1. Wenn Ihr uns das erste Mal besucht, lest euch bitte zuerst die Foren-Regeln durch.
    Information ausblenden

Gelöst Inventur für große Lagerplätze (über 33.000 Artikel) kaum möglich?

Dieses Thema im Forum "Gelöste Themen - JTL WMS" wurde erstellt von dbT, 12. Januar 2018.

  1. dbT

    dbT Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2016
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    3
    Hallo zusammen,

    dieses Jahr führen wir die Inventur erstmalig mit WMS Mobile (WAWI 1.2.3.7 / App-Version ist die aktuellste aus dem PlayStore) durch. Dabei arbeiten wir sowohl mit der App als auch mit der Web-App. Das Problem dabei: Anfangs haben wir mit recht schlapper Hardware (Amazon Fire Tablets mit Bluetooth Scanner) gearbeitet. Bis ca. 1.000 Artikel ging das ohne große Geschwindigkeitsprobleme bei der Verarbeitung des Scans. Dann wurde es zunehmend unerträglich. Erst 2 Sekunden, dann 3 Sekunden etc. Irgendwann brauchte ein Artikelscan 5 Sekunden und machte die weitere Inventur unmöglich. Dann sind wir auf stärkere Tablets umgestiegen (Galaxy S2). Die Geschwindigkeit war erst sehr zufriedenstellend. Weitere 2.000 Artikel später (Gesamtzählung zu dem Zeitpunkt also 3.000) sackte es wieder sukzessive ab. Schließlich sind wir auf ein Notebook mit kabelgebundenem Scanner gewechselt um damit die Web-App zu nutzen. Das klappte wieder gut. Bei ca. 4.000 Artikeln fing auch dieses an bei den Scans bzw. bei der Verarbeitung der 6-stelligen Artikelnummer immer langsamer zu werden.

    Der Lagerplatz um den es geht (eines unserer Ladengeschäfte) beinhaltet 33.000 Artikel. Inzwischen ist auch klar, dass genau das das Problem ist. Denn gehe ich mit den selben Geräten in unser eigentliches Lager mit vielen kleinen Lagerplätzen verarbeitet die App die Scans in Lichtgeschwindigkeit ;).

    Inzwischen haben wir die Inventur aus diesem Grund gestoppt. Meine Vermutung ist, dass es schlicht die Menge der Artikel ist (inkl. der kleinen Produktbilder), die in der App ja dauerhaft in der Tabelle (scrollbar) angezeigt werden. Eine HTML Seite mit tausenden Tabellen-Zeilen inkl. Produktbilder wird natürlich immer langsamer je mehr hinzukommen. Da es sich bisher nur um gut 10% der gesamten Inventurmenge handelt wissen wir nun wirklich nicht wie es weiter gehen soll bzw. ob wir mit Zettel und Papier arbeiten müssen.

    Ich wäre dankbar, wenn jemand von Euch einen Tipp oder Kniff hat wie wir das Problem kurzfristig lösen. Denn eigentlich möchten wir aus vielen guten Gründen gerne mit einem Scanner arbeiten und eben nicht mit Stift und Papier.

    Danke. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2018
  2. Stephan Handke

    Stephan Handke Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2. Juli 2009
    Beiträge:
    2.770
    Zustimmungen:
    96
    Punkte für Erfolge:
    48
    Beruf:
    JTL-Software - Product Owner JTL-WMS
    Ort:
    Hürth
    Hi, unterteilt das Ladenlokal in mehrere Bereich. Dass es in einem Ladenlokal wenig Sinn macht jedes Fach einzeln zu beschriften ist klar, aber ihr solltet in Regalreihen, Bereiche, Quadranten, Gänge oder irgendwie sowas unterteilen.

    Das sollte die Lösung sein. Jeder Bereich ist ein eigener Ladenlokalplatz vom Typ "Ladenlokal" - an der Kasse habt ihr dann vermutlich LS-POS oder LS One im Einsatz. Die Kassenlösungen buchen nach dem FIFO-Prinzip an der Kasse einfach die älteste Ware aus dem Bestand aus, unabhängig von welchem Lagerplatz.
     
  3. dbT

    dbT Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2016
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    3
    Ja, genau wir setzen LS-POS ein. Das mit der Unterteilung (z.B. 40 verschieden Laden-Plätze mit weniger als 1.000 Artikeln je Platz) haben wir uns schon einmal überlegt. Das Problem dabei ist aber natürlich, dass mit jeder Umdekoration (was dauerhaft und täglich über das ganze Jahr stattfindet) alle Artikel von A nach B gebucht werden müssen. Die Bestände würden schon nach einem Tag nicht mehr stimmen, auch weil Kunden die Sachen ja quer durch den Laden tragen und der Laden nicht sortenrein gegliedert ist (Geschäft für Garten- und Wohndekoration). Die Aussagekraft der Bestände müsste uns dann schon sehr egal sein damit das eine echte Option wäre.

    Darüber hinaus bedeutet das für die jetzige Inventur, dass alle 33.000 Artikel erst einmal Artikel für Artikel umgebucht werden müssten bevor eine Inventur gemacht werden kann. Das wäre dann der Zeitaufwand von zwei Inventuren. Oder gibt es eine Möglichkeit mit wenigen Klicks einen Lagerplatz in 40 Teile zu splitten?
     
  4. JohannP

    JohannP Offizieller Servicepartner SPBanner

    Registriert seit:
    27. Juli 2015
    Beiträge:
    132
    Zustimmungen:
    28
    Punkte für Erfolge:
    28
    Warum umbuchen? Ihr erstellt die neuen Lagerplätze und macht direkt eine Inventur dafür. Dadurch werden die Artikel auf den neuen Plätzen eingebucht.
    Abschließend eine Inventur für den bisherigen Platz, der dann komplett genullt wird. Dadurch braucht ihr kein Umbuchen, für den ersten Umzug, und nur eine Inventur pro Platz.
     
  5. Stephan Handke

    Stephan Handke Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2. Juli 2009
    Beiträge:
    2.770
    Zustimmungen:
    96
    Punkte für Erfolge:
    48
    Beruf:
    JTL-Software - Product Owner JTL-WMS
    Ort:
    Hürth
    Dieser Punkte ist nicht korrekt. Ein Umbuchen ist nicht nötig, weil gerade durch die Inventur, die Bestände ja automatisch erfasst und bei Bedarf korrigiert werden. Nach erfolgreichen Abschluss der Inventur der einzelnen Bereiche / Ladenlokalplätze können diese Bestände eingebucht und die 33.000 auf dem "alten Ladenlokalplatz" einfach auf 0 gebucht werden. Easy :) Ich sehe gerade, genau das hat Johann korrekterweise ja schon geschrieben. :)

    Darüber hinaus, ist es im Ladenlokal tatsächlich so, dass die Lagerbestände ggf. nach der Inventur und kurz darauf nicht mehr stimmen. Empfehlenswert wäre eine Umbuchung der Ware schon - über die Sammelumlagerung in JTL-WMS Mobile ist das im übrigen sehr einfach und sehr möglich, weil man damit direkt ganze Regale (bzw. die Artikel darauf) von einem Regal / Bereich in einen anderes Regal / Bereich buchen kann, ohne jeden Artikel einzeln zu scannen.

    Und daaaarüber hinaus ist es theoretisch (und irgendwie auch praktisch) tatsächlich im Ladenlokal weniger relevant, wo die Ware liegt, weil man viele Produkte auch an 2 oder 3 Plätzen liegen hat (z. B. im Standardregal, einem Aktionsregal und an der Kasse für die Kurzentschlossenen), LS-POS weiß aber niemals woher der Kunde die Ware entnommen hat. Durch die FIFO Faktorierung und Ausbuchung von LS-POS ist es unwichtig, wo der Bestand im Laden gebucht ist.


    (Falls man allerdings auch Ware aus dem Laden online anbietet und ggf. aus dem Ladenlokal kommissionieren möchte, ist es vorteilwissen zumindest in etwa zu wissen, wo die Ware liegt.)
     
  6. dbT

    dbT Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Dezember 2016
    Beiträge:
    21
    Zustimmungen:
    2
    Punkte für Erfolge:
    3
    Ich danke Euch. Manchmal ist es ganz einfach. Auf die Idee eine Inventur mit leeren Lagerplätzen bzw. leeren Soll-Beständen zu beginnen sind wir natürlich nicht gekommen.
    Im Prinzip spielt der Soll-Bestand ja auch keine Rolle, da am Ende der Inventur Ohnehin nur der Ist-Bestand gebucht wird.

    Den Punkt mit Ware im Laden für den Onlineverkauf haben wir aktuell tatsächlich. Das ist aber egal, da ein großer Lagerplatz (so wie es jetzt ist) beim Finden der Artikel im Laden nicht gerade hilfreich ist. Da sind viele kleine Plätze im Laden besser, auch wenn diese nicht immer 100%ig stimmen. Vielen Dank nochmal.
     
    Stephan Handke gefällt das.

Diese Seite empfehlen

Verstanden Weitere Informationen

JTL-Software benutzt Cookies, teilweise von Drittanbietern, um Funktionalitäten auf unseren Webseiten zu ermöglichen.