MS SQL von JTL an N8N anbinden

talis3r

Sehr aktives Mitglied
24. März 2019
130
26
Münster
Hallo zusammen,
mich interessiert ein spezieller Anwendungsfall der Integration von n8n mit JTL und KI, der über die bisher besprochenen Punkte hinausgeht.

Ich arbeite an einer n8n-Workflow-Automatisierung für einen Chatbot im Online-Shop. Dieser Chatbot soll nicht nur auf einem vorgegebenen System-Prompt basieren (z.B. Kommunikation im Rahmen von Produktfragen, kurze Antworten auf externe Fragen und Rückführung zum Hauptthema), sondern auch mit einer umfassenden Wissensdatenbank verbunden sein.

Diese Wissensdatenbank soll Folgendes enthalten:
  • Alle Artikel mit detaillierten Merkmalen/Eigenschaften.
  • Der Chatbot soll in der Lage sein, Fragen an den Nutzer zu stellen, dessen Antworten zu analysieren und auf dieser Grundlage die vorhandene Produktdatenbank zu filtern.
  • Idealerweise soll er dann die drei besten passenden Produkte vorschlagen und diese sogar miteinander vergleichen können.
Einfacher ausgedrückt: Ich suche einen Chatbot, der gleichzeitig als Besucher-Support und als Verkaufsberater fungiert. Er soll anhand von Parametern erkennen, wonach der Kunde sucht, und entsprechende Produkte vorschlagen.

Einen Teil dieser Funktionalität habe ich bereits implementiert: Es gibt einen Chat auf der Website, der mit dem Nutzer in einen Dialog tritt, dessen Fragen an n8n sendet und die Antworten von dort zurück in den Chat ausgibt. Bisher ist es jedoch nur ein einfacher Chatbot mit einem gut durchdachten System-Prompt, aber ohne jegliche Produktdatenbank oder spezifisches Wissen über das Unternehmen und die Produkte.

Ich suche nach einer solchen n8n-Workflow-Automatisierung und bin an Interessenten interessiert, die an einem solchen Chat mitarbeiten oder ihn gemeinsam weiterentwickeln möchten.

An wen kann ich diese Frage richten und wer von Ihnen hat Erfahrung oder Lösungen in diese Richtung, insbesondere im Kontext der JTL-Datenanbindung und KI-Integration?

Hey Stanislav

Zu diesem Thema habe ich bereits ein Video gemacht dieses umfasst eigentlich alle deine Fragen.

Dieser Chatbot kann problemlos an eine Datenbank angebunden werden und dient als Verkaufsberater sowie aber auch als Kundenservice Agent

Das Template was ich dort gebaut habe kannst du 1:1 übernehmen und deinen Bedürfnissen anpassen

Viel Spaß beim automatisieren , Lukas

VIDEO
 
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talis3r

Sehr aktives Mitglied
24. März 2019
130
26
Münster
Meine zweite große Vision ist ein KI-Agent, der basierend auf einer initialen Produkttabelle (mit Kurzbeschreibungen, grundlegenden Spezifikationen und "Roh"-Fotos) eine qualitativ hochwertige Produkttabelle mit optimiertem Inhalt erstellt. Das bedeutet konkret:
  • Hochwertige Produktbeschreibungen: Aus einer kurzen Notiz oder Stichpunkten soll eine überzeugende, detaillierte und SEO-optimierte Produktbeschreibung generiert werden.
  • Verbesserte Produktbilder: Basierend auf einfachen, "aus dem Handgelenk" geschossenen Fotos sollen KI-gestützt ästhetisch ansprechende und verkaufsfördernde Bilder erzeugt werden. Dies könnte die Optimierung von Belichtung, Hintergrund, Perspektive oder sogar die Generierung von Lifestyle-Bildern umfassen.
Einfacher ausgedrückt: Es geht darum, vollständige Produktkarten zu erstellen, die auf Basis minimaler Startinformationen maximalen Mehrwert bieten.

Ich bin mir bewusst, dass in JTL-Wawi bereits ein KI-Assistent für Beschreibungen integriert ist. Meine Idee geht jedoch deutlich darüber hinaus, indem sie nicht nur die Texte, sondern auch die Bilder revolutioniert. Stellen Sie sich vor, ein Online-Shop-Betreiber könnte "auf die Schnelle" ein paar Fotos machen und mit dieser Automatisierung nicht nur grammatisch korrekte und interessante SEO-Texte, sondern auch professionelle und "schöne" Bilder erhalten. Dies wäre ein Game-Changer für kleine und mittlere Online-Shops, die nicht über die Ressourcen für professionelle Fotoshootings und Content-Teams verfügen.

Hat jemand von Ihnen Erfahrungen mit ähnlichen Ansätzen oder Ideen, wie eine solche n8n-JTL-KI-Integration umgesetzt werden könnte, insbesondere im Hinblick auf die KI-gestützte Bildverbesserung und -generierung?

Also das mit den Beschreibungen ist wie du schon sagst, einfach Umsetzbar und das gibts auch schon zu genüge :)

Mit den Bildern habe ich es bis jetzt nicht hinbekommen gute Ergebnisse zu erzielen, wenn es keine "Mainstream" Bilder sind wie Mockups auf Flaschen oder T-Shirts, hat ChatGPT , Midjourney und Leonardo AI noch so ein paar Problemchen

Ich denke du müsstest eine KI anlernen mit vielen Produktbildern von dir die man irgendwann mal Human erstellt hat und diese dann damit füttern.

Bis jetzt beste Ergebnisse hat ChatGPT komischerweise geliefert würde aber Richtung Stable Diffusion in Kombi mit Hugging Face gehen und dort Masse von Produktbildern und die KI anlernen.

VG Lukas
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.010
1.559
Hi Stanislav, im Endeffekt beschreibst Du Factfinder: https://www.fact-finder.de/

Der Themenbereich Fotos ist dabei nochmal anders gelagert: Das zentrale Problem ist dabei nicht, Produktbilder zu erzeugen. Dafür gibts jede Menge Tools. Das Problem ist, dass die Bilder den Artikeln entsprechen müssen. Und da wirds schwierig in Zusammenhang mit den deutschen Gerichten. Produktbilder sind massgeblicher Teil der Produktbeschreibung und Teil des Kaufvertrages: https://www.it-recht-kanzlei.de/produktbilder-online-shop-rechtliche-fragen.html

Grobe Ähnlichkeit genügt hier also nicht. Zumindest nicht, wenn man keine Lust auf Abmahnungen hat. Wir arbeiten intensiv mit KI, aber es gibt klare Grenzen die man einhalten muss. Produktbild durch AI aufhübschen lassen? Klar. Produktbild komplett ungeprüft erstellen ist eine Einladung für Abmahner.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Texte. Die AI halluziniert immer wieder Produkteigenschaften oder Servicefunktionen. Ungeprüft stehst Du auch hier schnell vor rechtlichen Problemen.
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Hi Stanislav, im Endeffekt beschreibst Du Factfinder: https://www.fact-finder.de/

Der Themenbereich Fotos ist dabei nochmal anders gelagert: Das zentrale Problem ist dabei nicht, Produktbilder zu erzeugen. Dafür gibts jede Menge Tools. Das Problem ist, dass die Bilder den Artikeln entsprechen müssen. Und da wirds schwierig in Zusammenhang mit den deutschen Gerichten. Produktbilder sind massgeblicher Teil der Produktbeschreibung und Teil des Kaufvertrages: https://www.it-recht-kanzlei.de/produktbilder-online-shop-rechtliche-fragen.html

Grobe Ähnlichkeit genügt hier also nicht. Zumindest nicht, wenn man keine Lust auf Abmahnungen hat. Wir arbeiten intensiv mit KI, aber es gibt klare Grenzen die man einhalten muss. Produktbild durch AI aufhübschen lassen? Klar. Produktbild komplett ungeprüft erstellen ist eine Einladung für Abmahner.

Das gleiche gilt übrigens auch für die Texte. Die AI halluziniert immer wieder Produkteigenschaften oder Servicefunktionen. Ungeprüft stehst Du auch hier schnell vor rechtlichen Problemen.
Danke für das Feedback! Ich meine natürlich echte Produktfotos als Basis, bei denen der Prompt klar festlegt, dass das Produkt selbst nicht verändert werden darf – sondern nur der Hintergrund oder die Szenerie per KI angepasst wird. Ziel ist, aus einem einfachen Bild mehrere nutzbare Motive zu generieren – etwa „Produkt auf Tisch“, „Produkt in Hand“ usw.

FactFinder kenne ich bislang nur namentlich, aber nicht im Detail. Weißt du, ob man dort z. B. eine gesamte Artikel-Tabelle aus JTL-Wawi hochladen, zentral optimieren und wieder zurückspielen kann? Und gibt es eine ungefähre Preisspanne für solche Volumina – zum Beispiel 500 Artikel mit mehrfachen Bildern, basierend auf jeweils nur einem Ausgangsfoto?

Vollkommen einverstanden: Weder Bilder noch Texte sollten 1:1 übernommen werden, sondern müssen nach der Generierung sorgfältig geprüft werden. Für mich ist KI-gestützte Automation hier ein Helfer, kein Ersatz für den Menschen.
 

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.010
1.559
Fact Finder kenne ich nur indirekt, hat ein befreundetes Unternehmen im Einsatz. Modebranche, da knallen Styleberater etc natürlich direkt.
Ich würde die an Deiner Stelle einfach mal anschreiben. Wobei ich nicht weiß in welcher Größenordnung die fischen - kann sein dass Du unter ner Million potentiellem Umsatz nur ein Nicken und Lächeln kriegst.
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Hey Stanislav

Zu diesem Thema habe ich bereits ein Video gemacht dieses umfasst eigentlich alle deine Fragen.

Dieser Chatbot kann problemlos an eine Datenbank angebunden werden und dient als Verkaufsberater sowie aber auch als Kundenservice Agent

Das Template was ich dort gebaut habe kannst du 1:1 übernehmen und deinen Bedürfnissen anpassen

Viel Spaß beim automatisieren , Lukas

VIDEO
Hallo Lukas,

vielen Dank für den Hinweis auf dein Video, ich werde es mir am Wochenende auf jeden Fall anschauen.

Wie ich verstanden habe, bist du bei diesem Thema schon sehr weit gekommen und hast praktisch eine fertige Lösung entwickelt?
Es wäre super interessant, wenn du vielleicht eine Demo-Version zeigen könntest – idealerweise auf einem Shop installiert. Ich teste gern von beiden Seiten: als Entwickler und als Nutzer.
Dadurch entstehen oft wertvolle Impulse für Verbesserungen.
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Fact Finder kenne ich nur indirekt, hat ein befreundetes Unternehmen im Einsatz. Modebranche, da knallen Styleberater etc natürlich direkt.
Ich würde die an Deiner Stelle einfach mal anschreiben. Wobei ich nicht weiß in welcher Größenordnung die fischen - kann sein dass Du unter ner Million potentiellem Umsatz nur ein Nicken und Lächeln kriegst.
Danke für die Einschätzung! Ja, ich bin mir sicher, dass bei solchen Lösungen wie Fact Finder die Budgets wirklich hoch sind – für viele kleine Online-Shops schlicht nicht erreichbar.

Genau deshalb ist meine Motivation bei der Automatisierung auch nicht, damit Geld zu verdienen, sondern kleinen und mittelständischen Shops zu helfen, die sich keine Agentur, keinen professionellen Fotografen oder Copywriter leisten können. Es geht darum, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auch für diese Händler zu ermöglichen – und ganz nebenbei lerne ich selbst auch enorm viel bei der Automatisierung.

Mein Ziel ist am Ende, dass solche Tools ein echter "Kopfweh-Löser" für kleine E-Commerce-Teams werden. Das fachliche Level, das die großen mit riesigen Budgets erreichen, soll so zumindest ansatzweise auch für die "Kleinen" zugänglich werden.
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Also das mit den Beschreibungen ist wie du schon sagst, einfach Umsetzbar und das gibts auch schon zu genüge :)

Mit den Bildern habe ich es bis jetzt nicht hinbekommen gute Ergebnisse zu erzielen, wenn es keine "Mainstream" Bilder sind wie Mockups auf Flaschen oder T-Shirts, hat ChatGPT , Midjourney und Leonardo AI noch so ein paar Problemchen

Ich denke du müsstest eine KI anlernen mit vielen Produktbildern von dir die man irgendwann mal Human erstellt hat und diese dann damit füttern.

Bis jetzt beste Ergebnisse hat ChatGPT komischerweise geliefert würde aber Richtung Stable Diffusion in Kombi mit Hugging Face gehen und dort Masse von Produktbildern und die KI anlernen.

VG Lukas
Danke für dein ausführliches Feedback und die konkreten Empfehlungen, Lukas! Wirklich hilfreich.

Was die Bildvariationen betrifft, meine ich genau den „einfacheren“ Ansatz: den Hintergrund, die Perspektive oder das Licht durch KI zu variieren, das eigentliche Produktbild aber unverändert zu lassen. Also keine grundlegende Neugestaltung, sondern nur kleine Anpassungen für mehr Abwechslung – eben auch wegen der rechtlichen Grenzen, wie Kollege SebiW schon angemerkt hat. Da muss man wirklich vorsichtig sein.

Aus meiner Erfahrung (über 15–20 Online-Shops in den letzten zwei Jahren) sehe ich übrigens, dass nur in 2–3 Fällen tatsächlich mit professioneller Nachbearbeitung oder Retusche bei Produktbildern gearbeitet wurde. Für den Großteil ist schon eine KI-basierte „Mini-Optimierung“ – sprich: anderer Hintergrund oder etwas angepasste Stimmung – ein echter Mehrwert.


P.S.
Spannend finde ich übrigens auch, dass sich überhaupt jemand mit der Kombination von n8n und JTL beschäftigt — bisher habe ich im deutschsprachigen Raum tatsächlich nur sehr wenige gefunden, die in diese Richtung experimentieren, und das meistens nur hier im Forum.
Bei Shopware oder Shopify sieht es ganz anders aus: Dort gibt es schon eine Vielzahl an Lösungen, Integrationen und Vorlagen für n8n-Workflows (zumindest nach meinen bisherigen Recherchen).
 
Zuletzt bearbeitet:

SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.010
1.559
Interessant finde ich an dieser Stelle die Frage ob ich mit einem Menschen oder einer Maschine rede ;)
Der EM Dash in Deinen Texten weist deutlich auf AI Content hin, die meisten Detection Tools sagen aber: größtenteils menschlicher Content.

Nicht persönlich nehmen, mir geht es nur um die Feststellung, dass KI Content in quasi allen Bereichen dominant wird. Ich habe meine Zukunftserwartung zum Thema Marketplaces und AI hier zusammengefasst:
https://forum.jtl-software.de/threa...der-spricht-von-insolvenz.182260/post-1297395

Worauf ich hinauswill: Die zentrale Frage für uns Shopbetreiber wird in den nächsten 2-3 Jahren wie weit KI den Alltag der Menschen dominiert. Hier geht es um klare Zielgruppenanalysen, Bewertung der entsprechenden Absatzmärkte etc.

Ich gehe stand jetzt davon aus, dass statischer Content verschwinden wird. Das gilt für Produkt- und Kategorietexte, aber auch für Bilder. Der Siegeszug personalisierter AI Companions bedeutet im gleichen Schritt die logische Endentwicklung sozialer Medien: Kommunikationsplattform -> Bubble Generator -> monadische Bubble im leibnizschen Sinne. Auf dem gleichen Weg werden bspw auch generische Influencer verschwinden, wir tragen dann alle unseren vollständig individualisierten Influencer mit uns herum.

Die einzige Frage die sich jetzt noch stellt: Sind die bisherigen Marktplätze stark genug um ein weiterbestehen des Status Quo aufrechtzuerhalten. Werden also GPTs die Funktion von Google übernehmen und Kunden auf Produktseiten lenken. Oder wandern Shops und Marktplätze vollständig in die GPTs (was dann auch funktionierende Businessmodelle hervorbringen würde, Werbung und Provision).

Wird es also in 2-3 Jahren überhaupt noch echte Shops geben oder dienen diese nur noch oder zumindest hauptsächlich als API Module, die den GPTs Informationen zur Verfügung stellen, aus denen diese dann individuellen Content für den jeweiligen User generieren? Ich gehe stand jetzt davon aus. Natürlich wird diese Änderung je nach Produkt etc unterschiedlich schnell verlaufen. Aber imho sind Themen wie Bild- und Textoptimierung reine Übergangsphänomene. Genauso wie Prompt Engineering.
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Interessant finde ich an dieser Stelle die Frage ob ich mit einem Menschen oder einer Maschine rede ;)
Der EM Dash in Deinen Texten weist deutlich auf AI Content hin, die meisten Detection Tools sagen aber: größtenteils menschlicher Content.

Nicht persönlich nehmen, mir geht es nur um die Feststellung, dass KI Content in quasi allen Bereichen dominant wird. Ich habe meine Zukunftserwartung zum Thema Marketplaces und AI hier zusammengefasst:
https://forum.jtl-software.de/threa...der-spricht-von-insolvenz.182260/post-1297395

Worauf ich hinauswill: Die zentrale Frage für uns Shopbetreiber wird in den nächsten 2-3 Jahren wie weit KI den Alltag der Menschen dominiert. Hier geht es um klare Zielgruppenanalysen, Bewertung der entsprechenden Absatzmärkte etc.

Ich gehe stand jetzt davon aus, dass statischer Content verschwinden wird. Das gilt für Produkt- und Kategorietexte, aber auch für Bilder. Der Siegeszug personalisierter AI Companions bedeutet im gleichen Schritt die logische Endentwicklung sozialer Medien: Kommunikationsplattform -> Bubble Generator -> monadische Bubble im leibnizschen Sinne. Auf dem gleichen Weg werden bspw auch generische Influencer verschwinden, wir tragen dann alle unseren vollständig individualisierten Influencer mit uns herum.

Die einzige Frage die sich jetzt noch stellt: Sind die bisherigen Marktplätze stark genug um ein weiterbestehen des Status Quo aufrechtzuerhalten. Werden also GPTs die Funktion von Google übernehmen und Kunden auf Produktseiten lenken. Oder wandern Shops und Marktplätze vollständig in die GPTs (was dann auch funktionierende Businessmodelle hervorbringen würde, Werbung und Provision).

Wird es also in 2-3 Jahren überhaupt noch echte Shops geben oder dienen diese nur noch oder zumindest hauptsächlich als API Module, die den GPTs Informationen zur Verfügung stellen, aus denen diese dann individuellen Content für den jeweiligen User generieren? Ich gehe stand jetzt davon aus. Natürlich wird diese Änderung je nach Produkt etc unterschiedlich schnell verlaufen. Aber imho sind Themen wie Bild- und Textoptimierung reine Übergangsphänomene. Genauso wie Prompt Engineering.
Sie kommunizieren übrigens mit einem Menschen – ich bin Stanislav, Webentwickler bei eloquium GmbH.

Deutsch ist nicht meine Muttersprache. 😊
Und Sie haben richtig erkannt: Für Übersetzungen nutze ich KI 🤖.
Sie dient mir dabei lediglich als „Redakteur“ für meine Texte, meine Gedanken und meine Meinungen ✍️.
Ich formuliere diese zuerst in meiner Muttersprache und lasse sie dann von der KI sprachlich und grammatikalisch korrigieren.

Genauso wie bei Produkttexten gilt hier eine wichtige Regel: Der endgültige Text muss sorgfältig überprüft werden ✅.
Das mache ich natürlich auch – ich achte darauf, ob meine Gedanken richtig wiedergegeben werden 💬.
Leider kann ich jedoch nicht immer die Grammatik perfekt kontrollieren. 🤷

Sie haben wirklich sehr tiefgehende Fragen gestellt.
Ich bin überzeugt, dass der Einsatz von KI im Onlinehandel – mindestens als Kundenberater – absolut notwendig ist.
Und das nicht erst morgen, sondern eigentlich schon gestern! Genau deshalb habe ich mich weiter oben auch nach solchen Chatbots für Onlineshops erkundigt.

Eine professionelle Beratung durch Menschen ist meistens teuer (und in manchen Fällen auch gerechtfertigt – zum Beispiel beim Kauf besonders hochwertiger Produkte).
Doch wenn ich beispielsweise, wie letzte Woche, neue Zündkerzen oder Bremsscheiben für mein Auto suche, kann mir eine KI in wenigen Minuten nicht nur absolut passende Empfehlungen geben, sondern auch noch Hintergrundwissen vermitteln – so habe ich z.B. erst jetzt von Iridium-Zündkerzen erfahren. 😊

Aber ... man darf nicht vergessen: KI „halluziniert“ manchmal.
Das birgt die Gefahr von falschen Beratungen und Empfehlungen – und gerade das muss kontrolliert und verantwortungsvoll gestaltet werden.
 
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SebiW

Sehr aktives Mitglied
2. September 2015
3.010
1.559
Ich bin schon davon ausgegangen mit einem Menschen zu kommunizieren - mir ging es eher darum aufzuzeigen, wie sehr die Grenzen hier bereits verwischen. ;)

Interessant finde ich insbesondere den Punkt der Endkontrolle von Texten, Bildern etc. Denn genau hier stellt sich mir die Frage wie das in Zukunft aussehen wird.

Bereits jetzt ist die Individualisierung von Shopinhalten da bzw absehbar. Egal ob Styleberater, persönliche Produktempfehlungen, individualisierte Suchergebnisse oder personalisiertes Cross Selling - die Systeme sind live.

Die zentrale Frage wird sein: Bleibt es bei diesen Funktionen, werden also Shops quasi nur partiell personalisiert. Oder werden zukünftig alle Elemente von Shops, von Navi über Sprachduktus, Template, Farbgebung bis zur Auswahl, welche Produkte wie, zu welchen Preisen und mit welchen Informationen angeboten werden, voll von KI Modellen übernommen. Kurz, baut man Shops, die möglichst die identifizierte Zielgruppe ansprechen, oder baut man Frameworks die potentielle Kunden so individuell ansprechen, dass das, was wir heute als Zielgruppe sehen auf das Individuum heruntergebrochen wird.
Wie funktioniert in einem solchen Umfeld Markenkommunikation?
Wie betreibt man Akquise?
Wie funktioniert Marketing im Zeitalter von AI?

Ich bin schon bei Dir dass die aktuellen Fragestellungen eher in Richtung Prozessoptimierungen laufen. Aber bei der Geschwindigkeit, in der sich der Themenbereich entwickelt, gehe ich davon aus, dass wir hier von einer Übergangsphase von 2-3 Jahren sprechen. Die wahre Herausforderung wird imho darin bestehen, die eigene Datenstruktur so aufzubereiten, dass sie zukünftig durch GPTs direkt im nativen Kommunikationsfluß des Kunden integrierbar ist.

Und ja, ich habe großen, großen Respekt vor dieser Entwicklung. Ich sehe nicht, das kleinere Anbieter wie JTL die nötige Entwicklungsgeschwindigkeit werden leisten können. Als Angesteller eines KMUs, der seit 25 jahren im Ecommerce unterwegs ist, habe ich seit dem Aufkommen der Marktplätze keine so signifikante Änderung mehr gesehen. Und im Endeffekt muss man jetzt dafür sorgen, dass man technologisch so breit aufgestellt ist, dass man die wahrscheinlichsten Szenarien abdecken kann. Eine echte Herausforderung.
 

ple

Sehr aktives Mitglied
20. August 2019
820
163
Ja, man sollte sich nicht zu 100 % darauf verlassen, das ist richtig. Auch kleine Fehler können da den Tag vermiesen.

Ich nutze für Abfragen mittlerweile ein sich selbst korrigierendes Multi-KI-Agenten-System, das anhand der damit verknüpften Reasoning-Modelle eigentich keine Fehler mehr zulässt, weil sich diese den Kontext anhand einer Schnittstelle direkt aus der Datenbank ziehen. Ein Halluzinieren von Spalten, Daten o.Ä. ist somit ausgeschlossen.
Das klappt wirklich unheimlich gut. Sprengt an dieser Stelle aber auch den Diskussionsrahmen :D
Kannst du das ein wenig genauer erläutern? Die ki hat also einen Zugang zur sql und kann die Tabellen lesen? Das würde mich echt mal interessieren, bisher muss ich grok alles mitgeben an Spaltennamen usw.

Gruß
 

Stanislav

Aktives Mitglied
17. November 2023
20
3
Hey Stanislav
Zu diesem Thema habe ich bereits ein Video gemacht dieses umfasst eigentlich alle deine Fragen.
Dieser Chatbot kann problemlos an eine Datenbank angebunden werden und dient als Verkaufsberater sowie aber auch als Kundenservice Agent
Das Template was ich dort gebaut habe kannst du 1:1 übernehmen und deinen Bedürfnissen anpassen
Viel Spaß beim automatisieren , Lukas
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Hallo Lucas

leider habe ich dein Video erst jetzt komplett angeschaut und habe einige Fragen:
  1. Wie kann ich deinen Workflow erhalten? Der Link im Video funktioniert leider nicht.
  2. In dem Workflow habe ich keine Verbindung zu Datenbanken gesehen.
    Ich meine zum Beispiel, wie man eine Artikeltabelle aus der Wawi-Datenbank nehmen und daraus (vielleicht in eine temporäre Datenbank) Bezeichnungen, Attribute, Beschreibungen usw. extrahieren kann, um darauf basierend weitere Automatisierungen in n8n zu erstellen.
    Zum Beispiel bestehende Beschreibungen in SEO-optimierte

Wie ich verstanden habe, bist du bei diesem Thema schon sehr weit gekommen und hast praktisch eine fertige Lösung entwickelt?
Es wäre super interessant, wenn du vielleicht eine Demo-Version zeigen könntest – idealerweise auf einem Shop installiert. Ich teste gern von beiden Seiten: als Entwickler und als Nutzer.
Dadurch entstehen oft wertvolle Impulse für Verbesserungen.
 
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