JTL hier nichts machen können. Das Thema wurde in den letzten Jahren immer wieder wenn es diese Probleme gab thematisiert und wir haben dazu jedes Mal Stellung genommen.

Technischer Hintergrund:
- Wenn der Versanddatenexport erfolgt und eine Fehlermeldung vom Server des Versanddienstleisters zurück kommt, haben wir keine Information, ob dennoch im Hintergrund ein Versandetikett erzeugt wird. Im Falle einer Fehlermeldung seitens der API der deutschen Post dürfte kein Versandetikett erzeugt werden. Da wir keine Tracking-ID zurück erhalten (da es eine Fehlermeldung war) haben wir auch keine Chance die Tracking-ID zu stornieren. Wenn wir die ID hätten, würden wir versuchen einen Stornierungsversuch zu unternehmen. Aber uns sind hier die Hände gebunden und wir haben technische keinerlei Möglichkeit dies zu erkennen bzw. zu stornieren.

D.h. es wird bei DP ggf. ein Label erstellt und berechnet, der Nutzer der API erhält aber keinerlei Info darüber und hat keine Chance dies zu stornieren.
Da muss ich Ihnen Recht geben, unter der Gürtellinie muss natürlich nicht sein, es sollte sachlich bleiben. Ich kann die technische Problematik nachvollziehen.

Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann, wie viele andere vielleicht auch. JTL hat von jedem JTL Nutzer doch eine Hauptmailadresse. Wieso wird keine "Warnmail" bei so einem wichtigen Thema an alle versendet?

Somit wären viele Händler frühzeitig gewahnt und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, z.B. von Briefversand auf Paketversand umstellen etc. oder z.B. durch entsprechnde Maßnahmen die Verkäufe drosseln.

Denn sind wir mal ehrlich, erfolgreiche Händler haben anderes zu tun, als täglich im Forum zu lesen.


Wären die Beschwerden aus dem Lager gestern nicht so massiv gewesen, wegen der Internetmarken Problematik, hätte wir z.B. nicht ins Forum geguckt und würden ohne es zu merken, weiterhin täglich 100te Euros verschenken.
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
Ich bin soeben mit der Prüfung und Stornierungsanfrage bei der Portokasse fertiggeworden.

@JTL Ihr müsst hier umgehend die Schnittstelle so umprogrammieren, dass in jedem Fall nur 1 x der Kauf pro Lieferschein angefragt wird.
Sollte dann keine Rückmeldung erfolgen, müssen die Nutzer selbst an Hand der Bestätigungsmail der Portokasse nachsehen, welche Marke manuell ausgedruckt werden muss und dann als versandt gesetzt wird.

Gruß

NICO
 
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neuling-help

Gut bekanntes Mitglied
15. Mai 2016
134
12
Wir verwenden fürs erste Briefmarken für den Versand der Nationalen Sendungen. Habt Ihr einen Tipp für Internationale (wurden vorerst deaktiviert). Leider müssen die gestrigen udn die von heute noch irgendwie raus. Jede Marke im Deutsche Post Shop zu erstellen mit Adresseingabe ist wirklch zu aufwändig ( 120 Bestellungen). Wir werden uns jetzt auch nach alternativen zu DHL umschauen (zumindest zum überbrücken bei Problemen).

@dc-nico Wäre auch dafür, dass die Anfrage wirklich nur einmal rausgeht.

Traurig dass es noch keine alternativen zum Briefversand gibt (richtet sich nicht an JTL - sondern allgemein)
 

Kevbot

Mitglied
9. Juli 2018
11
2
Ich bin soeben mit der Prüfung und Stornierungsanfrage bei der Portokasse fertiggeworden.

@JTL Ihr müsst hier umgehend die Schnittstelle so umprogrammieren, dass in jedem Fall nur 1 x der Kauf pro Lieferschein angefragt wird.
Sollte dann keine Rückmeldung erfolgen, müssen die Nutzer selbst an Hand der Bestätigungsmail der Portokasse nachsehen, welche Marke manuell ausgedruckt werden muss und dann als versandt gesetzt wird.

Gruß

NICO
Genau das meine ich auch, irgendeine Maßnahme kann JTL doch ergreifen anstatt sich dann in die Defensive zu begeben. Ich prangere nicht an, dass wegen JTL hier Störungen vorliegen, sondern wie mit der API und Schnittstelle umgegangen wird, obwohl man sogar technisch genau weiß woran es liegt. Und sei es nur so ein rudimentärer fix wie von nico beschrieben ODER gar noch simpler eine Info per Mail an die Kunden, dass diese mal nachsehen sollen, ob in der Portokasse Geld verbrannt wird. Wenn JTL nämlich auch frustriert ist von der DHL und Deutschen Post ist es doch bestimmt nicht in ihrem Interesse, dass diesen beiden Vereinen noch schön gratis Geld eingeschenkt wird.
 

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