Neu Im Adminbereich die Besucher nach Betriebssystem anzeigen lassen?

m_herricht

Gut bekanntes Mitglied
13. April 2010
100
2
Hallo Leute, gibt es im Admin-Bereich eine Möglichkeit, daß man die Besucher der Seite nach Betriebssystem anzeigen lassen kann, gerade um herauszufinden, wieviele PC-Nutzer und wieviele Handy-Nutzer dabei sind?
 

KnoellMarketing

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9. Januar 2018
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Die Zeit erlaubt es nicht wirklich, aber über solch eine Lösung habe ich schon nachgedacht.
Tracking serverseitig für den JTL Shop in etwas ausführlicherer Version als der Standard es macht.

90% aller Trackings kann man doch serverseitig abdecken, Browser, Uhrzeit, Parameter lassen sich da auch auslesen.
"Live-Aktionswerte" messen doch die wenigsten (wenn auch sehr interessant).

Aber: Ja wie @hula1499 vermuten lässt: Der Shop speichert aktuell das Gerät nicht mit, sodass man auf andere Analysetools setzen muss, wenn man sich das nicht extra anpassen lassen will.
 

css-umsetzung

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6. Juli 2011
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Berlin
Ich bin mit jemandem gerade dabei, im Shop ein Tracking über die Api von matomo zu realisieren um weiterhin Daten analysieren zu können.
 

KnoellMarketing

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9. Januar 2018
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Jein. Dafür muss man ja schon versiert sein und in den Quelltext schauen/"Sniffer" mitlaufen haben.
Was allerdings in der Tat dafür spricht: "Blocker" greifen nicht.
 

css-umsetzung

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6. Juli 2011
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Also das was mein Partner dort macht klingt ganz interessant, ich kann dir im Slack Mal einen Link zu einem Votrag von ihm schicken, warum und wie und was. Ich selbst beschäftige mich ja nicht mit dem ganzen Tracking usw.
Für contao, ein CMS das ich auch unterstütze hat er das schon als modul fertig oder testet es bereits intern.


Daher kann ich jetzt nicht ins Detail gehen, ich bin hier nur der, der für die Shop-Einbindung sorgt.
Wir planen, das nächste Woche zu testen um dann je nach Bedarf, mehr Daten zu speichern.
 

hula1499

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22. Juni 2011
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Was soll das Ziel dabei sein?
Die ganzen AdBlock User zu erfassen oder sich die Einholung der Erlaubnis zum tracken zu ersparen?

Hier wird suggeriert, dass ich kein Einverständnis brauche um zu tracken, das stell ich mal in Frage.
 

KnoellMarketing

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9. Januar 2018
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Na da bin ich nach wie vor der Meinung: Warum soll denn Tracking verboten sein? Es geht um Datenschutz und nicht die Vernichtung von Tracking im Allgemeinen.
Wenn ich den Nutzer nicht identifizieren kann, ist dann doch der Datenschutz gegeben? Respektive: Hier liegt der eigentliche schmale Grad, aber nicht im Tracking selbst.
Und ob Browser+Gerät der Fingerprint ist oder doch erst viel detaillierter das zu beziffern ist doch Aufgabe der Gesetze / Definierung darüber durch die Anwälte.
Ein Serverlog verbietet ja auch keiner - und da lässt sich ebenfalls eine Menge rauslesen.

Dass das Tracking nicht mehr so detailliert ist mag sein, aber genau das kann man doch in solch einem Plugin steuern, sprich was alles gesendet wird.

Ich habe mir das letztens erst noch für Google Ads angesehen: Via dem gclid Parameter kann ich via API ein "offline Kauf" (und dennoch vom Typ z.B.: Webseite) an Google Ads senden.
Auch hier sehe ich das Potenzial wieder die Kampagnen tracken zu können ohne den Datenschutz zu verletzen.

gclid: 435345345 hat für 50 EUR gekauft
gclid: 54654136 hat für 15 EUR gekauft
gclid: 346456456546 hat nichts gemacht (also auch kein Request senden)

Wo soll da der Shopbetreiber den Datenschutz verletzten?
Wenn Google zur gclid 1 speichert dass ist Herr Meier, ist das doch seitens Google - und das passiert unabhängig von der API, sprich der Shopbetreiber veranlasst in keinster Weise dazu irgendwelche Nutzerdaten zu speichern/zu verwenden, sondern sagt eben einfach nur "Conversion". Und nach ersten "Enthüllungen" werden auch die großen anfangen müssen hinter solchen Daten keine expliziten Besucherdaten zu speichern, sofern der Benutzer nicht zugestimmt hat.
Auch Google kann ja sagen: gclid war meine Kampagne 1 und der Klick auf das Keyword "landluft in der dose". -> bereits mit den Daten wäre ein ausreichendes Tracking für AdWords möglich.
Sollte z.B: das Gerät nicht speicherbar sein wäre das auch kein Thema, muss man halt künftig die Kampagne 2x erstellen: einmal für desktop (mobil -100% gebote) und einmal für mobil... denn die Abfrage wem ich was anzeige ist ja auch kein Thema.

Kurzum: Mit den "passenden Tricks" lässt sich m.E. alles realisieren - dass es etwas umständlicher ist und weniger Daten zur Verfügung stehen damit muss man halt leben, aber dann macht man genau was gewünscht ist: Der Kunde wird in seiner Privatsphäre geschützt und als Shopbetreiber kennt man dennoch seine wesentlichen Daten um letztendlich finanzielle/wirtschaftliche Entscheidungen treffen zu können.

Ein Faktor bleibt: View-through Conversion / wiederkehrende Besucher. Erst da müsste ich sagen "oh das ist Besucher X" an Hand irgendwelcher Parameter - und das sehe ich dann auch wieder Datenschutz relevant.
Nicht jeder Shop kann Hochrechnungen dafür nutzen - es gibt einfach Customer Journeys die nicht im ersten Besuch abgeschlossen werden können.
 

hula1499

Sehr aktives Mitglied
22. Juni 2011
3.603
469
Wenn ich den Nutzer nicht identifizieren kann, ist dann doch der Datenschutz gegeben?
Naja, dann musst halt e-commerce tracking auch abschalten, dadurch ist der Kunde eindeutig identifizierbar (wenn er kauft).
Die Uhrzeit hab ich, Wert der conversion hab ich somit kann ich (mit nur kleinem Aufwand) deinen gclid: 435345345 zuordnen -> und dann gibts noch deine Firma, die dafür auch noch ein Script/Plugin machen könnte :D

Nur weil ich die DAten nicht an G gebe, heisst es ja noch nicht, dass ich datenschutzkonform bin.

Remarketing/Retargeting ist derzeit quasi ein Horror. Ich habs zwar noch laufen, da es noch immer Webseiten gibt (auch viele Große) denen es scheinbar egal ist, da häng ich mich halt drauf, weil ICH dafür nicht verantwortlich bin.


Bin ich paranoid? Möglich, ich möchte einfach unnötige Probleme/verärgerte Kunden/verärgerte Datenschutzbeauftrage/Abmahnidioten vermeiden.
Ich bin ein Freund von tracking, würd am liebsten auch mouseflow laufen lassen um zu sehen, wo die Probs sind, was die Kunden anklicken, wie ich "helfen" kann damit sie schneller zum einzig relevantem Ziel kommen -> zahlungspflichtig bestellen.
 

KnoellMarketing

Offizieller Servicepartner
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9. Januar 2018
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Bin ich ganz bei dir, dass die wirklich interessanten Dinge leider fehlen - aber die Mehrheit verwendet diese Daten ja nicht. (Daher eigentlich umso besser um den eigenen Vorsprung auszubauen).

Aber eCommerce Tracking - warum?
Wenn @css-umsetzung im Plugin sendet "produkt 1,2,3 angesehen" und dann "produkt 1,2 in WK gelegt" und bestellt dann "produkt 1". Und das an Hand der Session macht - sehe ich da kein Problem (ohne Gewähr! :D).
Via JS mag ein Trackingdienst dafür "mehr Informationen" aufbauen, aber via API und Plugin kann man es ja selbst steuern und auch das benutzerunabhängig machen.
 

css-umsetzung

Offizieller Servicepartner
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6. Juli 2011
4.507
695
Berlin
So ist es, es ist klar das bei diesem Tracking nicht alles möglich ist, ich werde also am Ende nicht wissen welchen Kaffee der Kunde wie heiß getrunken hat.

Es geht hier eher um das Nutzerverhalten um eventuell auch Optimierungen durchführen zu können.
Ich kann auch über die Serverlogs und anhand der Bestellungen, das Nutzerverhalten auf einzelne User festmachen, die Frage ist nur wie hoch der Aufwand ist und ob es mich interessiert.

Viel wichtiger finde ich es ob ein user etwas in den wk legt und wie oft er dann zum Checkout und wieder zu anderen Artikeln oder Seiten geht (nur als Beispiel)