Hallo erstmal zusammen.
Ich bin gerade dabei einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, und bin hier viel am lesen und lernen.
Größte Bauchschmerzen habe ich bei der Preiskalkulation was den Einkauf anbetrifft. Ich lese immer von "kannst du über workarounds machen oder nimm die Ameise usw."
Folgende Szenario kenne ich aus meiner alten Firma und müsste das jetzt auch wieder so darstellen können
Einkauf:
Hersteller "plop"
Grundrabatt auf seine UVP = 40 %
auf bestimmte Produktgruppen oder Artikel aber nur = 30% (da haben wir dann die Preisgruppe plop-1 angelegt und dort demnetsprechend alles angepasst)
wenn der netto Einkauf, also bereits abzüglich Rabatt, unter z.B. 300 Euro ist, fallen zusätzlich 15 Euro Mindermenge an.
Ist das Gewicht über 30 Kilo, oder weiter gestaffelt, kommen noch 20 Euro + usw. hinzu (das könnte man ja aus den technischen Daten des Artikels ziehen)
telefonische Ankündigung kostet 15 Euro
Transportkosten = 2 % von Nettopreis
Hersteller sagt ab z.B. 1.9. gibt es auf alles einen Teuerungszuschlag von 2%. Dann haben wir einfach eine Regel erstellt mit +2% auf alles ab Datum 01.09.
Somit wurde dann folgender Preis errechnet
40 % Prozent abgezogen
darauf dann wieder + 2% wegen Teuerungszuschlag (wenn dieser hinterlegt war)
Preis unter 300 Euro -> dann + 15 Euro sonst nicht
Transportkosten = 2 % von Nettopreis
Gewicht -> Zuschlag je Kilo oder fester Betrag bei Speditionsware wenn hinterlegt
telefonische Ankündigung + 15 Euro
wir hatten also viele Preiskalkulationsregeln, die wir selbst setzen konnten. Und das direkt am Hersteller. Somit war es unerheblich was es für Artikel waren. Wichtig war nur, dass er in der richtigen Preisgruppe ist.
Einfach dann alle Artikel importieren und die Preise wurden automatisch anhand der Regeln für diesen Hersteller korrekt kalkuliert. Also kein dauerndes runterziehen, händisch ändern und dann wieder einspielen.
Verkauf:
Artikel bis 500 Euro = Aufschlag 15 %
501 - 999 = 14 %
usw.
Ist das so überhaupt abbildbar und wie macht ihr das bei unterschiedlichen Preiszusammensetzungen ?
Die Idee wäre doch relativ einfach, wenn man mit mehr Freipositionen in der Kalkulation arbeiten könnte bzw. diese in Sachen weiter weitere Bedingungen "aufbohrt"
Ich freue mich wenn ihr mir hierzu Erfahrungen und Tipps geben könntet, da ich fast jeden Hersteller diese Probleme habe und möglichst effektiv alles einspielen will
Danke
Ich bin gerade dabei einen eigenen Onlineshop zu eröffnen, und bin hier viel am lesen und lernen.
Größte Bauchschmerzen habe ich bei der Preiskalkulation was den Einkauf anbetrifft. Ich lese immer von "kannst du über workarounds machen oder nimm die Ameise usw."
Folgende Szenario kenne ich aus meiner alten Firma und müsste das jetzt auch wieder so darstellen können
Einkauf:
Hersteller "plop"
Grundrabatt auf seine UVP = 40 %
auf bestimmte Produktgruppen oder Artikel aber nur = 30% (da haben wir dann die Preisgruppe plop-1 angelegt und dort demnetsprechend alles angepasst)
wenn der netto Einkauf, also bereits abzüglich Rabatt, unter z.B. 300 Euro ist, fallen zusätzlich 15 Euro Mindermenge an.
Ist das Gewicht über 30 Kilo, oder weiter gestaffelt, kommen noch 20 Euro + usw. hinzu (das könnte man ja aus den technischen Daten des Artikels ziehen)
telefonische Ankündigung kostet 15 Euro
Transportkosten = 2 % von Nettopreis
Hersteller sagt ab z.B. 1.9. gibt es auf alles einen Teuerungszuschlag von 2%. Dann haben wir einfach eine Regel erstellt mit +2% auf alles ab Datum 01.09.
Somit wurde dann folgender Preis errechnet
40 % Prozent abgezogen
darauf dann wieder + 2% wegen Teuerungszuschlag (wenn dieser hinterlegt war)
Preis unter 300 Euro -> dann + 15 Euro sonst nicht
Transportkosten = 2 % von Nettopreis
Gewicht -> Zuschlag je Kilo oder fester Betrag bei Speditionsware wenn hinterlegt
telefonische Ankündigung + 15 Euro
wir hatten also viele Preiskalkulationsregeln, die wir selbst setzen konnten. Und das direkt am Hersteller. Somit war es unerheblich was es für Artikel waren. Wichtig war nur, dass er in der richtigen Preisgruppe ist.
Einfach dann alle Artikel importieren und die Preise wurden automatisch anhand der Regeln für diesen Hersteller korrekt kalkuliert. Also kein dauerndes runterziehen, händisch ändern und dann wieder einspielen.
Verkauf:
Artikel bis 500 Euro = Aufschlag 15 %
501 - 999 = 14 %
usw.
Ist das so überhaupt abbildbar und wie macht ihr das bei unterschiedlichen Preiszusammensetzungen ?
Die Idee wäre doch relativ einfach, wenn man mit mehr Freipositionen in der Kalkulation arbeiten könnte bzw. diese in Sachen weiter weitere Bedingungen "aufbohrt"
Ich freue mich wenn ihr mir hierzu Erfahrungen und Tipps geben könntet, da ich fast jeden Hersteller diese Probleme habe und möglichst effektiv alles einspielen will
Danke