Offen Welche FiBu für Bilanzierung?

Ahab

Gut bekanntes Mitglied
3. April 2011
266
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AW: Welche FiBu für Bilanzierung?

Immerhin heißt das, in der FiBu muß ich jede Rechnung händisch als Splitbuchung umbuchen. Bei mehrere Tausend im Monat habe ich ganz schön was zu tun 🙁

Besteht dann evtl. in JTL die Möglichkeit die Rechnungen schon gesplittet zu exportieren - damit zwei Buchnungen in der FiBu automatisch erzeugt werden (auf 4400 und 6802)? Ich verstehe, dass man nicht alles automatisieren kann. Aber in meinem Fall handelt es sich in 99% aller Fälle nur darum, die Frachtkosten auszusplitten.

Der derzeitige Export weist nach meinem letzten Stand nur die Belegsumme und die Steuer sowie die Kundendaten aus.
Positionen werden nicht ausgegeben.

Ergo: derzeit nicht.

Würden Positionen ausgegeben könnte man dies bei einer guten Fibu beim Import z.B. anhand der Positionsbezeichnung erkennen und halbautomatisch buchen.
 

ta428

Aktives Mitglied
17. Oktober 2012
5
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AW: Welche FiBu für Bilanzierung?

Es sollten hier meiner Meinung nach so viele Optionen wie möglich eingeplant werden! Ideal wäre die Zuweisung der Erlöskonten je nach Liefergebiet zu ermöglichen, sodass man eine Zuweisung der Frachtkosten nach Steuersätzen hat.

Wenn die Splitbuchungen sowieso wieder von der Buchhaltung vorgenommen werden müssen, bin ich schneller die Belege gleich alle händisch einzubuchen - als Konten und Rechnungen zu durchforsten um hier die falsch gebuchten Frachtkosten wieder aus meinen Erlösen herauszubuchen!!
 

Nele

Aktives Mitglied
8. Oktober 2012
10
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Berlin
AW: Welche FiBu für Bilanzierung?

Hallo zusammen,

der Frachtkostensplit nach Liefergebiet (EU, Inland, Drittland) sowie Erlöskontenvergabe nach Warengruppe und Liefergebiet steht bei uns noch an. Dann wird man das so exportieren können.

Beim Frachtkostensplit überlegen wir, ob hier eine globale Einstellung ausreicht oder zusätzlich pro Versandart unterschiedliche Erlöskonten sinnvoll wären - wäre nett, wenn ihr dazu was schreibt.

Bitte gleich pro Versandart! Freue mich schon darauf 🙂
 

AKO

Gut bekanntes Mitglied
26. Juni 2010
303
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AW: Welche FiBu für Bilanzierung?

Ich sehe den Widerspruch nicht.

.....

Es ist selbst in grossen Unternehmen vollkommen normal, dass die endgültige Kontierung erst in der Buchhaltung erfolgt.
Ganz einfach weil die für Materialstämme / Versandaufwände / Sonstige Aufwände zuständigen Mitarbeiter Lagerarbeiter, Packer oder Hilfsarbeiter sind.
Die haben keinen blassen Schimmer auf welches Konto die Positionen einer Rechnung gebucht werden sollen.

Der Vorgang aus der Faktura wird zur Bearbeitung an die Buchhaltung übergeben. Dort splitet man und gut ist.
Dafür sind Splitbuchungen doch gedacht.

....

Je grösser die Firma / zahlreicher die Buchungsbelege umsomehr Arbeit hat die Buchhaltung.
Auch normal.

Nö, so gehts ab einer gewissen Größe einfach nicht mehr!
Größere Firmen hinterlegen in ihren Vorsystemen (sprich Warenwirtschaft) alle Buchungsregeln pro Artikel, Warengruppe oder was auch immer.
Anhand dieser Regeln werden dann Buchungen von der Wawi erzeugt und an die Fibu - automatisiert - übergeben.

In der Regel fasst diese Buchungen kein Buchhalter mehr an. Der Aufwand im Massengeschäft ist viel zu groß. Oder meint ihr wirklich Amazon greift händisch seine Millionen von Erlösbuchungen ein?

Genau in die Richtung gehen ja auch die Äußerungen von JTL.
 

Ahab

Gut bekanntes Mitglied
3. April 2011
266
5
AW: Welche FiBu für Bilanzierung?

Du beschreibst den Idealzustand.
Leider ist die Realität anders 😉

Unsere Buchhaltung (Unternehmen mit ca 1500 Mitarbeitern, weltweit aufgestellt) ist zu mehr als der Hälfte ihrer Zeit damit beschäftigt manuell Buchungen nachzuarbeiten. Ok der Löwenanteil ist das Verbuchen externer Belege, aber es sind immer noch reichlich interne Belege, die bei der automatischen Kontenfindung nicht passen oder nicht mit einer Regel getroffen werden können.

Liegt aber auch am Geschäft.
Ein reiner Handel wie hier im Forum überwiegt hat eine recht hohe automatische Kontenfindung.
Im produktiven Umfeld wird jedoch sehr viel manuell korrigiert.
Und das nichtmal weil ein hoher Anteil Fehlbuchungen durch den Fachbereich passiert, sondern weil es einfach nicht möglich ist alle Buchungen sauber vorzukontieren. Der Faktor Kunde und die externen Dienstleister spielen da nicht mit.

Aber es führt jetzt wohl zu weit 😉

Fakt ist: schön, dass JTL das Thema zumindest auf der Fahne hat 😉
 

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