AW: Kann man die Datenbank von einen NAS-Server aus starten?
Einzige Ausnahme bei NAS-Systemen:
Wenn auf dem NAS Windows Server läuft (bspw. Windows Home Server), klappt's auch mit der MSSQL-Datenbank...
😉
Ansonsten gilt:
Überall, wo kein Windows drauf läuft, kann auch kein MSSQL-Server drauf laufen. Und damit auch nicht die Datenbank!
Und die meisten "kleinen" NAS-Geräte für den Heimbedarf (in der Größenordnung bis 400 Euro) laufen eh auf einem Embedded Linux, wo weder das Betriebssystem NOCH die Prozessorarchitektur stimmen, um Windows/MSSQL drauf laufen zu lassen. Zumal bei lediglich 512 MB oder 1 GB RAM und einem spartanischen Prozessor dürfte das -sofern man Windows zu laufen bekommen würde- auch eher zäh sein.
Nachtrag:
[...]Macht euch schlau wie ein Moderner Cluster ausschaut und ihr werdet erfahren das es ohne Dateifreigabe über Kabel ( San, NFS, ISCSI, DAS usw. ) nicht mehr wirklich funktioniert.
Jede Modulare erweiterbare Hardware ( Server ) wird in Zukunft das mit sich bringen.[...]
Das sich Server mit Techniken wie den genannten leicht aufrüsten lassen -oder- nur noch damit funktionieren werden, hat nichts damit zu tun, dass es trotzdem einen physikalischen oder logischen Server geben muss, auf dem der Datenbankdienst laufen muss. Selbst wenn man die Datenbank per Remote-Dateisystem beim MSSQL einbinden kann, wird das, was sich der TO gewünscht hat [nämlich die DB auf dem NAS standalone laufen zu lassen] nicht funktionieren. Und was dann trozdem nicht funktioniert, ist der konkurrierende Zugriff verschiedener MSSQL-Server auf die (auf dem NAS liegenden) Datenbankdateien. Selbst deine angesprochenen Lösungen funktionieren nur, wenn es GENAU EINEN Datenbankserver gibt, der auf die Datenbankdateien zugreift.