Neu Rechnungs Export (Rechnungen (Neu)) wirft Fehler aus wegen Umsatztseuer fehler

Litho

Gut bekanntes Mitglied
17. Juni 2017
344
23
So wenn ich einen Rechnungsexport mache als CSV ohne dass der Haken gesetzt ist "Steuereinstellungen nicht beachten" erhalte ich Fehlermeldungen, weil da (auch heute noch) Rechnungen ausgebucht wurden (ist-Versteuerung) wegen MwST auf 5 oder 16%,
Ungültige Steuerkonfiguration bei Rechnungsnummer R-xxxxx! Für das Versandland [DE], Lieferland [DE] und Steuersatz [16,00000000000000]
Ungültige Steuerkonfiguration bei Rechnungsnummer R-xxxxx! Für das Versandland [DE], Lieferland [DE] und Steuersatz [5,00000000000000]

bzw. bei einem Österreicher
Ungültige Steuerkonfiguration bei Rechnungsnummer R-xxxxx! Für das Versandland [DE], Lieferland [AT] und Steuersatz [0,00000000000000] (Ustid) ist aber ok, Steuersatz stimmt.

Es empfiehlt sich meiner Meinung für jeden diesen Prozess mal anzuschauen, weil auch fehlerhafte Steuerberechnungen für das OSS aufgezeigt werden. Da kann man seine UST Einstellungen mal gegenchecken. Gerade für den Umstellungszeitraum seit 1.7.2021 bis Jahresende.

Setze ich den Haken läuft natürlich alles ohne Fehlermeldung durch. Die Rechnungen, der zuvor ausgeworfenen Rechnungsfehler, sind dann aber auch nicht in der Exportdatei.
Neben den oben angezeigten Problemen wäre dass dann ein weiterer Bug(?)
Gruß
Litho
 

Enrico W.

Administrator
Mitarbeiter
27. November 2014
9.198
1.950
Nein, das ist kein Bug.
Wenn Du zum Zeitpunkt des Exports keinen Steuersatz 16% und 5% eingerichtet hast, kann die Ameise darauf schlichtweg nicht zugreifen.
 

Litho

Gut bekanntes Mitglied
17. Juni 2017
344
23
Moin Enrico,
dann haben wir eine Fehlerhafte Erklärung seinerzeit wegen der Umstellung von 19 auf 16 bzw. 7 auf 5 %. oder man hat nur an die soll Versteuerten gedacht.
Oder würde es auch jetzt noch reichen für Deutschland die Umsatzsteuersätze zu ergänzen?
Und was ist mit dem Österreicher warum wird der nicht exportiert?
Fakt bleibt aber dass diese Rechnungen mit "Fehler" gar nicht exportiert werden, und damit nur eine unvollständige Liste zum STB schicken kann.
Gruß
Litho
 

Enrico W.

Administrator
Mitarbeiter
27. November 2014
9.198
1.950
Du kannst die Steuersätze "zurückändern" und exportieren oder eine Sicherung vor der letzten Änderung (auch in einem Testsystem) einspielen und exportieren.

Was an den Einstellungen für die österreichische Rechnung falsch ist, kann man schlecht beurteilen, wenn man die Einstellungen nicht sehen kann. Aber auch hier würde ich vermuten, dass es für die Firma in Deutschland keinen eingerichteten Steuersatz 0% gibt.
Der wäre auch in meinen Augen falsch, da es sich um eine innergemeinschaftliche Lieferung handelt und das wird über den normalen oder ermäßigten Steuersatz in den jeweiligen Einstellungen abgebildet.
 

Litho

Gut bekanntes Mitglied
17. Juni 2017
344
23
Ne, ne, ne wegen zwei Rechnung packe ich das alte Mehrwertsteuer Problem nicht neu an. Dann exportiere ich die beiden Rechnungen als PDF und lass den STB das Problem lösen.
Normalerweise klappen die innergemeinschaftlichen Lieferung auch und es dürften eigentlich auch mehr sein als nur eine im Quartal. Aber warum die Eine da ausgeworfen wird, und wenn man den Haken setzt "Steuereinstellungen nicht beachten" tauchen die Rechnungen trotzdem nicht im Export auf.
 

Enrico W.

Administrator
Mitarbeiter
27. November 2014
9.198
1.950
Das kann ich so schlecht beurteilen. Dazu müsste man sich das im Einzelnen anschauen.
Woher kommt der Auftrag/die Rechnung? Ist das z.B. eine Amazon-VCS-Rechnung oder so?
Was sind noch für Steuereinstellungen getroffen, wie sieht der Auftrag im Einzelnen aus und so weiter und so fort. Das kann man schlecht in einem Forum klären.
Dazu müsstest Du dann bitte ein Supportticket eröffnen, damit sich die Kollegen das im Einzelnen anschauen können.
 

Litho

Gut bekanntes Mitglied
17. Juni 2017
344
23
ja das war eine Amazonbestellung und ich kann dir nicht mehr sagen ob zu diesem Zeitpunkt VCS aktiv war oder nicht, oder ob ich diese nachträglich gewandelt habe...
 

Stephan K.

Sehr aktives Mitglied
14. Mai 2014
1.258
299
Es gibt einen weiteren Fall, der von JTL nicht richtig im Export behandelt wird. Generell immer da, wo JTL sagt, dass es falsch ist.
In Italien gibt es die Kleinunternehmerregelung. Früher wurde dorthin mit 19% exportiert. Heute wird es mit OSS als falsch anerkannt, obwohl Amazon intern diese Einstellung beibehalten hat. Man muss also händisch im Export die Steuer erhöhen, damit es auch richtig verbucht wird.
Die Rechnung im JTL-Export fehlt aber leider.

Der Export ist unvollständig, wenn ein Buchhaltungsfehler vorliegt.
Vielleicht sollte JTL eher daran bauen, dass es beim Export nochmal die Steuereinstellungen prüft und die fehlerhaften anzeigt, sodass man sie korrigieren kann für den Export. Wie aber an all die unvollständigen Datensätze kommen?
Das ist doch auch nicht GoBD-konform.
 
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Litho

Gut bekanntes Mitglied
17. Juni 2017
344
23
HI Stephan
im Exportbericht tauchen die Rechnungsnummern auf wo ein Fehler mit der Steuer ist. Dadurch konnte ich meine Problemkandidaten finden.
Aber wie du schon sagt Fehler hafte Rechnungsdaten werden nicht exportiert. Was mich wiederum stutzig macht, weil sich auch mein STB in der Vergangenheit nicht gemeldet hat. Sprich es gab Zahlungseingänge die nicht gegen eine Rechnung gebucht wurden / werden konnten.

Mehr als hilfreich wäre eine zentral im Web verwaltete Stelle, bei der man sich die aktuellen Steuersätze ziehen kann, ähnlich wie bei Postleitzahlen oder Währungsumrechnungen.
Österreich fährt immer noch einen sonderermäßigten Steuersatz z.B. bei Büchern (wie bei uns das Geschenk der MwSt Absenkung). Es gibt aber irgendwie keinen "Steuerarlam" Funktionsbutton, der mir sagt oh ab heute hat sich das wieder geändert. Diese Funktion würde ich gerne automatisiert haben wollen wie oben bei den anderen Funktionen. Man hat ja noch genug Stress zu entscheiden welches Lebensmittel zu welchem Steuersatz z.B. in Italien gehört. Da kommt das FA auch nicht mit. aber bei einer Prüfung in X Jahren werden sie sowas suchen, weil sie wissen, da kann keiner was richtiges hinterlegt haben.
Gruß
Litho
 
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