Vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung dazu!
Ich habe dennoch den WorldShip-Installationstermin wahrgenommen und mir das Thema etwas näher angesehen.
Die Software selbst ist optisch kein Sternstück moderner Entwicklungsarbeit und erinnert stark an DeliSprint (Office 2006 / 2010), lässt sich aber für die Basics mit kleineren Kniffen auch mit JTL nach ersten Erkenntnissen ganz gut nutzen.
Ein paar Infos dazu:
- WorldShip ist für uns eine Überbrückungslösung, deren Verwendung durchaus mit geringem, manuellem Aufwand verbunden ist, z.B.:
- Automatischer Import muss nach jedem Start des Rechners extra durch die Mitarbeiter aktiviert werden (sonst kommt kein Label)
- Tagesabschluss muss händisch gemacht werden (Aufwand ist aber sehr gering)
- Die Installation und Konfiguration ist wirklich sehr umfangreich und ohne entsprechenden UPS-Fachmann nicht machbar.
- Dauer 4+ Stunden mit Konfiguration der Wawi, erstellen entsprechender Vorlagen, Netzwerkfreigaben und Pfade.
Die Freigaben an und für sich sind auch überschaubar und lassen sich abhängig der Netzwerkstruktur auch ohne irgendwelche Sicherheitslücken zu schaffen, implementieren.
- Es wird eine zentrale Station installiert und alle weiteren Arbeitsplätze müssen zusätzlich als Remote-Stationen installiert werden.
Die Installation und Konfiguration der Remote-Stationen ist allerdings verhältnismäßig einfach und schnell (10-20 Minuten) - das kann man bei weiteren Arbeitsplätzen auch ohne Fachmann.
- CSV-Exporte sollte man mit WorldShip nicht verwenden, die Empfehlung liegt ganz klar bei XML-Export
- XML erzeugt pro Sendung eine Datei, welche im Zuge des Druckvorgangs verändert wird, d.h. hier besteht das Problem nicht, dass die alten Label-Informationen in der exportierten CSV-Datei bleiben
- Für den Import nutzen wir den Versanddatenimport (neu Versanddatenaustausch) aus WMS / Packtisch
- Versand in das EU-Ausland haben wir nicht berücksichtigt, das scheint nach aktuellem Kenntnisstand mit den Ausgabewegen der XML's von JTL und dem Tarifmodell von UPS Probleme machen bzw. sehr schnell teuer werden zu können (je nach Tarif).
Wir haben täglich auch mehrere 100 Pakete, die für den Versand mit UPS in Frage kommen, in meiner Testphase konnte ich erst einmal keinen Showstopper erkennen.
Im Laufe der Woche werde ich das ganze scharf schalten und dann gerne noch einmal berichten.