Kritik zur neuen WAWI

Freaky

Sehr aktives Mitglied
7. Mai 2009
1.331
104
Hallo,


voller Erwartungen, dass nun endlich mehrere Prozesse durch die neue Wawi erledigt werden können, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir von den neuen Funktionen fast nichts nutzen, da es nicht unserem Arbeitsablauf entspricht.


Um das hier etwas übersichtlicher zu gestalten, kurz etwas zu unserem jetzigen Ablauf.


Wir verkaufen Gesellschaftsspiele, jeden Artikel haben wir im Normalfall 1-3x auf Lager. Einkaufen tun wir, wenn wir den Mindestbestellwert des Verlages erreicht haben.
Derzeit pflegen wir Artikel in eine Exel-Tabelle ein. Diese Tabelle ist im Laufe der letzten Jahre entstanden und übernimmt einen Großteil unserer Arbeitsschritte. Die Tabelle errechnet automatisch alle VKs, errechnet alle Verbrauchskosten, inkl. Karton. Dieser errechnet sich automatisch durch die angegebenen Produktmaße. Soll und Ist Bestand wird durch einen CSV Export aus dem Shop3 realisiert. In einer Übersicht sehe ich ganz genau, bei welchem Lieferanten ich derzeit für welche Summe einkaufen muss, um wieder meinen Sollwert zu erreichen. Um alles im Blick zu behalten werden mir Lieferanten optisch angezeigt, bei denen ich den Mindestbestellwert erreicht habe. Jetzt klicke ich den Lieferanten an und es öffnet sich eine Liste mit allen Artikeln (HAN, Artikelname, Stückzahl). Diese füge ich einfach in eine leere, vorgefertigte Tabelle ein und schicke diese per Mail zum Lieferanten.

Schwierig wird es da erst, wenn ich wieder bestellen müsste und die letzte Bestellung noch nicht angekommen ist, da ich ja den aktuellen Bestand aus dem Shop auslese.




Gut, dann dachte ich, jetzt kommt ja die neue Wawi, die wird uns ja das Leben um einiges leichter machen. Doch nach jetzigem Stand sieht es so aus als ob wir weder die Statistik, noch die Einkaufsfunktion nutzen werden.


Warum?


Fangen wir ganz vorne an. Ich lege einen Artikel an und gebe ihm den normalen Lieferantenpreis. Obendrauf bekomme ich zusätzlich jedes Jahr einen anderen Rabattpreis. Da man in der neuen Wawi zwar Rabatte eingeben kann, diese beim Einkauf jedoch nicht berücksichtigt werden (siehe hier) muss ich also als EK-Preis selber schon den Rabatt einrechnen. Andernfalls kann ja nichtmal beim Einkaufen der günstigste Preis ermittelt werden.

LieferantA hat den Artikel für 14,99€, LieferantB hat den Artikel für 15,00€ aber 10% Rabatt, erkennt die Wawi beim EK LieferantenA als günstigsten.
So, ich muss also jedes Jahr alle Eks berechnen und einfügen. In meiner Exel Tabelle ändere ich einfach den Prozentwert des Rabattes und alle EKs, inkl. VKs ändern sich dementsprechend automatisch.

Gut, also um einiges Mehrarbeit. Kommen wir nun zum Einkauf. Wie bereits oben erwähnt, sehe ich derzeit in meiner Exel-Tabelle ganz genau wann ich wo bestellen kann. Das gibt es in der WAWI aktuell nicht. Wenn ich 70 Lieferanten habe, muss ich immer jeden Lieferanten einzeln anklicken und den Bestellvorgang anstoßen, da ich vorher nicht sehen kann, wie hoch der derzeitige Gesamtpreis sein würde.
Arbeit, arbeit, arbeit!


Jetzt haben wir einen Lieferanten, der hat monatlich Angebote. Leider wird die originale Lieferantenartikelnummer durch eine Angebotsnummer ersetzt. Dass das keinen Sinn macht, weiß ich, aber da kann ich nunmal nix ändern. So, wie mache ich das in der Wawi? Jeden Artikel einmal bearbeiten, Artikelnummer überschreiben und hinterher wieder alles Rückgängig. Und wie läuft das mit dem EK? Habe ich mich jetzt noch nicht drum gekümmert aber in meiner Exel Tabelle füge ich das einfach drunter und sehe auch welchen dieser Artikel ich zu welchem Preis gekauft habe. So, da das alles so unendlich Zeitaufwendig für mich ist, mache ich das natürlich nicht, sondern bleibe beim alten. Also stimmt ja auch die Statistik nicht. Zumindest nicht was Preise angeht, da ich ja wie gesagt nicht den Rabattierten EK eingebe, da zu viel Arbeit. Verkaufte Stückzahlen sind natürlich super.
Da Unkosten pro Artikel eh nicht berücksichtigt werden, ist mir persönlich die Statistik eh völlig nutzlos.


Das sind jetzt mal die groben Dinge, warum für uns das nutzen der neuen Funktionen schlichtweg einfach nicht möglich ist. Wenn ich tiefer überlege fallen mir noch 3x so viele Punkte ein.


Das soll auch kein Rummotzen sein, sondern das ist einfach unsere Lage. Und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass wir die einzigen sind mit diesen Abläufen. Entweder haben andere vorher Strichliste geführt und dann ist die Wawi ja wirklich ne Erleichterung oder ich weiß es nicht.




Also ich suche noch den Fehler meiner/unserer Vorgehensweise. Bitte sagt mir wo wir etwas falsch machen.
 

Thomas Lisson

Administrator
Mitarbeiter
24. März 2006
15.574
300
Köln
AW: Kritik zur neuen WAWI

hi,

Einkaufen tun wir, wenn wir den Mindestbestellwert des Verlages erreicht haben.
Nach dieser Logik habe ich schon im anderen Thread gefagt. Im Umkehrschluss heisst das, dass du deinen Kunden nichts auslieferst, solange du nicht genug Fehlbestände hast, um den MBW zu erreichen?! Das ist doch sinnfrei.

Nahelieggende Lösung: Erhöhe den Zeitraum für die Bedarfsermittlung, dann kaufst du doch autom. das ein, was am ehesten gekauft wird in nächster Zeit.

Diese Tabelle ist im Laufe der letzten Jahre entstanden und übernimmt einen Großteil unserer Arbeitsschritte.
Du bist mit deinen Prozessen ganz klar zu speziell. Nutz weiterhin die Excel Tabelle und erstell die Bestellungen über die Wawi, damit du vom Bestellwesen profitieren kannst.

jedes Jahr einen anderen Rabattpreis. Da man in der neuen Wawi zwar Rabatte eingeben kann, diese beim Einkauf jedoch nicht berücksichtigt werden (siehe hier) muss ich also als EK-Preis selber schon den Rabatt einrechnen.
Setz in der Ameise doch einfach einen VK Modi - und fertig.

Jetzt haben wir einen Lieferanten, der hat monatlich Angebote. Leider wird die originale Lieferantenartikelnummer durch eine Angebotsnummer ersetzt. Dass das keinen Sinn macht, weiß ich, aber da kann ich nunmal nix ändern.
Das versteh ich nicht. Warum wird da was ersetzt?

Das sind jetzt mal die groben Dinge, warum für uns das nutzen der neuen Funktionen schlichtweg einfach nicht möglich ist.
Du hast doch wohl nicht gedacht, dass wir deine Excel Tabelle in der Wawi nachprogrammiert haben? Du musst dich schon in deinen speziellen Prozessen anpassen, sonst wird das nichts.
 

Freaky

Sehr aktives Mitglied
7. Mai 2009
1.331
104
AW: Kritik zur neuen WAWI

Hallo Thomas,

vielen Dank schon mal für Deine Antwort!


Nach dieser Logik habe ich schon im anderen Thread gefagt. Im Umkehrschluss heisst das, dass du deinen Kunden nichts auslieferst, solange du nicht genug Fehlbestände hast, um den MBW zu erreichen?! Das ist doch sinnfrei.

Das ist korrekt. Wo das sinnfrei ist, verstehe ich allerdings nicht. Es gehen gleichmäßig verschiedene Artikel weg, wenn der nächste MBW erreicht ist, habe ich von den geplanten Soll Beständen noch 1 von 3 Artikeln verfügbar. Kan man natürlich so pauschal nicht sagen.

Nahelieggende Lösung: Erhöhe den Zeitraum für die Bedarfsermittlung, dann kaufst du doch autom. das ein, was am ehesten gekauft wird in nächster Zeit.

Hmm... Nicht so die optimale Lösung, dann doch lieber 1x die Woche alles mal durchgehen.


Du bist mit deinen Prozessen ganz klar zu speziell.

Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Vielleicht mache ich alles zu "geplant".

Setz in der Ameise doch einfach einen VK Modi - und fertig.

Das sagt mir jetzt nix, da werde ich mich drüber informieren!


Das versteh ich nicht. Warum wird da was ersetzt?

Artikel1 hat Lieferantenartikelnummer 12345. Wenn der Artikel jedoch im Angebot bei denen ist, muss man den unter der Angebotsartikelnummer "angebot01" bestellen, sonst gibt es nicht den Angebotspreis.
Das habe ich mir eben noch mal in der Wawi angesehen, man müsste in den freigegebenen Bestellungen die leiferantenartikelnummer eines einzelnen Produktes für die einzelne Bestellung ändern können.
Aber das ist ja auch nun ein wirklich SEHR spezifisches Problem.


Du hast doch wohl nicht gedacht, dass wir deine Excel Tabelle in der Wawi nachprogrammiert haben? Du musst dich schon in deinen speziellen Prozessen anpassen, sonst wird das nichts.

Ganz sicherlich nicht!!
Ich kann mir nur wie gesagt irgendwie nicht vorstellen, dass ich da echt so spezifisch bin. Wenn man jetzt jeden Artikel über 100x auf Lager hat, kann ich mir vorstellen, dass man dann die Probleme nicht hat.
 

Freaky

Sehr aktives Mitglied
7. Mai 2009
1.331
104
AW: Kritik zur neuen WAWI

Nach dieser Logik habe ich schon im anderen Thread gefagt. Im Umkehrschluss heisst das, dass du deinen Kunden nichts auslieferst, solange du nicht genug Fehlbestände hast, um den MBW zu erreichen?! Das ist doch sinnfrei.

Sorry, das habe ich jetzt erst verstanden. Natürlich liefere ich. Alles was auf Lager ist, kann bestellt werden und wird ausgeliefert. Aber es geht ja um den Einkauf. Den möchte ich schnellstmöglich durchführen. Und das ist nunmal, nachdem man den MBW erreicht hat.


Aber mal ne andere Frage und die meine ich wirklich ernst und auch keinesfalls böse. Wann soll man sonst bestellen? Wie sieht denn der Normalfall der anderen aus?
Ich habe doch meinen gewünschten Sollbestand. Und nach jedem verkauften Artikel weicht doch der Soll- vom Ist-Bestand ab. Wann ist denn da der Normalfall um nachzubestellen wenn es nicht das erreichen des MBW beim Lieferanten ist?
 

pckasse

Gut bekanntes Mitglied
15. April 2010
336
16
Frankfurt(Main)
AW: Kritik zur neuen WAWI

als wenn du nach MBW bestellst, solltst du in der Statustik sehen, was am besten läuft. Soviel Liquidität sollte sein, dass man auch mal "Pech hat" und evtl. einen Lagerbestand hat...... Ich kenne das auch, lege mir ein paar Scanner zur Seite, weil ich weiss, dass die irgendwann sowieso gekauft werden. Ansonsten müssten meine Kunden zu lange warten. geht gar nicht. und im B2B Bereich sind die noch humaner wie im B2C Bereich....
 

Thomas Lisson

Administrator
Mitarbeiter
24. März 2006
15.574
300
Köln
AW: Kritik zur neuen WAWI

nabend,

Natürlich liefere ich. Alles was auf Lager ist, kann bestellt werden und wird ausgeliefert. Aber es geht ja um den Einkauf. Den möchte ich schnellstmöglich durchführen. Und das ist nunmal, nachdem man den MBW erreicht hat.
Genau das ist der Punkt. Wenn ein Kunde ein Spiel bei dir erwirbt und du den MBW erst nach 4 Wochen erreichst, dann lieferst du dem Kunden das doch viel zu spät! Und wenn du sagst, dass der MBW innerhalb von einer Woche erreicht ist, dann gilt doch umso mehr die Bedarfsplanung für einen längeren Zeitraum auszulegen, dann hast du den MBW doch sicher im Sack. Hier ist ganz klar das Problem, dass du möglichst "am Limit" einkaufen möchtest, d.h. Lagerware möglichst vermeiden möchtest und deswegen selbst durchplanst. Natürlich ist das auch ein Ziel der Disposition der Wawi, allerdings ist da der MBW keine Bedingung. Den MBW musst du selbst in der Einkausliste erreichen. Warum? Beispiel:

Nehmen wir an du hättest Lieferant A (liefert Ware A1, hat 400€ MBW) und B (liefert Ware B1, hat 500€ MBW), beide liefern zusätzlich Ware C1.
Du brauchst Waren A1, B1 und C1. Nach deinem System würdest du bei Lieferant A kaufen, weil der MBW dort schneller erreicht wäre. Wenn du das machst, wirst du nie bei Lieferant B einkaufen. --> Das ist eine Sackgasse.
Das war jetzt nur ein Beispiel mit 2 Lieferanten und 3 Artikeln, das Problem wird umso komplexer, je mehr Lieferanten und Artikel im Spiel sind.
Fazit: Aufgrund sehr vieler Faktoren muss hier er Nutzer entscheiden, was, wann bei wem gekauft wird, wenn es einen MBW gibt. "Viele Faktoren" kannst du auch gleichsetzen mit vielen Anforderungen und das wiederum mit Spezialisierung.

Die Wawi geht hier den logischen und allgemeinen Weg: Ich brauche X (= Waren auf der Einkaufsliste) - die Wawi hilft dir bei der Auswahl
Du gehst den speziellen Weg: Ich brauche X, kaufe aber nur einen Teil von X bei Lieferant Y, weil da der MBW erreicht wurde. Wann kaufst du den Rest? Da hilft dir auch deine Excel Tabelle nicht.

Du musst deine Bedingung
Und das ist nunmal, nachdem man den MBW erreicht hat.
lockern und ergänzen um: "Falls der MBW nicht erreicht wird, ergänze ich den Einkaufswert um Artikel, die ich sehr wahrscheinlich in nächster Zeit brauche". Das machst du über den Bestellvorschlag - den kannst du auch auf einen Lieferanten einschränken.

Aber mal ne andere Frage und die meine ich wirklich ernst und auch keinesfalls böse. Wann soll man sonst bestellen?
Den Bestellzeitpunkt handhabt jeder anders und hängt von sehr vielen Faktoren ab wie etwa Branche. Der eine möchte einen Kunden nie auf die Ware lange warten lassen und bestellt bei Fehlbestand sofort beim Lieferanten. Der andere sammelst ein paar Tage und bestellt dann.

Im allgemeinen kennen die meisten ihr Geschäft gut und wissen, was sie zu welcher Menge vorrätig haben müssen, setzen entsprechend Mindestbestände und holen sich Zusatzinformationen per Bestellvorschlag / Statistik / bevorstehende Marketingmaßnahme usw. ein, um optimale Bestellmengen zu ermitteln.
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.650
1.967
AW: Kritik zur neuen WAWI

lockern und ergänzen um: "Falls der MBW nicht erreicht wird, ergänze ich den Einkaufswert um Artikel, die ich sehr wahrscheinlich in nächster Zeit brauche". Das machst du über den Bestellvorschlag - den kannst du auch auf einen Lieferanten einschränken.

Sehe ich auch so - ich bestelle viel im Ausland, d.h. ich fülle Pakete zum Maximalgewicht, Palette nach Möglichkeit auf Maximalhöhe, etc. - wenn schon denn schon, es gibt immer etwas das man noch mitnehmen kann - egal ob es nun um den MBW geht oder um Versandkosten-Optimierung oder auch um die eigene Zeit die man spart, wenn man nicht jede Woche bei dem Lieferanten bestellen "muss" um selber liefern zu können.

Wenn man jetzt jeden Artikel über 100x auf Lager hat, kann ich mir vorstellen, dass man dann die Probleme nicht hat.

Wer 3 auf Lager hat, braucht 3, wer 100 auf Lager hat braucht 100 - die Herausforderung es zu optimieren ist für alle die Gleiche.

 

KathiLe

Sehr aktives Mitglied
31. August 2009
2.899
9
AW: Kritik zur neuen WAWI

@Thomas

Ich glaube, Freaky meint nicht, dass er wartet, bis der MBW erreicht ist und dann erst die Bestellung für den Kunden erfolgt. Er hat beispielsweise 10 Stück am Lager und möchte bei 5 Stück nachbestellen. Ergo: Die Kunden A, B, C, D, E erhalten Ihre Ware natürlich sofort, dann wird die MBW-Meldung ausgelöst - und Freaky hat aber immer noch 5 am Lager, die er dann (ob MBW erreicht oder nicht) natürlich weiterhin verkauft.
Ergo - der Kunde muss NICHT warten (solange der Bestand nicht auf 0 ist)
 

MichaelH

Sehr aktives Mitglied
17. November 2008
14.650
1.967
AW: Kritik zur neuen WAWI

Jein, es geht doch in eine andere Richtung - eine wöchentliche Bestellung wird dann möglich (wenn er denn so will), wenn er die bedarfsorientierte Disposition anwendet und nicht die aus der statischen Excel Vorgabe und so ein Produkt ggf. 1, 2, 3 Tage früher bestellt oder mehr davon als die Excel Tabelle sagt, weil der Bestellvorschlag eben auf den tatsächlichen Verbrauch rechnet und nicht auf den theoretischen.
Wenn man sich mehr damit beschäftigt kommt man näher an eine Lageroptimierung und Lieferfähigkeit als mit einem Excel.
Trotzdessen zählt natürlich die erfahrene eigene Sicht auf das Sortiment.

So fehlt mir z.B. die Einschränkung auf Warengruppen beim Bestellvorschlag, damit ich das Sortiment danach disponieren kann, d.h. unterschiedliche Zeiträume / Einstellungen für Warengruppen anwenden kann und damit solche die "falsch" vorgeschlagen werden automatisch nicht drin habe. Und letztlich optimiere ich den Bestellvorschlag natürlich auf die Menge, d.h. ich passe die Menge an. Doch dort ist ebenfalls noch ein Mangel im Bestellvorschlag, sobald man Mengen ändert wird die Liste neu angezeigt und man verliert die Position in der Liste bei der man am Arbeiten war. Sehr lästig und zeitraubend immer wieder an den Ort des Artikels zurück scrollen zu müssen.
 

Thomas Lisson

Administrator
Mitarbeiter
24. März 2006
15.574
300
Köln
AW: Kritik zur neuen WAWI

hi,

Ich glaube, Freaky meint nicht, dass er wartet, bis der MBW erreicht ist und dann erst die Bestellung für den Kunden erfolgt. Er hat beispielsweise 10 Stück am Lager und möchte bei 5 Stück nachbestellen.
Das ändert das Problem nicht. Es ist egal, ob du das obere Beispiel anahnd Fehlbestände durchrechnest oder Mindestbestände.

Weiterhin ist es möglich, dass er Fehlbestände hat, dann muss er auf den MBW warten laut seiner Aussage.
 

Freaky

Sehr aktives Mitglied
7. Mai 2009
1.331
104
AW: Kritik zur neuen WAWI

@Thomas

Ich glaube, Freaky meint nicht, dass er wartet, bis der MBW erreicht ist und dann erst die Bestellung für den Kunden erfolgt. Er hat beispielsweise 10 Stück am Lager und möchte bei 5 Stück nachbestellen. Ergo: Die Kunden A, B, C, D, E erhalten Ihre Ware natürlich sofort, dann wird die MBW-Meldung ausgelöst - und Freaky hat aber immer noch 5 am Lager, die er dann (ob MBW erreicht oder nicht) natürlich weiterhin verkauft.
Ergo - der Kunde muss NICHT warten (solange der Bestand nicht auf 0 ist)

Ganz genau so meine ich es! Und damit nicht irgendwo der Bestand auf 0 geht, möchte ich natürlich immer schnellstmöglich, also wenn der MBW erreicht ist, wieder einkaufen.

Und Fehlbestände habe ich idR nicht. Ich verkaufe nicht ins minus. Wenn ein Artikel nicht verfügbar ist, ist er nicht verfügbar. Wie soll ich da auf Fehlbestände kommen?
 

Freaky

Sehr aktives Mitglied
7. Mai 2009
1.331
104
AW: Kritik zur neuen WAWI

Danke für Deine Antwort Thomas!

So machen wir das derzeit auch. Dann kann ich das in Zukunft so belassen.
 

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