Offen Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

handelwandel

Gut bekanntes Mitglied
29. September 2009
188
1
Stuttgart
Hallo zusammen,

ich hatte vor kurzem eine Reklamation von einem Kunden aus der Schweiz, welcher am 26.05.2010 einen Artikel von mir gekauft hat.

Nun habe ich bei dem Hersteller angefragt, ob es möglich wäre, diese Reklamation in der Schweizer Niederlassung des Herstellers zu bearbeiten.

Geht leider nicht, Artikel muss nach Deutschland geschickt werden.
Das wären jedoch 13,40 € für den Rückversand, und nochmals 13,40 € für den Hinversand, der Artikelwert beträgt jedoch nur 47,90 € und somit hätte ich ordentlich draufgezahlt.

Da die 6 Monate um sind, und eigentlich die Beweislastumkehr in Kraft tritt, müsste der Kunde doch die Kosten für den Versand zu mir tragen?

Über hilfreiche antworten würde ich mich freuen.

Viele Grüße

Johann
 

D********t

Guest
AW: Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

Das hat nichts mit der Beweislastumgehr zu tun, aus Deinem geschrieben höre ich heraus, das die Reklamation berechtigt ist, von daher musst Du mit den Versandkosten in den sauren Apfel beissen... Sowas gehört zum täglichen Geschäft des Onlinehändlers und muss mit einkalkuliert werden. Aber mal ganz ehrlich, so oft kommt sowas doch nicht vor, oder?
 

handelwandel

Gut bekanntes Mitglied
29. September 2009
188
1
Stuttgart
AW: Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

Das hat nichts mit der Beweislastumgehr zu tun, aus Deinem geschrieben höre ich heraus, das die Reklamation berechtigt ist, von daher musst Du mit den Versandkosten in den sauren Apfel beissen... Sowas gehört zum täglichen Geschäft des Onlinehändlers und muss mit einkalkuliert werden. Aber mal ganz ehrlich, so oft kommt sowas doch nicht vor, oder?


Gut, danke für deine Antwort.

Es geht um einen Bewässerungscomputer von Gardena.

Dieser Lädt über eine eingebaute Solarzelle den integrierten Akku.

Nachricht vom Kunden:
Das Gerät ist immer am selben Ort platziert (Sonnenseite). Es hat im vergangen Jahr sein Dienst getan. Erst jetzt nach der Überwinterung ist das Problem aufgetreten. Wir hatten das Gerät im Herbst demontiert und Zuhause im Keller überwintert.
Letztens kam schon ein Gerät zurück, welches total verkalkt war, also nicht mal ein Defekt...

Meistens sind es Bedienungsfehler der Kunden oder schlechte Wasserqualität.

Falls das Gerät im Keller lag, und der Akku nicht herausgenommen wurde, ist er mit Sicherheit defekt, was mache ich, wenn sich das herausstellt beim eintreffen des Gerätes?
 

handelwandel

Gut bekanntes Mitglied
29. September 2009
188
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Stuttgart
AW: Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

Ich denke mal sämtliche Versandkosten vom Kunden einfordern bevor Du das Gerät an ihn zurückschickst.

Keine Rechtsberatung!


Ich schreibe dem Kunden jetzt nochmals eine E-Mail, mit der Frage, wie der Akku gelagert wurde und was für einen "neuen" Akku er getestet hat.

Falls sich der Fehler so nicht beseitigen lässt, soll er das Gerät zurück schicken, und ich messe mal mit dem Multimeter nach, ob überhaupt eine Spannung erzeugt wird, die den Akku laden kann.

Sollte keine Spannung anliegen, ist es eindeutig und der Gartencomputer wird an Gardena geschickt, denn dann liegt wohl ein Defekt vor.

Vielen Dank für deine Hilfe, Dunkelwelt

Viele Grüße

Johann
 

hansibubi

Aktives Mitglied
4. Dezember 2010
738
0
AW: Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

Auf Akku gibts doch sowieso nur ein halbes Jahr Garantie, jedenfalls bei Aldi/Medion. Ich weiß nicht ob das generell so ist.
 

handelwandel

Gut bekanntes Mitglied
29. September 2009
188
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Stuttgart
AW: Reklamation aus der Schweiz, Versandkosten für Rückversand

Auf Akku gibts doch sowieso nur ein halbes Jahr Garantie, jedenfalls bei Aldi/Medion. Ich weiß nicht ob das generell so ist.


Garantie gebe ich generell keine.

Falls jemand Garantie auf einen Akku gibt, treibt er sich selbst in den Ruin, falls die Kunden das auch nutzen.

Der Kunde behauptet aber, das die Akkus nicht mehr geladen werden, er hat angeblich sogar einen "neuen" Akku eingesetzt.

Nur ist der Sinn der Integrierten Solarzelle ein anderer, diese dient lediglich dazu, den Akku im Betriebszustand zu halten, wenn ein leerer Akku in das Gerät eingesetzt wird, schafft die Solarzelle es niemals alleine den Akku richtig aufzuladen.

Wenn ein Akku wie NiCd oder NiMh einige Monate gelagert wird, sogar noch in einem Gerät, entlädt er sich so weit, das man ihn eigentlich entsorgen kann. Richtig Leistung wird er nicht mehr bringen, dazu ist der Innenwiderstand dann zu hoch...
 

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