AW: Artikelstatus - Was ist ein Verkauf
Das ist schon klar, mir kommt es nur darauf an, dass die Statistik nicht auch auf falschen Definitionen aufbaut. Sie soll das reale Geschäft abbilden - und - ein in einem Auftrag stehender Artikel ist bei Vorkasse so lange nicht verkauft, bis die Kohle da ist. Von der Seite der Programmierer ist die "Denke" da natürlich anders. In ebay ist ein "Verkauf" gelaufen, die Gebühren wurden berechnet.
EA hat die Transaktion abgewickelt; die Gebühren wurden berechnet - auch klar. Da ist aus kaufmännischer Sicht alles in Ordnung. Wenn es aber um einen Warenfluss geht, muss das auch von der Statistik als solcher berücksichtigt werden.
Bei Rechnungskäufen im B2B-Projektgeschäft würde man bei einer Statistik auf dieser Basis und evtl. Einkaufsplanung tüchtig auf die Nase fallen - wie oft werden da Aufträge noch in letzter Minute geändert...
Schon die Bestandsreservierung im Auftrag ist fragwürdig und sollte abgeschaltet werden können. Ich muss jetzt immer "Lagerbestand darf kleiner Null werden" aktivieren, um bei einigen Artikeln überhaupt Aufträge anlegen zu können, obwohl ich das eigendlich gar nicht will.
Wie gesagt - seht das nicht als Gemecker an. Ich habe jahrelang zuerst im Einzelhandel und dann im Großhandel mit angekoppelter Produktion und laufendem Projektgeschäft gearbeitet und war mit für dafür verantwortlich, dass alle Prozesse sauber abgebildet wurden und immer ein möglichst genauer Überblick vor allem des Warenflusses vorhanden war. Ein extrem wichtiger Punkt war dabei eine ausgeklügelte Rückstandsverwaltung und eine lückenlose Artikelverfolgung.
Die beste Variante ist die komplette Verlinkung aller internen Vörgange. Wenn ich in der Auftragsliste in einen Auftrag gehe und dort auf den Artikel klicke, muss das Artikelfenster aufgehen.
Wenn ich in der Rechnungsliste auf die Auftragnummer klicke, geht der Auftrag auf; über dem Auftrag ist in Form eines Organigramms abgebildet, welche Einkäufe ausgelöst wurden, welche Teillieferungen wann erstellt wurden und in welcher Rechnung sie berechnet wurden u.s.w.
Im Augenblick ist unser jetziges Geschäft noch recht klein und ich kann die
Wawi noch nutzen, aber man stößt schon jetzt immer wieder an Grenzen (siehe meinen Beitrag zur fehlenden Bestandssicherheit, fehlende Tabelle Lieferungen, keine einheitliche Adressverwaltung, keine Möglichkeit einen Auftraggeber mit abweichender Lieferadresse und abweichender Rechnungsadresse zu verwalten. (Einkauf Hannover bestellt, Lieferung geht an Sub-Firma XYZ in Buxdehude, die Rechnung erhält die Konzernzentrale in Berlin.)
Wenn der ausgezeichnet zu bedienende
Shop und die gut funktionierende ebay-Anbindung nicht wären....
Andreas