Neu Google Shopping – Missing sub-attribute [country] (Versandland fehlt)

TDS2018

Sehr aktives Mitglied
25. Oktober 2018
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Hallo zusammen,

ich habe aktuell ein Problem mit dem Google Shopping Export über das Plugin „JTL Exportformat Google Shopping“.

Der Feed wird korrekt erzeugt und auch im Google Merchant Center eingelesen, allerdings werden alle Produkte mit folgendem Fehler abgelehnt:

„Missing sub-attribute: country“

Im generierten Feed googleshopping.xml sieht der Versandbereich aktuell so aus:

Code:
<g:shipping>
  <g:service><![CDATA[Standard]]></g:service>
  <g:price><![CDATA[0.00 EUR]]></g:price>
</g:shipping>

Das Feld <g:country> fehlt komplett.

Ich habe von ChatGPT folgenden Ansatz vorgeschlagen bekommen, wie man das Problem mit den Versandangaben im Google Feed lösen kann – ohne alles manuell im Feed zu hardcoden (Zitat):

1. Artikelattribut anlegen

In der JTL-Wawi wird ein neues Attribut erstellt:

  • Name: shipping_country
  • Typ: Freitext (oder Auswahlfeld)
  • Wert: z. B. DE
Dieses Attribut kann dann pro Artikel gesetzt werden (oder per Ameise einmalig für alle Artikel importiert werden).

2. Verwendung im Google Shopping Feed

In der JTL-Exportvorlage (Google Shopping / XML) wird dieses Attribut dann eingebunden:

Code:
<g:shipping>
  <g:country>{{ Artikel.Attribut.shipping_country }}</g:country>
  <g:service>Standard</g:service>
  <g:price>0.00 EUR</g:price>
</g:shipping>

3. Vorteil dieser Lösung

  • Versandland ist pro Artikel steuerbar
  • flexibel für internationale Shops (z. B. DE, AT, CZ etc.)
  • keine feste Hardcodierung im Feed notwendig
  • kompatibel mit Google Merchant Center Anforderungen
(Zitat Ende).

4. Nachteil (mein Punkt)​

Man muss dieses Attribut entweder:
  • manuell pflegen
  • oder über die Ameise importieren
Gerade bei vielen Artikeln ist das zusätzlicher Aufwand.

Muss das irgendwo explizit gesetzt werden (Versandart, Lieferländer, Plugin-Mapping)?

Ich möchte vermeiden, alle Artikel manuell mit Attributen zu versehen, da das meiner Meinung nach nicht der richtige Weg sein kann.

Hat jemand eine saubere Lösung, wie man das g:country korrekt in den Feed bekommt?

Vielen Dank!
 
Zuletzt bearbeitet:

Martin1977

Sehr aktives Mitglied
1. August 2023
518
143
Und im Admin unter Exporte - Weitere Exporte, da ist ja "Google Shopping (Plugin)" richtig? Da habe ich z.B. als Versandland Deutschland ausgewählt. Haste das auch? Dann macht er einen korrekten Export.

Danach habe ich in dem Plugin ein weiteres Land angelegt, z.B. Österreich, dann wird daraufhin unter Exporte wieder ein neuer Eintrag angelegt den man verändern kann, z.B. Tracking Kampagne usw, und dort wähle ich dann als Land Österreich aus, dann berechnet er auch die korrekten Versandkosten dorthin in dem Export usw
 

TDS2018

Sehr aktives Mitglied
25. Oktober 2018
620
102
Hallo Martin,

Du bist ein Held! Jetzt ist das g:country drin :)

Allerdings werden mir die Produkte nooch nicht als solche angezeigt, sondern nur die Artikelkategorien, aber das denke ich bekomme ich schon hin.

Noch eine Frage: machst Du für jeder (EU) Land eine eigene Exportdatei, die Du dann bei Google als separaten Feed in der Landessprache (z.B. FR, IT, ES usw.) hochlädst?
 

Martin1977

Sehr aktives Mitglied
1. August 2023
518
143
Ich schlüssel das ganz exakt auf, allerdings auch weil ich damit wiederum Werbung bei Google Ads mache. Das heisst, ich mache eigene Feeds für DE, AT usw. die bekommen auch ein eigenes Feedlabel. Dazu eine eigene Tracking Kampagne damit ich die Umsätze gut zusätzlich noch besser zuordnen kann.
Wichtig ist halt noch dass man jedem Artikel die passende Google Kategorie zuordnet, sind bei mir zum Glück nur eine Handvoll Kategorien, aber das geht mit der Ameise sehr flott.

Wenn du das allererste mal in einem Land neue Produkte hinzufügst kann es laut Google 3 Tage dauern bis die durch sind. Aber schau dir deine Exportdatei an, wenn die gut ausschaut passt alles.

Ich kann nur sagen, ich bin von dem JTL Plugin für Google sehr begeistert, das kann von Haus aus richtig viel, die günstigsten Versandkosten pro Produkt werden sauber hinterlegt usw. Das war bei Shopware 6 echt ein Albtraum, 1. brauchtest du ein kostenpflichtiges Plugin, zweitens hast du das mit den Versandkosten nicht sauber hinbekommen wenn du sehr viele verschiedene Versandarten hast.