Hallo,
ich möchte an dieser Stelle eine kleine Anmerkung hinzufügen, was das neue Produkt Warenpost International betriffr:
In der Zeit vor der Warenpost, als wir Kleinteile ins Ausland als Brief-Einschreiben verschickt haben, ist uns fast nie etwas abhandengekommen. Einmal ist ein Einschreiben verlorengegangen und wir haben 35 Euro plus Versandkosten erstattet bekommen. Seit Januar 2019 sind bereits 3 Warenbriefe verlorengegangen. Für die erste Nachforschung erhielten wir sage und schreibe 20 Euro für den Warenwert inkl. Versandkosten!!! Was wir nicht wußten, weil die Post das so gut versteckt hat, bei "Tracking" gibt es diesen mickrigen Betrag. Erst wenn man "Unterschrift" kauft, gibt es um die 30 Euro. Hinzu kommt, daß rund 20% aller Warenpost bei der Auslieferung nicht gescannt wird und damit bei der Nachverfolgung mit dem Status "im Zielland eingetroffen" hängen bleibt. Das ist eine große Sauerei, vermutlich bedingt, daß die Zusteller in vielen Ländern (insbesondere in Frankreich) entweder nicht das passende Programm auf dem Lesegerät haben, oder es nicht beherrschen oder nicht wissen, daß Tracked dokumentiert werden muß. Fazit: wenn man über PayPal verkauft, läuft man Gefahr, daß der eine oder andere Käufer, der das Brieflein vor der Haustür findet, einen Fall eröffnet, der Verkäufer leisten muß und dann gerade mal 10 Euro für den Warenwert erhält (im Gegensatz zu früher 35 Euro - mit saftiger Preiserhöhung).
Damit hat die Deutsche Post wieder mal einen Beitrag geleistet, wie wir uns im internationalen Handel ein Loch ins Knie bohren und entweder noch mehr draufzahlen oder es ganz lassen.
Also Augen auf bei der Warenpost International, besser die teurste Variante "Unterschrift" wählen und beim Wert über 25 Euro überlegen, ob man nicht lieber als DHL-Paket verschickt. Zwar gibt es zur Warenpost das Zusatzprodukt "Wertgbrief International", aber das kann man nicht online kaufen, sondern nur in der Poststelle für 2,50 Euro und das ganze hält dann auf und verursacht eine weitere Buchung.