Neu Closest Droppoint: Wie im Shop dem Kunden anbieten?

ongnamo

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31. März 2013
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Hallo,

mit dem jährlichen Preiserhöhungsschreiben der DHL kam auch der Hinweis, dass ab 1.2.25 CDP auch für Polen zur Verfügung steht und im Laufe des Jahres dann weitere EU-Länder folgen. Insofern gewinnt das Thema an Relevanz.

Wie erreicht man es, dass der Kunde im Shop CDP auswählen kann, dadurch entsprechend etwas weniger an Versandkosten zahlt und dann auch in der Wawi die entsprechende CDP-aktive Versandart gefunden wird: Muss man dafür für die betroffenen Länder die bisherigen Versandarten duplizieren und dem Kunden dann quasi zwei Versandarten zur Auswahl geben?
 

frankell

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9. September 2019
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Hallo @ongnamo,

wir haben schon immer DHL Premium und Standard angeboten, wenn beides angeboten wurde (Standard gab es ja innerhalb der EU nicht, bis das im letzten Jahr mit CDP anfing). Daher gab es bei uns schon immer für die Kunden eine Auswahlmöglichkeit, wenn sie seitens DHL bestand. Da wir im Großen und Ganze die Versandkosten einfach weitergeben, haben wir auch die Unterscheidungen nach Versandzone und Sonderkonditionen pro Land per eigenen Versandarten abgebildet. Da kommt einiges zusammen.

Im Zuge der Einführung und schrittweisen Erweiterung von CDP ist das für uns kein neues Prozedere, halt "nur" weitere Versandarten, diese dann auch immer mit dem deutlichen Hinweis versehen, dass es sich um eine CDP-Zustellung handelt.

Wenn ein Shop-Auftrag reinkommt, wird die dort vorhandene Versandart per Workflow (bzw. einem von sehr vielen Workflows) von einer Wawi-Versandart ersetzt. Der Preis aus dem Shop bleibt dabei natürlich bestehen.

Zum Glück gibt es aktuell nur die Wahl aus Premium und Standard oder Premium und CDP und nicht noch Premium und Standard und CDP. :)

Um nicht jede Versandart händisch neu einzugeben, habe ich mich auch mit dem Duplizieren und Anpassen beholfen. Nicht so viel Spaß macht die Aktualisierung der Preise, wenn wir "mitziehen". Aber das mache ich mittlerweile halbautomatisch, um nicht über 1.000 Preise händisch aktualisieren zu müssen.
 
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ongnamo

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31. März 2013
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Hallo Frankell,

vielen Dank für die ausführliche Darstellung. So ähnlich hatte ich das schon "befürchtet" und in Bezug auf die Workflows machen wir das auch so. Das heißt also im Klartext für mich, die vorhandenen DHL Versandarten, die es auch mit CDP gibt, zu duplizieren.

Mich interessiert dein letzter Absatz: Das manuelle Aktualisieren der Preis im JTL Shop ist grausam. Verstehe bis heute nicht, warum man nicht mit Regeln arbeiten kann (z.B. Grundpreis plus x EUR pro kg), sondern jedes kg explizit eintragen muss. Ich habe auch schon überlegt, wie man das besser lösen kann. Da ich kein Programmierer bin und auch keinen im Hause habe, wage ich mich nicht daran, irgendetwas in die Datenbank zu pumpen. Wie hast _du_ das gelöst?
 

frankell

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9. September 2019
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Verstehe bis heute nicht, warum man nicht mit Regeln arbeiten kann (z.B. Grundpreis plus x EUR pro kg), sondern jedes kg explizit eintragen muss.

Ja, ist einer der alten Hüte. Ich kann es auch nicht wirklich verstehen, weil mindestens der Branchenprimus ja nun einmal seit Ewigkeiten mit Grundpreisen + x/kg arbeitet. Gibt natürlich auch andere Vorgehensweisen wie bspw. bei UPS, aber das ist für mich kein Grund, das, was vom Prinzip her einfach abzubilden wäre, nicht abzubilden, da es eine große Erleichterung für viele wäre. Kann aber auch sein, dass Ihr und wir nur zu wenigen gehören, die nicht-pauschale Versandkosten anbieten, sondern diese einfach weiterreichen.


Mit ganz viel Excel (ich muss darin eh Übersichten für unsere Website erstellen) und einem CSV-Import in phpmyadmin. Klingt gruselig und ist es auch, aber immer noch besser und weniger fehleranfällig, als alle Preise händisch zu aktualisieren. Ein vollständiges SQL-UPDATE mache ich nicht, weil wir gerade im B2C-Bereich gerne abrunden, aber mal mehr, mal weniger, neben anderen Unregelmäßigkeiten. Das kann man also gar nicht mit einem Algorithmus umsetzen.
 
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ongnamo

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31. März 2013
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Danke 🙏 für den Hinweis auf phpmyadmin: Ist zwar eine gefahrgeneigte Tätigkeit, aber durchaus machbar, auch ohne SQL-Kenntnisse. So werde ich das auch machen. Das Schöne ist: Die upload Dateien lassen sich vorbereiten und können zum Zeitpunkt x dann eingespielt werden.
 
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