Wie gesagt, ich amüsiere mich köstlich - wie erwartet.
Schön, wenn man noch in den 90er lebt und denkt, warst du da schon geboren ?
"die PPWR ist nicht von unser Vorhaben - wir bieten nur eine Lösung eines Problems mit dem wir uns ca. 15 Monate beschäftigt haben."
Genau wie die Grünen, die bauen auch Lösungen für Probleme die nicht existieren, sondern erst durch unpassende Lösungen zum Problem werden mit endlosem Aufwand ohne Nutzen.
Was denkst du denn wo die Wurzel des PPWR liegt ?
In 30 Jahren Politik wurden die Grünen noch nie so belächtet wie aktuell, geändert hat sich zudem, dass man nichts mehr von ihnen hört oder liest. Wurde auch Zeit.
Lösungen sehen eben anders aus.
Die PPWR (
Packaging and Packaging Waste Regulation) ist ein Kernprojekt des EU-weiten
Green Deals und der europäischen Kreislaufwirtschaftsstrategie.
- Politische Urheberschaft: Maßgeblich auf den Weg gebracht wurde das Dossier konkret getrieben durch den damaligen EU-Umweltkommissariatsbereich und insbesondere die europäische Parteienfamilie der Grünen / EFA sowie progressive Kräfte (Renew Europe und Teile der Sozialdemokraten). Im EU-Parlament zählten die Grünen (mit prominenten Verhandlungsführern wie Frédérique Ries oder deutschen Europaabgeordneten) zu den schärfsten Befürwortern und treibenden Kräften, die strengere Quoten für Wiederverwendung, Verbote von unnötigen Einwegverpackungen (wie Mini-Shampoos in Hotels oder Plastiktüten für Obst) und ambitionierte Recyclingziele forderten.
Wenn nun die EU-Verordnung greift, gleicht das für deutsche Firmen oft nur einer Anpassung oder Verschärfung des ohnehin bekannten Systems - VerpackG & LUCID.
Die Rolle der deutschen Wirtschafts- und Fachmedien: In Deutschland existiert eine riesige Industrie aus spezialisierten Kanzleien, Beratungsunternehmen, Verbänden und Fachportalen (wie der IHKs, Rechts-Kanzleien etc.), die das Thema „PPWR“ seit Monaten aggressiv bespielen. Da drohende Bußgelder in Deutschland (wie die im nationalen Begleitrecht diskutierten Strafen von bis zu 200.000 Euro) stark kommuniziert werden, herrscht hier eine ganz andere Panik- und Aufmerksamkeitswelle.
Und bezüglich TEMU & Co ich denke da haben die Behörden genug zu tun:
Sobald Temu oder chinesische Händler
Fulfilment-Lager innerhalb der EU nutzen (um Waren schneller zu liefern), gelten sie schlagartig als reguläre Inverkehrbringer auf dem Binnenmarkt.
Bei den massenhaften Direktimporten von Billigplattformen wie Temu, Shein oder AliExpress greift das Ganze in der Praxis oft ganz anders, weil die Pakete an den klassischen, regionalen Marktüberwachungsbehörden (wie Gewerbeaufsicht oder ZSVR)
vorbeiwandern. Sie kommen in Millionen kleiner Päckchen direkt aus Drittstaaten per Luftfracht an und werden einzeln an Endkunden zugestellt.
Insofern, ggf. sind Chinesen auf der Suche nach tollen Lösungen, doch ich denke ... nein, eher nicht, die
WAWI kann kein chinesisch und ohne WAWI läuft diese grüne Monster-Software nicht.
Zudem bei den billigen Arbeitskräten können sie jedes Paket inkl. Inhalt per Hand in Excel eintippen lassen, inkl. aller Ausnahmen und Sonderfälle, grammgenau, damit der Kontrolleur auch wirklich zufrieden ist, wenn er sich 1 am Tag aus den Millionen Paket rauspickt und kontrolliert.
Das ist auch wirklich wichtiger als zu prüfen ob der Inhalt dem entspricht was auf der Rechnung steht und der ausgewiesene Preis halbwegs realistisch ist, denn auch dies wird ja schon millionenfach täglich gewissenhaft erledigt.
Oder nicht ?
Egal, aber Hauptsache der Müll ist korrekt erfasst.
Immerhin in China ist Strom nachhaltig und der LKW der das Paket mit Müll im Müll im fast undurchdringlichen Smog vorbei an verpesteten Flüssen zum Flughafen fährt hat Elektromotor (für den Scheibenwischer). Vorbildlich wie immer, die zeigen wo der Hammer hängt.
Eine wahrhaft Grüne Lösung welche die Welt und nebenbei unsere Wirtschaft retten wird.
Perfekt, wie immer.
Nein, macht nichts, wenn du es immer noch nicht verstehst, ist nur Business-Satire, das machen die Grünen schon seit über 30 Jahren.