Bei DocMorris ist der Knackpunkt vor allem der, daß sie nicht in Deutschland sitzen :wink:
Als sie dann vor einiger Zeit aber versucht haben, eine wirkliche Apotheke (also nicht online) nach dem gleichen Schema in Deutschland zu eröffnen, haben sie den kürzeren gezogen.
Den Pharmakonzernen ist es grundsätzlich sicher egal, wer die Medikamente abnimmt. Dem Gesetzgeber ist es aber nicht egal und den Apotheken selbstverständlich auch nicht.
Die Gedanken, die dir da gekommen sind, sind sicher keine reine Phantasie...du bist auf dem richtigen Weg :wink:
Aus Kundensicht kommt es sehr darauf an, um welche Art der Medikamente es geht. Aspirin ist was anderes als ein Krebsmedikament und entsprechend "anders" wird auch damit umgegangen. Aspirin kauft man vielleicht auch mal auf "Vorrat", ein rezeptpflichtiges Medikament in der Regel nicht, sondern eben dann, wenn man das Rezept dafür hat.
Und ganz entscheidend für das ganze Thema ist zum einen auch noch die Zielgruppe, also wer sind die Hauptkunden von Apotheken? Und zum anderen: was wird in Apotheken am meisten verkauft, womit wird der meiste Umsatz gemacht?
Na, was glaubst du?