Überverkäufe via POS

Brudolph

Mitglied
13. Mai 2024
12
1
Grüßt euch, werte Freunde der Warenwirtschaft.


Entweder stehe ich gerade auf dem Schlauch, oder JTL brilliert hier wieder mit „historisch so gewachsen“.


Ausgangslage:


  • Für einen Artikel habe ich Überverkäufe im Lager X zugelassen.
  • Dieses Lager ist mit unserer Kasse (JTL-POS) verbunden.

Erwartung:
Wenn ich an der Kasse einen Artikel verkaufe, der in JTL mit Bestand 0 steht, müsste er danach auf –1 laufen.


Realität:
Stattdessen erzeugt POS eine Geisterbuchung: „Korrekturbuchung durch JTL-POS“. Der Artikel bekommt also automatisch einen Eingang und direkt wieder einen Ausgang verbucht.


Das kann doch eigentlich keine Absicht sein, oder?


Mein Anwendungsfall:
Wir öffnen z. B. Displays mit 32 Boostern. Dafür buchen wir Display –1 und Booster +32. Wird das +32 mal vergessen, dachte ich: kein Problem, sobald an der Kasse Booster verkauft werden, rutschen die ins Minus, und ich sehe sofort, dass hier das Umbuchen vergessen wurde.


Aber: Die Artikel gehen gar nicht ins Minus, sondern POS legt selbständig einen Eingang an.


Frage:
Übersehe ich hier eine Einstellung, oder ist dieses Verhalten tatsächlich so gewollt?
 

WollTraum

Aktives Mitglied
19. April 2020
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Hallo, bei uns muss man bei den Artikeln extra einen Haken für Überverkäufe in der POS setzen. Wenn man den nicht hat geschieht genau das.
Viele Grüße, Susanne
 
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WollTraum

Aktives Mitglied
19. April 2020
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Ach schade, ich dachte ich hätte die Lösung.
Das macht er allerdings bei uns auch und wir haben keinen Haken gesetzt.
Klingt unlogisch.
 

Enrico W.

Administrator
Mitarbeiter
27. November 2014
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Es gibt keine negativen Bestände. Beim Ausliefern muss immer ein Bestand vorhanden sein, der ausgeliefert werden kann.
 
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WollTraum

Aktives Mitglied
19. April 2020
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Es gibt keine negativen Bestände. Beim Ausliefern muss immer ein Bestand vorhanden sein, der ausgeliefert werden kann.
Guten Morgen,
wir haben die Überverkäufe bei einem Hersteller in unserem Onlineshop aktiviert, von dem wir einmal in der Woche beliefert werden.
Dort kann man mehr bestellen als da ist. Aber ausliefern kann man es nicht. Das ist der Unterschied - danke, wieder was gelernt. 🙂
Und vollkommen logisch.
 

Brudolph

Mitglied
13. Mai 2024
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Es gibt keine negativen Bestände. Beim Ausliefern muss immer ein Bestand vorhanden sein, der ausgeliefert werden kann.
Hm.. mittels Aufträgen aus Shopify und 0 in Lagerbestand ist der Bestand definitiv auch ins negative Abbildbar...

Das heißt aber, Presale über die Kasse ist mit JTL schlichtweg nicht möglich abzubilden?
Wir veräußern Ware, mit der wir selbst erst in 3 Monaten beliefert werden (und bis Tag X nicht wissen, wie viel wir wirklich bekommen).
 

Enrico W.

Administrator
Mitarbeiter
27. November 2014
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Nein, damit ist nur ein verfügbarer Bestand im Negativen abbildbar. Kein physischer Bestand.
Der physische Bestand ist fest definiert und kann höchstens auf 0 gehen.
Der verfügbare Bestand ist notwendig, um
a) zu schauen, ob noch genug Bestand ist um weitere Verkäufe generieren zu können oder
b) Vorbestellungen generieren zu können.

Überverkäufe sind ein typisches Szenario für b). Man kann mehr verkaufen als physisch auf Lager ist.
Das Problem ist nur: Der Verkauf per POS ist keine Bestellung, die man in 2 Wochen dann beliefert. Hier muss direkt eine Auslieferung erfolgen. Und das geht nur über physischen Bestand.

Oder um mit einem Witz zu antworten:

Wenn 5 Leute im Raum sind und 7 raus gehen, dann müssen zwei rein gehen, damit der Raum leer ist.
 
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