Neu Workflow wird nicht ausgeführt, weil der Lieferantenbestand als WMS Bestand erkannt wird

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jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
888
49
#1
Hallo,
mein WF soll etwas machen, wenn folgendes erfüllt ist:

Bild1.jpg

Die Simulation hat ergeben, dass der WF nicht greift, wenn im Artikel beim Lieferanten "Zum eigenen Lagerbestand hinzufügen" angehakt ist.
Begründung:

Bild2.jpg

Erst wenn ich den Haken beim "Lagerbestand hinzufügen" rausnehme, dann greift der WF.

Es sieht so aus, als würde die Wawi den Lieferantenbestand dem WMS zuordnen.
Sind meine Einstellungen evtl. falsch?
Es macht doch keinen Sinn, dass ein Dropshipper nicht mit Lagerbestand arbeitet.
 

Rico Giesler

Administrator
Mitarbeiter
10. Mai 2017
8.847
789
#2
Wenn du mit "Zum eigenen Lagerbestand hinzufügen" arbeitest, dann sagst du dem System quasi dass die Ware bei dir liegt. In dem Fall in deinem WMS-Lager.
Du möchtest ja aber dass der Versand durch den Dropshipper gemacht wird wenn es bei dir eben nicht im Lager ist.
Daher wäre es die korrekte Einstellung "Zum eigenen Lagerbestand hinzufügen" raus zu nehmen.
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
888
49
#3
Daher wäre es die korrekte Einstellung "Zum eigenen Lagerbestand hinzufügen" raus zu nehmen.
Dann würden aber meine Artikel bei Ebay beendet werden. Und auch auf anderen Marktplätzen.
Um genau zu sein, wäre Dropshipping dann gar nicht möglich, das nur mit eigenem Bestand Artikel angeboten werden könnten. Dafür brauche ich dann aber kein DS mehr.

Hmm..wo ist mein Denkfehler....
 

jendris

Sehr aktives Mitglied
1. April 2011
888
49
#4
Für alle Betroffenen, nachdem der Support sich eingeschaltet hat, folgender Sachverhalt:
JTL verschiebt den Lieferantenbestand tatsächlich in alle verfügbaren Läger.
Will man also Dropshipping betreiben, dabei aber seinen WMS Bestand vom Dropshipping ausschließen, so darf man den Haken beim "Zum eigenen Lagerbestand hinzufügen" nicht setzten, weil dieser dann dem WMS Bestand
hinzugefügt wird, was wiederum zur Folge hat, das die Marktplätze nicht bestückt werden, weil kein Bestand vorhanden ist. Ein Widerspruch in sich.
JTL hat nicht vernünftig zu Ende gestetet, und die DOKU ist schlichtweg FALSCH.
So wie hier abgebildet geht es eben nicht.

Bild1.jpg


https://guide.jtl-software.de/Dropshipping_in_JTL-Wawi_automatisieren

Aber es gibt schon ein Ticket, welches wiederum leider schon seit 2 Jahren existiert, und die Priorität unwichtig ist.
https://issues.jtl-software.de/issues/WAWI-17618

Vielleicht hat ja noch jemand eine andere Idee, oder ein Lösungsansatz, wie man das Dropshipping umsetzten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

dholle

Aktives Mitglied
19. Dezember 2016
9
2
#5
Hi,

wir hatten hier ein ähnliches Problem. Ich habe es jetzt gelöst, indem ich per SQL den Eigenbestand abfrage.

Um den tatsächlichen Eigenbestand zu erhalten muss man bei den "Bedingungen" unter Erweiterte Eigenschaften eine neu Erstellen. Diese einfach "Eigenbestand" nennen (oder wie auch immer). hier dann die folgenden Zeilen einfügen:

{% capture itemquery %}Select flagerbestandeigen from tlagerbestand where kArtikel = {{ Vorgang.Allgemein.Stammdaten.InterneArtikelnummer | SqlEscape }}{% endcapture -%}
{% assign result = itemquery | DirectQueryScalar -%}
{{ result }}

Achtung, diese Abfrage ist bei uns im Bereich "Artikel" somit habe ich den entsprechenden Artikel schon als Variable... in anderen Bereichen muss man evtl. die interne ArtikelNr (nicht die SKU) erstmal selektieren...
Mit mehreren Artikel müsste man also mit einer For-Schleife alle möglichen durchgehen.
Hat man nur die Artikelnummern (SKU), müsste man mit einem JOIN die Tabellen tArtikel und tLagerbestand verknüpfen auf "kArtikel"....

Die Rückgabe gibt den tatsächlichen Eigenbestand als Zahl zurück.
Diese kann dann in div. logischen Operationen genutzt werden.
Mit den Werten aus "Reserviert" etc. kann man dann noch feiner Abstimmen, was passieren soll.

Viele Grüße Daniel