Neu Versandkosten automatisiert optimieren anhand von Gewicht, Kartonage und Versandland

globalmotoparts

Mitglied
3. Mai 2021
59
6
Ich hoffe, dass dies die richtige Kategorie ist - das Thema ist leider schwer einzuordnen.

Wir möchten unsere internationalen Versandkosten weiter optimieren und aus mehreren Dienstleistern und Produkten für jedes Paket den besten und insbesondere günstigsten Tarif auswählen.

Derzeit arbeiten wir mit DHL, Parcel.One und Cargoboard. Alleine Parcel.One hat verschiedenste Produkte, die manuell nicht mehr überschaubar sind (Letter Plus, Letter Eco, Parcel). Bei DHL wird es noch komplizierter mit Krisenzuschlägen, Brexit-Handling-Kosten, Sonderkonditionen in einzelne Länder, Premium und Economy teils willkürlich und Mautkosten in mache Länder. Perspektivisch möchten wir mehr Produkte von Parcel.One nutzen und weitere Dienstleister (Warenpost International, Hermes etc.) mit einbinden.

JTL hat mich mit folgendem Ticket auf die Idee gebracht, dass man anhand der Paketmaße (Länge, Breite, Tiefe), Versandgewicht und dem Versandland die Preise bei so gut wie jedem Paketanbieter berechnen kann und automatisch den besten Versandtarif auswählt: https://issues.jtl-software.de/issues/WAWI-53388

Daraufhin habe ich mir das hier etwas genauer angeschaut, kenne mich aber mit SQL leider nicht aus weshalb ich die nötigen Abfragen nicht machen kann: https://forum.jtl-software.de/threa...els-gewicht-versandland-und-kartonage.186802/

Meiner Meinung nach ist das momentan nicht möglich, laut folgendem Ticket aber für die Zukunft mal geplant. Leider kann so etwas bei JTL ja auch schon mal ein paar Jahre dauern: https://issues.jtl-software.de/issues/WAWI-53358

Mein letzter Gedankengang ist es eine Tabelle zu bauen mit allen Versandtarifen (Maximalgewicht, Maximale Maße, Basispreis, Kilopreis, Zuschläge Basispreis, Zuschläge Kilopreis und inkl. der tVersandart) und diese mit verschiedenen Queries zu filtern, sodass am Ende nur noch passende Versandtarife in der Tabelle übrig bleiben. Dann Sortieren nach Preis aufsteigend und den günstigsten Anbieter nehmen. Vorteil dieser Variante ist es, dass die Tabelle leicht upgedated werden kann wenn sich z.B. die Versandtarife anpassen oder neue Dienstleister hinzukommen und das dann live im System umgesetzt wird. Wenn beispielsweise gewisse Versandtarife im Preis steigen und nun teurer als andere werden, wird automatisch vom System der Versanddienstleister für diese Sendungen gewechselt.

Meine Frage an euch: Ist diese Thema nicht für viele Verkäufer interessant? Wir haben derzeit ca. 15.000 EUR Versandkosten pro Monat und rechnen damit ca. 1000-2000 EUR pro Monat dadurch sparen zu können. Beispielweise bei einem Paket mit 2900g und den Maßen 35x25x15 nach US ist unser DHL Paket International Preis mit Zuschlägen etc. bei 39,54 EUR. Ein Parcel.One Parcel Eco könnte ich hingegen für 29,90 EUR verschicken.

Gibt es Drittanbieter Software, die genau so eine Optimierung machen und gut mit JTL WMS zusammenarbeitet? Ich habe leider nichts dergleichen finden können. Alle Paketeigenschaften müssten ja von JTL automatisch an den Dienstleister übermittelt werden.

Ich freue mich auf Feedback und Ideen von euch!
 

Bostler

Mitglied
31. Mai 2021
60
1
Hi,

auch wir suchen aktuell eine Lösung für komplexe Versanddienstleister mit deren tarifen.
Aktuell habe ich so im kopf das man quasi alle Preise die man hat irgendwie in die Datenbank schreibt und entsprechend einer Abfrage genau die Versandart herausbekommt welche man sich wünscht.

Je hat Produktportfolio ist das aber ein riesen Thema, immerhin kann man zB auch sagen ich nehme bei DHL die sperrgutzulage in Kauf weil es unterm strich immer noch günstiger ist als einen anderen Dienstleister.
oder ein zweiter karton ist auch machbar weil es günstiger ist. Also ein Riesen Thema, ich denke bei vielen.
 

Bostler

Mitglied
31. Mai 2021
60
1
Gibt es Drittanbieter Software, die genau so eine Optimierung machen und gut mit JTL WMS zusammenarbeitet? Ich habe leider nichts dergleichen finden können. Alle Paketeigenschaften müssten ja von JTL automatisch an den Dienstleister übermittelt werden.
und noch eingedanken gang. Die Berechnung muss meines erachtens nach schon in der Wawi als vor dem WMS erfolgen, Die Mitarbeiter im Lager sollten nicht für jeden Versand die Entscheidungsrollen habe.
 

globalmotoparts

Mitglied
3. Mai 2021
59
6
und noch eingedanken gang. Die Berechnung muss meines erachtens nach schon in der Wawi als vor dem WMS erfolgen, Die Mitarbeiter im Lager sollten nicht für jeden Versand die Entscheidungsrollen habe.
Wie gesagt, mit dem Ticket WAWI-53388 ist es nun anscheinend möglich eine Funktion zu schreiben, die ausgelöst wird, wenn ein Mitarbeiter im Packtisch/ WMS auf den Knopf Verpacken drückt. In dieser Funktion kann man ja sämtlich gewollte Logik unterbringen und sie gibt eine andere Versandart zurück, die dann vom Packtisch/WMS übernommen wird. Sprich: Mitarbeiter sagt DHL, Funktion prüft und entscheidet auf DPD, dann kommt DPD Label aus Drucker raus. Zumindest verstehe ich das so.
 

Bostler

Mitglied
31. Mai 2021
60
1
Wie gesagt, mit dem Ticket WAWI-53388 ist es nun anscheinend möglich eine Funktion zu schreiben, die ausgelöst wird, wenn ein Mitarbeiter im Packtisch/WMS auf den Knopf Verpacken drückt. In dieser Funktion kann man ja sämtlich gewollte Logik unterbringen und sie gibt eine andere Versandart zurück, die dann vom Packtisch/WMS übernommen wird. Sprich: Mitarbeiter sagt DHL, Funktion prüft und entscheidet auf DPD, dann kommt DPD Label aus Drucker raus. Zumindest verstehe ich das so.
Ja das mag dort wohl funktionieren aber den Ansatz sehe ich schon falsch. Meines erachtens müsste die Versandart durch einen Workflow schon vor auslieferung stattfinden -> Allein weil man meistens Picklisten auch nach Versanddienstleistern unterscheidet.
 

JTL_fwenzl

WMS Entwickler
Mitarbeiter
15. Dezember 2017
365
121
Hürth
Hallo zusammen,

Das ist leider ist das ein sehr komplexes Thema und wir hatten noch nicht die Zeit ein brauchbares Konzept zu erarbeiten.

Wir könnten ein paar konkrete Anforderungen brauchen. Also Beispiele für Regeln, nach denen der Versanddienstleister ausgewählt werden soll.
Gerne hier posten!

Und die Sql Funktion ist selbstverständlich nur eine einfache technische Lösung für Servicepartner.

Gruss,
Frank
 
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Verkäuferlein

Sehr aktives Mitglied
29. April 2012
1.517
459
Gibt es Drittanbieter Software, die genau so eine Optimierung machen und gut mit JTL WMS zusammenarbeitet? Ich habe leider nichts dergleichen finden können. Alle Paketeigenschaften müssten ja von JTL automatisch an den Dienstleister übermittelt werden.

Meines Wissens gibt es das nur als eigenständige Software, z.B. sowas wie V- Log:
https://www.mhp-solution-group.com/frachtkostenmanager.php
https://www.mhp-solution-group.com/versandsoftware.php

Im Endeffekt machen ja die Zahlreichen Versandportale im Netz auch nichts anderes. Du gibst Deine Sendungsdaten ein und die sagen Dir, was es bei welchem Anbieter kostet.

auch wir suchen aktuell eine Lösung für komplexe Versanddienstleister mit deren tarifen.
Aktuell habe ich so im kopf das man quasi alle Preise die man hat irgendwie in die Datenbank schreibt und entsprechend einer Abfrage genau die Versandart herausbekommt welche man sich wünscht.

Fände ich auch gut, bin ja schon seit längerem der Meinung, dass auf eine Versandkostenmatrix als Basis für sowas umgestellt werden müssten. :)

Sprich: Mitarbeiter sagt DHL, Funktion prüft und entscheidet auf DPD, dann kommt DPD Label aus Drucker raus. Zumindest verstehe ich das so.

Da ist wiederum die Frage, ob das auch immer sinnvoll ist. Wenn der Kunde weiß, dass DPD bei ihm vor Ort nicht zuverlässig ist und deshalb DHL auswählt, sparst Du vielleicht ein wenig am Porto, dafür rennst Du dann Paket und Kunde hinterher.

Ja das mag dort wohl funktionieren aber den Ansatz sehe ich schon falsch. Meines erachtens müsste die Versandart durch einen Workflow schon vor auslieferung stattfinden -> Allein weil man meistens Picklisten auch nach Versanddienstleistern unterscheidet.

Eigentlich müsste es verschiedene Zeitpunkte geben. Stellen wir uns vor, eine Bestellung wird telefonisch entgegengenommen. Dann möchte ich dem Kunden ja nach Möglichkeit die Versandkosten und den Versanddienstleister mitteilen. Dazu muss ich aber zu diesem Zeitpunt schon wissen, wie die Logistik-Preise aussehen werden.

Wir könnten ein paar konkrete Anforderungen brauchen. Also Beispiele für Regeln, nach denen der Versanddienstleister ausgewählt werden soll.
Gerne hier posten!

Eigentlich hattet Ihr doch den ShippingCalculator schon einmal auf der Roadmap und habt doch hier auch erste Infos gesammelt:
https://issues.jtl-software.de/issues/WAWI-29371

Aus meiner Sicht muss das ähnlich laufen wie in Easylog von DHL damals, man braucht also eine Matrix, die sich an der Angebotspraxis der Logistikdienstleister orientiert und in welcher man die Angebote quasi einpflegt. Als Basis braucht Ihr also quasi die Kostenmatrixen der Versanddienstleister.

Es müsste also die Logik geben:
Dienstleister
|---- Produkt
+......|---- Preisstaffel (Länder / Gewichte / Abmessungen = Berechnungsgrundlage des Basispreises)
+..............|---- Services + Zuschläge (Sperrgut, Nachnahme, Maut, Diesel, Saisonzuschlag, Express....)


Und daraus muss sich dann der Versandpreis für einen Auftrag / Lieferschein / Packstück errechnen lassen. Ggf. müsste - wie im Shop - dann noch Versandklassen der Produkte auch den einzelnen Versandarten zugeordnet werden können, um ggf. vorab schon einmal grob selektieren zu können.

Es müssen also für eine Sendung einige logistische Werte ermittelt werden wie z.B.:
- Abmessungen (Länge, Größe, Breite) = Kann der Versanddienstleister überhaupt transportieren, welcher kommt in Frage? Wird ein (Sperrgut-)Zuschlag erhoben?
- Gurtmaß = Wird das Paket trotz eingehalterner Abmessungen überhaupt transportiert?
- Volumengewicht = Größer als das Sendungsgewicht und daher Berechnungsgrundlage?
- Zielland = Wird das Land von dem Dienstleister überhaupt mit den entsprechenden Abmessungen, Gewichten, etc. beliefert?
- ggf. bei Exporten auch die ungefähren Versandlaufzeiten = Schnell benötigtes Bauteil per Schiff in die USA macht z.B. keinen Sinn.
- Versandklasse der/des Artikels

Wir haben aktuell Workflows laufen, die bei ebay-Bestellungen die Versandart Paketversand in den für uns passenden Dienstleister ummodeln, da spielt aber weniger der Preis eine Rolle, als die Versandklasse und Länge der Produkte bzgl. Sperrgut und Eignung für den jeweiligen Paketdienst bzw. die Maximalmaße, die die Dienste transportieren.

Zusätzlich haben wir eine Exportvorlage zur Rechnungsprüfung, die die Berechtigung auf Zuschläge (anhand des längsten Artikels eines Auftrags z.B. Sperrgut) und den Portopreis anhand des Gewichts prüft.

Das würde ich sagen, ist die Basis für so eine Matrix. Also erstmal die Sendung konkret mit logistischen Daten spezifizieren, dass dann mit den Tarifen der Dienstleister abgleichen und dann die entsprechend zur Verfügung stehenden Tarife mit Preisen (inkl. der benötigten / gewünschten Zuschläge) darstellen. Danach kann dann die Auswahl nach bestimmten Kriterien erfolgen (Günstigster, Schnellster, Kundenwunsch, Verhältnis aus Preis und Laufzeit, etc. pp.).
 
Zuletzt bearbeitet:

JTL_fwenzl

WMS Entwickler
Mitarbeiter
15. Dezember 2017
365
121
Hürth
Danke für die ausführliche Antwort!

In dem ShippingCalculator- Ticket steht ja nicht viel Konkretes, aber ja, es geht grundsätzlich um diese Idee.

Wir möchten allerdings gerne einige konkrete Beispiel für eine Auswahl der Regeln die wirklich zum Einsatz kämen.
Also mal angenommen man könnte jetzt in der WAWI ein Regelset anlegen, was würde bei euch da aktuell konfiguriert sein?

Beispiel was ich meine:
  • Paket schwerer als 50 kg, Paket länger als 200cm => Spedition
  • Sendung leichter als 100g => POST Großbrief

Wenn das ein wertvolle Information ist, dann gerne per PM oder E-Mail.
 

Verkäuferlein

Sehr aktives Mitglied
29. April 2012
1.517
459
Wir möchten allerdings gerne einige konkrete Beispiel für eine Auswahl der Regeln die wirklich zum Einsatz kämen.

Überall da, wo ich's oben geschrieben habe. ;)

Wir haben das aktuell ja nicht alles abgebildet, sondern nur rudimentär das nötigste "gebastelt".

Beispiele, die wir aktuell über eine Kombination aus Versandklasse und Workflow auftragsbezogen (nicht packstückbezogen) weitestgehend umsetzen:
  • Paket-Länge < 120 cm, Breite < 60 cm, Höhe < 60 cm, Gurtmaß < 360 cm, Gewicht < 31,5 kg = DHL
  • Paket-Länge > 120 cm, Paket-Länge < 175 cm, Gurtmaß < 300 cm, Gewicht < 31,5 kg = DPD NC-Gut
  • Paket-Länge > 120 cm, Paket-Länge < 200 cm, Gurtmaß < 300 cm, Gewicht < 31,5 kg = GLS NB-Gut
  • Paket-Länge > 200 cm, Paket-Länge < 240 cm, Gewicht < 40 kg = DerKurier
Jenachdem, wie groß die Pakete sind, kann da dann auch das Volumengewicht statt des tatsächlichen Gewichts als Berechnungsgrundlage zu Grunde gelegt werden.
 

Bostler

Mitglied
31. Mai 2021
60
1
Danke für die ausführliche Antwort!

In dem ShippingCalculator- Ticket steht ja nicht viel Konkretes, aber ja, es geht grundsätzlich um diese Idee.

Wir möchten allerdings gerne einige konkrete Beispiel für eine Auswahl der Regeln die wirklich zum Einsatz kämen.
Also mal angenommen man könnte jetzt in der WAWI ein Regelset anlegen, was würde bei euch da aktuell konfiguriert sein?

Beispiel was ich meine:
  • Paket schwerer als 50 kg, Paket länger als 200cm => Spedition
  • Sendung leichter als 100g => POST Großbrief

Wenn das ein wertvolle Information ist, dann gerne per PM oder E-Mail.
Moin,

wie mein Vorredner schon gesagt geht es natürlich um die logischen sachen wie Maße und gewichte.

Dann kann es zB aber auch interessant sein die Zuschläge für zB Sperrgut mit zu beachten. Heisst. Bei Anbieter XY kostet der Paketpreis zwar 20 EUR nach Amerika. Bei Anbiter AB nur 10 EURO. Der Artikel fällt allerdings bei beiden Dienstelistern in den Sperrzuschlag ( weil Max Länge über 120 cm) . Ensptrechend sind beim Dienstleister XY Sperrgutzuscläge von 5 EUR hinterlegt, bei Anbieter AB aber 25 EUR. Entsprechend muss natürlich XY genommen werden weil er unter dem Strich günstiger ist.


Zweites spannendes Beispiel -> Bestellmenge größer als 1 . Jetzt muss das System entscheiden können -> ist es entweder günstiger das Paket mit Übermaß zu versenden und die Sperrgutstrafe in kauf nehmen oder ist es evtl günstiger die bestellmenge zu splitten in zwei Paketen. Usw usw.


Aber erstmal das wichtigste. Die Matrix inkl deren Zuschläge. irgendwo hinterlegen so das man ggf regeln erstellen kann oder aber logische Regeln automatisch vom system erkannt und erstellt werden.
 

globalmotoparts

Mitglied
3. Mai 2021
59
6
@JTL_fwenzl: Erst einmal vielen Dank, dass du dich hier aktiv in die Diskussion einbringst.

Wie man an der Diskussion schon merkt hat hier jeder seine eigenen Vorstellungen und die Berechnungsgrundlage ist bei jedem Versanddienstleister ja unterschiedlich. Ich denke man kommt nicht um eine Tabelle/Matrix zu Berechnung herum. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Versandkosten für DHL International in einer Tabelle berechnet. Folgende Faktoren spielen hier eine Rolle:

  • Versandland
  • Versandzone vom jeweiligen Land
  • Basispreis (Premium und Economy)
  • Kilopreis (Premium und Economy)
  • Basispreis Zuschläge (z.B. Brexit-Zuschlag 3,95 EUR)
  • Kilopreis Zuschläge Zone 4-6 pauschal und einige Länder noch einmal individuell.
  • Sonderpreise Basis + Kilo für gewisse Länder nach individueller Verhandlung
  • Economy verfügbar? In manche Länder ist nur Premium verfügbar (Europa)
  • Maximalmaße (Länge, Breite, Höhe)
  • Maximalgewicht (kg)
  • Gurtmaß
  • Sperrgutzuschlag
Weitere Faktoren bei anderen Versandarten:
  • Gestaffelte Preise. Beispiel DHL National Preis bis 1kg XX EUR, bis 3kg XX EUR, bis 5kg XX EUR.
  • Umfang bei Parcel.One LetterPlus: Länge + Breite + Höhe = max. 900mm. Ist eine andere Berechnung als das Gurtmaß.

Uns würde es als ersten Schritt bereits genügen, wenn man über die Funktion dbo.WaagenVersandArt auch auf die Paketmaße und das Versandland zugreifen könnte. Wir würden uns dann eine Tabelle in der SQL Datenbank einpflegen mit all unseren Versanddienstleistern und pro Land eine Zeile. Und dann kann man die passenden Versandtarife ja herausfiltern mit ein paar Formeln, Versandland = XX, Versandgewicht <= xx g, Umfang <= xx mm, Gurtmaß <= xx cm etc.

Hoffe das hilft etwas.

Beste Grüße
Niklas
 

Verkäuferlein

Sehr aktives Mitglied
29. April 2012
1.517
459
Wie man an der Diskussion schon merkt hat hier jeder seine eigenen Vorstellungen und die Berechnungsgrundlage ist bei jedem Versanddienstleister ja unterschiedlich. Ich denke man kommt nicht um eine Tabelle/Matrix zu Berechnung herum.

Eigentlich sehe ich hier relativ große Schnittmengen, nur jeder schaut von einer etwas anderen Seite drauf.

Es geht halt immer darum 2 Produkte zusammen zu führen, nur nach unterschiedlichen Kriterien.

Das eine Produkt ist der zu versendende Auftrag / das Packstück und das andere Produkt die Transportdienstleistung.
Beides hat Eigenschaften, die irgendwie miteinander abgeglichen werden müssen. Und je nach Produkt / Vertrag sind die Bewertungseigenschaften zwar unterschiedlich, aber dennoch in ein und derselben Matrix erfassbar, wenn diese entsprechend umfangreich ist.
 

JTL_fwenzl

WMS Entwickler
Mitarbeiter
15. Dezember 2017
365
121
Hürth
Hallo zusammen,

Danke für das Feedback!

Als Hintergrundinfo, einer meiner Azubis beschäftigt sich gerade für sein Abschlussprojekt mit dem Problem Versandoptimierung / automatische Auswahl einer Versandart.
Da wird jetzt nicht kurzfristig die perfekte Lösung herauskommen, aber wir machen mal praktische Fortschritte!

Es geht halt immer darum 2 Produkte zusammen zu führen, nur nach unterschiedlichen Kriterien.

Das eine Produkt ist der zu versendende Auftrag / das Packstück und das andere Produkt die Transportdienstleistung.
Beides hat Eigenschaften, die irgendwie miteinander abgeglichen werden müssen.
Das ist eine super Beschreibung der Aufgabenstellung!

Gruss,
Frank
 
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JTL_fwenzl

WMS Entwickler
Mitarbeiter
15. Dezember 2017
365
121
Hürth
@globalmotoparts Mithilfe der Funktion lassen sich nur Werte nutzen, die zum Zeitpunkt vor dem Verpacken in der Datenbank stehen.
Lieferland geht, über den Auftrag, Kartonmaße evtl. wenn der Karton schon im Auftrag erfaßt ist und nicht geändert worden ist.

Die in der Maske ausgewählten Kartons und Versandarten werden erst später gespeichert.

Gruss,
Frank
 
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