Och, ist ja auch ein Forum und damit für Meinungsaustausch gedacht und eben auch für Feedback an JTL und wenn da Preis-/Leistung für einen nicht stimmt, finde ich das auch wichtig, dass das an JTL reflektiert wird. Was JTL draus macht, ist ja ihnen überlassen und was dann der JTL-Kunde macht ist auch ihm überlassen...
Nur wenn sich JTL irgendwann einmal die Frage stellen sollte, warum soviel Entwicklungszeit (und Geld) in ein Produkt geflossen ist, dies aber vom Markt nicht angenommen wird oder keinen ROI erwirtschaftet, führt das ja vielleicht dazu, dass das Preis-/Leistungs-Verhältnis sich ändert (besonders gerne kann der Nenner sich ändern). Im Endeffekt sind wir ja alle auch immer vom Kunden und der Marktaktzeptanz abhängig und leider will der (Endverbraucher-)Kunde gerne Amazon bzw. gibt es immer mehr "Amazon-Junkies" und jedes neue Logistikzentrum wird in den Medien und von der Politik gefeiert. Insofern ist es irgendwann auch einfach der Druck oder die Anforderung des Marktes und die Monopolbeförderung auf anderen Ebenen (ist bei Facebook ja ähnlich, wurde ja eigentlich von den Medien und Unternehmen groß gemacht mit "Schreiben Sie uns auf Facebook", die heute dadurch zum Teil Werbekunden verlieren, da bei Facebook viel zielgenauer geworben werden kann.)
Ich nutze weder den Repricer noch (bisher) Amazon (weder als Kunde noch als Verkäufer) und kann
@vekoop da mit seiner volkswirtschaftlichen Einschätzung nur zustimmen. Langfrisitg hat das weder für Händler noch für Kunden einen wirklichen Vorteil bzw. sogar eher Nachteile. Allerdings bewerte ich das betriebswirtschaftlich etwas anders und sehe Amazon da schon als potenziellen Markt, nicht als Kernthematik und nicht mit allen Produkten, aber warum sollen meine Wettbewerber Amazon Daten, etc. liefern und den Profit abgreifen, wenn ich das auch - insbesondere das letztere - eine Zeit lang kann!?
Also im Endeffekt ist vielmehr die Frage, was tut der Wettbewerb und was macht der Kunde, als was macht Amazon (gut oder schlecht).
Aber man kann die Kritik von
@vekoop eigentlich noch um einen Gesichtspunkt erweitern: Im Endeffekt ist das Modell nicht doof, das Risiko komplett zu verlagern, eine fixe Marge zu haben und am Ende noch ausreichend Produkt- und Kundendaten zu sammeln, um die rentabelsten Produkte selber zu vermarkten.