DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas tsinus
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

tsinus

Sehr aktives Mitglied
7. Januar 2013
330
28
DHL berechnet uns für eine Rücksendung € 4,00 (Empfänger war nicht da, holt Sendung nach erfolglosen Zustellversuchen nicht am Postschalter ab...). Das ist ja auch irgendwo richtig. Doch wie handhabt Ihr das mit den Kosten gegenüber dem Besteller?
- Die Bestellung wurden bereits per Vorkasse bezahlt.
- Es handelt sich sowohl um Amazon, als auch um Shop-Bestellungen.
- Adressen stimmen und wurden korrekt auf dem Versandlabel angegeben.

Den vollen Betrag zurückerstatten und die € 4,00 selbst "schlucken"?

oder

Den bereits bezahlten Betrag abzüglich der Rücksendegebühr zurückerstatten?

Bei DPD waren diese Gebühren und die Rücksendungsrate (Empfänger unbekannt...) übrigens sehr viel höher als bei DHL.
 

mike.com1

Gut bekanntes Mitglied
24. Oktober 2012
457
10
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Ist das schon so? Ich dachte erst ab 01.07.? Oder bist Du ein Beta Tester 😉

Prinzipiell würde ich das schon vom Kunden haben wollen. Gibt es da schon abmahnsichere Formulierungen. Ist ja kein Widerruf, sondern Annahmeverweigerung.
Ich weiß, dass H&M 15 EUR pauschal bei so ewtas verlangt (schon immer)
 

reneromann

Sehr aktives Mitglied
31. August 2012
2.135
5
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Prinzipiell wie Widerruf behandeln (weil für eine wirksame Erklärung des Widerrufs ja die Rücksendung der Ware ohne Angabe von Gründen ausreicht)...
Im Zweifel aber vorher beim Kunden nachfragen, was los war/ist.

Sollte der Kunde eine Neu-Zustellung verlangen, dann kann man natürlich versuchen, ihm die Zusatzportokosten (sind dann ja 1x Porto hin + 1x Rücksendeporto) aufzuzwingen.
Sollte der Kunde hingegen den Widerruf erklären, dann den Gesamtbetrag (ggf. um Rücksendeporto reduziert, wenn Betrag < 40 € - und ggf. Portokosten - je nach AGB) zurückerstatten.
 

tsinus

Sehr aktives Mitglied
7. Januar 2013
330
28
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Danke für Eure Infos. Ich habe gerade in der Buchhaltung nachgefragt und erhielt folgende Antwort:
Wir erhielten per Brief v. 23.5.13 die Nachricht, dass ab 01.07.13 die Gebühr in Höhe von € 4,00 für Rücksendungen berechnet werden. Gleichzeitig wird eine kostenfreie Paketankündigung per email (wenn diese in den Sendungsdaten angegeben wird) sowie eine kostenfreie Adressprüfung bei Nichtzustellbarkeit im 1. Versuch zum 1.7. angekündigt.
 

XYZ

Sehr aktives Mitglied
21. September 2011
2.541
10
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Forensuche benutzt?

http://forum.jtl-software.de/business-jungle/55927-dhl-ruecksendeentgelt.html

Eine Annahmeverweigerung ist ein Widerruf und man bleibt, wie ich es sehe, dann schön (auch) auf diesen Kosten sitzen. Evtl. könnte man es hier, ähnlich wie bei unfreien Sendungen handhaben, dass der Strafportoanteil (Rücksendeentgeld) aufgrund seiner Schadensminderungspflicht dem Kunden auferlegt werden kann.

Was H&M und Co. in ihren AGB vereinbaren, interessiert nicht, an solch große Unternehmen traut sich kein Abmahner ran, während kleine Firmen dafür in Grund und Boden abgemahnt werden.
 

Günther

Sehr aktives Mitglied
29. November 2007
1.099
5
Augsburg
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

hallo,
hat jemand schon angefangen die AGB's zu verändern?
Was ist eigentlich mit der 40 Euro Klausel?
Sollte die nicht schon lang hinfällig sei?
Günther
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
17. März 2011
2.969
249
Brandenburg an der Havel
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Hallo,

in der neuen Wiederrufbelehrung, wird eine Annahmeverweigerung nicht mehr als Grund für einen Wiederruf akzeptiert.
Der Wiederruf muss dann Schriftlich / E-Mail erfolgen.

Die 40 € Klausel wird auczh erst in der neuen Wiederrufbelehrung wegfallen.
Dann zahlt der Kunde immer die Rücksendekosten.

@XYZ, mich interessiert schon was H&M ecc in seinen AGB angiebt, und ich habe überhaupt kein Problem, rechtlich gegen große Unternehmen vorzugehen, wenn es denn auch Fehler gibt.
Wäre nicht das 1. mal.

Gruß

NICO
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
17. März 2011
2.969
249
Brandenburg an der Havel
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

ach noch was, natürlich kann man die AGB anpassen, wenn dem Kunden die 4 € bei nicht ordnungsgemäßer Adressangabe belastet werden.
Ich werde die AGB schon in den nächsten Tagen anpassen.

Gruß

NICO
 

XYZ

Sehr aktives Mitglied
21. September 2011
2.541
10
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

ach noch was, natürlich kann man die AGB anpassen, wenn dem Kunden die 4 € bei nicht ordnungsgemäßer Adressangabe belastet werden.
Ich werde die AGB schon in den nächsten Tagen anpassen.

Ist garnicht mal so sicher, ließ Dir mal hier die Kommentare bis zum Ende durch:

DHL bittet Shopbetreiber zur Kasse » shopbetreiber-blog.de

Jedoch gehe ich auch ich davon aus, dass sich das Problem spätestens mit Wegfall der 40€ Klausel und Rücksendekostentragung durch den Kunden Mitte nächsten Jahres erledigt hat, bis dahin müssen wir Händler wohl (wie immer) noch in den sauren Apfel beißen....
 

dagoberto

Sehr aktives Mitglied
19. Juli 2009
1.573
9
Köln
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Wir sollten alle auf jeden Fall Widerspruch gegen die neuen AGB einlegen

Um dies einfach so zu akzeptieren sind die möglichen Fehlerquellen auch von DHL zu vielseitig, nur ein paar Beispiele

- Kunde erhält keine Benachrichtigungskarte
- Kunde erhält Benachrichtigung aber Paket ist in der angegebenen Filiale nicht aufzufinden und geht zurück
- Adresse ist richtig, Zusteller findet aber die Klingel nicht (Hochhaus, Hinterhof) oder ist zu faul in den 5 Stock zu laufen
- Paket wird von DHL abgeholt landet aber aus irgendwelchen Gründen in 10 Tagen nicht auf dem Band. Ersatzlieferung wird verschickt und Kunde wird gebeten die Annahme zu verweiern falls das "verloeren" Paket dann irgendwann mal zugestellt wird

Das sind nur ein paar der möglichen Fehlerquellen die der Händler nicht zu Verantworten hat!
 

dc-nico

Sehr aktives Mitglied
17. März 2011
2.969
249
Brandenburg an der Havel
AW: DHL Rücksendegebühren - wie geht Ihr damit um?

Hallo,

wir haben heute ein Schreiben von der Rechtsabteilung an DHL fertig gemacht.
Dieses kündigt rechtliche Schritte an, sollten das Rücksendeentgelt für die von uns erhaltenen Retouren, bei welchen die Kunden eindeutig den Erhalt einer Benachrichtigungskarte widersprechen, nicht anstandslos gutgeschrieben werden.

Wir finanzieren nicht die Unkosten anderer Unternehmen.
Es sollten sich auch andere Betroffene ein mal wehren, sonst werden wir hier nur ausgenutzt.

Gruß

NICO
 

Ähnliche Themen