Hier sind meine Vorschläge für die in einem anderen Beitrag dieses Forums entbrannte Diskussion über die notwendigen Exportdaten für die Buchhaltung.
Ich gehe einfach einmal davon aus, dass man klein anfängt, und nicht gleich eine komplette Fibu-Schnittstelle mit allem was dazugehört ( DATEV-Kontenrahmen; ÜBertragung aller Lieferanten- und Kundendaten+deren Änderungen; Zuordnung aller Einkäufe zu den Sachkonten; Aufdröseln der Versandkosten+Skonti auf die Konten; Abgleich offener Saldi und Zahlungen...) bedienen möchte, denn dann müüste die Wawi so ziemlich umgekrempelt werden.
Also gehe ich einfach einmal von den Bedürfnissen an eine Einnahme-Überschuss-Rechnung aus, die sicherlich vom größten Teil der JTL-Wawi-User genutzt wird.
1. In den Stammdaten der Wawi muss hinterlegbar sein, ob eine Soll- oder Ist-Versteuerung vorliegt. Leider bedient die Wawi im Augenblick nur die Ist-Versteuerung, da nur das Zahlungs- und nicht das Rechnungsdatum exportiert wird.
2. Als nächstes muss im Kundenstamm ein Feld für die eindeutige Zuordnung des Kunden zu einem von mindestens drei verschiedenen Konten möglich sein: a) Inland + EU mit Mehrwertsteuer, b) Drittländer ohne Mehrwertsteuer und c) EU mit USt.ID - ohne Mehrwertsteuer. Diese Rechnungen müssen auch separat exportierbar sein (Erleichterung für Zusammenfassende Meldung, falls die EÜR das nicht beherrscht; Separate Archvierung zusammen mit den Versandpapieren als Exportnachweis). Evebtuell kann man ja "a)" noch einzeln in Inland und EU mit Mehrwertsteuer separieren.
3. In den Stammdaten der Wawi muss dieses Zuordnungsfeld (Kundentyp) in einen Kontennamen (abhängig von der jeweilig eingesetzten EÜR und den dort getroffenen Importdefinitionen) umgesetzt und exportiert werden.
Das sollte für eine EÜR erst einmal reichen.
Der nächste Schritt wäre die Anbindung der Verkäufe an eine richtige Fibu.
Hier muss automatisch JEDE Neuanklage + Änderung von Fibu-relevanten Kundendaten (vor allem Rechnungsadresse + Bankberbindung) in eine Exportdatei geschrieben werden, damit die Fibu ihren Kundenstamm aktualisieren kann. Für den Export der Umsätze muss jetzt außer der Rechnungsnummer auch noch die Kundennummer mit exportiert werden, damit in der Fibu eine Zuordnung zum Debitor vorgenommen werden kann. Hierbei ist vorausgesetzt, dass die automatische Anlage der Kundennummer in der Wawi in den fibu-konformen Nummernkreis gesetzt wurde.
Das sollte fürs Erste reichen, um die Wichtigsten Prozesse zu vereinfachen.
Wie gesagt - das hier sollte nur der erste Schritt sein. Die separate Kontierung der Versandkosten nach Region (Inland/EU/Drittländer) sowie die separate Kontierung der Mehrwertsteuer für die verschiedenen Prozentualen Werte wird hier noch nicht angefasst, ebensowenig wie der Einkauf.
Ich gehe einfach einmal davon aus, dass man klein anfängt, und nicht gleich eine komplette Fibu-Schnittstelle mit allem was dazugehört ( DATEV-Kontenrahmen; ÜBertragung aller Lieferanten- und Kundendaten+deren Änderungen; Zuordnung aller Einkäufe zu den Sachkonten; Aufdröseln der Versandkosten+Skonti auf die Konten; Abgleich offener Saldi und Zahlungen...) bedienen möchte, denn dann müüste die Wawi so ziemlich umgekrempelt werden.
Also gehe ich einfach einmal von den Bedürfnissen an eine Einnahme-Überschuss-Rechnung aus, die sicherlich vom größten Teil der JTL-Wawi-User genutzt wird.
1. In den Stammdaten der Wawi muss hinterlegbar sein, ob eine Soll- oder Ist-Versteuerung vorliegt. Leider bedient die Wawi im Augenblick nur die Ist-Versteuerung, da nur das Zahlungs- und nicht das Rechnungsdatum exportiert wird.
2. Als nächstes muss im Kundenstamm ein Feld für die eindeutige Zuordnung des Kunden zu einem von mindestens drei verschiedenen Konten möglich sein: a) Inland + EU mit Mehrwertsteuer, b) Drittländer ohne Mehrwertsteuer und c) EU mit USt.ID - ohne Mehrwertsteuer. Diese Rechnungen müssen auch separat exportierbar sein (Erleichterung für Zusammenfassende Meldung, falls die EÜR das nicht beherrscht; Separate Archvierung zusammen mit den Versandpapieren als Exportnachweis). Evebtuell kann man ja "a)" noch einzeln in Inland und EU mit Mehrwertsteuer separieren.
3. In den Stammdaten der Wawi muss dieses Zuordnungsfeld (Kundentyp) in einen Kontennamen (abhängig von der jeweilig eingesetzten EÜR und den dort getroffenen Importdefinitionen) umgesetzt und exportiert werden.
Das sollte für eine EÜR erst einmal reichen.
Der nächste Schritt wäre die Anbindung der Verkäufe an eine richtige Fibu.
Hier muss automatisch JEDE Neuanklage + Änderung von Fibu-relevanten Kundendaten (vor allem Rechnungsadresse + Bankberbindung) in eine Exportdatei geschrieben werden, damit die Fibu ihren Kundenstamm aktualisieren kann. Für den Export der Umsätze muss jetzt außer der Rechnungsnummer auch noch die Kundennummer mit exportiert werden, damit in der Fibu eine Zuordnung zum Debitor vorgenommen werden kann. Hierbei ist vorausgesetzt, dass die automatische Anlage der Kundennummer in der Wawi in den fibu-konformen Nummernkreis gesetzt wurde.
Das sollte fürs Erste reichen, um die Wichtigsten Prozesse zu vereinfachen.
Wie gesagt - das hier sollte nur der erste Schritt sein. Die separate Kontierung der Versandkosten nach Region (Inland/EU/Drittländer) sowie die separate Kontierung der Mehrwertsteuer für die verschiedenen Prozentualen Werte wird hier noch nicht angefasst, ebensowenig wie der Einkauf.