Neu Vollautomatische Preiskalkulation!

DITH-Shop

Sehr aktives Mitglied
8. Juli 2013
2.382
65
Ich "stimme" für die "automatische Preisberechnung" - sofern sich erstellte Angebots-Formeln auch auf Artikel und auf ganze Kategorien kopieren lassen.
Die Preiskalkulation 1.0 hat mich nie wirklich überzeugen können.
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.173
277
Vor JTL kamen wir von Büro+ ERP, einer Warenwirtschaft, die ihre Stärken ganz klar in der robusten Kalkulation hat.
Insofern ist und bleibt die quasi nicht vorhandene automatisierte Preiskalkulation in usneren Augen eine der größten Schwächen von JTL.

Grundsätzlich läuft es auf folgendes hinaus: jede Firma auf der Welt hat Fixkosten. Diese sind Stand jetzt in der Wawi nicht abgebildet. Selbst der EK0, der ja die Grundlage aller Kalkulationen bildet stößt Stand jetzt keine Workflows an.

In meinen Augen springt Ihr da noch viel zu kurz. JTL ist spezialisiert auf den digitalen Versandhandel inklusive Marktplätzen. Grundsätzlich müssen hier nicht nur individuelle Preisparameter hinterlegt werden können:

Marktplatzkosten individuell für jede Verkaufsplattform
Werbungspauschalen individuell für jede Verkaufsplattform
Kommissionsgebühren, fix und prozentual
Deckungsbeträge, fix und prozentual
Produktionskosten, fix und prozentual
Handlingkosten, fix und prozentual
Lagerkosten, fix und prozentual
Generalaufschläge für Warengruppen, fix und prozentual
Zeitgesteuerte Rabatte, fix und prozentual
Mindestpreise und Höchstpreise für Repricer wie Euren eigenen
individuelle Rundungsgruppen
Abhängigkeitskalkulationen (Stücklisten -> 10% Rabatt auf Einzelpreise)

Vieles davon ist artikelübergreifend und es wäre absolut sinnvoll hier mehrere eigene Vorlagen zu hinterlegen, die man den Artikeln (natürlich auch via Ameise) zuweisen kann.

Ich hoffe hier schon seit längerem auf eine Lösung, schön dass Ihr das endlich angeht!
 

apalusa

Mitglied
22. Oktober 2018
35
8
Im ersten Moment würde ich für die Preiskalkulation 2.0 stimmen, allerdings hauptsächlich da es so aussieht als wäre hiermit folgende Situation für uns am ehesten Umsetzbar:
Wir haben Artikel deren Material stark im Wert schwankt und deshalb regelmäßig die Preise aktualisiert werden müssen. Jeder Hersteller hat aber eine eigene uns nicht bekannte Kalkulation. Allerdings bieten uns die Hersteller an, die Artikelnummern inklusive unserem bereits berechneten EK auf einem Server bereit zu stellen als CSV Datei. Wenn wir darauf über die Preiskalkulation zugreifen könnten um die entsprechenden Preise für die Kalkulation, die vielleicht einmal die Woche läuft, abzurufen, wäre das doch schon sehr praktisch für uns.
Im Moment hatten wir einmal mit der Möglichkeit gespielt, dies über die Ameise und ein Script zu erledigen, aber wenn dies mit der Preiskalkulation 2.0 irgendwie Möglich gemacht werden könnte wäre dies natürlich um einiges leichter. Natürlich müssten wir die Datei trotzdem über ein eigenes Script auf den Server laden, aber wenn die Preise aus der Datei in einem lokalen Verzeichnis genommen werden könnten, würde das schon reichen.

Unabhängig von diesem speziellen Fall, wäre natürlich die automatische Preisanpassung auch sehr praktisch sofern hier entsprechend auch die Regeln massenweise bei mehreren Artikeln gesetzt werden können (spezifisch in der WaWi per Rechtsklick o.ä. nicht nur über die Ameise). Hier wäre es auch noch super wenn man für das Berechnen die Werte aus dem Preisvergleich berücksichtigen könnten um eine automatische Anpassung für den Onlineshop alla "Automatische Preisanpassung bei Amazon" einrichten zu können.
 
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Charly1325

Aktives Mitglied
9. März 2017
67
5
Hi,

wir sind wie @apalusa in einer ähnlichen Situation jedoch mit schwankenden EK-Preisen unserer Stücklistenkomponenten die abhängig von einer börsennotierten, tagesaktuellen Metallnotierung (DEL Notiz, bei uns Cu) sind.
Diese sind bei uns Elektrokabeln die bei den Lieferanten je nach Verfügbarkeit in unterschiedlichen Längen (üblich z.B. 50m / 100m/ 500m / 1000m /2000m) eingekauft, weiterverarbeitet und fertig konfektioniert zu einem Stücklistenartikel über den Shop bzw. den Plattformen verkauft werden.
Der EK-Preis bei unseren Lieferanten setzt sich zusammen aus: einmal ausverhandelter Preis pro lfm + Kupferzuschlag in €/100kg lt. tagesaktueller Metallnotierung publiziert auf der Homepage des jeweiligen Lieferanten.
Für Lieferantenbestellungen hinterlegen wir den ausverhandelten Preis (ohne Kupferzuschlag) und berichtigen im Zuge des Wareneinganges den EK-Preis um den Kupferzuschlag. Je nach Cu-Querschnitt des Kabels kann der Kupferzuschlag bei ca. 1/4 bis ca. 3/4 des EK-Preises ausmachen.

Für uns wäre es super, wenn zusätzlich zur vollautomatischen Preiskalkulation auch folgende Feateres (bei variablen Kompententen des EK-Preises) implement werden:
- bei Lieferantenbestellungen von unseren Kabel-Stücklistenkomponenten eine Formel hinterlegen werden kann wo der EK-Preis einschließlich dem Kupferzuschlag (müsste irgendwo manuell eingeben werden) berechnet wird und somit über den Wareneingang nicht mehr berichtigt werden muss.
- bei Artikeln die überverkaufbar sind (entweder da Lagerbestand 0 oder nur auf Bestellung lieferbar sind ) die angedachte vollautomatische Preiskalkulation von Stücklistenartikeln auch dieser Sachverhalt mittels der Möglichkeit einer Implementierung einer spezifischen Formel zur Berechnung des EK-Preises von Stücklistenkomponenten Rechnung getragen wird
- die Formel sollte auf Artikel- und Kategorie und Warengruppeebene hinterlegbar sein.
- Variablen der Formel in der Wawi übersichtlich editiert/kontrolliert und ev. upgeloadet bzw. Schnittstellen (API) implementiert werden können

Ich denke dass dies auch für andere verarbeitende Betriebe ein Thema ist da es tagesaktuelle Preisekomponenten auch für Kunststoffe, andere Metalle wie Pb, Al etc. gibt.

Bin gerne bereit JTL weitere Inputs zu geben bzw. stehe für Rückfragen gerne zur Verfügung - falls erwünscht

Danke
Charly
 

WaschmaschinenKing

Aktives Mitglied
8. Juni 2017
12
5
Uns wäre es wichtig prozentual Warengruppen und Kindartikel in fester prozentualer Abhängigkeit vom Vaterartikel verändern zu können. Auch Preisgruppen wären da denkbar.
Wir vertreiben Ersatzteile in verschiendenen Zustände. Der Hersteller zieht 1-2 im Jahr alle Preise aller Artikel gleich prozentual an.
 
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apalusa

Mitglied
22. Oktober 2018
35
8
Wenn die Kindartikel Preise vom Vaterartikel abhängig gemacht werden könnten wäre dass auch noch sehr praktisch. Wenn also der Vaterartikel teurer/günstiger wird, werden die Kinder auch teurer/günstiger so dass die Differenz zum Vater dann das selbe Verhältnis wie vorher hat. Umso genauer die Formel hierfür bestimmt werden kann, umso besser. Vor allem falls es möglich wird, mehr als nur einen Wert als Basis heranzuziehen.
 

nicolemo

Aktives Mitglied
8. Juli 2017
3
3
Hi Freunde,

unser Michael Spaltmann präsentiert euch 2 Konzepte zu einer automatischen Preiskalkulation in der JTL-Wawi. Wir freuen uns auf Ideen und Kritik, die wir verarbeiten können.


Gruß

Manuel
Hi Freunde,

unser Michael Spaltmann präsentiert euch 2 Konzepte zu einer automatischen Preiskalkulation in der JTL-Wawi. Wir freuen uns auf Ideen und Kritik, die wir verarbeiten können.


Gruß

Manuel
Hallo, das sieht super!
am wichtigsten wäre dass die Preise in JTL Shop sich nach die Preis von Markplätze wie amazon und ebay sich anpassen. Z.B. ändert den Preis auf amazon dann soll den Preis von JTL Shop nach einen Kalkulation sich anpassen damit diese nicht zu weit auseinander bleiben aber trotzdem den Versandpreis usw mit berücksichtigen.
Mit freundlichen Gruessen
 

WaschmaschinenKing

Aktives Mitglied
8. Juni 2017
12
5
Die Gefahr ist bei einer automatischen Preisanpassung, dass sich Artikel rapid gegen Gewinnspanne Null und darunter bewegen, sobald nur ein einziger Mitbewerber auch eine automatische Preisanpassung hat. Dies führt dann zu einer Abwärtsspirale. Dies dient keinem. Man vermarktet einen Artikel nur damit kaputt. Keiner hat dann Lust diesen preislich kaputten Artikel zu verkaufen und verschwindet nach einer gewissen Zeit vom Markt. Dies kann man gut bei eBay beobachten, wo viele nur auf das kurzfristige schnelle Geld aus sind. Verkaufsware nur nach Preis zu verkaufen hat nichts mit einem professionellen Verkauf zu tun. Der Preis sollte nachwievor nicht das einzige Argument sein !!! Service wie Versandgeschwindigkeit bzw. Bearbeitungsgeschwindigkeit wäre da eher ein Argument um sich von Mitbewerbern abzuheben. Lieber mit DPD oder UPS versenden statt mit hermes zu sparen und Zeit zu verlieren.

Ich finde dass eine interne Preis-Abhängigkeit (wie Vater- Kindartikel) das Leben deutlicher erleichtert, als sich an Mitbewerber zu halten. Um beständig zu bleiben sollten man sich nicht an Eintagsfliegen orientieren, die Artikel nicht sauber durch kalkulieren können und es nicht mal mitbekommen, wenn sie pro Artikel drauf zahlen. Solche Anbieter kann man durchaus abwarten und für diese kurze Zeit einen Marktanteil gönnen. Danach sind diese Anbieter eh wieder vom Markt, aber der Artikelpreis ist nicht kaputt.

Wer schon mal gebrauchte Bücher auf Amazon verkauft hat, weiß von was ich rede. Alle Bücher schaukeln sich früher oder später auf einen Cent herunter. Bei den extrem hohen Amazon-Gebühren bleibt nach auch 3,-€ Amazon-Versandkosten dann meist ein Minusbetrag über. Dann verliert man eh den Spaß dabei. Spenden bzw. wegschmeißen kann da dann leider günstiger sein.

So ein automatischer Preiskalkulator kann mir die Marktsituation aufzeigen wo ich mit meinen Artikel im Ranking stehe und bei welchen Artikel ich evtl. noch nachbessern muss um ein besseres Ranking zu bekommen. Das Ziel sollte aber nie sein, dass man bei einem Marktranking immer auf dem ersten Platz ist, dass ja meistens ja nur vom Preis abhängig ist, so wie ein Ranking bei Idealo, etc. die halt nur nach Preis auflisten.

Automatisch in ein durch berechnetes Preisgefüge einzugreifen zu lassen finde ich da sehr gefährlich und führt zweifellos zur preislichen Abwärtsspirale !!!

Da finde ich es eher sinnvoll wenn mir die WaWi evtl. farblich markiert, welcher Artikel kein oder kaum Gewinn abwirft. Man sollte deutlicher erkennen können wieweit ich meinem Kunden noch entgegen kommen kann, falls ich bei einer Sammelbestellung noch irgendwo Luft brauche.
 

DITH-Shop

Sehr aktives Mitglied
8. Juli 2013
2.382
65
Die Gefahr ist bei einer automatischen Preisanpassung, dass sich Artikel rapid gegen Gewinnspanne Null und darunter bewegen,....
Ich glaube das geht am Thema vorbei?
Es geht IMHO im Thread um PreisKALKULATION (EK + Kosten + Marge +++) und nicht um PreisANPASSUNG (VK an Mitbewerber / Marktplätze anpassen)

ICH brauche eine neue funktionsfähige KALKULATION => CSV Import 12 Mal täglich vom Lieferanten + eigene Formeln zur Kalkulation ergibt VK (leider gibt die bisherige Preiskalkulation sowas nicht her)
Mitbewerber und deren Preise sind mir völlig egal.
 
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Wissenssammler

Gut bekanntes Mitglied
27. März 2016
179
21
Kottenheim
Hat sich nochmal was getan?

Ich verleiche oft auch wo ich im Vergleich zu Mitbewerbern stehe, auf Grund unseres guten Services kann und will ich nicht der günstigste sein (wie oben schon erwähnt hat das dann auch nichts mit einer Kaufmänischen Kalkulation zu tun) aber was mir wichtig ist, dass ich je nach Plattform individuell die Gebühren berücksichtigen kann.

Zur Zeit mache ich diese Berechnung via Excel, in der ich anteilige Zahlungsgebühren, versandkosten verpackungsmaterial und Plattform Kosten berücksichtige. Des Weiteren ist mir wichtig, dass mein Shop immer günstiger ist als die jeweilige Verkaufs-Plattform, schließlich will ich die Kunden auf meinen Shop bekommen, mir die Plattformgebühren sparen und das geld lieber für Shop-Werbung ausgeben können.

Jetzt wird der ein oder andere Sagen verpackungsmaterial und Versandkosten haben doch nichts mit dem Artikelpreis zu tun, leider schon, da gerade bei günstigen Artikeln diese verhältnismässig stark die zu zahlenden Gebühren auf der jeweiligen Plattform beeinträchtigen.

Ich persöhnlich finde die Automatische Preiskalkulation die bessere Lösung, aber würde z.B. gerne die Kalkulation eingrenzen können, so dass z.B. erst bei Preisabweichungen von x Prozent für den Kunden ein neuer Preis erscheint. Das die Kalkulation max. X Prozent unter der UVP liegen soll usw.
Des weiteren fände ich wichtig, wenn man Formeln ähnlich wie bei Excel selbst erstellen kann. Einen Artikel für 5 € muss ich schließlich anders kaklulieren als einen für 500€ So könnte jeder Händler die Kalkulation auf seine Bedürfnisse anpassen und man könnte Formeln schreiben das der Faktor sich dynamisch zu dem Preis verändert.
Wie oben angesprochen versuche ich immer auf dem eigenen Webshop Günstiger an zu bieten, auch berücksichtige ich die diffrenzen von Gebühren auf Plattformen.

Praktisch wären wenn ich auf einen Artikel klicken kann und eine Kalkulation Rückwerts auswerten kann. Ich sehe jetzt das ein Mitbewerber ein für mich wichtiges Produkt reduziert hat (vielleicht unter den preis den ich Dynamisch ausgerechnet habe) Das ich eingeben kann gewünschter eBay Preis ist 3,50€ was bleibt wirklich hängen, kann ich den Preis mitgehen oder ist mir das zu wenig Ertrag für die Arbeit die da hinter steht.

Je nach Branche kann ich mir vorstellen das bei einigen nicht nur der Einkaufspreis sondern auch die mit dem Artikel verbundene Arbeitszeit wichtig ist. Das Man das sagen kann, bei dem Artikel soll noch ein Zusachlag x mit berücksichtigt werden.

Ich bin gespannt was kommt.
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
1.173
277
Super interessantes Angebot, das für mich aber sofort daran scheitert, dass ich diese Art von Firmendaten nicht im Netz haben will. Und der Preis ist echt happig.

Wenn ersteres allerdings kein Problem ist kann man mit dem Ding echt viel praktisches anstellen. Hab vor Jahren einen Test gemacht, sehr freundlicher Kontakt.
Wenn das Szenario auf die eigenen Bedürfnisse passt sicher eine gute Lösung.